Wie wirken sich die Pläne der Kickers auf die Baskets aus?

Dieses Thema im Forum "s.Oliver Baskets" wurde erstellt von wueballer, 27. Januar 2016.

  1. wueballer

    wueballer Bankspieler

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    Da es im eigentlichen Baskets Thread schon angesprochen wurde, mache ich hier mal ein Thread auf, um darüber diskutieren zu können. Ziel der Würzburger Kickers ist es innerhalb von drei Jahren in die zweite Liga aufzusteigen.

    http://www.mainpost.de/sport/Wuerzb...Aufstieg-in-Liga-Zwei-zum-Ziel;art786,9102205

    Dazu passend ein Kommentar von Frank Kranewitter in der Mainpost, "Ohne großen Gönner geht es nicht":

    http://www.mainpost.de/fc+w%FCrzbur...-grossen-Goenner-geht-es-nicht;art786,9103188

    Wie wirken sich also die Ziele der Fußballer in Zukunft auf die Baskets aus? Sowohl was die Sponsoren als auch Zuschauerzahlen etc. angeht?

    Meine Meinung:

    Bei den Kickers wird rengeklotzt was das Zeug hält und das gefällt mir als Basketballer überhaupt nicht. Das muss ich so klar ausdrücken. Zweite Liga Fußball und guten Erstliga Basketball wird es auf Dauer nicht geben, dazu ist Würzburg dann einfach doch nicht groß genug. Es sei denn Freier bleibt als Mäzen am (Basket)ball. Es ist ein bisschen vergleichbar mit Paderborn. Deren Basketballer dümpeln in Liga 2 dahin, uns könnte ähnliches drohen.

    Wichtig wird nun sein, wann und ob denn nun endlich mal die neue Halle kommt!? Bezüglich der Frage, ob das Stadion zweitligatauglich wäre. Nein ist es nicht, in der zweiten Liga wird ein Stadion mit 15000 Plätzen benötigt. Folglich wäre auch ein neues Stadion nötig.
     
    #1
  2. starting-line-up

    starting-line-up Bankspieler

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    Die Kickers haben (und das ist ja ein offenes Geheimnis) ja schon bei Herrn Freier angeklopft. Doch bislang hat Herr Freier nicht wirklich Interesse an den Kickers und am Fußball. Viel mehr ist er inzwischen ein richtiger Basketball/Baskets Fan geworden, er würde nicht im Hintergrund die Fäden für das Hallenprojekt in der Hand halten und die Professionalisierungen vorantreiben. Zudem will s.Oliver früher oder später seinen Namen bei internationalen Spielen wieder sehen, denn hier hätte man wirklich etwas vom Sponsoring und das dürfte in absehbarer Zeit bei den Kickers nicht möglich sein.
    Bei Fischer schaut das ganze natürlich anders aus, auch hier ist es ein offenes Geheimnis das er seine Baskets-Anteile gerne verkaufen würde, allerdings zu einem angemessenen Preis, heißt er wird nicht auf Teufel komm raus seine Anteile verramschen.
    Um das Stadion am Dalle Zweitligatauglich zu machen bedarf es mehr als nur eine Rasenheizung und eine VIP Lounge. Das Problem mit den Anwohnern wurde auch schon genannt, und wer sich ein bisschen für Fußball interessiert weiß das ein Aufstieg aus der dritten in die zweite Liga kein Selbstläufer oder gar Planbar ist. Schaut man sich den aktuellen Tabellenführer Dresden an, oder den Traditionsklub Osnabrück, die hatten sich nach dem Abstieg aus Liga 2 auch den sofortigen Wiederaufstieg auf die Fahnen geschrieben, geklappt hat's nicht. Und hier liegt auch das Problem der Kickers, man wächst zu schnell und steckt sich nur kurzfristige Ziele, es fehlt ein Gesamtkonzept mit Weitblick (was passiert wenn man aufsteigt, klar Klassenerhalt als Ziel und dann?) (was passiert wenn es in den anvisierten 3 Jahren nicht klappt? Nochmal drei Jahre?) und genau hier liegt die Chance der Baskets, wenn man nach dieser Saison den Sponsoren ein langfristiges Konzept und Ziel aufzeigen kann (dauerhaft international, neue Halle, Nachwuchs ausbauen,...) braucht einem nicht bange werden.
     
