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Kalender Sommer 2027 & Winter 2027/28


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Während die Weltcupkalender für die Saison 2027/2028 erst im Dezember präsentiert werden sollen, hat die FIS heute beim Herbstmeeting bereits den vorläufigen Kalender für den Sommer Grand-Prix kommendes Jahr veröffentlicht. Dieser ist mehr oder wenig identisch zu diesem Jahr:
  • 31.07/01.08.2027 Wisla 🇵🇱
  • 07.08/08.08.2027 Courchevel 🇫🇷
  • 18.09/19.09.2027 Rasnov 🇷🇴
  • 02.10/03.10.2027 Klingenthal 🇩🇪
 
Tolle Veränderungen im Verhältnis zu diesem Jahr!
Vorfreude auf den nächsten Sommer ist groß!
 
Offensichtlich hat der diesjährige SGP-Kalender bei denen, die darüber entscheiden, zumindest mehrheitlich richtig großen Anklang gefunden.
Ich kann es nicht nachvollziehen.
 
Offensichtlich findet die FIS keine weiteren Veranstalter. Da kann uns Biathlon-Fan noch x mal erzählen, dass sei alles überhaupt kein Problem. Warum ist Hinzenbach jetzt komplett raus? Sollten sie vielleicht die Damen dazu nehmen und wollten nicht?
 
Weltcupausrichter zu finden ist einfacher als Grand-Prix Ausrichter, dass hab ich gesagt. Das bestätigt sich ja mehr oder weniger mit dem Kalender.
Man kann durchaus froh sein, dass man in Courchevel die Pläne für den großen Schanzenumbau verworfen hat. Sonst wären es nur drei Ausrichter gewesen.
Und Hinzenbach möchte zukünftig Teil des vorgezogenen Hybrid-Weltcupauftakts sein. So lange dieser aber noch nicht kommt konzentriert man sich auf den Damenweltcup im November.
 
Man kann durchaus froh sein, dass man in Courchevel die Pläne für den großen Schanzenumbau verworfen hat. Sonst wären es nur drei Ausrichter gewesen.
Das ist tatsächlich der Punkt, der mich beim Anblick des neuen Kalenders am meisten gewundert hat: Ursprünglich war doch angedacht, nächsten Sommer mit dem großen Umbau zu beginnen, damit die Schanzen rechtzeitig bis zu den Olympischen Spielen modernisiert sind. Dass man diesen Umbau nun abgesagt hat, lese ich hier zum ersten Mal. Ich freue mich natürlich, wenn dadurch der ohnehin magere Kalender nicht noch weiter zusammengestrichen werden muss - hoffe aber auch, dass das keine langfristig negativen Auswirkungen auf den Standort Courchevel hat.

Etwas überraschend finde ich auch, dass man in Klingenthal offenbar wieder zum "klassischen" Termin Anfang Oktober zurückkehrt. Gerade, wenn man plant, dass die Wettkämpfe dort mittelfristig in einen frühen Hybrid-Weltcup-Start integriert werden sollen, ist das doch eher wieder ein Rückschritt.
 
Man wird aus Zeit- und Kostengründen nur notwendige Modernisierungsarbeiten durchführen, es wird keinen großen Umbau mehr geben. Vielleicht wird die Großschanze auf 139 Meter vergrößert, dies ist aber noch nicht sicher. Die Arbeiten sollen nun im September 2027 beginnen.

 
Die 149 m habe ich aufgrund der geltenden Schanzenbaunormen ohnehin für unrealistisch gehalten. Die Hauptsache ist ja, dass die Franzosen dann für die nächsten Jahrzehnte weiterhin ein gut nutzbares Trainingszentrum haben.
 
Zur Sinnhaftigkeit der SGP zur Zeit:

Da könnten die Springer allerdings selbst ihren Teil zu mehr Attraktivität beitragen - und antreten. Also von dem her ist die Kritik da etwas widersprüchlich.

Ich finde ja, man sollte mal andere Orte dazu nehmen. Ein Tourneeort muss da defintiv in den Kalender, die Teams trainieren da im Sommer ja auch gerne. Da würden sie sicher auch mit dem A Kader zu einem Wettbewerb antreten. Warum DSV / ÖSV scheinbar kein Interesse daran haben erschließt sich mir nicht. Präpariert sind die Schanzen so oder so. Und ein paar Zuschauer kämen auch, die da im Sommer Urlaub machen. Auch Planica könnte man reinpacken. Das Ganze zusätzlich! Rasnov kann ja trotzdem bleiben. Vielleicht nutzt man gleich das Wochenende richtig aus und nimmt COCs am Freitag dazu. Die Sommertage sind lang.
 
