1. Liebe Sportfans, liebe User von skispringen-community.de,

    wir freuen uns, euch heute mitzuteilen zu können, dass der Umzug der Community aus dem bisherigen Forum der skispringen-community erfolgreich gelaufen ist. Somit begrüßen wir nun viele neue User hier im Forum, die insbesondere den Wintersportbereich beleben werden.

    Wir wünschen uns, dass die neuen User sich hier genauso wohl fühlen wie in ihrem bisherigen Forum. Bei Fragen, Anmerkungen, etc. sprecht uns - also die Administratoren und Moderatoren - einfach an. Bei der Migration haben wir auch die Useraccounts mit übernommen. Einige von euch haben noch einen Zusatz namens "- skiimport" bekommen. Dies hängt damit zusammen, dass es zu eurem Accountnamen bereits schon ein entsprechendes Pendant in unserer Datenbank gibt. Schreibt mir bitte eine Nachricht (über den Reiter "Unterhaltungen") und wir gucken, was hier möglich ist.

    In diesem Sinne freuen wir uns auf tolle Diskussionen im Wintersportbereich mit euch und einen sehr angenehmen Start in euer neues Foren-Zuhause.

    Viele Grüße
    Angliru
    Information ausblenden

Der NPD-Thread

Dieses Thema im Forum "Non-Sports" wurde erstellt von KGZ49, 12. September 2004.

  1. Apollo Schwabing

    Apollo Schwabing MVP

    Registriert seit:
    21. Mai 2001
    Beiträge:
    14.755
    Ort:
    Weiss ich nicht.
    Muesste mann zu jedem Spieltag des BFC Polizeischüler dorthin schicken ,damit sie den "sinnvollen" Umgang mit einem Schlagstock erlernen?

    Im Grunde hast du die Frage selbst schon beantwortet. :licht:
     
  2. mescalero

    mescalero MVP

    Registriert seit:
    2. April 2001
    Beiträge:
    10.136
    Ort:
    Wien
    "Schimanek, Hans-Jörg jun.
    Jahrgang 1963, Österreich
    Kameradschaftsführer der "Kameradschaft Krems-Land" sowie führender Aktivist der "Kameradschaft Langenlois". Schimanek jun. pflegte engen Kontakt zu dem VAPO-Chef Gottfried Küssel und war an der Durchführung von gemeinsamen Wehrsportübungen beteiligt. Bis zu seiner Entlassung aus dem Bundesheer soll Schimanek als Berufssoldat Rekruten ausgebildet haben.[1] In Küssels Wehrsportgruppen machte nach den Recherchen von Michael Schmidt auch die Geschichte die Runde, er sei als Söldner in Surinam und in Kroatien gewesen.[2]

    1987 nahm Schimanek an einer Mahnwache für Rudolf Heß am Stephansplatz in Wien teil, bei einer von der Jugendorganisation der ÖVP organisierten Veranstaltung bezeichnete er sich als Nationalsozialisten. 1990 nahm er an einer VAPO-Veranstaltung in St. Pölten teil, gemeinsam mit Küssel gab er ein Flugblatt gegen "Ausländerüberflutung" heraus. 1990 war er Teilnehmer an einer Veranstaltung mit Gary Lauck in Schweden. 1991 nahm er an einem behördlich untersagten "Revisionisten"-Treffen in München teil, bei dem David Irving, Fred Leuchter, Mark Weber, Udo Walendy u. a. als Redner auftraten. Ernst Zündel war verhindert, denn er wurde am Vortag in der Wohnung von Ingrid Weckert verhaftet.[3] 1992 wurde Schimanek rechtskräftig wegen verbotenen Waffenbesitzes und Hehlerei verurteilt.[4]

    1994 arbeitete Schimanek bei der Renovierungsfirma von Reinhard Rade, einem langjährigen Weggefährte von Bela Ewald Althans, für den Rade auch offiziell als Pächter des AVÖ-Buchladens in München auftrat.[5] Während seiner Gefängnisaufenthalte (1995/1996/1997/1998) in Wien und Hollabrunn wurde Schimanek auf der Gefangenenliste der HNG-Nachrichten geführt.[6]

