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Alt 16-09-2006, 14:42   #1
Heavyweight
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Boxen schädigt nachweislich Gehirnzellen

Neue Untersuchung, kam am 15. Sep. auf den Mark und wurde über AP vertrieben. Klingt seriös, was meint ihr?

Chicago (AP) Boxen schädigt nachweislich die Gehirnzellen. Selbst bei Amateurboxern enthält die Rückenmarksflüssigkeit in den Tagen nach einem Kampf erhöhte Werte bestimmter Chemikalien, die auf Verletzungen von Neuronen und anderen Hirnzellen hinweisen. Forscher der Universität Göteborg untersuchten bei elf Boxern und drei Boxerinnen Proben von Rückenmarksflüssigkeit, die sieben bis zehn Tage nach einem Kampf entnommen worden waren. Neurologische Untersuchungen hatten bei den Teilnehmern keine Anzeichen für Hirnverletzungen ergeben. Hatten die Boxer jedoch viele Hiebe am Kopf einstecken müssen, so enthielt ihre Rückenmarksflüssigkeit erhöhte Werte der Proteine NFL und tau. Beide Werte seien bei neuronalen und axonalen Störungen erhöht, schreiben die Wissenschaftler in der Zeitschrift «Archives of Neurology». Zudem fanden die Forscher erhöhte Konzentrationen eines weiteren Proteins, die auf Schäden an den so genannten Astroglia hinweisen - also jenen Zellen, die die Nervenzellen umgeben und stützen.
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Alt 16-09-2006, 14:46   #2
Tony Jaa
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Hätte ich nicht gedacht. Ich war immer der Meinung dass Schläge gegen den Kopf gesundheitsstimulierend sind. Ich denke diese Studie wird weitreichende Konsequenzen für den Boxsport haben
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Alt 16-09-2006, 14:49   #3
Tobi.G
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Zitat:
Zitat von Heavyweight
Neue Untersuchung, kam am 15. Sep. auf den Mark und wurde über AP vertrieben. Klingt seriös, was meint ihr?

Chicago (AP) Boxen schädigt nachweislich die Gehirnzellen. Selbst bei Amateurboxern enthält die Rückenmarksflüssigkeit in den Tagen nach einem Kampf erhöhte Werte bestimmter Chemikalien, die auf Verletzungen von Neuronen und anderen Hirnzellen hinweisen. Forscher der Universität Göteborg untersuchten bei elf Boxern und drei Boxerinnen Proben von Rückenmarksflüssigkeit, die sieben bis zehn Tage nach einem Kampf entnommen worden waren. Neurologische Untersuchungen hatten bei den Teilnehmern keine Anzeichen für Hirnverletzungen ergeben. Hatten die Boxer jedoch viele Hiebe am Kopf einstecken müssen, so enthielt ihre Rückenmarksflüssigkeit erhöhte Werte der Proteine NFL und tau. Beide Werte seien bei neuronalen und axonalen Störungen erhöht, schreiben die Wissenschaftler in der Zeitschrift «Archives of Neurology». Zudem fanden die Forscher erhöhte Konzentrationen eines weiteren Proteins, die auf Schäden an den so genannten Astroglia hinweisen - also jenen Zellen, die die Nervenzellen umgeben und stützen.
Vielleicht sollten die die Personen paar Wochen später nochmal untersuchen, vielleicht hat sich dann alles wieder Erholt!
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Alt 16-09-2006, 15:02   #4
trooper
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Untersuchungen wie diese sind die Basis solcher Forderungen, wie sie zB in manchen skandinavischen Ländern durchgesetzt worden sind - nämlich dem Verbot des Profiboxsports und evtl. sogar in Zukunft dem Verbot des Amateurboxsports.

Natürlich hat Boxen keine positiven Auswirkungen auf die Gehirnzellen, was will man auch erwarten bei Schlägen auf den Schädel.

Genau solche Untersuchungen gab es aber auch schon bzgl. der Auswirkung von Kopfbällen im Fußballspiel...mit ungefähr dem selben Ergebnis.

