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Wer hat alles Fellnasen zuhause?


Fellnasen-Update:

Kurz vor Weihnachten 2022 haben wir leider unseren Kater an einen sehr schnell wachsenden Krebs verloren. Er wurde 12 und war für uns so richtig Familie. Leser dieses Threads wissen wahrscheinlich, wie man sich dann fühlt.

Es verging etwas Zeit, wie Leser dieses Threads wohl auch wissen, bis man sich wieder damit beschäftigen möchte, wann und wie man wieder nach einer Katze sucht. Ein paar private wie berufliche Meilensteinchen wurden berücksichtigt und daher ließen wir den Sommer an uns vorbeizehen, ohne konkret zu werden. Durch gute Connections zu einem Tierheim (und auch sonst, als im Prinzip "freie" Katzenfamilie) mangelte es nicht an Angeboten, die proaktiv per WhatsApp immer wieder hereinflatterten, aber wir mussten erstmal abwarten, wie sich etwas beruflich entwickelt.

In den Herbstferien wurde es dann aber konkret und eigentlich nicht so, wie ich gedacht hatte. Wir haben nun letztendlich einen 11-monatigen Britisch-Kurzhaar-Kater (evtl nicht ganz reinrassig) bei uns, der im Herbst ausgesetzt wurde. Typisch rauchblaues, dichtes Fell und einen runden Kopf, aber vergleichsweise klein mit 4,5 Kilo (unser erster Kater war ein 7-Kilo-Exemplar).

Nun mal eine Frage hier in die Runde.. wir haben eigentlich folgendes Modell gelebt: Der Kater lebt sich ein paar Wochen ein und wird dann an den Garten gewöhnt, dann an die gesamte Umgebung. Sobald er sich sicher fühlt, darf er die ganze Nacht raus, nein.. soll die ganze Nacht raus und morgens lassen wir ihn wieder rein.

Das Schöne an so einer Regelung ist eigentlich, dass der Kater sehr aktiv sein kann und sich seine Ruhe tagsüber holt, während wir auch sowieso arbeiten bzw. in die Schule gehen. Je später es wird, desto aktiver der Kater, bis man dann noch gemeinsam im Wohnzimmer ist, bevor wir schlafen gehen und er "zur Arbeit" nach draußen (fyi: Vögel füttern wir stark zu, um der wahrscheinlichen Bestands-Dezimierung durch unser Haustier ökosystemisch entgegenzuwirken / wir mögen generell viele Tiere um uns herum, aber Katze bleibt Katze..).

Nur.. der neue Kater ist echt kein Draufgänger... ich kann mir noch gar nicht vorstellen, wie sich dieses Plüschtier da draußen bewähren soll, geschweigedenn, ob der überhaupt Spaß daran haben kann. Hat hier irgendjemand Erfahrung mit Britisch-Kurzhaar als Freigänger, bzw. gute Quellenmaterial für diese Katzen? Wir sind doch eher ein anderes Naturell gewöhnt und wollen etwas besser verstehen, was wir so berücksichtigen müssen.

Zur Einordnung:

Kater #1
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Kater #2
1701689941456.png

Was macht man mit so einem? ;)
 
Ich hab auch schon lange nichts mehr gepostet.

Wir hatten in der zwischenzeit natürlich wieder mal Probleme.
Der Kurti hat einen Schneidezahn unten verloren. Einfach weg. Komplett. Wächst nichts mehr nach. ;)
Jetzt müssen wir den anderen leider immer regelmässig kürzen. Sonst gehts ihm aber subba.

Kommen wir zu unserem richtigen Sorgenkind. Die Paula. Hatte zwischendurch und im Moment leider wieder Bumblefoot.
Meh. Die Arme.
Dann hat sie aber auch noch lichte Stellen im Fell gehabt. Wir dachten erst Pilz oder sowas.
Leider nicht. Wie sich am Ende nach Ultraschall herausstellte hat sie einige wirklich große Eierstockzisten.
Waren da kurz vor einer schnellen OP, holten uns dann aber noch mal eine zweimeinung.
Und die war.. "Machen wir mit Pille."
Wie? Was wo?
Ja.. die Paula bekommt jetzt eine ganz normale Hormontablette alle 6 Monate.
Das Fell wird schon wieder dichter und die Zisten haben sich richtig stark verkleinert.
Großartig! :)

