1. Liebe Sportforen.de-User,

    nachdem das Sport1-Forum inzwischen seine Pforten geschlossen hat, möchten wir hier eine langjährige Tradition von dort weiterführen, die User aller Unterforen zusammenbrachte und ein großes Event darstellte - der Musik GrandPrix.

    Der Ablauf ist ähnlich wie beim allseits beliebten Eurovision Song Contest: Ihr reicht einen Titel eurer Wahl ein und dann wird unter allen Teilnehmern der Sieger gewählt. Alle Informationen zu diesem Event findet ihr im Musikforum. Den Thread zum 1. Sportforen Musik-GrandPrix findet ihr dort ganz oben.

    Bei Fragen schaut im Thread nach oder wendet euch an den "Veranstalter" JimmyDream.

    Viele Grüße und viel Spaß bei der Teilnahme!
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Der Kapitalismus Kritik Thread

Dieses Thema im Forum "Non-Sports" wurde erstellt von timberwolves, 9. März 2018.

  1. timberwolves

    timberwolves All-Star

    Registriert seit:
    29. Dezember 2004
    Beiträge:
    6.412
    Nein. Die gesellschaftliche Reproduktion der Arbeitskraft ist Bedingung für das Funktionieren der Produktionsarbeit. Die Trennung der beiden Spähre ist eine Grundfeste des Kapitalismus und es ist absolut sinnvoll, an beiden anzusetzen.


    Positiver Rassismus? Die bürgerliche Gesellschaft ist zwar sowohl Grundlage des Kapitalismus als auch des Rassismus aber nur weil es theoretisch auch andersherum hätte sein können, kann man nicht ableiten, dass sich Rassismus zwangsläufig aus Kapitalismus ergibt. Rassismus hat eben auch eine kulturelle Dimension, die sich in Europa in der Aufklärung durchgesetzt hat ("White Man's Burden" als sehr bekanntes Beispiel). Jedes gesellschaftliche Idealbild braucht im dualistischen Denken eine Negation und das waren dann (diesmal auch zwangsläufig), die die nicht unter die Kategorie "weiß" fielen. Rassismus hat, ebenso wie das Patriarchat eigene Funktions-und Begründungszusammenhänge, sodass eine einfache Kausalität nicht zutreffend ist.


    Dieses ist vor allem unrealistisch, weil es in den Strukturen angelegt ist, dass viele auf diese Art und Weise sehr reich werden. Bei dir sind es die Menschen die irgendwas nicht wollen oder die sich anders behandeln müssen, das ist eine unzureichende Analyse von Gesellschaft, weil diese eben auf verschiedensten Mechanismen und Funktionen beruht, die über die individuelle Handlungsmacht hinausgehen.

    Sie wären auch erfolgreich, wenn man sie gewähren lässt, weil ihre Ideologie nur eine bestimmte Zusammensetzung von Gesellschaft zulässt. Aber ich glaube hier reden wir aneinander vorbei.

    Das dürfte das erste Mal sein, dass mir jemand Reformismus vorgeworfen hat. Natürlich vereinnahmt der Kapitalismus Widerstand und der Kapitalismus ist nicht Untergegangen als (im sog. Zentrum - also den industrialisierten Westen) die Kinderarbeit abgeschafft wurde, er ist nicht untergegangen als die Wochenarbeitszeit von 75 auf 60 Stunden und später auf 40 Stunden gesenkt wurde und er wird es vermutlich auch nicht, wenn das auch im Rest der Welt so wäre. Die Profitsteigerung hat noch soviel Luft nach unten ohne, dass da groß was passieren würde. Trotzdem wäre es mindestens zynisch, diese erkämpften Veränderungen damit abzutun, dass sie unsinning seien, weil der Kapitalismus immer noch funktioniert. Marx, damit der Name jetzt endlich mal fällt, wäre es auch nicht eingefallen so zu argumentieren. Und der qualifiziert hoffentlich als Antikapitalist.

    Nein habe ich nicht.

    edit: Um das eigentliche Thema nicht noch mehr zu verhunzen, kann das sehr gerne in einen Kapitalismusthread geschoben werden, falls so etwas existiert.
     
    #1
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