Boxsport sowie Kampfsport im allgemeinen sollte von denjenigen ausgeübt werden, (Vorsicht Wortspiel) denen der Kopf danach steht.
Lediglich solche Fälle wie Joe Mesi, Edwin Valero (sorry gegenüber dem Bandwagon )...sprich Risikofälle sollten - auch außerhalb der Wettkampfvorbereitung bzw. nach einem Kampf - intensiver betrachtet werden und evtl. auch die Lizenz verweigert werden.
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Alt 16-09-2006, 15:05   #5
Tobi.G
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Wir wissen ja alle dass Alkohol auch die Gehirnzellen schädigt aber nach einer Studie erholen sich die Gehrinzellen wieder wenn man für längere Zeit kein Alkohol trinkt. Vielleicht ist das beim Boxen auch so, es sei denn man hat wirklich einen Gehirnschaden.
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Alt 16-09-2006, 15:16   #6
theGegen
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Alt 16-09-2006, 15:16   #7
His Royness
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Zitat:
Zitat von Tobi.G
Wir wissen ja alle dass Alkohol auch die Gehirnzellen schädigt aber nach einer Studie erholen sich die Gehrinzellen wieder wenn man für längere Zeit kein Alkohol trinkt. Vielleicht ist das beim Boxen auch so, es sei denn man hat wirklich einen Gehirnschaden.


es gibt zwar neuere Studien, wonach sich auch Hirnzellen erneuern bzw. regenerieren - aber man kann davon ausgehen, dass in dem Maße in dem Rauchen, Alk oder Erschütterungen die Dinger zerstören, die nicht wieder komplett "nachwachsen".
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Alt 16-09-2006, 15:26   #8
Attilio
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Wenn man die gefährlichste Hirnzellenschaden im Sport vermeiden will, dann sollte man die Kopfbälle beim Fußball verbieten.
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Alt 16-09-2006, 15:35   #9
Parnis
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Genau, Kopfbälle beim Fussball sollen genau so gefärlich wie Schläge sein!
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Alt 16-09-2006, 15:51   #10
SAIGOTT
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Zitat:
Zitat von Parnis
Genau, Kopfbälle beim Fussball sollen genau so gefärlich wie Schläge sein!

Wenn man nach bepissten Studien geht, müßten dann alle Sportarten verboten werden.

Jeder Profisportler gibt Leistungen, die nicht Gesund sind für den menschlichen Körper!!!!

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Alt 16-09-2006, 15:59   #11
CocaCoala
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Möglicherweise könnte bzw. sollte man diese Studie etwas ausweiten und die selben Probanden, nach einer Regenerationsphase, es handelte sich ja um Amateurboxer und demnach wurden die Kämpfe mit Kopfschutz durchgeführt, nochmal den selben Gegnern, allerdings ohne Kopfschutz gegenüberstellen. Sind dann, nach der selben Frist, die Entzündungsparameter in der Rückenmarksflüssigkeit wesentlich erhöt gegenüber den vorher ermittelten Daten, liese sich doch in gewisser Weise eine Aussage dazu treffen, ob der Kopfschutz nun hilft oder eher schadet. Von daher halte ich die Studie jetzt nicht unbedingt für totalen Müll.

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Alt 16-09-2006, 16:14   #12
LebsiakAlexander
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Zitat:
Zitat von CocaCoala
Möglicherweise könnte bzw. sollte man diese Studie etwas ausweiten und die selben Probanten, nach einer Regenerationsphase, es handelte sich ja um Amateurboxer und demnach wurden die Kämpfe mit Kopfschutz durchgeführt, nochmal den selben Gegnern, allerdings ohne Kopfschutz gegenüberstellen. Sind dann, nach der selben Frist, die Entzündungsparameter in der Rückenmarksflüssigkeit wesentlich erhöt gegenüber den vorher ermittelten Daten, liese sich doch in gewisser Weise eine Aussage dazu treffen, ob der Kopfschutz nun hilft oder eher schadet. Von daher halte ich die Studie jetzt nicht unbedingt für totalen Müll.

