Der Wetter-Thread


Zu unserem Wetter gibt es auch einen relativ interessanten Punkt. Erstens kann sich jeder zum Wochenende beginnend/Sonntag auf etwas Frühling oder mehr erfreuen. Sonne 20 Grad sind für jeden drin. Die Dauer müssen wir sehen, aber 2-3 Tage sollte das schon gehen in dieser Art und Weise.

Aber hier kommen wir zu einem sehr interessanten Punkt, den ich auch nächster Zeit relativ genau verfolge. Durch die momentane Situation und dem immer weniger werdenden Flugverkehr fehlen Daten. Dies führte dazu, dass von normal 700.000 Messdaten auf wenige Tausend zurückgegangen ist. Sollte die Situation anhalten wird die Wettervorhersagen wieder schwächer werden, wenn es um die Zeiträume +5 Tage geht.

Hier ein Zitat dazu:
„Wenn noch weniger Wetterdaten von Flugzeugen geliefert werden und dies über einen längeren Zeitraum, dürfte die Zuverlässigkeit von Wettervorhersagen abnehmen“, sagte Lars Peter Riishojgaard, Fachgruppenleiter bei der Weltwetterorganisation (WMO), am Mittwoch in Genf. Auch Unwetter sind nach WMO-Angaben schwerer vorherzusagen – ein Risiko für Länder, die Vorlauf brauchen, um sich auf Wetterkatastrophen vorzubereiten.
Ganzer Artikel:
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Wieder zu trocken
Bei aller Coronapandemie bahnt sich da wenndie Vorhersagen sich bestätigen wieder ne kleine Katastrophe für die jungen gerade nachgepflanzten Bäume und für die Landwirtschaft an.
Seit knapp nem Monat hat es teilweise wieder gar nicht oder kaum nennenswert geregnet
 
Zum Glück war der Februar und die erste März Woche extrem nass, aber seit dem hat es kaum geregnet und die Flüsse die Mitte März Hochwasser hatten sind schon wieder sehr leer.

Dürfte aufgrund des nassen Februar trotzdem besser aussehen als letztes Jahr wo der gesamte Winter trocken war, aber wenn das so bleibt könnte es im Sommer wieder kritisch werden.
 
So, hier in Norddeutschland wird es die nächsten 7 Tage höchstwahrscheinlich immer noch nicht regnen, ganz im Gegenteil: Sonne, Sonne, Sonne, 14 Stunden täglich. Gefühlt hat es hier seit Ende Februar/Anfang März nicht mehr richtig geregnet. Die Böden hier sind mittlerweile sehr trocken. Es gibt Gebiete, die den gesamten März und April wahrscheinlich keinen Tropfen Regen sehen werden. Das ist schon bedenklich/sehr ungewöhnlich in unseren Breitengraden. Am Wochenende werden in Süddeutschland bis zu 26 Grad erwartet, Mitte April!

 
Großer Waldbrand im Bergischen Land hier umme Ecke...
Ausgelöst durch die extreme Trockenheit.. habe ich noch nie erlebt..

Tja selbst die nassen Monate Ende Januar Februar bis mitte März sind bereits komplett verpufft.

Ich denke langsam echt das 80er Jahre Punk Motto ist näher an der Wahrheit heutzutage als damals.
 
Sehr krass ist das auch bei den Flüssen zu sehen. So um den 15. März rum war in vielen Flüssen Hochwasser und 10 Tage später schon fast sommerwasserstand.

Z.b. hier der nidda pegel März bis April
 
Das ist ja einer meiner Lieblingsthreads, der halt auch wirklich viel mit (berechtigt) schlechten Nachrichten gefüllt ist. Hauptsächlich im Sommer. Deshalb habe ich den ganzen Winter überlegt, ab und an die guten Zahlen vom Frankfurter Regen zu posten, um hier auch mal ein bisschen gute Stimmung zu haben. Jetzt bin ich leider zu spät dran, dennoch will ich es etwas nachholen, auch wenn die Aussichten natürlich sche*ße sind aktuell.