    Im März 1995 wurde Schimanek zu 15 Jahren verurteilt, das Strafmaß im Berufungsverfahren im gleichen Jahre auf acht Jahre reduziert. Die HNG-Nachrichten nannten ihn einen gewaltlosen Aktivisten. 1998 beantragte Schimanek die vorzeitige Haftentlassung "gemäß § 410 StPO". Unterstützt wurde er von seinem Vater. Der niederösterreichische FPÖ-Landesrat hatte laut Standard "aufgedeckt", dass zwei der Geschworenen als Angehörige der Roma-Volksgruppe aufgrund des Attentats von Oberwart befangen gewesen seien. Schimanek sen. hatte mit diesen "Argumenten" schon zuvor erfolglos versucht, seinen Sohn freizubekommen.[7] Im Juni 1999 wurde Schimanek nach fünf Jahren, die eigentlich acht und zuvor 15 hätten sein sollen, vorzeitig entlassen. Zur gleichen Zeit wurde auch Gottfried Küssel entlassen, der sich zunächst an die Bewährungsauflagen zu halten schien, dann im November 2000 im Rahmen eines polizeilichen Routineeinsatzes bei einem Treffen von etwa 50 Rechtsextremisten gestellt wurde. Es wurde dabei einschlägig rechtsextremistisches Propagandamaterial sichergestellt. Mit von der Partie war auch sein ehemaliger Stellvertreter Gerd Endres.[8]"


    "Der niederösterreichische FPÖ-Landesrat hatte laut Standard "aufgedeckt", dass zwei der Geschworenen als Angehörige der Roma-Volksgruppe aufgrund des Attentats von Oberwart befangen gewesen seien" :D


    Die Geschichte geht aber ein bißchen anders, Schimanek hat nach seiner Verurteilung geschrieben in einem sogenannten Dissidetenbrief, von den 8 Geschworenen, war 2 Zigeuner, einer Türke, ein Jugo und einer Jude, da konnte ich froh sein nicht fünfmal lebenslänglich zu bekommen. :eek: Naja.

    In Ö ist das bei Geschworengerichtverfahren so, da entscheiden die Geschworene alleine über Schuld und Strafhöhe, also ohne Richter, da kann ein Nazi schnell 15 Jahre ausfassen, wenn er Pech hat bei der Herkunft der Geschworenen. :laugh:
     
  3. KGZ49

    KGZ49 Hall of Fame Mitglied #1

    Registriert seit:
    6. Oktober 2000
    Beiträge:
    31.309
    Ort:
    UNTER TAGE
    Le corbeau
    ich bin mir wohl selbst manchmal etwas voraus ;)

    Aber mal ernsthaft ,nicht alles ist allein schon darum falsch weil es von einem ua. NPD-Mitglied kommt. in der National-Zeitung steht ein Artikel den ich zumindest für Diskussinswürdig halte ,aber ich würde deshalb trotzdem keine rechte Partei wählen!

    wenn diese "Fans" grundsätzlich GEWALTÄTIG werden oder zur GEWALT aufrufen dann wäre der Einsatz so wie ich ihn angeführt habe berechtigt!
     
  4. mescalero

    mescalero MVP

    Registriert seit:
    2. April 2001
    Beiträge:
    10.136
    Ort:
    Wien
    Seit Gottfried Küssel hat sich eigentlich niemand mehr, ohne betrunken zu sein, als neuer deutscher Führer ausgerufen.

    War recht witzig Küssel ließ sogar ein Bild malen, so im Stil von Nazi-Realismus, wie im Kühnen am Todenbett die Hand gibt und ihm auf die Schulter klopft. :jubel: :laugh:
     
  5. Wirr

    Wirr ...

    Registriert seit:
    21. Mai 2001
    Beiträge:
    5.383
    sach mal mescalero, jetzt nur mal so aus Interesse, warum liest du eigentlich diesen ganzen Nazi-Dreck? Um über den Feind im Bilde zu sein? Oder bist Du in einer nationalkommunistischen Splittergruppe, die mehr so an beides glaubt. :crazy:
     
  6. mescalero

    mescalero MVP

    Registriert seit:
    2. April 2001
    Beiträge:
    10.136
    Ort:
    Wien
    Hab ich ja schon zugegeben ich bin am nationalbolschewistischen Flügel der KPÖ. :saint: :laugh:
     
  7. mescalero

    mescalero MVP

    Registriert seit:
    2. April 2001
    Beiträge:
    10.136
    Ort:
    Wien
    @ Wirrr

    Übrigens die einzige Naziseite die ich regelmäßig lese, stoertebeker, kommt aus Stralsund. :belehr: :teufel: Kein Schmäh. :eek:

    Die ist wirklich lesenswert, insbesondere wenn sie lustvoll alle Fraktionskämpfe bei faschistischen Parteien und Kameradschaften dokumentiert und Zynismus ist denen kein Fremdwort.
    Bin mir aber bis jetzt nicht sicher ob das keine VS bezahlte Seite ist.

