Der Sonnenblume nach - Die Grünen

Dieses Thema im Forum "Non-Sports" wurde erstellt von emkaes, 7. April 2010.

  1. Buster_D

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    Was für ein Idiot :mensch: Und die Grünen regieren sogar mit :crazy: Schuld an seinen Entgleisungen sind aber natürlich Facebook und Twitter. Das arme Twitter Opfer Trump ist Wahrheit nämlich auch ganz lieb, aber Twitter, "wo spaltend und polarisierend geredet wird", färbt halt auch auf Donnie ab.:rolleyes:
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. Januar 2019
  2. Ozymandias

    Ozymandias All-Star

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    Ziemliche Selbstdemontage des grün-populistischen Sunny Boys. Die Hybris die die Grünen haben ist schon wirklich unfassbar unsympathisch.
    Im Osten wird man weder damit noch mit den populistischen Forderungen nach mehr Behörden für den Osten von KGE punkten.
     
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  3. Buster_D

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    "Erst mal die Brücken gesprengt", was für ein blöder Schwätzer.:rolleyes: Immerhin schlachtet er seinen Fehltritt ordentlich aus und die ihm gewogenen Medien spielen munter mit. Twitter die Bastion des Bösen, die auch den armen braven Robbie verführt hat. Gut, dass er das jetzt erkannt hat und da nicht mehr mitmacht. Dass es jeder selbst in der Hand hat, was er auf welcher Plattform auch immer zum Besten gibt, ist natürlich völlig abwegig.
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. Januar 2019
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  4. big D

    big D MVP

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    Ich denke er hat einfach den Trump gemacht und einfach irgendwas erfunden ohne es zu überprüfen. Nur leider ist das halt in Deutschland anders und es wird überprüft ob es stimmt was jemand sagt während das den Trump Fans völlig egal ist.

    Habeck ist halt jemand dieser abgehobenen Grünen. Die Grünen haben ja durchaus auch vernünftige "realos", aber sie leisten sich halt auch ein paar solcher schwätzer.
     
  5. Buster_D

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    Der nächste Habeck Jubelartikel. Man könnte meinen, dass die in Auftrag gegeben worden sind. Aber das hat er angesichts seiner vielen Fanboys und Fangirls in der schreibenden Zunft wohl nicht nötig:
    Ein Hoch auf den mutigen Robbie:jubel::mensch: Der könnten wahrscheinlich beim Spiegel auf den Redaktionstisch schei... und die würden ihn dafür immer noch anschmachten und den "wohligen Geruch" ganz tief inhalieren.:crazy:
     
  6. Hans A. Jan

    Hans A. Jan MVP

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    Spannend, wie schnell da in den gewogenen Jubelblättern und bei ARD/ZDF die Meinungen kippen, nur weil Habi plötzlich Müll gepostet hat. Schuld am Müll ist natürlich die Plattform, nicht der Urheber, der sie bedient. Das war doch wohl vorher schon klar. :thumb: :laugh:
     
  7. Bevaube

    Bevaube Bankspieler

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    Tja, des einen Fritz ist halt des anderen Robby. Schon allein als der Name Merz genannt wurde, ging noch vor 3 Monaten vielen konservativen (mindestens) einer ab. Als er es dann verkackt hat, war die Trauer gross und alle möglichen Leute waren Schuld daran, am Wenigsten aber natürlich Fritz selbst...

    Zu Habeck: Für einen Politiker in so einer Position ist eine derartige öffentliche Äußerung natürlich denkbar dumm. Inhaltlich kann man aber schon sinnvolle anknüpfungspunkte finden, auch in Bezug auf die Demokratie. Denn letzteres erschöpft sich nicht nur in Wahlen. Und ob z.B. nicht auch heute noch Akteure rund um die NSU-Affäre dort im Staatsapparat in einflussreichen Positionen präsent sind, bin ich mir nicht sicher...
     
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  8. Buster_D

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    Welch Überraschung:rolleyes:, der Habeck-Hype wird auch von ARD und ZDF ordentlich befeuert.
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. Januar 2019
  9. plissken

    plissken Team-Kapitän

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    Ich bezweifle, dass ausgerechnet die Twitternull Habeck seine Posts richtig zu deuten vermag. Hier scheint mir mehr der Wunsch Vater des Gedanken zu sein, als dass man wirklich verstanden hat, was Habeck sagen wollte. Der Twitter Eintrag ist wirr und zusammenhangslos und man kann ihn dementsprechend in nahezu alle Richtungen deuten. Da die ganz schweren Geschütze aufzufahren ist daher deplatziert. Das sollte man sich für passendere Momente, die sicher noch kommen werden, aufheben. Ansonsten läuft man Gefahr, dass irgendwann auch berechtigte Kritik nicht ernst genommen wird, wenn schon bei sowas die große Keule ausgepackt wird.

