WM 2026 - Auslosung Gruppenphase


Francois

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Wieso werden eigentlich ständig die USA herausgestellt was Preise angeht? Wenn ich es richtig sehe sind die Spiele in Kanada und selbst Mexiko nicht deutlich billiger.
Als jemand der schon in USA war, das wird imo in den USA massiv teurer, da ergänzend
-wenig bis keine öffentlichen Verkehrsmittel also Mietauto wo sie dich ausnehmen werden wie die Weihnachtsgans während WM
-Überall hohe Parkgebühren (geh mal von 100$ aus einfach nur für Stadion 1x)
-Hotels werden massiv teurer gemacht mit dynamischer Preisanpassung NACH Buchung
-überall gibts versteckte Extrakosten ob Essen, Übernachtung..etc Das ist wirklcih extrem in den USA

Ohne wirklich sehr guten Geldbeutel würde ich schwer davon abraten da es ziemlich sicher deutlich teurer kommt als das auf den ersten Blick wirkt. Denke da ist gerade zu KAnada nochmal ein deutlicher Unterschied, Mexiko weiß ich nicht.
 

Francois

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ich wäre für ein UEFA-Ersatz-Turnier in Europa.
Die UEFA unter Ceferin geht doch in die genau gleiche Richtung. >Geld über alles. Dort geben mittlerweile Quataris vorrangig den Ton an. Das müsste wenn von den nationalen Verbänden kommen und da sehe ich keinerlei Bestrebung. Man hat ja auch ne Russland WM nach Angriff auf Ukraine und eine Quatar WM durchgewunken.

Generell sollte imo Sport kein Ausdruck politischen Willens sein sondern über politische Grenzen hinweg das Verbindende betonen.
Gerade wenn heftige politische Extreme aufeinanderprallen kann man im Sport wieder das gemeinsame betonen. Ist nat. immer gegen sportswashing abzuwägen. Schwieriges Thema.
 

Franken_Pep

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Die Preise werden denk ich von der Fifa festgelegt, deswegen sind sie in Mexiko und Canada genau so hoch. Wenn ich richtig liege, wurden sie aber schon nach unten revidiert, da der Verkauf, wieso auch immer, nicht so gut läuft wie gewünscht.
Wie gut es dem Durchschnitts Amerikaner so geht? Da würde ich eher denken, dass du eine falsche Meinung hast, der Durchschnitts Amerikaner schaut sich keine WM im Stadion an, genausowenig wie er sich NBA, NFL ... Spiele im Stadion anschaut, weil er sich das ganz einfach nicht leisten kann.
Die Fans die du im Stadion siehst, gehören zu den oberen 20% und können sicher nicht als Durchschnitts amerikaner bezeichnet werden.

Die wurden wenn überhaupt wegen der Proteste nach unten korrigiert, nicht wegen der Nachfrage. Wurde doch hier schon gepostet dass es in der letzten Runde 500 Millionen Anfragen gab.

Wie gut es dem Durchschnitts Amerikaner finanziell geht hat nichts mit Meinung zu tun, sondern mit Zahlen:


Ansonsten passt das NBA Beispiel überhaupt nicht, da gibt es regelmäßig Spiele für 20-30 Dollar.

Im Übrigen gibt es riesige Latino und andere (Polen etc.) communitites in den USA, die alleine die entsprechenden Spiele füllen würden.
 

torben74

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Generell sollte imo Sport kein Ausdruck politischen Willens sein sondern über politische Grenzen hinweg das Verbindende betonen.
Gerade wenn heftige politische Extreme aufeinanderprallen kann man im Sport wieder das gemeinsame betonen. Ist nat. immer gegen sportswashing abzuwägen. Schwieriges Thema.
Wirklich schwieriges Thema.
Man sollte ja auch Realismus walten lassen:

-der "Teil-Boykott" 1976 in Montreal hat an der Lage in Südafrika damals nichts geändert

-der Boykott in Moskau 1980 hat die Invasion der UdSSR in Afghanistan nicht beendet

-der Boykott in LA 1984 hat den "Westen" nicht nachhaltig beeindruckt

-und aktuell beeindruckt der Ausschluß russischer Athleten Onkel Putin nur maginal

Das Mittel "Boykott" im Sport ist also ein ziemlich "zahnloser Tiger" und hinterlässt im Grunde nur Verlierer.
 

JL13

King Kong
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Wirklich schwieriges Thema.
Man sollte ja auch Realismus walten lassen:

-der "Teil-Boykott" 1976 in Montreal hat an der Lage in Südafrika damals nichts geändert

-der Boykott in Moskau 1980 hat die Invasion der UdSSR in Afghanistan nicht beendet

-der Boykott in LA 1984 hat den "Westen" nicht nachhaltig beeindruckt

-und aktuell beeindruckt der Ausschluß russischer Athleten Onkel Putin nur maginal

Das Mittel "Boykott" im Sport ist also ein ziemlich "zahnloser Tiger" und hinterlässt im Grunde nur Verlierer.

Dänemark sieht das mit "hinterlässt nur Verlierer" vermutlich bisschen anders ;)
 

sefant77

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Der DFB könnte das demokratisch via ihrer 8 Mio Mitglieder entscheiden lassen aka „habt ihr noch Bock auf den Kack - ja/nein“.

Wird natürlich nicht gemacht, weil man Schiss vor einem Nein hat, weil dann der olle Campus
Nicht abbezahlt werden kann und sowieso dann die ganzen schönen Hotels und Reisen wegfallen würden.
 

Francois

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Der DFB könnte das demokratisch via ihrer 8 Mio Mitglieder entscheiden lassen aka „habt ihr noch Bock auf den Kack - ja/nein“.

Wird natürlich nicht gemacht, weil man Schiss vor einem Nein hat, weil dann der olle Campus
Nicht abbezahlt werden kann und sowieso dann die ganzen schönen Hotels und Reisen wegfallen würden.
Bis du für 8 Millionen aus dem Nichts eine Wahl organisiert hast ist die WM vorbei. Das ist ein Mega Aufwand.
 

$ilverBullet

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Der DFB könnte das demokratisch via ihrer 8 Mio Mitglieder entscheiden lassen aka „habt ihr noch Bock auf den Kack - ja/nein“.

Wird natürlich nicht gemacht, weil man Schiss vor einem Nein hat, weil dann der olle Campus
Nicht abbezahlt werden kann und sowieso dann die ganzen schönen Hotels und Reisen wegfallen würden.
nie im leben würde da Nein rauskommen
 

VvJ-Ente

Verdammter Wohltäter
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Dass eine WM in den USA die deutlich grössere Shitshow werden kann als Russland oder Katar hätte ich vor 15 Jahren auch nie für möglich gehalten
WM 1942 in Deutschland hat man auch für möglich gehalten. Wenn Brasilien beim Kongress 1938 keinen Druck für eine weitere WM in Südamerika gemacht hätte, so dass die Entscheidung auf 1940 vertagt wurde, dann hätte Deutschland als einziger europäischer Bewerber den Zuschlag bekommen. Die russischen Urlauber im Donbass hat die Fifa 2018 ebensowenig gestört wie verschwundene Menschen in Argentinien 1978... Warum also keine WM in einer faschistischen USA? Passt doch zu "Die Welt zu Gast bei Scheich Knochensäge" 2034...
 
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