Ansonsten leben die bei uns alle ihr best life. Kurt ist richtig zutraulich geworden. Hat ja nur vier Jahre gedauert.
Im Januar haben die Schweine dann fünften Geburtstag. Da gibts dann mal wieder ein paar Bilder. :)
 
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Pünktlich zu weihnachten präsentiere ich den kleinen Kalli. Seit 2 Monaten ist der süße jetzt bei mir und mittler hat er sich super eingelebt. Er kommt aus Spanien und wurde dort vor der Tötungsstation gerettet und ist hier ins Tierheim gekommen. Eigentlich sollte ich einen Mops bekommen, aber das hat nix gegeben, und dann bin ich ins Tierheim und war direkt verliebt in den armen schloof. Er stand da ganz allein im Regen, hatte eine große kahle stelle an der seite (leckekzem, mittlerweile aber gut verheilt) und mit dem schwanz wackeln kann er auch nicht weil der wohl mal gebrochen war und komplett schief zusammengewachsen ist. Und er ist wirklich der liebste Hund den man sich vorstellen kann. am liebsten nur schlafen und quatsch machen. bellt so gut wie gar nicht und ist freundlich und lieb zu allen leuten. und er ist soooooo süß 🥰🥰🥰
 
Ich habe hier auch etwas Neues (gut und nicht so gut). Vor vielen Monaten ist ja Findus gestorben (Zungenkrebs). Danach wollten meine Eltern und vor allem ich keine neue Katze haben. Ausgerechnet mein Vater (früher nie Katzenfreund) wollte dann doch wieder eine Katze (meine Mutter eh). Juli 2023 kam dann ein Katerchen bei uns an (Scheunenkätzchen, sehr scheu). Hat sich eingelebt (Meine Mutter ist seine Mama), Papa und ich sind auch o.k. bei den meisten anderen ist er ganz schnell weg eine Etage höher. Und er ist Freigänger. Kein Problem bis heute früh. Meine Mutter hat angerufen, dass Tigerle humpelnd auf dem Balkon stand (da kann er nur raufgesprungen sein – ist nicht ein ganzer Stock. Tierärztin vor Ort: Sieht schlimm aus (war schon beim Röntgenbild zu sehen). Überweisung an Tierklinik: Schlimm (Splitterbruch usw. war schon bei meiner Tierärztin zu sehen) Operation. Jetzt ist er wieder bei meinen Eltern zuhause und muss irgendwie davon abgehalten auf Stühle, Tische zu springen.

Hat jemand eine Idee wie man dies verhindert?

Ihn in ein leeres Zimmer einzusperren in welchem es nichts zu hüpfen gibt und nur Futter und Katzenstreu ist auch keine Lösung ☹
 
Vor knapp 6 Monaten kamen bei meiner Frau im Tierheim acht Katzenkinder eine Woche zu früh zur Welt. Die Mama war komplett durch den Wind und hat die Kleinen nicht versorgt. Bis das Personal reagieren konnte, waren 5 schon nicht mehr am Leben. Die übrigen drei kamen als Pfleglinge zu uns, wir haben den Kampf um die Winzlinge aufgenommen. Bei einem haben wir bereits einen Tag später verloren und auch bei den übrigen beiden hatten wir wenig Hoffnung. Moon und Raven haben es aber geschafft und obwohl sie eigentlich in die Vermittlung geben sollten, haben wir es nach all den Kämpfen nicht geschafft, uns zu trennen. Pflegestellenversager nennt man das. Jetzt ist unsere Familie um zwei Fellnasen angewachsen.
Moon.jpgRaven.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
Hat jemand eine Idee wie man dies verhindert?

Erstmal gute Besserung an den Kater. Hat er denn eine Halskrause? Bei unserer Katze hatte es geholfen, weil sie damit eh etwas in der Mobilität eingeschränkt war und auch durch den "Trichter" nicht richtig abspringen konnte. Nur durfte sie es sogar theoretisch, aber dann haben wir die Katze immer gehoben.