Also mal ein Blick auf Herbst und Winter in Frankfurt, angegeben immer der Regen im Monat im Vergleich zum 30 Jahre Schnitt davor (https://www.wetterkontor.de/de/wetter/deutschland/monatswerte-station.asp):

08/19 94%
09/19 97%
10/19 143%
11/19 98%
12/19 121%
01/20 82%
02/20 192%
03/20 100%

Also abgesehen vom Januar (der nicht tragisch ist) hatten wir 8 Monate lang immer annähernd den Durchschnittswert (94% aufwärts) und mit dem Oktober, Dezember und Februar sogar drei regenreiche Monate. Das war wirklich ein riesen Unterschied zum vorangegangenen Winter und sehr erfreulich. Dementsprechend hatten sich auch die Grundwasserbestände erfreulicherweise erholt:


Nach der Trockenheit der vergangenen beiden Jahre waren die Grundwasserstände im vergangenen Herbst auf ein niedriges Niveau gesunken. Nun habe sich die Situation deutlich entspannt. An mehr als zwei Drittel der Messstellen lägen durchschnittliche bis überdurchschnittliche Werte vor, erklärte Hergesell. An den übrigen Stellen habe es entweder noch nicht genug geregnet oder der Niederschlag sei noch nicht im Grundwasser angekommen. Die Grundwasserneubildung finde in der Regel bis Ende April statt.

Also eigentlich war das letzte dreiviertel Jahr wirklich gut in dieser Hinsicht.

Naja und jetzt regnet es einfach seit Mitte März nicht und es ist auch nicht in Aussicht, für April wird damit sehr wahrscheinlich die solide 9% stehen bleiben. Schöne sche*ße und ich hoffe, dass das nicht den Trend für den Sommer vorgibt, den hatte ich nach dem Winter eigentlich positiv gesehen. Also dann noch einmal good vibes und ab jetzt kann die Untergangsstimmung (auch berechtigt) wieder losgehen :(
 
Logo, es ist aber ein Indikator, ob sich die Wassersituation erholt hat nach diesen beiden Kackjahren. Die Pflanzen haben es ja trotzdem von August bis März abgekriegt. Jetzt wo sie es am meisten brauchen halt nicht mehr, das stimmt und hab ich ja auch gesagt, dass die Entwicklung jetzt leider wieder umschlägt.
 
Logo, es ist aber ein Indikator, ob sich die Wassersituation erholt hat nach diesen beiden Kackjahren. Die Pflanzen haben es ja trotzdem von August bis März abgekriegt. Jetzt wo sie es am meisten brauchen halt nicht mehr, das stimmt und hab ich ja auch gesagt, dass die Entwicklung jetzt leider wieder umschlägt.
Das Hauptproblem neben den sich mehrenden und länger anhaltenden trockenphasen ist, das die wasserwirtschaft immer noch im grossen Masstab und nahezu flächendeckend zum Wohle der land und Forstwirtschaft, Böden gnadenlos entwässert!
Selbst in Naturschutzgebieten!

neben natürlichen Ursachen der Trockenheit kommt es halt immer wieder zum Gegenüber zwischen Ökonomischen und Ökologischen
Notwendigkeiten!
Da ersteres fast immer den Zuschlag erhält,
Ist die nummer mit erhalt der Natur und massnahmen gegen den klimawandel auch in negativer Hinsicht durch!
Zumal wenn man sieht welche Schwachköpfe derzeit an den entsprechenden Reglern sitzen!
 
Ihr wisst allerdings schon, dass es selbst einer vergleichsweise kleinen Fläche wie Deutschland erhebliche Unterschied gibt. In den Gebieten östlich der Elbe kann man durch die extremen Dürren schon eine Tendenz der Verwüstung ablesen, während insbesondere der süddeutsche Raum von verstärkten sinnflutartigen Regenfällen betroffen ist.
 
ja da wo am intensivsten grossflächig landwirtschaft betrieben wird isses am dramatischsten!
Insgesamt ist es auch in weiten Teilen des Südens zu trocken bzw bringen diese kurzen Extremregebereignisse nichts für die nachaltige Wasserversorgung der Flora und Fauna!
 
Naja, die starken Regenfälle sind hier im süddeutschen Raum aber auch schon wieder ein Weilchen her. Bis Anfang oder Mitte März dachte ich auch, na zum Glück wird dieses Jahr vielleicht nicht ganz so trocken wie die letzten beiden. Aber in den letzten vier Wochen hat es genau an einem Tag geregnet. Die Wiesen hier sind zwar hier, wo ich wohne, noch einigermaßen grün, aber auf den gepflügten Feldern hat man heute richtig gesehen, wie der Wind den Staub davonträgt... weil sie eben staubtrocken sind. Und wirklich Aussicht auf Änderung besteht in den nächsten Wochen nicht.
 
Neues von unserer Lieblingswetterstation:



Mal wieder neue Rekordtemperaturen gemessen.

Korinthenkackerei..
DWD liegt eigentlich imemr ziemlich gut im gegensatz zu Wetter.com, Wetter. net oder wetteronline
Letztere haben halt den liveradar
 
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