    #2
  3. Thanathan_von_Franken

    Thanathan_von_Franken Bankspieler

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    Ich kopier dann mal meinen Beitrag von gestern hier rüber, die Fragen wurden nun ja schon beantwortet.


    Ist ein Stadion Ausbau auf 15k denn völlig ausgeschlossen? Man braucht ja außenrum dann auch den Platz um nochmal erweitern zu können, zudem werden die Parkplätze ja auch nicht einfach so mehr...

    Interesannter Artikel heute in der MP der sich mit ner Studie mit den drei Profi Sportarten in Würzburg befasst hat während der letzten Saison. Demnach sind die Basketballer sogar sympathischer als die Kickers (was aber wie in der Studie erwähnt durchaus mit der Konkurenzsituation im Fußball zu tun hat) hätt ich so aber nicht erwartet.

    Fischer hält ja 50%, einer allein kann in Würzburg doch wahrscheinlich die Anteile gar nicht kaufen, oder? Und Freyer wirds wahrscheinlich nicht machen, weil sonst ist die Gefahr groß das er wirklich iwan zum richtigen Mäzen wird und allein dasteht...
     
    #3
  4. airballer

    airballer Rookie

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    Also mich interessieren die Kickers gleich Null. Aber...

    Auch mir gefällt die Konkurrenz nicht. Daher vermeide ich sogar jeden Klick auf Berichte im Internet, Facebook usw.
    Die sollen bloß nicht glauben, dass mich deren Gekicke juckt. Daher kenne ich auch nicht den Inhalt der Links oben. Meine Infos sind also nur aus zweiter Hand hier im Forum.

    Auch die Baskets sind schneller gewachsen, als die Kompetenz im Management mithalten konnte *hust*Bähr*hust* :rolleyes:
    Diese Gefahr droht den Kickers scheinbar nicht. Allerdings scheint auch hier eine natürliche Grenze, nämlich das Stadion.
    Da Würzburg einfach Würzburg ist und bleibt, wiederholt sich die Wü-Arcarden-Geschichte (manche werden sich erinnern), nun am Dallenberg. Und wenn das wirklich so ist, werden die Kickers auf Jahre keine Gefahr für die Baskets.
    Schauen wir einfach auf uns. Bekommen wir die Halle, wird alles gut. Bekommen wir keine, dann bleiben wir maximal ein Playoff-Boarderliner, Tenzdenz stagnierend/fallend. Da isses aber auch Wurscht, ob die Kickers auf Englischem Rasen, im Klein Nizza, aufm Kartoffelacker oder im WFV-Stadion kicken :crazy:
     
    #4
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  5. you_never_walk_alone

    you_never_walk_alone Bankspieler

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    Die Aussage, dass sich Fischer schon jetzt von seinen Anteilen trennen will, ist genau das, was zu befürchten war. Langfristig wäre es für die Baskets extrem wichtig, dass zwei "Schwergewichte" hinter ihnen stehen. Was es bedeuten kann, wenn alles hauptsächlich auf der Schulter eines Gönners ruht, hat das Schicksal der X-Rays ja deutlich genug gezeigt. Ich fände es gut, wenn die Kickers so schnell wie möglich wieder den Weg nach unten antreten würden (aber das ist sehr subjektiv, denn ich konnte sie eh noch nie leiden ;)).

    Eine neue Halle als absoluten Heilsbringer anzusehen, muss auch nicht klappen. Fakt ist, dass wir mit unserer Turnhölle recht bald Probleme mit der Liga bekommen. Ansonsten steht und fällt der Vorteil der neuen Halle mit den Erfolgen der Mannschaft und der Stimmung in der Halle, die dann wieder neue Zuschauer anlockt. Wie deprimierend und damit völlig kontraproduktiv eine bestenfalls halbvolle Halle wirken kann, sieht man ja recht gut in Braunschweig. Nicht falsch verstehen, ich will auch gerne eine neue Halle, aber dass damit dann auf alle Fälle "alles gut wird" sehe ich noch nicht so.
     