CC
klasse formuliert... interessanter und konstruktiver blickwinkel...
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Alt 16-09-2006, 17:38   #13
Attilio
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Historischer Moment,

ich bin mit Dir einverstanden.

Ich habe mich beruflich mit solchen Studien beschäftigt, und in den letzten 20 Jahren schon einige Studien (dieser Art) selber durchgeführt oder überwacht.

Meine Meinung über diese Studie, obwohl ich nur die Daten die hier zitiert worden sind kenne:

es ist totaler Schwachsinn und eine gegen das Berufsboxen gerichtete Verleumdungskampagne.

WENN JEMAND

auch bei Fußballer, Turner, Reiter, Eishockeyspielern, Radprofis (besonders nach dem 6-Tage Rennen) und sonstigen Sportlern diese Untersuchungen nach dem Spiel durchführt, und noch zusätzlich jeden Chirurgen nach einem 48 Stunden Dienst mit 10-20 Operationen, und jeden Müllabfuhrmitarbeiter nach einer 3-Tage Schicht, und jeden Altenpflegerin, die in der Nachschicht 30-40 übergewichtige Senioren in das Bett geholfen hat, und jeden Kumpel in der Schacht, und jeden Busfahrer nach einer Fahrt von Köln bis Istanbul untersucht,

FINDET WESENTLICH SCHLECHTERE ERGEBNISSE!

Dann solten wir bitte zuerst das Berufsboxen verbieten, dann den Fußball, danach bekommen die Altenpflegerinnen Berufsverbot.................

Man kann immer sentionelle und erschüternde Ergebnisse publizieren, aber nur Laien lassen sich beeindrucken.

Die Mehrheit der Menschen sind aber eben Laien.


Zitat:
Zitat von SAIGOTT
Wenn man nach bepissten Studien geht, müßten dann alle Sportarten verboten werden. Jeder Profisportler gibt Leistungen, die nicht Gesund sind für den menschlichen Körper!!!! Ob Fußballer, Bodybuilder, Baltettänzer, Ringer, diese ****** Lauferei...Jeder geht da zu den Grenzen.
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Alt 16-09-2006, 17:52   #14
Heavyweight
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Derartige Tests schützen die Sportler

Derartige Tests schützen die Sportler. So stehen „Aufbaukämpfe“, bei denen der Hausboxer ein leichtes Opfer erlegt, in einem anderen Licht. Strenge Kontrollen sollten ungleiche Kampfpaarungen verhindern und somit Sparringspartner und Herausforderer aus z.B. Osteuropa, die vom wenigen Handgeld leben müssen, vor sich selbst und der Gier der Boxunternehmer schützen.
Hier würden hohe Strafen für Manager und Promoter helfen, welche zulässige Ruhezeiten und offensichtliche Verletzungen der Sportler aus finanziellen Gründen übersehen.
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Alt 16-09-2006, 18:08   #15
cool74
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Ich sehe 2 alternativen fùr den zukùnftigen boxsport.
Entweder wird auch im berufsboxen der kopfschutz verpflichtet da man bei solch dinger in der zukunft vielleicht sensibler wird,oder die zukunft wird blutrùnstiger sein und man boxt nicht mehr mit 8 oz gloves sondern mit 2 oz.
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Alt 16-09-2006, 18:08   #16
Alfonso
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Die Ernaehrung spielt auch eine grosse Rolle, ich bin kein Ernaehrungsexperte habe schon mehrmals darueber gelesen dass sich eine schlechte Ernaehrung sich negativ auf das Gehirn auswirkt.

Sport wirkt sich postiv auf das Gehirn aus, Sportler ernaehren sich gesuender und haben i.d.R. einen postiven Lebensstil d.h. Drogen-, Alkoholexesse sind die Ausnahme.

Leistungssport ist sicher nicht das beste was man fuer seine Gesundheit machen kann, aber es gibt sicher Lebensweisen in der Bevoelkerung die sehr viel schlimmere Auswirkungen haben.

Jeder kampf ist ein Risiko und nur wer Fit ist und altersbedingt noch nicht verschlissen ist sollte in den Ring klettern.