    Link poste ich lieber nicht, braucht man nur bei google eingeben, die schreiben 5 Zynismusartikel pro Tag.
     
    Zuletzt bearbeitet: 29. August 2005
  8. mescalero

    mescalero MVP

    Registriert seit:
    2. April 2001
    Beiträge:
    10.136
    Ort:
    Wien
    " Verstoß gegen das Verbotsgesetz
    Wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung ist am Montag ein 21-jährigen Lienzer zu acht Monaten Haft verurteilt worden. Der Mann mit großer Schwäche für Tätowierungen hatte sich ein Hakenkreuz in den Unterarm einritzen lassen.


    Untere Strafgrenze
    Es ist ein Verstoß gegen das Verbotsgesetz, der sozusagen unter die Haut geht- und dafür muss der Osttiroler acht Monate Haftstrafe verbüßen. Er fand aber noch milde Richter, sie blieben nämlich an der untersten Strafgrenze. Die Höchststrafe beträgt nämlich zehn Jahre Haft, in schweren Fällen sogar 20 Jahre.

    Verstoß in zwei Fällen
    Das Gericht sah den Verstoß gegen das Verbotsgesetz in zwei Fällen gegeben: Einmal die Tätowierung des Hakenkreuzes in den Arm und zweitens das öffentliche Zurschaustellen.


    Gemeint ist damit, dass der junge Mann dieses Hakenkreuz nicht nur für sich allein genoss, sondern mit nacktem Oberkörper über den Hauptplatz von Lienz marschierte, als dieser besonders gut besucht war.

    Freigesprochen wurde er aber vom Vorwurf, auch seiner 14-jährigen Freundin ein Hakenkreuz auf die Hüfte tätowiert zu haben. Sie blieb heute dabei, das habe sie selbst gemacht." (www.orf.at)

    :laugh:

    Immer diese indischen Tätowierungsfans. :eek:
     
  9. mescalero

    mescalero MVP

    Registriert seit:
    2. April 2001
    Beiträge:
    10.136
    Ort:
    Wien
    "Strafanzeigen gegen sächsischen NPD-Landesvorsitzenden und FDP-Landtagsabgeordnetengattin (30.08.05)
    Abgelegt unter: Allgemein— Schriftleitung @ 18:17


    Leipzig / Sachsen: Auf recht skurrile Weise scheint die Leipziger Linkspartei.PDS ihren Wahlkampf betreiben zu wollen. So stellte sie gestern gegen den NPD-Landesvorsitzenden von Sachsen, Winfried Petzold, Strafanzeige wegen Sachbeschädigung.

    So heißt es in einer gestern veröffentlichten Pressemeldung der Leipziger Linkspartei:
    „Die Leipziger Linkspartei.PDS hat mit heutigem Datum gegen das Mitglied des Sächsischen Landtages, MdL Winfried Petzold, Strafanzeige wegen Sachbeschädigung gestellt. Grund dafür war, dass in der vergangenen Woche zahlreiche Plakate der Linkspartei.PDS mit Aufklebern der NPD überklebt wurden. Dies betraf verschiedene Stadtteile: Thekla, Schönau und Volkmarsdorf. Wir verwahren uns entschieden gegen solche schmutzige Art der Auseinandersetzung und wir werden uns auch durch solche Attacken nicht in unserem Engagement gegen die Neonazis zurückdrängen lassen.
    Bereits auf dem Schönauer Parkfest am vergangenen Wochenende wurden der Direktkandidat zur Bundestagswahl im Wahlkreis 154, MdL Dr. Volker Külow und MdL Dr. Dietmar Pellmann in einer bedrohenden Art und Weise von Mitgliedern der NPD beleidigt.“


    Winfried Petzold (NPD)