    #5
  6. starting-line-up

    starting-line-up Bankspieler

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    Nur um es noch einmal zu erläutern, Herr Fischer hat diese Intention schon länger, nicht erst seit die zweit Liga Pläne spruchreif sind. Und er würde seine Anteile abgeben, wenn sich aber niemand findet der bereit ist Betrag X zuzahlen, behält er seine Anteile und nix weiter passiert. Mit s.Oliver hat man definitiv das größere Schwergewicht und die bessere Vernetzung fest im Boot sitzen. Und Investoren werden sich ehr für eine neue multifunktionale Arena finden als für ein reines Fußballstadion, wo neben Fußball eben kaum weiteren Veranstaltungen stattfinden können. Daher: ist die neue Halle nicht zu stemmen, dürfte auch ein neues/erweitertes und modernisiertes Stadion auch schwer zu verwirklichen sein.
     
    #6
  7. psychologe

    psychologe Rookie

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    Ich mache mir ganz ehrlich keine Angst wegen den .ickers. Klar müssen sie Ziele ausgeben, weil für den normalen Event-Zuschauer (und nichts anderes rennt da Momentan hoch, siehe Zuschauerzahlen vor Mission 3x3) auf dauer diese 3. Liga einfach genauso unattraktiv ist wie die Regionalliga. Vielleicht schaffen sie es sogar wenn alles perfekt läuft in der anvisierten Zeit am Aufstieg zu schnuppern oder ihn zu verwirklichen. Und dann?
    Problem 1: Das Stadion. Es taugt momentan nicht mal für die 3. Liga und man spielt nur mit Sondergenehmigung. Evtl. kann dies dann wenn die Rasenheizung wirklich da ist, auch für die 2. Liga beantragt werden, keine Ahnung. Aber wenn man auf Dauer in Liga 2 spielen will muss da ein Aus-/Neubau her.
    Wer gesehen hat was es schon allein für ein Zirkus war dort Flutlichter zu bauen (Grundwasser, Nachbarn,...) kann sich vorstellen, wie lange dies in Würzburg dauern würde einen Stadionausbau durchzubekommen. Ein neues Stadion wird wahrscheinlich genauso schnell gebaut werden wie unsere Halle...
    Problem 2: Parkplätze. Wo sollen denn die Zuschauer bei geforderten 15.000?! Plätzen im STadion alle Parken? Auf dem Stadtring?
    Problem 3: Ist Liga 2 auf Dauer wirklich so attraktiv wenn Mannschaften wie Sandhausen anrücken? Oder was kommt dann Mission 3x1? 3xMeister? 3xCL-Sieger?
    Die .ickers machen das schon Geschickt. Solange Flyeralarm Geld reinbuttert, Infrastruktur ausbauen. Das Stadion nimmt denen keiner mehr weg. Aber auf lange Sicht bezweifle ich den Erfolg.
    Für den Basketball (in Verbindung mit den Wölfen, so gute Voraussetzungen wie vielleicht noch nie) bleibt es trotzdem das A und O eine neue Halle zu realisieren. Dann können die .ickers machen was sie wollen. Kommt die Halle nicht, erledigt sich das Thema Bundesliga-Basketball in Würzburg auf Dauer von selbst. Mit oder ohne die Konkurenz der .ickers.
     
    #7
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  8. xraysforever

    xraysforever Bankspieler

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    Respekt vor den Kickers. Da wird geklotzt und nicht gekleckert. Da wurden/werden engagierte Ziele gesetzt und bisher auch erreicht. Ich finde das gut und unterstütze das gerne und habe mir auch für die 3. Liga eine Dauerkarte gekauft. Solange der Erfolg da ist geht in Würzburg Profibasketball und auch Profifußball. Siehe Ingolstadt. Dort ist sogar 1. Liga im Fußball und Eishockey möglich. Nur wenn der Erfolg bei einem Team in einer so kleinen Stadt vorrüber ist dann gehen meist auch die Lichter aus oder die gebackenenen Brötchen werden sehr klein.

