Diskussion Dreamteam


Die zu teuren Springer werden meiner Ansicht nach auch nicht das Problem sein. Die FIS hat die neue Weltrangliste ja inzwischen veröffentlicht; falls es bei uns keine Regeländerungen gibt, dann wäre das die Liste, an der wir uns beim Einkaufen orientieren müssen:


Richtig überteuert ist da mit 2168 Punkten nur Domen Prevc. Der wäre mir selbst dann zu teuer, wenn er erneut zum Seriensieger avancieren würde. Der zweitteuerste ist dann bereits mit 1375 Punkten Daniel Tschofenig; das ist ein Preis, den man bei einem richtig guten Springer eventuell zur Not noch zahlen würde.

Das Problem wird nur wahrscheinlich auch dieses Jahr sein, dass es wie üblich den ein oder anderen Springer geben wird, der für seine Leistungsstärke nach der Weltrangliste viel zu billig sein wird. Und dann wird es wieder so laufen wie üblich: Wer diese Springer nicht von Anfang an im Team hat, holt sie sich nach dem ersten Wochenende - immer noch zum Einstiegspreis - und dadurch gleichen sich die Teams dann wieder an.

Je besser wir es schaffen, dass der Preis eines Springers seinen wahren Wert für das Dream Team widerspiegelt, desto vielfältiger werden die Teams sein.
 
Ich sehe das Problem auch eher bei den günstigen Springern, die dann plötzloch vorne dabei sind und die dann alle ins Team holen.
Aber eine wirkliche Idee, dagegen habe ich nicht. Ein längeres Wechselverbot hatten wir anfangs, das haben wir damals extra auf 1 Wochenende gekürzt, weil sonst viele nach den ersten Wochenenden schon so abgeschlagen waren, dass sie keine Lust mehr hatten.

Die rollierende Punktevergabe könnte das Problem lösen, aber es wird definitiv viel mehr Aufwand sein, vor allem müssten die neuen Punktelisten immer nach dem Wettkampf erstellt werden, falls wer wechseln will. Das ist mir ehrlich gesagt zu stressig, vor allem weiß ich jetzt schon, dass ich diverse Wochenenden unterwegs sein werde. Hinzu käme das Problem, welche Wettkämpfe man dann für die erste Punktliste berücksicht, also mit Sommer oder ohne. Und welches Punktebudget dann sinnvoll ist, müsste man auch "raten".

da es auch schon in 2 Wochen losgeht, tendiere ich sehr stark dafür, alles zu lassen, wie es ist, wenn nicht jemand eine sehr gute Idee mit wenig Aufwand hat
 
Lasst doch einfach alles beim alten soweit.
Vielleicht reduziertman die Tauschfenster herunter....aber eher Richtung Mitte/Ende der Saison.

Wir müssten ja auch bald mal anfangen oder?
 
Wir könnten natürlich die Anzahl der Wechsel begrenzen, statt 4 pro Periode halt nur 3 oder 2. Oder das zumindest für die erste Periode reduzieren, danach die Perioden sind selten die, wo jemand noch viele Wechsel auf einmal macht, außer jemand hat klug taktiert und am Ende noch 4 Wechsel übrig, das würde ich auch nicht einbremsen wollen.

Ja klar müssen wir bald anfangen, nur dafür müssen die Regeln stehen. Bzw. ja auch die Punkteberechnung. Und da da im letzten Winter eben angestoßen von @Lazergirl und aufgegriffen von @Benjamin @Vorticity und mir eine Diskussion aufkam, evtl. Was am Modus zu ändern, wollte ich das nicht einfach umgehen sondern nochmal nachfragen.

Wenn die Tendenz jetzt ist, wir machen weiter wie bisher, dann können wir bald loslegen.
 
Die Tauschmöglichkeiten fand ich eigentlich immer gut so, wie sie sind. Dass man am Schluss gegebenenfalls noch öfter tauschen kann, ist ja fast der einzige Vorteil, den man noch hat, wenn man vor Beginn der Saison einen guten Riecher hatte und die richtigen Springer gewählt hat. Denn dann muss man zu Beginn wenig wechseln und kann sich die Wechsel aufsparen.

Wahrscheinlich ist es wirklich am besten, die alten Regeln zu nehmen. Eine Idee hätte ich zwar, aber ob es
eine sehr gute Idee mit wenig Aufwand
ist, ist fraglich. Ich will sie aber dennoch kurz vorstellen:

Es wäre nur eine ganz leichte Änderung. Man könnte die Kosten für die Springer nach dem ersten Wochenende für den Rest der ersten Periode, also dann, wenn man erstmals tauschen darf, einmalig anpassen, und zwar folgendermaßen: Die Kosten eines Springers betragen die Summe aus seinen Weltranglistenpunkten und den Weltcuppunkten des ersten Wochenendes.
Wenn also beispielsweise Enzo Milesi 34 Punkte in der Weltrangliste hat, zweimal Dritter wird und 120 Weltcuppunkte holt, dann kostet er für den Rest der Periode 154 Punkte.

Vorteile
  • Das Startteam eines erfolgreichen Tippers könnte unter Umständen nicht mehr so leicht kopiert werden, denn wenn die richtig guten Springer nach dem ersten Wochenende schon etwas mehr kosten, reicht dazu das Budget nicht mehr aus.
  • Die Spieler, die am Anfang der Saison den besten Riecher hatten können davon noch ein bisschen länger profitieren, weil diese Überraschungsspringer für sie noch ein bisschen günstiger waren.
Nachteile
  • Gerade das kann aber auch ein Nachteil sein: Tipper, die diese Überraschungsspringer zu Beginn nicht hatten und dann fast schon gezwungen sind, sie nachzukaufen, haben dann weniger Spielraum im Budget und dadurch einen dauerhaften Nachteil.
  • Und ausgerechnet werden müssen die neuen Kosten natürlich trotzdem, wenn auch nur einmal.
 
Oben