    Was nun speziell NPD-Landesvorsitzender Petzold direkt mit diesen Vorwürfen zu tun haben soll geht aus dieser Denunziation freilich nicht hervor. Allerdings würden die antifaschistischen Aktivitäten in Leipzig und Sachsen den führende Vertretern der NPD haargenau dasselbe Recht zu ebenso pauschalen Anzeigen geben, da der linke Janhagel sich gegenüber nationalen Wahlkandidaten oder NPD-Wahlmaterial auch nicht anders benehmen. Es ist ein Markenzeichen der Linkspartei wie auch des bundesdeutschen Antifaschismus überhaupt, daß man selber immer wieder dazu aufruft, mit allen Mitteln gegen politische Gegner vorzugehen, selber aber überaus allergisch darauf reagiert, wenn die Gegenseite den ihr vorgeworfenen Fehdehandschuh aufnimmt und mit den ihr aufgenötigten Druckmitteln zurückschlägt. Hier kann man wirklich nur sagen, daß eine Hand die andere wäscht und daß die Leipziger Genossen besser daran täten, sich zu erst an die eigene Nase zu fassen, ehe sie auf andere mit absurden Strafanzeigen losgehen.

    Meerane / Sachsen: Wie „liberal“ man hingegen den Umgang mit politischen Gegnern bei der FDP pflegt zeigt das Beispiel der Gattin des sächsischen FDP-Landtagsabgeordneten Dr. Jürgen Martens, die am vergangenen Sonntag in Meerane zwei NPD-Wahlkampfhelfer mit den Worten beschimpfte: „Ihr Nazischweine, eure Plakate hängen hier sowieso nicht lange”. Die von der Dame attackierten Wahlhelfer erstatteten daraufhin Anzeige wegen Beleidigung und Androhung einer Straftat.


    Gitta Schüssler (NPD)
    Die NPD-Landtagsabgeordnete Gitta Schüssler quittierte dieses Geschehnis mit der Bemerkung: „Herr Dr. Martens fällt im Landtag häufig als Wadenbeißer der Liberalen auf.
    Seine Angriffe auf die NPD-Fraktion sind meistens unqualifiziert und aus der Luft gegriffen.
    Den Grund dafür kennen wir jetzt: Offensichtlich heizt Frau Martens ihrem
    Mann daheim kräftig ein, so daß der arme Dr. Martens im Landtag gar nicht
    anders kann, als gegen uns Nationaldemokraten zu pöbeln. Unsere Art der
    Auseinandersetzung ist das nicht. Vielleicht sollte Herr Dr. Martens zuhause einfach einmal ein Machtwort sprechen! Das Verhalten seiner Frau ist jedenfalls mehr als peinlich.” (stoertebeker)

    :D

    Nanu, was ist das wieder für ein Zynismusartikel. :wall:
     
    Zuletzt bearbeitet: 30. August 2005
  10. Jünter

    Jünter MVP

    Registriert seit:
    4. Juni 2000
    Beiträge:
    11.172
    Wie "Conny" halte ich auch nicht viel von dem teilweise praktizierten Gesinnungsstrafrecht, wie ich denke oder welche Ideologie/Weltanschauung ich habe, ist meine persönliche Sache, wo sich der Staat rauszuhalten hat, solange ich mich an die Gesetze halte.
    Allerdings kann man auch an dem oben zitierten Beispiel sehen, wie subtil rechte Rattenfänger schon in Schülerzeitungen (!) den Boden für ihre Ideologie bereiten wollen. Dass von den 8 "Versteckten" nur Otto Frank (Vater von Anne) überlebt hat und dass die Tode der Anderen durch Vergasung, Erschöpfung etc. eine Folge der Verschleppung waren, wird wohlweislich außen vorgelassen, von daher kann ich wiederum auch verstehen, dass die deutsche Rechtssprechung dem einen Riegel vorschieben will.
     
    Zuletzt bearbeitet: 31. August 2005
  11. mescalero

    mescalero MVP

    Registriert seit:
    2. April 2001
    Beiträge:
    10.136
    Ort:
    Wien
    "Am 22. August 2002 steht Möller erneut vor Gericht. In dem Verfahren vor dem Amtsgericht Stralsund geht es um den Vorwurf der Leugnung der Gaskammer im Konzentrationslager Ravensbrück in einem Flugblatt im Jahr zuvor, um die Verunglimpfung Verstorbener und die Beleidigung der Mitarbeiter der Gedenkstätte Ravensbrück. Nach vierstündiger Verhandlungsdauer wird Axel Möller zu sechs Monaten Freiheitsentzug verurteilt, ausgesetzt zu zwei Jahren Bewährung. Das Urteil nahm er sofort an und verzichtete auf weitere Gerichtsmittel"

    Ist der Betreiber von stoertebeker. ".. Das Urteil nahm er sofort an ..."
    Naja billig davon gekommen, klar das er keine Berufung ankündigt.
     