    Fischer und Kickers ist nun schon seit längerem sehr klar erkennbar. Freier und Baskets ebenso.

    Beide Vereine sollten beim Sponsoring von lokalen Sponsoren stärker kooperieren und Werbepakete schnüren. Aber da mit Sauer nun ein Ex-Wolf bei den Kickers am Ruder ist befürchte ich, dass man da eher etwas mit den Handballern probieren wird.

    Die Baskets müssen versuchen mit einem gutem Konzept ihre Sponsoren zu halten, da sehr wohl Abwanderungsgefahr zum werbewirksameren Fußball besteht. Wenn Freier einmal aufhören sollte, ist BBL Basketball in Würzburg ohnehin nur schwer zu stemmen.

    Ohne neues Stadion und ohne neue Halle wird es auf Dauer für beide Vereine nicht klappen. Ich genieße die aktuelle Zeit bei den Baskets und den Kickers. Von den Baskets würde ich mir ein ähnlich offensives Marketing wünschen, wie es die Kickers vorleben.
     
    #8
  9. Herbipolis

    Herbipolis Rookie

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    Jeder Sponsoring Euro kann nur ein Mal ausgegeben werden und ich denke früher oder später müssen sich auch die Mehrsport-Fans wie xraysforever entscheiden, ob ihnen Basketball oder Fußball lieber ist. In der Öffentlichkeit wird immer so getan, als kämen alle Teams miteinander gut zu Recht (kein Wunder bei den Verflechtungen der Besitzer). Aber dennoch denke ich, dass jeder Manager dem anderen jeden einzelnen Sponsoringdeal neidet.

    Hoffen wir, dass die neue Halle bald kommt, wie oben schon angesprochen, hat sie einen größeren Mehrwert für die ganze Stadt, als ein neues Fußballstadion.
    Insofern hoffe ich da auch mal auf mehr Unterstützung durch Investoren, Sponsoren, Verwaltung und vor allem die Öffentlichkeit. Fußball wird in Deutschland schon genug gespielt, ich brauche das hier nicht. Und obwohl sie ihre 3x3 Aktion gemacht haben um die dritte Liga stemmen zu können, haben sie trotzdem bereits bei der Stadt um Unterstützung für ihr Stadion gebettelt. Ein neues Stadion oder den 2.Liga Umbau wird Fischer und die Kickers nicht so einfach selbst bezahlen wollen/können, da müssen sie schon ein paar mehr als die 125.000 Bocksbeutel verkaufen ;)
    Und dass die Stadt kein Geld hat und aktuell und wohl auch mittelfristig bisher ungeplante Mehrausgaben auf sie zu kommen, sollte bekannt sein.
     
    #9
  10. Thanathan_von_Franken

    Thanathan_von_Franken Bankspieler

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    Die Baskets können aktuell kein solch aggressives und offensives marketing fahren. Bei mehr Werbung wollen mehr zu den spielen. Ausverkauft ist eh schon, bei zusätzkichen interessanten steigt nur der allgemeine Frust der gelegenheitszuschauer. Ich würde es auch gern sehen wenn man präsenter wäre, aber ohne größere Halle bringt das nix.
     
    #10
  11. Herbipolis

    Herbipolis Rookie

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    Richtig Thanathan, die Halle ist regelmäßig ausverkauft (im Gegensatz zum Dallenberg). Würde man nun durch mehr Marketing die Nachfrage pushen, käme schnell Frust auf, bei Neu- und Altkunden, weil es immer schwieriger wird an Karten zu kommen. Sobald die Bagger aber tatsächlich rollen, werden die sich schon was nettes ausdenken müssen, um neue DK unters Volk zu bringen und auch Neu- und Gelegenheitszuschauer anzulocken. Dann wird auch die "Sichtbarkeit" der Baskets in Stadt und Land deutlich zunehmen.
    Solange werden aber leider erst mal die Balltreter in der öffentlichen Warhnehmung präsenter sein.
     