Pflegestellenversager nennt man das.

Kann ich bei den Bildern absolut verstehen und genau das ist der Grund, warum ich in unserer aktuellen Wohnsituation meine Frau davon abhalte, eine Pflegestelle zu übernehmen - wir würden uns niemals von einer solchen Katze trennen können.
Ich muss mal sagen, ich finde es absolut bemerkenswert, dass es Menschen wie dich gibt, die sich so aufopferungsvoll um Tiere kümmern. Bei deiner Schilderung, dass es eben nicht alle geschafft haben und auch ein kleines Knäuel schon nach einem Tag den Kampf verloren hat... das könnte ich nicht. Deswegen ein großes Danke! Und viel Spaß mit den beiden, ich geh jetzt erstmal meine Katze suchen :D
 
Kann ich bei den Bildern absolut verstehen und genau das ist der Grund, warum ich in unserer aktuellen Wohnsituation meine Frau davon abhalte, eine Pflegestelle zu übernehmen - wir würden uns niemals von einer solchen Katze trennen können.
Ich muss mal sagen, ich finde es absolut bemerkenswert, dass es Menschen wie dich gibt, die sich so aufopferungsvoll um Tiere kümmern. Bei deiner Schilderung, dass es eben nicht alle geschafft haben und auch ein kleines Knäuel schon nach einem Tag den Kampf verloren hat... das könnte ich nicht. Deswegen ein großes Danke! Und viel Spaß mit den beiden, ich geh jetzt erstmal meine Katze suchen :D
80% des Lobs gebührt meiner Frau. Ich helfe, so gut ich kann, aber ich traue mich z.B. auf Grund meiner Grobmotorik nicht, so einem Winzling die Flasche zu geben, nicht dass es im wahrsten Sinne des Wortes ins Auge geht ;) Wir haben von unseren 11 Pfleglingen drei verloren, 6 gingen in die Vermittlung. Es ist immer mit vielen Tränen verbunden, aber gehört dazu. Nur bei Moon und Raven ging es einfach nicht. Unsere beiden Senioren (Katze und Kater) sind nur mäßig begeistert :D
 
Hat er denn eine Halskrause?
Hat er und rennt damit ständig gegen irgend etwas. Trotz Trichter versucht er sich auf Stühle, Bänke oder sonst etwas hochzuziehen und schafft das leider auch. Problem: er soll die nächsten Wochen nicht, auch aus geringer Höhe, herunterspringen. Hat eine Platte im Bein und 8 Nägel. Und da er zum einen Freigänger ist und sich zum anderem im Haus gerne nach oben verkrümelt steht er heute ständig an den Türen und will entweder raus ( darf er die nächsten 4 Wochen nicht) oder nach oben ( darf er gerade auch nicht). Er kann einem mit dem Gemaunze wirklich ein schlechtes Gewissen machen.
 
hab kaninchen zählt das auch

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Hat er und rennt damit ständig gegen irgend etwas. Trotz Trichter versucht er sich auf Stühle, Bänke oder sonst etwas hochzuziehen und schafft das leider auch. Problem: er soll die nächsten Wochen nicht, auch aus geringer Höhe, herunterspringen. Hat eine Platte im Bein und 8 Nägel. Und da er zum einen Freigänger ist und sich zum anderem im Haus gerne nach oben verkrümelt steht er heute ständig an den Türen und will entweder raus ( darf er die nächsten 4 Wochen nicht) oder nach oben ( darf er gerade auch nicht). Er kann einem mit dem Gemaunze wirklich ein schlechtes Gewissen machen.

Mein Kater hatte auch in sehr jungen Jahren eine solche OP ( Bein war gebrochen, leider ist er seitdem motorisch arg eingeschränkt und zieht das Bein quasi wie ein holzbein hinter sich her)...

... Der arme Kerl musste dann, ärztlich verordnet, ganze vier Wochen in einem kleinen Käfig leben.
Das war die Hölle. Für ihn sowieso ( er war noch nichtmal ein halbes Jahr alt), aber auch für mich iwie bedrückend( inklusive Nächte auf dem Fußboden schlafen, damit er zur Ruhe kommt).
Der kleine Kämpfer hat schon arg gelitten

Aber es war wirklich zu seinem besten.
Er hat sich durchgekämpft und auch heute noch wieselt er ( etwas ungelenk zwar) durch die Gegend.