  12. timberwolves

    timberwolves All-Star

    Registriert seit:
    29. Dezember 2004
    Beiträge:
    6.631
    @Wirr

    Es ist eine Tatsache, dass die linken über rechte Vorgänge bestens bescheid wissen und auch die rechte Ideologie bestens kennnen um besser gegen sie friedlich argumentieren zu können :saint:
     
  13. mescalero

    mescalero MVP

    Registriert seit:
    2. April 2001
    Beiträge:
    10.136
    Ort:
    Wien
    "Nach seinem Abitur war Voigt von 1972–1984 Zeitsoldat in der Bundeswehr. Als Offizier der Luftwaffe war er bei einer Flugabwehrraketeneinheit in Freising eingesetzt. Zuletzt im Rang eines Hauptmanns, musste er die Bundeswehr verlassen, die ihn wegen seiner Weigerung, die NPD-Mitgliedschaft zu beenden, nicht als Berufssoldat übernahm. Im Anschluss an seine Militärzeit studierte er von 1984–1987 Politikwissenschaft an der Münchener Hochschule für Politik. Er schloss das Studium als Diplom-Politologe ab. Voigt übte auch verschiedene Tätigkeiten als Unternehmer aus, so als Inhaber einer Textilreinigung und eines Wohnmobilverleihs."

    Hauptmann Udo war 12 Jahre bei der Bundeswehr, owohl "Voigt trat 1968 der NPD bei", hat sich relativ lang dort gehalten.
     
  14. mescalero

    mescalero MVP

    Registriert seit:
    2. April 2001
    Beiträge:
    10.136
    Ort:
    Wien
    Der Vorname "Udo" erinnert mich an den berühmt-berüchtigen Udo Proksch. :teufel:


    "Proksch war ein Enfant terrible der österreichischen Gesellschaft, Besitzer der berühmten k. u. k. Hofzuckerbäckerei Demel und Gründer des Club 45, einer Seilschaft mit maßgeblichen Politikern, die nach dem Vorbild der italienischen P2 zur Erlangung von Machtpositionen errichtet wurde. 1977 charterte er den Frachter Lucona, um eine auf 212 Millionen Schilling (15,4 Millionen Euro) versicherte Uranerzmühle zu verschiffen. Die Lucona sank im Indischen Ozean nach einer Explosion, bei der sechs Menschen starben. Die Versicherung zahlte die Versicherungssumme nicht aus, da sie vermutete, die Lucona habe nur Schrott geladen gehabt. Am 15. Februar 1985 wurden Proksch und Peter Daimler wegen Betrugsverdachts verhaftet, aber schon am 28. Februar wieder auf freien Fuß gesetzt.

    Erst durch die Aufdeckungsarbeit des Journalisten Hans Pretterebner, dessen Buch Der Fall Lucona im Dezember 1987 erschien, und Proksch' anschließende Flucht Anfang 1988 begann die Aufarbeitung des Lucona-Skandals, der in Österreich als „Jahrhundertskandal“ gilt. Er führte unter anderem zum Selbstmord des österreichischen Verteidigungsministers Karl Lütgendorf sowie zum Rücktritt des Parlamentspräsidenten Leopold Gratz und des Innenministers Karl Blecha. Proksch wurde nach einer Flucht nach Asien und durch halb Europa im Oktober 1989 erneut verhaftet. Nach einem der längsten Prozesse der Zweiten Republik erhielt er wegen sechsfachen Mordes lebenslange Haft. Er starb in Haft aufgrund einer misslungenen Herztransplantation." (wikipedia)

    Udo war Kult, der hat immer gern im Hotel Sacher betrunken an die Wand geschossen und gern Politiker erpresst.
     
  15. KGZ49

    KGZ49 Hall of Fame Mitglied #1

    Registriert seit:
    6. Oktober 2000
    Beiträge:
    31.309
    Ort:
    UNTER TAGE
    Dämpfer für die NPD in Sachsen

    http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,1888830,00.html

    Bei den Landtagswahlen vor anderthalb Jahren stimmte jeder elfte Wähler für die NPD. Nach dem Austritt von drei Abgeordneten steht die NPD vor einem Scherbenhaufen.