    #11
  12. Herbipolis

    Herbipolis Rookie

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    Oha, jetzt machen die Fußballer Ernst. Laut Mainpost ist eine enge Kooperation der Kickers mit dem WFV und dem SV Sieboldshöhe im Gespräch, wohl auch auf Initiative der Stadt. Was mischt sich die Stadt in sowas ein? Das scheint aber zu den Gerüchten zu passen, dass sich Hr. Fischer nun voll auf den Fußball konzentriert und bei den Baskets aussteigt. Hoffen wir mal, dass Hr. Freier nun Vollgas gibt mit neuer Halle und so.
     
    #12
  13. CK23

    CK23 Rookie

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    Wieso die Stadt?
    Kleiner Auszug aus dem MP-Artikel: "Während der Haushaltsberatungen habe es einen Beschluss des Stadtrates gegeben, das Gespräch „zum Thema Kooperation/Fusion im Würzburger Vereinssport“ zu führen, so Schuchardt."
    Geht hier also wohl vor allem um Kostenefizienz bzgl. der finanziellen Förderung des Vereinssports seitens der Stadt. Ist ja auch nachvollziehbar, ebenso wie der Wunsch, dass eine Bündelung der Kräfte die Chancen einer weiteren Evolution fördert, was auch dem Image der Stadt zugute käme.

    Bei aller Rivalität fand ich es schon damals albern, dass sich viele so dagegen wehren, und ich finde es auch jetzt albern, dass wieder großes Geschrei ausbricht ("Sprachlosigkeit und Wut: Fans gegen Würzburger Fußball-Pläne"). Gerade aufseiten des WFV muss man sich eben ernsthaft überlegen, ob man weiter so vor sich her dümpeln möchte (mit stark negativer Tendenz) oder ob diese Kompetenzbündelung nicht doch die bessere Zukunftsinvestition wäre (statt sich alle paar Jahre vor der Insolvenz retten zu lassen). Denn klar ist auch, dass der Erfolg der Kickers gewisse Verdrängungstendenzen nochmals beschleunigt hat.

    Ach, und btw, ich mag die Kickers absolut nicht und bin schon seit Jugendtagen immer pro WFV gewesen (aus persönlichen Gründen). Aber man darf halt seine persönlichen Präferenzen nicht über das Gesamtwohl des Vereins stellen, das sollen sich die Fans, die jetzt laut aufschreien, genau überlegen. Sonst spielt bald die Zweite der Kickers höherklassig als der WFV I.
     
    #13
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  14. xraysforever

    xraysforever Bankspieler

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    Es wäre auf jeden Fall das richtige Signal für den Profifußball-Standort Würzburg. Zwei gute Beispiele sind Ingolstadt und Augsburg. Dort waren auch erst Fusionen (vor vielen Jahren) erforderlich um zu wachsen. Dort hat es lange gedauert bis die Früchte geerntet werden könnte. Da ist Würzburg mit einem aktuellen gut positionierten 3. Ligisten sogar schon weiter, verglichen zu der Zeit als in diesen beiden Städten fusioniert wurde.

    Seit meiner Kindheit kenne ich die verbissene Rivalität der Kickers zum FV04 und jetzt WFV. Aber ich habe es dennoch nicht verstanden , dass alle bereits in der Vergangenheit getätigten Versuche einer Fusion, bereits im Keim durch diese Rivalität und Abneigung gescheitert sind.

    Hoffentlich ist man heute im Jahr 2016 klüger geworden und kann diese Barrieren überwinden. Die ersten Reaktionen aus den beiden Fanlagern zeigen aber, dass dieser Plan dort fast ausschließlich auf Abneigung stößt. Keiner will seine Identität aufgeben. Jeder möchte seine Vereinsfarben und seinen Vereinsnamen behalten, was auch allzu verständlich ist. Sollte es zu einer Fusion kommen, was ich befürworte, wird es viel Zeit brauchen das aus den Köpfen vieler Fans rauszubekommen.