Bin stolz auf den Racker, einfach ein dufter Typ.
 
Fellnasen-Update:

Kurz vor Weihnachten 2022 haben wir leider unseren Kater an einen sehr schnell wachsenden Krebs verloren. Er wurde 12 und war für uns so richtig Familie. Leser dieses Threads wissen wahrscheinlich, wie man sich dann fühlt.

Es verging etwas Zeit, wie Leser dieses Threads wohl auch wissen, bis man sich wieder damit beschäftigen möchte, wann und wie man wieder nach einer Katze sucht. Ein paar private wie berufliche Meilensteinchen wurden berücksichtigt und daher ließen wir den Sommer an uns vorbeizehen, ohne konkret zu werden. Durch gute Connections zu einem Tierheim (und auch sonst, als im Prinzip "freie" Katzenfamilie) mangelte es nicht an Angeboten, die proaktiv per WhatsApp immer wieder hereinflatterten, aber wir mussten erstmal abwarten, wie sich etwas beruflich entwickelt.

In den Herbstferien wurde es dann aber konkret und eigentlich nicht so, wie ich gedacht hatte. Wir haben nun letztendlich einen 11-monatigen Britisch-Kurzhaar-Kater (evtl nicht ganz reinrassig) bei uns, der im Herbst ausgesetzt wurde. Typisch rauchblaues, dichtes Fell und einen runden Kopf, aber vergleichsweise klein mit 4,5 Kilo (unser erster Kater war ein 7-Kilo-Exemplar).

Nun mal eine Frage hier in die Runde.. wir haben eigentlich folgendes Modell gelebt: Der Kater lebt sich ein paar Wochen ein und wird dann an den Garten gewöhnt, dann an die gesamte Umgebung. Sobald er sich sicher fühlt, darf er die ganze Nacht raus, nein.. soll die ganze Nacht raus und morgens lassen wir ihn wieder rein.

Das Schöne an so einer Regelung ist eigentlich, dass der Kater sehr aktiv sein kann und sich seine Ruhe tagsüber holt, während wir auch sowieso arbeiten bzw. in die Schule gehen. Je später es wird, desto aktiver der Kater, bis man dann noch gemeinsam im Wohnzimmer ist, bevor wir schlafen gehen und er "zur Arbeit" nach draußen (fyi: Vögel füttern wir stark zu, um der wahrscheinlichen Bestands-Dezimierung durch unser Haustier ökosystemisch entgegenzuwirken / wir mögen generell viele Tiere um uns herum, aber Katze bleibt Katze..).

Nur.. der neue Kater ist echt kein Draufgänger... ich kann mir noch gar nicht vorstellen, wie sich dieses Plüschtier da draußen bewähren soll, geschweigedenn, ob der überhaupt Spaß daran haben kann. Hat hier irgendjemand Erfahrung mit Britisch-Kurzhaar als Freigänger, bzw. gute Quellenmaterial für diese Katzen? Wir sind doch eher ein anderes Naturell gewöhnt und wollen etwas besser verstehen, was wir so berücksichtigen müssen.

Zur Einordnung:

Kater #1
Anhang anzeigen 42387

Kater #2
Anhang anzeigen 42389

Was macht man mit so einem? ;)

Mal ein Update nach etwas über einem Monat. Kater ist sehr gut angekommen und hat sich von der ganzen Tierheim-Quarantäne-Medikamenten-Eskapade erholt. Er könnte als Model arbeiten, daher gibt es mal ein Foto.