    Die drei Aussteiger werfen ihren Ex-Kollegen Wahlbetrug vor. Der Abgeordnete Mirko Schmidt meinte, dass die NPD sich nicht wie versprochen um soziale Themen kümmere. "Statt für die Interessen der Bürger, setzten sie sich für ein 'Viertes Reich' ein". Er habe erkannt, dass die NPD viele Ziele von vorgestern habe und nationalsozialistisch agiere.

    Die NPD-Fraktion sieht sich als Opfer von geheimdienstlicher Zersetzungsarbeit. "Die BRD wird noch ihren verdienten November 1989 erhalten. Auf diesen bundesdeutschen Stasistaat, der keine Demokratie, sondern deren Karikatur ist, spucke ich", so der Chefideologe der NPD-Fraktion, Jürgen Gansel.


    Für den anschließenden Ordnungsaufruf des Landtagspräsidenten bedankte sich Gansel höhnisch. Ein juristisches Nachspiel muss der Abgeordnete aufgrund seiner parlamentarischen Immunität kaum fürchten. Im Dresdner Landtag am schönen Elbufer sorgt die NPD deshalb regelmäßig für kalkulierte Eklats. Sie boykottiert das Gedenken für Nazi-Opfer und lehnte Mitte Januar eine Landtagsreise nach Auschwitz als "steuerfinanzierten Sühnetourismus" ab. "Wer seine Schuldkomplexe pflegen wolle, der solle das aus seiner Privatkasse tun und nicht auf Kosten des Steuerzahlers", so Fraktionschef Apfel.

    Aussteigern wird "Verrat" vorgeworfen

    Die Schlagzeilen, die der jüngste Austritt von drei Abgeordneten erregt, schmecken den NPD-Strategen nicht. Apfel wirft den Aussteigern schlicht Verrat vor. Apfel meinte, dass sich die Aussteiger als" willfährige Erfüllungsgehilfen im Kampf gegen die NPD" hätten instrumentalisieren lassen. "Wie hoch der Judaslohn dieser drei Herrschaften gewesen sein mag, meine Damen und Herren, das wird sich wohl erst endgültig offenbaren, wenn es einen Regimewechsel in diesem Land gegeben hat."

    Jedes zehnte NPD-Mitglied steigt aus

    Bei den anderen fünf Landtagsparteien sieht man die NPD auf einem absteigenden Ast sitzen. Der Fraktionsvorsitzende der Sozialdemokraten Cornelius Weiss begrüßt den Ausstieg der Rechtsradikalen und meinte die drei ausgetretenen Abgeordneten, würden von den anderen aufgenommen werden. "Auf jeden Fall hat es wohl keinen im Parlament gegeben, der denen seinen Respekt verweigert hätte für ihren Mut."

    Durch die offensive Auseinandersetzung in den letzten anderthalb Jahren, hier etwa im Sächsischen Parlament, ist es gelungen, die NPD weitgehend zu entzaubern. Man könne das daran ersehen, dass diese drei Abgeordneten aus der Fraktion ausgetreten sind. "Zum einen hätten sie es nicht mehr ertragen können, mit Nationalsozialisten in einen Topf geworfen zu werden, meint Weiss. "Das wollen sie nicht sein, auch wenn sie möglicherweise Deutschnationale sind. Zum anderen kommt hinzu, dass die NPD in den letzten acht Wochen mehr als zehn Prozent ihrer Mitglieder verloren hat. Es sind über 100 Austritte von 1000, weit über 100."
    Weiss gibt den Rechtsextremisten bei den bevorstehenden Landtagswahlen in zwei anderen ostdeutschen Ländern, nämlich in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern, wenig Chancen. In Sachsen kommt die NPD laut einer Umfrage der "Dresdener Zeitung" vom Dezember 2005 nur noch auf vier Prozent der Stimmen. Doch ob das der Anfang vom Ende Partei in Sachsen ist, muss bezweifelt werden. Im Unterschied zur rechtsextremen Phantompartei DVU, die 1998 spektakulär in den Landtag von Sachsen-Anhalt einzog und dann sang- und klanglos in der Versenkung verschwand, hat die in vielen sächsischen Städten und Dörfern Rückhalt gefunden.