    Für den Würzburger Fußball wäre es ein Riesenschritt in der Professionalisierung. Spätestens ab der 2. Fußball-Bundesliga wären die Baskets nur noch das zweite Glied im Würzburger Profisport. Die Baskets müssen es schaffen sich dauerhaft als Play Off Team zu etablieren - dann mache ich mir um den Würzburger Basketball (der mir seit Jahren wichtiger als der Fußball ist) keine Sorgen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 3. März 2016
    #14
  15. Herbipolis

    Herbipolis Rookie

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    Dann hoffe ich mal, dass diese Fusion scheitern wird, ich will weder Zweitliga- noch Drittligafußball hier haben. Das ist meine Meinung.
     
    #15
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  16. starting-line-up

    starting-line-up Bankspieler

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    Das Fischer bei den Baskets aussteigen will ist ja bekannt. Seine angeblichen Abwerbeversuche bei den Sponsoren sind gescheitert, er selbst interessiert sich mehr für Fußball - alles ok. Bei den Kickers scheint man jetzt doch die richtige Abzweigung zu nehmen. Eigentlich hätte man vor 2-3 Jahren schon auf ein Gesamtkonzept setzen müssen, damit Geschichten wie Trainingsgelände usw im Vorfeld geklärt gewesen wären. Das Areal beim WFV ist eigentlich ideal für eine zweite Mannschaft, die Jugend und das Training. Der WFV hat finanziell Probleme, wäre also für beide Seiten eine win win Situation. Auch würde man dann endlich die ganze Stadt/Region mitnehmen, aktuell machen viele immer noch einen Bogen um den Dallenberg, obwohl dort wirklich guter Fußball geboten wird. Macht aus dem WFV und den Kickers den FV Würzburger Kickers, spielt in Blau-Rot (oder Lila), und packt die beiden Logos ins neue Wappen, dann kann es nachhaltig was werden.
    Das das Gelände vom PSV mit den vier Sportplätzen ideal als Trainingsgelände ist, ist naheliegend. Aber das sich die Stadt dafür einsetzt die Postler dazu zuholen verstehe ich nicht so ganz. Der PostSV ist ein Stadtteil Verein der für Sieboldshöhe, Frauenland und Hubland den Breitensport bedient und eine soziale Funktion hat, das ersatzlos zu streichen geht eigentlich nicht. In der Zellerau beim WFV schaut das anders aus, da sind der SV09 und die DJK noch vor Ort...
    Für die Baskets - um den Bogen zu bekommen, ändert sich nicht viel, es müssen zeitnah Fakten mit der Halle geschaffen werden, dann braucht man keine Angst zu haben. Ingolstadt wurde oben als Beispiel genannt, dort gibt es 1. Liga im Eishockey und im Fußball, und die Stadt ist unwesentlich größer als Würzburg.
     
    #16
  17. Thanathan_von_Franken

    Thanathan_von_Franken Bankspieler

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    Ich wunder mich ja, warum man gleich Fusionieren muss. Im Basketball gibts ja auch Farmteams die andere namen tragen und die nur auf eine Kooperation beruhen (z.B. die allseits beliebten Oberfränkischen Nachbarn aus Schweinfurt Ost) Dadurch könnte doch jeder seine achso schöne Trikotfarbe behalten?
    Die Rivalität in Würzburg erschließt sich mir auch nicht so ganz. Klar gibts das im Landkreis auch von Kaff zu Kaff rivalität, aber da spielen die gleichen Jungs dann zwei altersklassen später in der Spielgemeinschaft zusammen ohne sich die Köpfe einzuschlagen....

    Prinzipiell klingt das sehr viel auch dannach einfach die vorhandene Recourcen besser zu nutzen.

