Unglaublich, aber leider wahr: Der gerade erst von einer Blessur in der linken Kniekehle genesene Assan Ouédraogo hat sich erneut verletzt, fällt im Hit gegen die Bayern und darüber hinaus aus. Nachdem der 19-jährige Nationalspieler beim 2:0 gegen Freiburg mit der ungewohnten Position als linker Flügelspieler gefremdelt hatte und nach einer Stunde der diesbezüglichen norwegischen Fachkraft Antonio Nusa gewichen war, klagte er am Folgetag über Schmerzen im vorgeschädigten linken Knie.
Wie schon am 23. November, als das 19-jährige Offensiv-Ass beim 2:0 gegen Bremen nicht nur wegen seines wunderschönen 1:0-Tores überragte, wurde nach LVZ-Informationen eine Sehne in der Kniekehle in Mitleidenschaft gezogen. Während die November-Blessur aus einem beinharten Zweikampf resultierte (er traf später mit dem blessierten Bein zum 1:0), rutschte Ouédraogo diesmal unmittelbar nach Beginn der zweiten Halbzeit ohne Gegnereinwirkung unglücklich weg, spielte noch eine Viertelstunde weiter, verließ das Feld ohne sichtbare Einschränkungen. In der Nacht auf Donnerstag sammelte sich dann Flüssigkeit im Knie des Ex-Schalkers.
„Alles sah ähnlich wie gegen Bremen erstmal nicht wild aus. Wir haben ihn nicht deshalb vom Feld genommen. Wir hatten den Wechsel in der 60. Minute so geplant“, sagte Coach Ole Werner am Freitag während der Spieltagspressekonferenz. „Aber am nächsten Tag hat er dann Probleme angegeben. Wir sind noch in der Diagnostik.“ Nach LVZ-Informationen gab eine Schichtenaufnahme in der MRT-Röhre in einer Hinsicht Entwarnung: Es ist nichts gerissen im Knie, Kreuzbänder, Innen- Außenbänder sind da, wo sie sein sollen. Ein operativer Eingriff ist weder angedacht noch vonnöten, eine mehrwöchige Pause aber unausweichlich.