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Wie geahnt/befürchtet ist das aber ein echter "Stubentiger". Freigang machen wir testweise, nachdem er nun insgesamt ca 8 Wochen bei uns ist. Der darf also in den Garten, wir öffnen die Garagentür als Rückzugsmöglichkeit und er huscht mal hier- mal dorthin. Und nach spätestens drei Minuten will er wieder ins Haus... aber er fühlt sich wie der größte Abenteurer danach. Insofern lautet die erste Diagnose, dass er wohl niemals das nächtliche Pensum absolvieren wird, was wir von seinem Vorgänger gekannt haben ;)

Das bringt uns zum Damoklesschwert: der genaue Geburtstag ist unbekannt, aber in den nächsten zwei Wochen wird er wahrscheinlich laut tierärztlicher Einschätzung ein Jahr alt werden. Aktuell bringt er 5+ Kilo auf die Waage (angekommen ist er mit ca 4,2kg). Das alles war bisher verdiente Aufholarbeit, aber es ist doch sehr bedenklich, dass man vor ihm tatsächlich nicht nur sein eigenes Futter verstecken muss, sondern auch Kartoffeln, Brot, Nudeln.. selbst Reibeplätzchen sind nicht vor ihm sicher :skepsis:

Ich mache mir also etwas Gedanken, wie der wohl in einem Jahr aussieht, geschweige denn seinem Aussehen, wenn er tatsächlich alt ist. Der wird wohl immer Gewichtsprobleme haben (und wir werden immer die noch etwas warmen Essensreste irgendwo verstecken müssen, bevor die in den Kühlschrank gehen).

PS: Nachts ist er aber sehr zurückhaltend. Wir kennen das ja nicht, also wie sich eine Katze nachts im Haus verhält, aber der ist easy. Legt sich vors Bett und wartet bis jemand morgens wach ist.
 
Das bringt uns zum Damoklesschwert: der genaue Geburtstag ist unbekannt, aber in den nächsten zwei Wochen wird er wahrscheinlich laut tierärztlicher Einschätzung ein Jahr alt werden. Aktuell bringt er 5+ Kilo auf die Waage (angekommen ist er mit ca 4,2kg). Das alles war bisher verdiente Aufholarbeit, aber es ist doch sehr bedenklich, dass man vor ihm tatsächlich nicht nur sein eigenes Futter verstecken muss, sondern auch Kartoffeln, Brot, Nudeln.. selbst Reibeplätzchen sind nicht vor ihm sicher :skepsis:

Das ist für dich ungewöhnlich? Unsere beiden Kater fressen alles Mögliche. Der ältere hat fast mal meine Kopfhörer weggemampft.
 
Mal ein Update nach etwas über einem Monat. Kater ist sehr gut angekommen und hat sich von der ganzen Tierheim-Quarantäne-Medikamenten-Eskapade erholt. Er könnte als Model arbeiten, daher gibt es mal ein Foto.

Anhang anzeigen 43494


Wie geahnt/befürchtet ist das aber ein echter "Stubentiger". Freigang machen wir testweise, nachdem er nun insgesamt ca 8 Wochen bei uns ist. Der darf also in den Garten, wir öffnen die Garagentür als Rückzugsmöglichkeit und er huscht mal hier- mal dorthin. Und nach spätestens drei Minuten will er wieder ins Haus... aber er fühlt sich wie der größte Abenteurer danach. Insofern lautet die erste Diagnose, dass er wohl niemals das nächtliche Pensum absolvieren wird, was wir von seinem Vorgänger gekannt haben ;)

Das bringt uns zum Damoklesschwert: der genaue Geburtstag ist unbekannt, aber in den nächsten zwei Wochen wird er wahrscheinlich laut tierärztlicher Einschätzung ein Jahr alt werden. Aktuell bringt er 5+ Kilo auf die Waage (angekommen ist er mit ca 4,2kg). Das alles war bisher verdiente Aufholarbeit, aber es ist doch sehr bedenklich, dass man vor ihm tatsächlich nicht nur sein eigenes Futter verstecken muss, sondern auch Kartoffeln, Brot, Nudeln.. selbst Reibeplätzchen sind nicht vor ihm sicher :skepsis:

Ich mache mir also etwas Gedanken, wie der wohl in einem Jahr aussieht, geschweige denn seinem Aussehen, wenn er tatsächlich alt ist. Der wird wohl immer Gewichtsprobleme haben (und wir werden immer die noch etwas warmen Essensreste irgendwo verstecken müssen, bevor die in den Kühlschrank gehen).

