Christchurch Terroranschlag

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War 2017 für ein halbes Jahr in NZ. Überwiegend in Dunedin, aber eben auch einmal quer durchs Land und mit Unterbrechung auch 1 Woche in Christchurch und weiter engen Kontakt zu einigen. Habe auch bereits mit einigen Leuten vor Ort geschrieben und geskypt heute, von daher sei mir ein wenig Sprachlosigkeit bzw Abwesenheit rationaler Diskussionbeiträge (zum Verhältnis Pakeha/Maori kann ich gerne was nachliefern, mich da auch im Geschichtsstudium auseinander gesetzt ...)
Selbst wenn hier auch Neuseeländer eine Rolle gespielt haben, das ist kein Neuseeland-Problem (oder Australien-Problem), auch wenn das für den Kopf das Ganze natürlich einfacher machen würde. Es ist ein Welt-Problem.
 

gentleman

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Austria
Sehe ich genauso. Neuseeland steht - wenn man es so pauschal bewerten will - sicher für Weltoffenheit und ein gut funktionierendes Miteinander verschiedener Kulturen. Wie überall in der Welt schützt dies aber nicht vor radikalen Einzeltätern, der in diesem Fall ja aus Australien kam. Neuseeland nun ein Rechtsextremismus-Problem zu unterstellen wäre wohl völlig verfehlt, genauso wenig kann man nach so einer Wahsninnstat zur Tagesordnung übergehen. Wie mir scheint hat Jacinda Ardern dies auch nicht vor und setzt an sehr wichtigen Punkten an.
 

Chef_Koch

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Ich bin überrascht, dass Neuseeland da recht liberal zu sein scheint.
 

Omaru

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neuseeland ist bei mir sehr positiv besetzt.

diese wahnsinnstat erstaunt mich. aber offensichtlich gibts leider überall verrückte.
Sollte auch zurecht so bleiben. Unter den Einwanderern sind ja nur 1% Muslime. Oftmals brannten die Moscheen grad in orten wo wenig Ausländer dazu kamen. Des sagt ja schon aus dasss es nichts mit den Immigranten Vorort zu tun hat. Denk der Hass Wurde schon vorher von den Medien gesät. Weltweit wird ja einseitig berichtet. Dann kommen die Flüchtlinge und dass Fass explodiert
 

Fischkopp

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Habe das Video größtenteils leider gesehen und ich wünschte ich hätte es nicht getan. Extrem verstörend und das schlimme ist, es erinnert sehr an ein Ego - Shooter Spiel. Alleine die Perspektive und dann das er schießt, schmeißt die eine Waffe weg und zückt sofort die nächste oder aus Spaß auf schon am Boden liegende zum größtenteil bereits leblose Menschen noch ne Kugel reinjagd.

Als vor ein paar Jahren die NSU - Sache war, hatte ich als Moslem leider immer diese Befürchtung oder stellte mir die Frage, was wenn so ein Verrückter einfach in die Moschee zum Freitagsgebet (traditionell meistbesucht) stürmt und drauf losschießt.
Warum guckst du dir sone ******* denn überhaupt an? Und dann noch jammern... was hast du denn erwartet? Kann ich mich tierisch drüber aufregen. Genau wie dieses Kopf-ab-Video der beiden Rucksacktouristinnen. Wer sich sowas anguckt ist dann auch irgendwie selber Schuld, wenn er die Bilder nicht mehr los wird.
 

Chef_Koch

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Als vor ein paar Jahren die NSU - Sache war, hatte ich als Moslem leider immer diese Befürchtung oder stellte mir die Frage, was wenn so ein Verrückter einfach in die Moschee zum Freitagsgebet (traditionell meistbesucht) stürmt und drauf losschießt.

Die Wahrscheinlichkeit ist in etwa so groß wie von einem islamistischen Terroranschlag getötet zu werden. In Deutschland also recht unwahrscheinlich.
 

theGegen

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.....Wer sich sowas anguckt ist dann auch irgendwie selber Schuld, wenn er die Bilder nicht mehr los wird.
Oder vorher darüber nachdenken und in sich schauen, ob man/frau/divers sowas erträgt, wenn man/frau/divers sich sowas freiwillig anschaut.

Wobei ich ergänzen möchte, dass es durchaus einen gewissen Reiz ausüben kann, sich solche Sachen anzuschauen. Um sich das Geschehen hinter der Nachricht "vorzustellen" - zum Beispiel.
Ich habe mir auch schon Videoaufnahmen aus dem Dubrowka-Theater oder aus The Bataclan angesehen. Jedoch ständig in Zwiesprache mit mir selbst, bis zu welchem Punkt ich mir das geben möchte und dass ich letztlich selbst entscheide, wann ich es ausmache.
Die Videos waren verstörend und haben mich eine Weile beschäftigt.