    Aber das ist der klassische Effekt eines sozialen Netzwerkes. Irgendeiner will einen Furz gehört haben und jemand beschwert sich bereits über den Gestank, ohne überhaupt mal die Nase eingesetzt zu haben. Was hat Habeck denn jetzt wirklich Schlimmes gesagt?
    Sein Twitter Eintrag ist wenn überhaupt ein Indiz dafür, dass Habeck sich zunehmend schwerer tut, seine Gedanken zu ordnen.

    Seltsames Gefasel irgendwie, die künstliche Empörung verstehe ich nicht.
     
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  10. Buster_D

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    Schöner und lesenwerter NZZ Kommentar zum Twitter Opfer Robbie und seiner Partei:thumb:
    Das und die folgenden Unterpunkte treffen es es genau auf den Punkt. Nach der aufmerksamen Lektüre sollte sich eigentlich jeder freiwillig in die Ecke stellen und schämen, der jemals grün gewählt hat.:clown:
    Auch der Abschluss ist einfach köstlich:
    Guten deutschsprachigen Journalismus, der sich auch mal an die Grünen heran wagt, findet man immer seltener und wenn überhaupt zunehmend im deutschsprachigen Ausland, wo die grünen Fanboys und Girlies anscheinend noch nicht nahezu alle Redaktionsstuben verseucht haben:thumb:
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. Januar 2019
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  11. big D

    big D MVP

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    Es stimmt schon ein wenig das die Grünen eine teflon Partei sind. Im Vergleich zur SPD wurden sie viel weniger für "schlechte" Dinge kritisiert als die SPD. Klar waren sie Junior Partner, aber das war die FDP auch und sie wurden medial geschlachtet.

    Denke auch nicht das das unbedingt mit links zu tun hat, die SPD wurde ja massiv für die Agenda und Hartz kritisiert während die Grünen die das mit unterschrieben haben nicht kritisiert wurden.

    Wenn etwas gut ist wird es den Grünen zugeschrieben, das schlechte bleibt an der SPD hängen.

    Das liegt natürlich auch an ihrem kernthema. Niemand ist wirklich gegen Umweltschutz (höchstens in der praktischen Umsetzung), das ist als ob man gegen katzenbabies wäre.die kernthemen aller anderen Parteien sind da kontroverser. Gegen liberale Wirtschaftspolitik kann man sein und man kann sozialistische Politik oder auch die B-Themen der Grünen wie Migration blöd finden, aber gegen Umweltschutz kann man nicht wirklich sein.
     
  12. monkeybeamer

    monkeybeamer Bankspieler

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    Eine Partei, die Wahlversprechen macht, die in Regierungsverantwortung wahrscheinlich aus verschiedenen Gründen nicht genau so umgesetzt werden könnten. Das wäre zwar unredliches Verhalten - ohne das jetzt im Bezug auf das Grundeinkommen vollständig beurteilen zu können (bin eher skeptisch) - aber ja nun wahrhaftig nichts ungewöhnliches. Bezeichnend, dass die Kritik sich explizit an die nicht-regierenden Bundesgrünen richtet und nicht an die Grünen, die in Regierungsverantwortung stehen. Das ist besser als umgekehrt und lässt zumindest erhoffen, dass unser Land nicht im grünen Chaos untergeht, sollten die Grünen es doch noch einmal in eine Bundesregierung schaffen.

    Sind die Grünen jetzt eigentlich die FDP der wohlhabenden Ökohipster oder doch die Partei der faulen Schmarotzer, die sich des hart erarbeiteten Einkommens der fleißigen Leistungsträger bemächtigen will?
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Januar 2019
  13. Sm0kE

    Sm0kE MVP

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    Der Clou ist, dass sie es geschafft haben, auf verschiedenste Weise positiv wahrgenommen zu werden. Daher auch die hohen Prozente. :licht:

    Quasi das genaue Gegenteil der SPD. :D
     
  14. Sanderson

    Sanderson Non-Sports Moderator

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    Ich würde eher sagen sie haben es geschafft am längsten nicht mehr negativ aufzufallen ;)

    CDU/CSU war zutiefst zerstritten, und ist auch jetzt keineswegs eine Einheit. Die SPD zerlegt sich in aller Regelmäßigkeit selbst. Beide waren den Großteil der jüngeren Vergangenheit zusammen an der Macht. Die FDP ist eine Klientelpartei die links der Mitte wenige Menschen anspricht, und hat zudem vor ein paar Jahren in der Regierung so versagt, dass sie gleich bei der nächsten Wahl aus dem Bundestag flogen. Die Grünen hingegen waren seit Schröders Abgang nicht mehr bundesweit an der Macht. Das macht sie zu denjenigen die am längsten nichts falsch gemacht haben, denn die Linke wählt im Westen ja eh kaum jemand (und hier geht es ja hauptsächlich um den Westen, denn im Osten sind die Grünen nicht über die Maßen erfolgreich).
     