In der Gesellschaft besteht das Problem das zuviele Menschen gar keinen Sport treiben und einen ungesunden Lebenstil haben - dies verursacht extreme Kosten fuer die Gesellschaft.
Die Schaeden die beim Boxen enstehen sind geringer, als die Schaeden durch den allg. schlechten u. ungesunden Lebensstil.

Ausserdem gibt es im Amatuer- und Profibereich Schutzmechanismen wie z.B. die Sperrung eines Boxers aus gesundheitlichen Gruenden.

Geändert von Alfonso (16-09-2006 um 18:26 Uhr).
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Alt 16-09-2006, 18:13   #17
Alfonso
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Zitat:
Zitat von Heavyweight
Derartige Tests schützen die Sportler. So stehen „Aufbaukämpfe“, bei denen der Hausboxer ein leichtes Opfer erlegt, in einem anderen Licht. Strenge Kontrollen sollten ungleiche Kampfpaarungen verhindern und somit Sparringspartner und Herausforderer aus z.B. Osteuropa, die vom wenigen Handgeld leben müssen, vor sich selbst und der Gier der Boxunternehmer schützen.
Hier würden hohe Strafen für Manager und Promoter helfen, welche zulässige Ruhezeiten und offensichtliche Verletzungen der Sportler aus finanziellen Gründen übersehen.
Ungleiche Kampfpaarungen werden ja im Amatuerboxen sowie auch im Thaiboxen durch Einteilung in Klassen verhindert.

Das ist auf jeden Fall sinnvoll .





Zitat:
Zitat von cool74
Ich sehe 2 alternativen fùr den zukùnftigen boxsport.
Entweder wird auch im berufsboxen der kopfschutz verpflichtet da man bei solch dinger in der zukunft vielleicht sensibler wird,oder die zukunft wird blutrùnstiger sein und man boxt nicht mehr mit 8 oz gloves sondern mit 2 oz.

Das man die Unzen bei den Handschuhen reduziert waere sicher eine Akternative.
Bei dem Kopfschutz waere ich mir nicht sicher ob dies nicht der Beliebtheit vom Profiboxen schaden wuerde.

Geändert von Alfonso (16-09-2006 um 18:25 Uhr).
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Alt 16-09-2006, 18:17   #18
Deaq
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ich hab mal ein artikel gelesen wo drin stand das ein schlag aufen kopfschutz schädlicher ist als ohne...

edit : http://www.fightnews.com/rodwan040.htm

Geändert von Deaq (16-09-2006 um 18:23 Uhr).
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Alt 16-09-2006, 18:23   #19
theGegen
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Weist die Studie auch Zusammenhänge zwischen Kopftreffern und zunehmender Rechtschreibschwäche nach?
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Alt 16-09-2006, 18:27   #20
Attilio
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Zitat:
Zitat von Heavyweight
1. Derartige Tests schützen die Sportler.

2. So stehen „Aufbaukämpfe“, bei denen der Hausboxer ein leichtes Opfer erlegt, in einem anderen Licht. Strenge Kontrollen sollten ungleiche Kampfpaarungen verhindern und somit Sparringspartner und Herausforderer aus z.B. Osteuropa, die vom wenigen Handgeld leben müssen, vor sich selbst und der Gier der Boxunternehmer schützen.

3.
Hier würden hohe Strafen für Manager und Promoter helfen, welche zulässige Ruhezeiten und offensichtliche Verletzungen der Sportler aus finanziellen Gründen übersehen.
1. Warum? Hat jemand je behauptet das Kopfschläge gesund sind? Solche Studien können nur die Menschen beeindrucken die sowas geglaubt haben.

2. Warum? Waren bis jetzt ungleiche Kampfpaarungen als gesundheitsfördernd angesehen?

3. Man sollte die bestehenden Vorschriften und Regeln einhalten, satt neue Regeln auszudenken.

Solche Studien ändern nichts, helfen keinem Sportler. Ich bin ganz sicher, daß jeder hart arbeitender Mensch schlechteren Untersuchungsergebnisse, als die Sportler hätte.