Noch gravierender für "Bilder nicht mehr los werden" ist es aber, wenn man unvorbereitet und unfreiwillig damit konfrontiert wird.

Ist mir selbst als Kind passiert und hat mich evtl. irgendwie geprägt. Nicht so schlimm, dass ich noch verrückter wurde, als ich ohne diese Bilder geworden wäre... ;) .... aber dennoch nachhaltig.

Da saß ich mit meinen Eltern sonntags abends am Wohnzimmertisch und wir spielten Canasta. Meine Hände waren da noch so klein, dass ich nicht alle drölfzig Karten halten konnte, und ich so 'ne Kartenstütze brauchte. Ich habe selbstredend auch ständig verloren, aber schindete Zeit, um ins Bett zu müssen.
Im Hintergrund lief der Fernseher mit Weltspiegel und einem Bericht aus Vietnam. Da spinkste ich immer hin. Im TV zeigten sie das Gesicht eines Soldaten, der (ohne Ton) Schmerzenlaute ausrief.
Ich so zu meinen Canasta-spielenden Eltern (ablenken und pfuschen?): "Oh, guckt mal! Dem Mann da im Fernsehen geht es - glaube ich - nicht gut."

Wir schauten dann zu dritt auf den Fernseher (weiß nicht mehr, ob noch schwarz-weiß oder schon bunt) und im "Weltspiegel" fuhr die Kamera langsam abwärts und dann war der Soldat in der Mitte durch.

Da konnte ich ein paar Jahre später noch so gerne mit Airfix-Soldaten und Revell-Panzern spielen oder Weltkriegswälzer lesen... ab dem Moment war für mich klar, dass ich ganz sicher kein Soldat werde. Weder um so dazuliegen, oder einer zu sein, der dazu beiträgt, dass jemand so da liegt.
 

theGegen

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Mir geht übrigens etwas dieses Australien-Bashing auf den Zeiger. Und dem Vergleich mit Neuseeland, den Aborigines, den Maori... whatever... und der Ableitung, vor welchen Spinnern aus welchem Landstrich man größere Gefahren befürchten muss.

Vor Spinnern sollte man grundsätzlich auf der Hut sein, aber zunächst mal gibt es genügend Spinner, die vor der eigenen Nase rumlaufen. Naheliegender wäre also für mich, zunächst mal die im Auge zu behalten.

Anstatt jetzt auch noch von den Australiern (oder skandinavischen Breivik-Fans) ständig Amok-Attentate zu befürchten und gar nicht mehr vor die Tür zu kommen.
 

CP3

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Da konnte ich ein paar Jahre später noch so gerne mit Airfix-Soldaten und Revell-Panzern spielen oder Weltkriegswälzer lesen... ab dem Moment war für mich klar, dass ich ganz sicher kein Soldat werde. Weder um so dazuliegen, oder einer zu sein, der dazu beiträgt, dass jemand so da liegt.
So ein Erlebnis hatte ich auch. Und zwar auch völlig unvorbereitet, als mir mit 8 oder so vom einige Jahre älteren Nachbarsjungen die brutalen Szenen von der Soldat James Ryan vorgespielt wurde. Ich weis nicht mehr wie es dazu kam, verstört hat es mich in jedem Fall.
 

Knurrhahn

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Und zwar auch völlig unvorbereitet, als mir mit 8 oder so vom einige Jahre älteren Nachbarsjungen die brutalen Szenen von der Soldat James Ryan vorgespielt wurde. Ich weis nicht mehr wie es dazu kam, verstört hat es mich in jedem Fall.
Eben, da ist nicht immer viel mit vorher nachdenken ob... da bist zB als Kid inner Clique als Halbstarker unter lauter Halbstarken, dann holt einer sein Schadphone raus und du musst dir so ein Dreck (Video Footage) wie mit den beiden Mädels im Atlasgebirge reinziehen, Gruppendynamik und Zwang sonst als Weichei oder ********** etc dazustehen. Oder wie die sich heute nennen. Wenn man gehörten Glauben schenken darf, haben nicht wenige sowas auf'm Smartphone und selbst wenn man meint mit dem gesehenen klar zu kommen oder es nach einigen Tagen zu vergessen, meist grüssen dich diese Bilder/Eindrücke Jahre später wenn man es gar nicht mehr für möglich hält. Ist wie ein Schlag in die Fresse, spreche aus eigener Erfahrung.
 

theGegen

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Eben deswegen sollteste es doch das wichtigste für den eigenen Kopp sein, die (noch) erträglichen Bilder (im Kopp) einzusortieren und in einen alltagstauglichen Kontext zu bringen.