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  15. Buster_D

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    Das wurde in dem NZZ Kommentar doch aufgegriffen:
    Aber viele „Ossimäuse“ wird er so wohl nicht fangen können und sobald die Grünen irgendwo regieren, sind diese Versprechen sowieso ganz schnell vergessen und man schwenkt gemeinsam mit der Union (falls nötig noch mit der FDP) nur zu gerne auf einen Kurs ein, der sich vor allem um besserverdienende Öko-Spießbürger und deren Sorgen und Nöte kümmert. Wer will es ihnen auch verübeln, denn aus diesem Milieu rekrutieren sich nahezu 90 Prozent der Grünen Mitglieder und Mandatsträger.

    Eine echte linke Partei, die sich ernsthaft und glaubhaft um die Belange der Normal- und Geringverdiener in Deutschland kümmert, nicht versucht, beim Migrationsthema die ohnehin bereits realitätsfernen Grünen noch zu übertreffen („offene Grenzen für alle“:crazy:) und sich zumindest ein wenig Gedanken um eine nachhaltige Finanzierung des Sozialstaates macht, hätte derzeit in Deutschland wirklich gute Chancen, die 20 Prozent Marke zu überschreiten und wäre im Gegensatz zu der Partei der Moralkeulen schwingenden Öko-Spießbürger auch in der Lage, der AfD Wähler abzujagen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Januar 2019
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  16. VvJ-Ente

    VvJ-Ente Verdammter Wohltäter

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    Strukturell finde ich den Vergleich mit der FDP gar nicht so unpassend. (Programmatisch natürlich nicht!) Die Grünen sind eben keine Volkspartei mit dem Anspruch 30-40% bei Wahlen holen zu müssen. Die sehen zu, dass ihre 7-15% Stammwähler angesprochen werden. Alles was höhere Wahlergebnisse bringt, nehmen sie gerne mit, ist aber kein Muss. Was irgendwelche rechtsextremen Nationalkapitalisten über sie denken, die sich ohnehin lieber die Hand abhacken würden als Grün zu wählen, ist ihnen sowas von schnurzpiepegal.

    Genau so wie der FDP egal ist, was Linksparteiwähler über deren Politik sagen. Was mit einer Partei passiert, die ihre Stammwähler zugunsten einer ominösen Mitte vernachlässigt und vergrault, hat zudem die SPD nachhaltig demonstriert.
     
  17. Hans A. Jan

    Hans A. Jan MVP

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    Das unerträgliche an einigen Grünen ist dieses bigotte Verhalten. So wie früher, Wasser predigen, Wein trinken. Wie neulich dieses berühmte Beispiel aus Bayern, wo die Grünentante da gegen die 3. Startbahn protestiert und zeitgleich aus Kalifornien vom Langstreckenflug twittert und ein Eis mit Plastelöffel im Einwegbehälter in die Kamera hält. :laugh:

    Das ist genau wie die große Stammwählerschaft in den Großstädten, fahren mit dem SUV durch die Stadtzentren, wohnen in gentrifizierten Wohnlagen, wo vorher andere weichen mussten, kaufen früh morgens eingeflogene Mangos aus dem "Bio" Laden und belehren weltmännisch mit 3 Langstreckenflügen und 20 sinnlosen Inlandsflügen auf der Bonuskarte.
     
  18. Tuco

    Tuco MVP

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    Wenn dein Ziel war, so viele Klischees wie irgend möglich in zwei Absätzen unterzubringen, hast es wahrlich erreicht - Glückwunsch! :thumb:

    Solche Beiträge, aber auf der anderen Seite immer wieder jammern, dass "Linke" zu schnell mit "Nazivorwürfen" bei der Hand sind, ist aber immerhin schon fast wieder unfreiwillig lustig.
     
  19. Hans A. Jan

    Hans A. Jan MVP

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    Das Leben überholt die Klischees manchmal.

    Nr. 1 kann ich gerne belegen oder such nach Katharine Schulze, Nr. 2 ist ein mir bekanntes Paar, die in bester Innenstadtlage leben und genauso leben und handeln.
     
  20. Bevaube

    Bevaube Bankspieler

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    Achso, und ein dir "bekanntes Paar" steht dann natürlich stellvertretend für die "große Stammwählerschaft". Ist ungefähr so, wie wenn ich die regelmäßigen Ausfälle Rostocker Hooligans der großen Anhängerschaft von Hansa Rostock zuschreiben würde. Und dem würdest du dann sicherlich zustimmen...
     

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