Soll man jeden Beruf verbieten?
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Alt 16-09-2006, 18:32   #21
jisi
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Zitat:
Zitat von Attilio
1. Warum? Hat jemand je behauptet das Kopfschläge gesund sind? Solche Studien können nur die Menschen beeindrucken die sowas geglaubt haben.

2. Warum? Waren bis jetzt ungleiche Kampfpaarungen als gesundheitsfördernd angesehen?

3. Man sollte die bestehenden Vorschriften und Regeln einhalten, satt neue Regeln auszudenken.

Solche Studien ändern nichts, helfen keinem Sportler. Ich bin ganz sicher, daß jeder hart arbeitender Mensch schlechteren Untersuchungsergebnisse, als die Sportler hätte.

Soll man jeden Beruf verbieten?
Zuviel Alkohol schädigt auch Gehirnzellen.

Wo du gerade Beruf schreibst, muss ich an die Straßenarbeiter denken, die den ganzen Tag mit einer Rüttelplatte arbeiten und dabei durchgeschüttelt werden. Wie wirkt sich das auf das Gehirn aus? Sollte man vielleicht auch mal eine Studie machen.

Wichtig ist eine gesundheitliche Kontrolle der Boxer, Pausen zwischen den Kämpfen etc.

Wie sagte mein Großvater immer:

Alkohol und Nikotin rafft die halbe Menschheit hin, doch ohne Schnaps und Rauch stirbt die andere Hälfte auch. (Soll jetzt aber keine Aufforderung zu Alkohol und Zigaretten sein.)
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Alt 16-09-2006, 18:35   #22
Alfonso
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@Attilo

Ich bin da auch deiner Meinung, allerdings denke ich man sollte ungleiche Kampfpaarungen einschraenken.

Gibt es denn momentan eine Regel die krass ungleiche Kampfpaarungen verhindert?

Als Bsp. fallen mir spontan die ersten 10, 15 Fights der Klitschko Brueder ein, UBP hat ihnen alte und stark uebergewichtige farbige Boxer vorgesetzt.

Das war sicher nicht sinnvoll fuer deren Gesundheit und hatten keinen sportlichen Wert - auch nicht als Aufbau fier die Klitschkos.
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Alt 16-09-2006, 18:42   #23
jisi
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Wobei man bedenken muss, dass viele Boxer als Aufbauboxer für junge Boxer ihren Lebensunterhalt verdienen, die steigen ja nicht zum Spaß in den Ring.

Gesundheitlichsschädlich sind auch andere Berufe, wo Menschen mit giftigen Stoffen in Verbindung kommen etc.
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Alt 16-09-2006, 18:46   #24
CocaCoala
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Zitat:
Zitat von Attilio
Solche Studien ändern nichts, helfen keinem Sportler. Ich bin ganz sicher, daß jeder hart arbeitender Mensch schlechteren Untersuchungsergebnisse, als die Sportler hätte.

Soll man jeden Beruf verbieten?
Angeblich hat man die Ergebnisse der Boxer mit denen herkömmlicher Nichtsportler, denke mal die werden auch normal Tag für Tag zur Arbeit gehen, verglichen und dennoch signifikant erhöte Werte gefunden. Aber du hast schon recht, das Boxen nicht gesundheitsfördernd ist, ist ja nicht gerade ne ganz große Neuigkeit. Aber wie gesagt, man darf auch nich generell alles schlecht reden...letztlich sollte man sich erstmal ausführlich damit befassen (die bisherigen Informationen zur Studie sind ja sehr, sehr spärlich, der Eingangspost verrät ja eigentlich nichts) und erst dann darüber urteilen...gilt, wie bei so vielem im Leben, auch für diese Studie. Wenn man für die Sicherheit im Boxsport was tun kann und die Kopfschutzfrage könnte man ja u. U. anhand solch einer Studie beantworten bzw. zumindest mal ne Tendenz erkennen, wenn du verstehst was ich meine. Wenn man die Studie allerdings nur gemacht hat um den Boxsport schlecht zu machen, naja, dann hat man nich gerade Neues auf den Tisch gelegt.