    Die NPD habe ihr gesamtes intellektuelles Potential aus der gesamten Bundesrepublik zusammengezogen, teilweise aus dem Ausland. "Sie agiere clever", so SPD Politiker Weiss. Sie nutzte sehr geschickt das Vakuum, das der Staat, die Gesellschaft beispielsweise in der dörflichen Kultur geschaffen haben, in der Versorgung von älteren und hilfsbedürftigen Bürgern. "Die Rechtsextremisten spielen dort den Sunnyboy, den hilfsbereiten, netten Nachbarjungen, der der Oma die Kohlen hochträgt."

    NPD schimpft über "Aussteigerprogramm"

    Im Dresdner Landtag schimpft die NPD derweil gegen das sogenannte "Aussteigerprogramm", mit dem Sachsen jenen Hilfe anbietet, die sich aus der rechtsextremen Szene lösen wollen. Der Verfassungsschutz habe den Parteiaustritt ihrer drei Abgeordneten eingefädelt, behauptet die NPD. Sachsens Innenminister Albrecht Buttolo (CDU) dementiert das. Die Parlamentarische Kontrollkommission, die den Verfassungsschutz beaufsichtigt, gibt dem Minister Rückendeckung. Auch der Vertreter der Linkspartei, die zunächst laut beklagt hatte, das Herauslösen von gewählten Abgeordneten aus einer Fraktion, egal welcher Couleur, sei verfassungswidrig. Doch mittlerweile hat die Linkspartei einen Rückzieher gemacht und zeigt sich zufrieden mit den Auskünften der Regierung.

    Es ist gut zu erfahren das sich die rechte Partei reduziert:thumb:
     
  16. mescalero

    mescalero MVP

    Registriert seit:
    2. April 2001
    Beiträge:
    10.136
    Ort:
    Wien
    @ KGZ

    Das habe ich schon vor 4 Wochen hier geschrieben und einen Thread aufgemacht, der dann verschoben wurde. Eine wüste pesönliche Schlammschlacht ist zwischen der NPD und den Ausgetretenen ausgebrochen, die schenken sich nichts.


    " "Wie hoch der Judaslohn dieser drei Herrschaften gewesen sein mag, meine Damen und Herren, das wird sich wohl erst endgültig offenbaren, wenn es einen Regimewechsel in diesem Land gegeben hat."
    :laugh: :laugh: :laugh:
     
  17. mescalero

    mescalero MVP

    Registriert seit:
    2. April 2001
    Beiträge:
    10.136
    Ort:
    Wien
    "
    Richtigstellung durch Klaus Baier



    Eigentlich hatte ich es nicht vor Stellung zu etwas zu nehmen, was mich tatsächlich nicht betrifft, denn man könnte ja auch annehmen, daß derjenige sich die Jacke anzieht, dem sie passt. Da aber seitens der NPD in einer niveaulosen Art und Weise Jauchekübel ausgeschüttet werden, bedarf es wohl einiger Richtigstellungen.

    Allerdings verwundert es mich schon, daß neben der NPD ausgerechnet im Kreis derer die Aufschreie am größten sind, welche selbst nie in die NPD eintreten würden, bzw. diese irgendwann vor mir verlassen haben. Bezüglich der Anschuldigung ich wäre ein Agent eines Geheimdienstes, kann ich nur sagen, absoluter Schwachsinn. Genauso haltlos ist die Behauptung ein Geheimdienst hätte mich gekauft. Ich besitze seit 11 Jahren eine Firma, welche seit dem Einzug in den Sächsischen Landtag, von meiner Frau geleitet wird.

    ..........

    Aber auch wenn ich kein Geld hätte und hoffnungslos verschuldet wäre, ich war nie käuflich, ich bin es nicht und werde es auch niemals sein. Gäbe es aus meiner Vergangenheit peinliche Dinge, hätte ich mich spätestens nach der Wahl in den Landtag zurückgezogen und nicht auf dünnes Eis begeben. Denn spätestens ab da hätte ich ja damit rechnen müssen, daß etwas an’s Licht kommen könnte und nicht nur mir, sondern auch dem Erfolg der NPD, an der ich damals noch glaubte schaden könnte. Auch war ich niemals in Polen im Bordell, habe mich auch nicht in Spanien an farbigen Dirnen verlustiert, ich verkehre nicht in der Pädo-Schwulenszene, betrüge meine Frau nicht und bin auch kein heimlicher Transvestit, wie vielleicht so einige Saubermänner, die Euch das Gegenteil predigen!............"