Ach komm. Deutschland, Österreich und Slowenien sind große Nationen. Wenn Rumänien einen SGP finanziert bekommt könnten die Verbände das ja wohl auch. Kosten und Aufwand dafür sind doch nicht vergleichbar mit dem Winter. SGPs sind keine Veranstaltungen, bei denen man jetzt besondere Sicherheitsvorkehrungen treffen muss für ein paar Tausend Zuschauer. 10-20 € Eintritt wären die Fans sicher bereit zu zahlen, um in chilliger Atmosphäre die Elite zu sehen. Ist immer noch deutlich weniger, als es im Winter kostet. Das Finanzierungsargument lasse ich nicht gelten. Ich bin mir sicher, man könnte wenn man denn will.
 
Den Slowenen ist dieses Jahr der Hauptsponsor weggebrochen, ich glaube dort ist man finanziell auch nicht auf Rosen gebettet.
 
Vielleicht sollten die Verbände erst mal klären, ob sie überhaupt ein ernstgemeintes Interesse an einer ordentlich SGP Tour mit sagen wir mal ca 6 Stationen hätten.
Denn klar ist auch, dass es total sinnlos wäre, wenn zb in Oberstdorf ein SGP stattfindet, bei dem man dann den C Kader der Österreicher oder die Schülermannschaft aus Slowenien sieht.
 
Warum sollten die Verbände einen C Kader nach Oberstdorf schicken? Macht doch keinen Sinn.

@Lila Rumänien aber schon oder was
 
Das kann man ja entsprechend planen und muss nicht alle vom A Kader betreffen. Ich denke schon, dass eher Rasnov ausgelassen wird als Oberstdorf oder Innsbruck. War vor Jahren in Biho beim COC, der war gespickt mit Weltcupleuten. Die Pause nehmen die sich doch bei unattraktiveren Stationen.
 
Ohne finanzielle Unterstützung vom Verband bzw. der Kommune/Ortschaft sind solche Veranstaltungen einfach nicht zu stemmen. Die Kosten für weniger Personal und wegfallende Schneeproduktion mögen im Sommer zwar geringer zu sein, dafür sind durch die weniger TV-Übertragung und Sponsoren die beiden wichtigsten Einnahmenquellen deutlich geringer.

In Courchevel z.B. wird der Grand Prix sehr von der Gemeinde finanziell unterstützt, da es für die Region ein wichtiges Tourismusevent im Sommer ist (wie @Kirsten bereits mal geschrieben hat, machen sie ein richtiges Fest daraus mit Flugshow, Konzerten, Familienangeboten etc.). Sie wollen zum Beispiel keinen Weltcup im Winter, sondern lieber das Sommerevent.
Wie es in Rasnov aussieht, keine Ahnung. Könnte mir aber durchaus vorstellen, dass es dort auch entsprechende finanzielle Zuschüsse gibt, weil es für sie ein wichtiges Werbeevent ist. Nächstes Jahr richtet Rumänien auch das europäische Olympische Jungendfestival aus, ohne dass es nennenswerte Sportler aus Rumänien gibt.
 
Und das ist dann möglicherweise der Unterschied zu Oberstdorf. Für Rasnov oder Courchevel macht es mit Blick auf den Bekanntheitsgrad in ihrer Gegend vielleicht wirklich einen größeren Unterschied, ob da ein SGP stattfindet oder nicht. Da ist das dann eines der Highlights im Sommer.
Oberstdorf hat mit der Tounee bereits ein viel größeres Highlight, da würde ein zusätzlicher SGP den Bekanntheitsgrad nicht erhöhen.

Und ganz neu ist die Idee ja nicht; in diesem dreieinhalb Jahre alten Artikel schlägt beispielsweise Horst Hüttel eine Art "Sommer-Vierschanzentournee" vor:

Teammanager Horst Hüttel schlug deshalb vor, die Tournee-Orte Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen auch für ein gemeinsames Sommerevent zu gewinnen. „Es wäre für die Bevölkerung und die Außendarstellung besser darstellbar, wenn es hier auch Sommer-Events geben würde. Ich finde die Idee interessant, viele andere auch“, sagte Hüttel. Die Idee: Skisprung-Wettbewerbe werden so reizvoller für die Topathleten. Die Veranstaltungen in den auch im Sommer gut besuchten Touristenorten könnten durch Konzerte am Abend aufgewertet werden, wie Hüttel vorschlug.


Genügend Interesse seitens der potentiellen Veranstalter bestand aber offenbar nicht.
 
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