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Alt 16-09-2006, 18:53   #25
Alfonso
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Zitat:
Zitat von jisi
Wobei man bedenken muss, dass viele Boxer als Aufbauboxer für junge Boxer ihren Lebensunterhalt verdienen, die steigen ja nicht zum Spaß in den Ring.

Gesundheitlichsschädlich sind auch andere Berufe, wo Menschen mit giftigen Stoffen in Verbindung kommen etc.
Auf jeden Fall, aber die wuerden sicher auch einen anderen Job bekommen
.
Wenn Kohl den Klitschkos schon frueher bessere Gegner bekommen haetten waeren sie schneller nach oben gekommen, denn da waren doch viele Fights dabei die ihnen uberhaupt nichts gebracht haben - im Gegenteil, WK hatte sich selbst uberschaetzt und das ist auch ganz natuerlich wenn man soviel Fallobst boxen musste.
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Alt 16-09-2006, 18:57   #26
CocaCoala
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Huch, hab ich doch glatt vergessen die Links zu posten, also, hier:

http://pubs.ama-assn.org/media/2006a/0911.dtl#3

http://archneur.ama-assn.org/cgi/con...hort/63/9/1277

Mehr konnte ich jetzt auf die Schnelle auch nicht auftreiben.

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Alt 16-09-2006, 19:15   #27
Deslizer
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Gibt viele Sachen, die Gehirnzellen schädigen ... Alkohol, Schlaganfälle, Gewehrkugeln ...


Nunja, aus diesem Grund gibts ja auch Schutzsperren, falls ein Boxer mal zuviel einstecken musste. Blöd nur, wenn ein Journeyman mit verschiedenen Namen antritt um diese Sperren zu umgehen (insbesondere die "professionellen Loser"). Hier sollte man, wenn möglich, ansetzen.


Ob größere Handschuhe von Vorteil wären ist fraglich. Wenn beispielsweise Boxer A, Boxer B sowieso ausknocken würde, aber wegen größerer Handschuhe doppelt so lange und doppelt so viele Treffer braucht, dann is das für Boxer B auch nicht gesünder.
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Alt 16-09-2006, 19:23   #28
Alfonso
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@Deslizer

Es wurde hier, von Cool74 doch vorgeschlagen kleinere Handschuh zu nehmen oder nicht?
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Alt 16-09-2006, 19:26   #29
chris
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Zitat:
Zitat von Deslizer
Gibt viele Sachen, die Gehirnzellen schädigen ... Alkohol, Schlaganfälle, Gewehrkugeln ...

Ob größere Handschuhe von Vorteil wären ist fraglich. Wenn beispielsweise Boxer A, Boxer B sowieso ausknocken würde, aber wegen größerer Handschuhe doppelt so lange und doppelt so viele Treffer braucht, dann is das für Boxer B auch nicht gesünder.
So sehe ich das auch. Man sollte eher aufhören zu jedem ****** Studien zu machen (kosten irgendwie ja auch Geld). Zumal es wohl a ) offensichtlich ist daß Boxen nicht gesund ist b) immer individuell zu betrachten ist. Ein Arturo Gatti müßte aufgrund seiner fights sein Frühstück eigentlich schon durch den Strohhalm trinken, Andere hingegen werden Einmal voll erwischt und sterben/liegen im Koma. Sowas nennt sich dann wohl SCHICKSAL und läßt sich nicht ändern. Wenn die Zeit um ist ist sie um. Wären sie nicht im Ring gestorben, hätte sie vielleicht der Blitz erschlagen oder der Fön wäre in die Badewanne gefallen...
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Alt 16-09-2006, 19:28   #30
cool74
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Zitat:
Zitat von Alfonso
@Deslizer

Es wurde hier, von Cool74 doch vorgeschlagen kleinere Handschuh zu nehmen oder nicht?
Ich meinte dabei das es in der zukunft vielleicht sogar robuster im boxen zugehen kan indem man die unzen der handschuhe reduziert.Man weiss nicht was die zukunft mit uns vor hat.
Vielleicht wird sich das boxen wieder mal so entwickeln wie es einst mal begonnen ist.Mit der nackten faust.
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