    :crazy: :D

    Lustig ist auch, dem sächsischen NPD-Landesvorsitzender wird vorgeworfen kein Rassenbewußtsein zu haben, da er mit einer Ukrainerin verheiratet ist. :love3:
     
    Zuletzt bearbeitet: 5. Februar 2006
  18. mescalero

    mescalero MVP

    Registriert seit:
    2. April 2001
    Beiträge:
    10.136
    Ort:
    Wien
    WASG-Bundesvorstandsmitglied geht zur NPD

    "Die Glatze, die niemand sah
    Die WASG ist in Erklärungsnot: Wie schaffte es ein Rechtsextremer in den Bundesvorstand? Und warum fiel niemandem seine Gesinnung auf? ......

    Anfangs sei sie über Wagners Aussehen gestolpert, sagt die Berliner WASG-Spitzenkandidatin Lucy Redler. Sein Glatzkopf habe "nicht recht ins Bild gepasst". Aber: "Man will sich doch nicht von solchen Vorurteilen leiten lassen."..
    (taz)

    Meine neue deutsche Lieblingspolitikerin die Lucy Redler hat es notwendig, achso sie sagt ja garnichts über Entrismus. :saint:

    "........
    Der neue sozialpolitischer Berater der NPD-Fraktion wies Meldungen zu einer angeblich drohenden Haftstrafe wegen Freiheitsberaubung und gefährlicher Körperverletzung zurück. Es handle sich um ein laufendes Verfahren, das ein ehemaliger Lebenspartner von Herrn Wagners heutiger Lebensgefährtin angestrengt habe, der wegen eines Angriffs auf Herrn Wagner bereits rechtskräftig verurteilt wurde.

    Peter Marx bezeichnete es als bemerkenswert, daß das Verfahren keinen Journalisten interessierte, solange Herr Wagner nur WASG-Bundesvorstandsmitglied war......" (stoertebeker)

    Gag am Rande die Gruppe Linksruck die auch bei der Wasg mitmischt, meint der Wagner wurde vom Verfassungschutz eingeschleust um der Wasg zu schaden.
     
  19. mescalero

    mescalero MVP

    Registriert seit:
    2. April 2001
    Beiträge:
    10.136
    Ort:
    Wien
    "...... Dann sicherte sich die argumentationsstarke Rednern bei der Listen-Aufstellung vor einer Woche Platz eins. Danach sorgte Lucy Redler blitzschnell für die Wahl-Anmeldung der WASG. .....



    Lucy Redler bezeichnet sich als Anhängerin des russischen Revolutionärs Leo Trotzki (1879-1940), der bereits Unterwanderung propagiert hat. ..........Als legitimes Mittel gilt sehen die Trotzkisten den "Entrismus" an: Gemeint ist damit das gezielte Eindringen in Organisationen. Faktisch ist die Berliner WASG von Lucy Redler und den Trotzkisten "geentert" worden..........

    Lucy Redler hat dieses Vorgehen schon einmal versucht: 2001 kandidierte zur Hamburger Bürgerschaftswahl die Gruppe "Regenbogen" - eine Sammlungsbewegung aus Ex-Grünen sowie verschiedenen kommunistischen Zirkeln. Mit tätiger Unterstützung Lucy Redlers erreichte sie 1,7 Prozent. Die Berliner WASG könnte bis in die Nähe der Fünf-Prozent-Hürde kommen......"
    (mitteldeutsche-Zeitung)

    Gegen Lucy schaut Lafo alt aus. Übrigens hanffro und mescalero haben dass schon letztes Jahr vorhergesagt, dass die verschiedenen trotzkistischen Gruppen, die natürlich untereinander sehr zerstritten sind noch viel Unruhe in der Wasg erzeugen werden.

    Buster Dirk überlegt, wie ist dass nationalgesinnte gibt es in der Wasg und eine hübsche Spitzenkanditatin die gegen Burka ist, ich weiß was ich im Herbst in Berlin wähle.
     
  20. timberwolves

    timberwolves All-Star

    Registriert seit:
    29. Dezember 2004
    Beiträge:
    6.631
    Und dabei hat doch Ramelow gesagt, die PDS/Linke sei keine Trägerorganisation für Trotzkisten.

    Es heisst bis zu 25% der Mitglieder der WASG seien rechtsextremer Gesinnung.
    Wahrscheinlich auch nur ein gezielt gestreutes Gerücht des Verfassungsschutzes.
     

Diese Seite empfehlen