    Auswirkungen wird der reine zusammenschluß erst mal nicht haben. Die Auswirkungen kommen mit einem erfolgten Aufstieg durch den größeren Kampf um die Sponsoren. Allerdings kanns ja auch sein das die Kickers dann für so manchen Regionalen Sponsor zu teuer werden. Ist zumindest auch vorstellbar, oder?

    Die größte Auswirkung wird wohl das aussteigen von Fischer haben. Da wird die Zeit zeigen ob man das positiv als Chance nutzen kann und wird.
     
    #17
  18. wueballer

    wueballer Bankspieler

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    Da hier immer gerne Ingolstadt als Beispiel genannt wird, wo Fußball und Eishockey funktionieren. Da steckt mit Audi und den ganzen Zulieferern etc. auch deutlich mehr Finanzpower dahinter als hier mit s.oliver, Flyeralarm und Knauf. Ingolstadt ist praktisch ähnlich wie Wolfsburg.

    Nur mal allein der Umsatzvergleich (wikipedia): Audi 53,8 Mrd versus s.oliver 1,35 Mrd. ,flyeralarm 0,3 Mrd. ,Knauf 6,4 Mrd.

    Daher sollte man uns eher mit Paderborn vergleichen... Selbst in Leverkusen - auch nicht sehr viel größer als Würzburg- funktioniert auch kaum Fußball und Basketball nebenher. Bzw. was aus den Basketballern wurde, ist bekannt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 3. März 2016
    #18
  19. xraysforever

    xraysforever Bankspieler

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    Dafür engagiert sich Audi auch in vielerlei Hinsicht, z. b. als Hauptsponsor des FC Bayern München Fußball und Basketball, weit über die Grenzen von Ingolstadt hinaus. Aber ich gebe Dir recht, dass Ingolstadt da schon gesegnet ist. Neben Audi ist dort die Media-Saturn-Gruppe (Trikotsponsor FC Ingolstadt) auch noch ein großer Arbeitgeber.

    Für unsere 120.000 EW Stadt sind wir mit den von Dir genannten Sponsoren (s.oliver, knauf, flyeralarm) aber auch verhältnismäßig gut aufgestellt.

    Die Baskets müssen irgendwann mal dahin kommen Sponsoring Einnahmen von ca. 5 Mio. pro Saison zu generieren. Dazu noch Zuschauereinnahmen von ca. 1,5 bis 2 Mio. und man wäre in einem Gesamtetatbereich von ca. 7 Mio. Mit so einem Wert bist Du, wenn man nicht alles falsch macht, normaler Weise immer in den Play Offs.

    In der 2. Fußball-Bundesliga benötigt man einen Etat von mind. 10 Mio. Euro plus X um mitspielen zu können. Da aber alleine die TV Einnahmen im Schnitt 6 Mio Euro betragen würden Sponsorengelder in ähnlicher Größenordnung wie bei den Baskets reichen um auf den erforderlichen Etat zu kommen. Dazu kommen noch die Zuschauereinnahmen von 2-4 Mio. Euro.

    Für mich kann der Standort Würzburg durchaus dieses Szenario (Sponsoring und entsprechende Zuschauerzahlen) erreichen. Aber ohne die so dringend erforderliche Infrastruktur (neue Halle, größeres Stadion) wird man nicht wachsen können, weder im Fußball noch im Basketball.
     
    #19
  20. starting-line-up

    starting-line-up Bankspieler

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    Der Leverkusen Vergleich hinkt allerdings, dort waren/sind alle vom Bayer Sponsoring abhängig, die Last ist nicht auf mehrer Schultern verteilt. Es gibt noch eine ganze Reihe anderer Städte (zugegeben mit rund 100000 Einwohnern mehr) die 2-3 Teams in mehreren Sportarten in Top-Ligen haben, hier z.B. Augsburg, Kiel, Magdeburg, ...
    Und es wird sowohl im Fußball als auch bei den Baskets darauf ankommen, zügig die entsprechende Infrastruktur zu Schaffen. Dann sieht man weiter.
     
    #20

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