Parkplätze fallen weg und sollen noch weiter reduziert werden, wegen zu knapper Rettungswege für größere Einsatzfahrzeuge. Durchaus wichtig und vielleicht richtig, aber die Ermessung erfolgt nach grobem Augenmaß.
In Köln werden Hunderte Parkplätze gestrichen. Viele Anwohner kritisieren die Maßnahmen. Inzwischen gibt es eine Petition – die Kommentare sind deutlich.
www.express.de
Ich frage mich wirklich, wie sich die Städteplaner die Zukunft vorstellen. Menschen werden immer älter und somit steigt auch die Anzahl derer, die einfach nicht mehr so gut zu Fuß sind.
Wenn jetzt die Städte am besten "Autofrei" werden sollen (einen anderen Grund für das ständige Streichen von Parkplätzen sehe ich nicht), wie sollen denn dann bestimmte Menschen ihren großen Einkauf überhaupt noch bis zur Haustür bringen können? Nur noch mit öffentlichen Verkehrsmitteln?
Radfahren ist ja ne schöne Sache, aber manche können das einfach nicht mehr und ein Rad ist auch kein Packesel für Wasserflaschen u.a.
Und der Umweltaspekt und Umstieg auf E-Mobilität ist ja schön und gut, aber auch die Stromer brauchen Parkplätze.
Hier in Bochum nur zwei Beispiele.
Eine lange breite Straße mit zwei PKW Fahrspuren wurde einspurig und die andere Fahrspur ist jetzt komplett Radweg.
Das Ding ist nur, da fahren kaum Radfahrer.
Und vorher gabs auch schon einen Radweg, allerdings schmaler.
Eine andere Straße, zweispurig mit Parklplätzen (Wielandstraße) ist jetzt komplett zur "Fahrradstraße" geworden und auch dort wurden Parkplätze, sogar für Anwohner, gestrichen.
Aber auch hier fahren kaum Radfahrer.
Und wenn mal zwei von denen nebeneinander fahren, musst Du als Autofahrer die ganze Zeit hinterher tuckeln.
Auch hier hätte man einen schmalen Radweg bauen und die Straße für PKWs so belassen können.
Aber ich glaub, das ist alles ein Werk der "Grünen".