maberlinho
Bankspieler
Ich gehöre bei der Frage zu der Minderheit der Befürworter. Zum einen weil ich es einfach schön finde und es auch irgendwie zum Sylvester-Feeling dazu gehört. In dieser Beziehung bin ich irgendwie Kind geblieben
. Mir sind aber die Gegenargumente bewusst und ich kann sie auch teilweise nachvollziehen. Deshalb würde ich eine Kompromisslösung gut finden. Die angebrachten Ideen der Regulierung, Kauf nur durch Personalisierung, finde ich z.B. eine gute Lösung. Zu den einzelnen Gegenargumenten:
Umweltverschmutzung:
Das ist dann wirklich ein Punkt, bei dem ich auch Abstriche mache (gebe selbst nie mehr als 30 € aus; dieses Jahr sogar nur Kinderfeuerwerk) und die Gegner verstehe. Bis vor 3-4 Jahren war mir auch nicht bewusst, wie hoch die Umweltbelastung in nur einer Nacht ist. In wie weit eine Regulierung da helfen würde weiß ich nicht. Ich Frage mich ob es hier nicht auch, analog zum entwickeln von umweltbewussteren Verkehrsmitteln, Möglichkeiten gibt, Feuerwerkskörper zu entwickeln, die nicht so umweltschädlich sind.
Tierschutz:
Bei Haustieren denke ich kann jeder selbst darauf achten, dass er sein Tier an Sylvester möglichst abschottet. Das haben wir immer gut mir unseren Nagetieren geschafft und jetzt wo wir einen Hund haben, gehen wir Nachmittags lange in ein Freilaufgehege, so dass er Abends nur noch kurz raus musste. Um Mitternacht stand er übrigens schwanzwedelnd höchst interessiert vor dem Fenster und hat das Feuerwerk angeguckt. Gut, dass ist bei unserem Hund so gewesen, deshalb will ich das nicht verallgemeinern und leugnen, dass andere Tiere mehr stress haben. Bei Wildtieren kann ich jetzt nicht viel zu sagen. In einer Großstadt denke ich aber, dass die dort lebenden Tiere sich sowieso den Menschen angepasst haben. In ländlichen Gegenden ist die Belastung dann auch nicht so groß in Naturschutzgebieten sollte es ja sowieso klar sein, wie man sich da verhalten sollte. Noch eine Sache. In Hagenbeck (Tierpark in Hamburg) veranstalten sie im Sommer immer Romantische- und Dschungelnächte mit abschließendem Feuerwerk. Ich denke nicht, dass sie das machen würden, wenn das zu viel Stress für die Tiere bedeuten würde.
Notaufnahmen:
Die allermeisten Unfälle passieren mit selbstgebastelten, oder illegalen Feuerwerkskörpern. Ein Verbot würde mMn da nichts bringen, da diese Leute dann ja trotzdem ihren Pyrobedarf beschaffen würden. Ich behaupte sogar, dass ein Verbot dazu führen würde, dass es noch mehr illegale Feuerwerkskörper geben würde und die Unfälle eher noch steigen, als sinken würden. Man sieht es ja an den Pyros im Stadion. Was interessiert die Ultragruppen ein Pyroverbot? Genauso interessiert es auch an Sylvester dann viele Menschen nicht und sie besorgen sich trotzdem ihr Feuerwerk.
Ich finde also ein Verbot nicht richtig, bin aber auch der Meinung, dass man die Abgabe besser kontrollieren sollte und auf ein allgemeineres verantwortungsvolleres Umgehen mit Feuerwerkskörpern setzen sollte.
Umweltverschmutzung:
Das ist dann wirklich ein Punkt, bei dem ich auch Abstriche mache (gebe selbst nie mehr als 30 € aus; dieses Jahr sogar nur Kinderfeuerwerk) und die Gegner verstehe. Bis vor 3-4 Jahren war mir auch nicht bewusst, wie hoch die Umweltbelastung in nur einer Nacht ist. In wie weit eine Regulierung da helfen würde weiß ich nicht. Ich Frage mich ob es hier nicht auch, analog zum entwickeln von umweltbewussteren Verkehrsmitteln, Möglichkeiten gibt, Feuerwerkskörper zu entwickeln, die nicht so umweltschädlich sind.
Tierschutz:
Bei Haustieren denke ich kann jeder selbst darauf achten, dass er sein Tier an Sylvester möglichst abschottet. Das haben wir immer gut mir unseren Nagetieren geschafft und jetzt wo wir einen Hund haben, gehen wir Nachmittags lange in ein Freilaufgehege, so dass er Abends nur noch kurz raus musste. Um Mitternacht stand er übrigens schwanzwedelnd höchst interessiert vor dem Fenster und hat das Feuerwerk angeguckt. Gut, dass ist bei unserem Hund so gewesen, deshalb will ich das nicht verallgemeinern und leugnen, dass andere Tiere mehr stress haben. Bei Wildtieren kann ich jetzt nicht viel zu sagen. In einer Großstadt denke ich aber, dass die dort lebenden Tiere sich sowieso den Menschen angepasst haben. In ländlichen Gegenden ist die Belastung dann auch nicht so groß in Naturschutzgebieten sollte es ja sowieso klar sein, wie man sich da verhalten sollte. Noch eine Sache. In Hagenbeck (Tierpark in Hamburg) veranstalten sie im Sommer immer Romantische- und Dschungelnächte mit abschließendem Feuerwerk. Ich denke nicht, dass sie das machen würden, wenn das zu viel Stress für die Tiere bedeuten würde.
Notaufnahmen:
Die allermeisten Unfälle passieren mit selbstgebastelten, oder illegalen Feuerwerkskörpern. Ein Verbot würde mMn da nichts bringen, da diese Leute dann ja trotzdem ihren Pyrobedarf beschaffen würden. Ich behaupte sogar, dass ein Verbot dazu führen würde, dass es noch mehr illegale Feuerwerkskörper geben würde und die Unfälle eher noch steigen, als sinken würden. Man sieht es ja an den Pyros im Stadion. Was interessiert die Ultragruppen ein Pyroverbot? Genauso interessiert es auch an Sylvester dann viele Menschen nicht und sie besorgen sich trotzdem ihr Feuerwerk.
Ich finde also ein Verbot nicht richtig, bin aber auch der Meinung, dass man die Abgabe besser kontrollieren sollte und auf ein allgemeineres verantwortungsvolleres Umgehen mit Feuerwerkskörpern setzen sollte.