PS: Nachts ist er aber sehr zurückhaltend. Wir kennen das ja nicht, also wie sich eine Katze nachts im Haus verhält, aber der ist easy. Legt sich vors Bett und wartet bis jemand morgens wach ist.

Ist der niedlich!
 
Ich habe das mit einem Käfig auch schon überlegt. Der Tierarzt hat das nicht empfohlen sondern nur gesagt dass Tigerle nicht springen darf. Ich hoffe dass wir das auch mit seinem eingeschränkten Bewegungsradius hinbekommen ( halbes Erdgeschoss, Bad, Kratzbaum entfernt).
 
Das ist für dich ungewöhnlich? Unsere beiden Kater fressen alles Mögliche. Der ältere hat fast mal meine Kopfhörer weggemampft.

Ja. Unser erster Kater war auch verfressen, aber nach vielen Jahren haben wir dann endlich herausgefunden, dass der was mit der Schilddrüse hatte. Aber er war wirklich jede Nacht draußen und hat werweißwas alles zu sich genommen. Der hatte sogar ein System, dass er die Kühlergrills der parkenden Autos nach toten Vögeln abgesucht hat.. der hat Mäuse aus Mäusefallen herausgeholt. Wer weiß, was der so gefressen hat, ohne das wir was gemerkt hätten. Zuhause hatte er aber immer großen Hunger, nur eben auf sein eigenes Futter ;)
 
Ich habe das mit einem Käfig auch schon überlegt. Der Tierarzt hat das nicht empfohlen sondern nur gesagt dass Tigerle nicht springen darf. Ich hoffe dass wir das auch mit seinem eingeschränkten Bewegungsradius hinbekommen ( halbes Erdgeschoss, Bad, Kratzbaum entfernt).

In meinem Fall war der Käfig leider nicht optional.
Mit Arbeit usw ist es ja nunmal leider unmöglich den kleinen Prinz rund um die Uhr zu beaufsichtigen.

Ich mag mir nur aber wirklich nicht ausmalen, was diese vier Wochen mit seine Psyche gemacht haben :(

Aber wie gesagt, stand heute geht es ihm gut.
Zum Glück noch keine Spätfolgen zu erkennen ( z.b. an der Hüfte o.ä.)
 
Ja. Unser erster Kater war auch verfressen, aber nach vielen Jahren haben wir dann endlich herausgefunden, dass der was mit der Schilddrüse hatte. Aber er war wirklich jede Nacht draußen und hat werweißwas alles zu sich genommen. Der hatte sogar ein System, dass er die Kühlergrills der parkenden Autos nach toten Vögeln abgesucht hat.. der hat Mäuse aus Mäusefallen herausgeholt. Wer weiß, was der so gefressen hat, ohne das wir was gemerkt hätten. Zuhause hatte er aber immer großen Hunger, nur eben auf sein eigenes Futter ;)
Offenbar haben wir zwei besonders verfressene Exemplare. Dabei haben eigentlich beide kein grosses Problem mit dem Gewicht. Gut, der Kleine ist auch abartig aktiv. Wir mussten für ihn einen GPS-Tracker anschaffen. Dort zeigt es die Aktivitätszeit. Der ist jetzt den fünften Monat in Folge die aktivste Katze mit so einem Tracker in einem ziemlich grossen Umkreis. Dementsprechend bringt er aber auch immer guten Hunger mit.
 
Das ist für dich ungewöhnlich? Unsere beiden Kater fressen alles Mögliche. Der ältere hat fast mal meine Kopfhörer weggemampft.

Da bin ich wirklich so froh, dass unsere Katze genau nix frisst, außer ihrem eigenen Futter. Wir können alles offen rumstehen lassen, die packt davon nix an und schnuppert höchstens mal dran. Jede Katze würde doch bei Lachs oder Thunfisch durchdrehen, sie dreht sich höchstens um. Das einzige, was sie mal gegessen hatte, war Serrano-Schinken, aber auch das ist nicht mehr hoch im Kurs.
 
Tigerle hat da das Glück dass meine Eltern Rentner sind. Und meine Mutter ist für ihn die Mama. Und so wie ich meine Mutter kenne wird die ihn nicht lange allein lassen. Ich kann ja am WE oder abends als Babysitter einspringen ☺️
 
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