Was muss ich mich gedanklich martern, um einen Terroranschlag à la Beslan oder Colombine oder Jonestown zu verorten, wenn es genügend tatsächliche Gefahren von den üblichen Spinnern nebenan gibt?

Ich fahre deswegen bestimmt nicht in Panik, weil es bspw. in der Nachbarschaft Muslime oder Australier gibt.

Suspekter sind mir eher solche Spinner, die sich einen Schäferhundwelpen als Schutzhund zulegen, weil ein paar Straßen weiter ein Asylantenheim aufgemacht hat.
 

Big d

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Diese Ängste vor Gewalttaten ist meistens eh irrational egal ob vor Islamisten oder was auch immer. Ein gutes Beispiel ist auch die Angst vor Kinderschändern. Klar kommt es vor das ein Kinderschänder ein fremdes Kind vergewaltigt und umbringt, aber die überaus meisten Fälle von kindesmissbrauch stammen aus dem Umfeld oder der Familie des Kindes. Es ist viel wahrscheinlicher das das Kind vom Pfarrer, Onkel oder Fußballtrainer missbraucht wird als vom fremden, nachts herumstreunenden perversling, aber dennoch haben eltern vor letzterem viel mehr Angst.

Genauso ist es wahrscheinlicher bei einem Autounfall zu sterben als von nem Islamisten oder verrücktem rechtsterroristen umgebracht zu werden.

Natürlich sollte man islamistische oder rechtsradikal kriminelle Umfelde dennoch beobachten und wenn nötig bekämpfen, aber die tatsächliche Gefahr ist weitaus kleiner als die Angst, was aber natürlich genau das ist was Terroristen wollen.

Terroristen haben ja gar nicht die Kraft der offenen militärischen Auseinandersetzung (siehe IS), daher können sie ihre Wirkung nur durch symbolische nadelstiche erzielen.
 

LeZ

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Solche Taten werden immer von kranken Menschen verübt. Das Einzige was man tun kann ist, die Szene in denen solche Menschen häufig mitschwimmen intensiv zu beobachten, und einfach früher zu handeln wenn sich jemand davon Waffen besorgt. Dafür ist es auch nötig, solchen Kreisen grundsätzlich den Waffenbesitz jeder Art zu untersagen. Das macht es zwar nicht unmöglich, aber eben viel schwieriger, erfolgreich sowas vorzubereiten. Es würde auch helfen, die Beihilfe zu solchen Amokläufen extrem zu bestrafen, eventuell als eine der Tat selbst gleichwertige Mittäterschaft wie bei der RAF.
 

Talib

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Solche Taten werden immer von kranken Menschen verübt. Das Einzige was man tun kann ist, die Szene in denen solche Menschen häufig mitschwimmen intensiv zu beobachten, und einfach früher zu handeln wenn sich jemand davon Waffen besorgt. Dafür ist es auch nötig, solchen Kreisen grundsätzlich den Waffenbesitz jeder Art zu untersagen. Das macht es zwar nicht unmöglich, aber eben viel schwieriger, erfolgreich sowas vorzubereiten. Es würde auch helfen, die Beihilfe zu solchen Amokläufen extrem zu bestrafen, eventuell als eine der Tat selbst gleichwertige Mittäterschaft wie bei der RAF.

Problem ist, dass diese Szene teilweise politisch und/oder in der Bundeswehr, etc. verankert ist:


Ich glaube, dass das Problem hier sehr viel größer ist, als sich viele Menschen ausmalen.

Folgt man ihren Spuren, landet man bei einem Verein für ehemalige Elitesoldaten, beim deutschen Verfassungsschutz, einem merkwürdigen Ritterorden in Österreich – und beim heimischen Verteidigungsministerium, wie Recherchen von STANDARD, Taz und Schweizer WOZ zeigen. - derstandard.at/2000099600939/Spuren-nach-Oesterreich-bei-rechtem-Netzwerk-deutscher-Soldaten
Der Verfassungsschutz im deutschen Bundesland Baden-Württemberg, wo Uniter seinen Sitz hat, schloss eine Beobachtung vorerst aus. Die deutschen Grünen und die Linkspartei befürchten nun, dass die Behörden abermals ein rechtes Netzwerk vertuschen wollten, wie etwa bei der Terrorgruppe NSU.Österreichs Behörden geben sich ebenfalls bedeckt. Das Verteidigungsministerium sagt nur, dass man "alle Entwicklungen innerhalb und außerhalb Österreichs beobachtet, die Auswirkungen auf die Sicherheit des Bundesheers haben könnten". Aus dem Innenministerium heißt es, dass man zu "laufenden Verfahren nicht Stellung" nimmt. Das Schattennetzwerk und seine Mitglieder bleiben also auch hierzulande noch im Verborgenen. So ist nicht bekannt, ob die heimischen Behörden die Protokolle der geheimen Chatgruppe für Österreich erhalten haben oder wissen, wer ihre Mitglieder waren. Bekannt ist nur, dass die deutschen Mitglieder am Tag X Richtung Süden flüchten wollen – also Richtung Alpenraum. - derstandard.at/2000099600939/Spuren-nach-Oesterreich-bei-rechtem-Netzwerk-deutscher-Soldaten
Man kann sich ja mal fragen, wer derzeit in Österreich in der Regierung sitzt und wo diese Verbindungen teilweise hinreichen. Ich schmeiße mal den Namen Küssel in den Raum.
 

Big d

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Das Das in der Bundeswehr "verankert" ist im Sinne vom organisiert glaube ich kaum. Imo ist es eher so das sich rechte von Dingen wie ballern und Armee angezogen fühlen und sich daher dort sammeln. Sicherlich gibt es in der Bundeswehr überdurchschnittlich viele rechte, aber halt vor allem weil Linke und pazifisten in der Regel Waffen und Krieg nicht so geil finden, was dazu führt das jetzt wo wir eine freiwillige berufsarmee haben sich dort vor allem konservative bis rechte sammeln und in einigen Fällen sicher auch rechtsradikale.

So kommt es dann zu Fällen wie "wir Spielen jetzt reichswehr".

Das ist natürlich ein Problem was durch berufsarmeen kommt und genau das war auch das Argument für die Wehrpflicht, man wollte so einen Querschnitt der Bevölkerung erzwingen und eine politische Eigendynamik, sprich einen Staat im Staate verhindern.

Man muss natürlich die ganz radikalen aus der Bundeswehr rausschmeißen (also die die da einen auf rommel machen und sich als Nachfolger der reichswehr sehen), aber ganz liberal wird man eine berufsarmee nie bekommen, da Linke und liberale halt in der Regel das Konzept Armee generell ablehnen und man sie nicht zwingen kann sich zu bewerben.

Jede Armee egal ob in Deutschland, den USA oder der Türkei hat halt gewisse nationalistische Tendenzen, gerade wenn es eine berufsarmee ist.
 

Easy

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Grundsätzlich geht es hier viel zu viel um Australien und Neuseeland als über den Anschlag selbst. Eine grauenhafte Tat. Ich habe ein Video bekommen, wo der Täter das scheinbar selbst gefilmt hat. Einfach nur krank . Ich kann solche Greultaten einfach nicht nachvollziehen. In was für einer Welt leben wir. Als ob es nicht genuig Elend gibt...
 

Talib

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Das Das in der Bundeswehr "verankert" ist im Sinne vom organisiert glaube ich kaum. Imo ist es eher so das sich rechte von Dingen wie ballern und Armee angezogen fühlen und sich daher dort sammeln. Sicherlich gibt es in der Bundeswehr überdurchschnittlich viele rechte, aber halt vor allem weil Linke und pazifisten in der Regel Waffen und Krieg nicht so geil finden, was dazu führt das jetzt wo wir eine freiwillige berufsarmee haben sich dort vor allem konservative bis rechte sammeln und in einigen Fällen sicher auch rechtsradikale.

So kommt es dann zu Fällen wie "wir Spielen jetzt reichswehr".

Das ist natürlich ein Problem was durch berufsarmeen kommt und genau das war auch das Argument für die Wehrpflicht, man wollte so einen Querschnitt der Bevölkerung erzwingen und eine politische Eigendynamik, sprich einen Staat im Staate verhindern.

Man muss natürlich die ganz radikalen aus der Bundeswehr rausschmeißen (also die die da einen auf rommel machen und sich als Nachfolger der reichswehr sehen), aber ganz liberal wird man eine berufsarmee nie bekommen, da Linke und liberale halt in der Regel das Konzept Armee generell ablehnen und man sie nicht zwingen kann sich zu bewerben.

Jede Armee egal ob in Deutschland, den USA oder der Türkei hat halt gewisse nationalistische Tendenzen, gerade wenn es eine berufsarmee ist.
Die Szene, die gerne "der große Austausch" oder whatever zitiert, ist ganz sicher in der Bundeswehr am Start. Die hat sich sogar in Österreich nach ganz oben in den Staat geschlichen: Hier der österreichische Innenminister:

Nur Patrioten. Ach was: "Ganz normale Leute."