1. Liebe Sportforen.de-User,

    nachdem das Sport1-Forum inzwischen seine Pforten geschlossen hat, möchten wir hier eine langjährige Tradition von dort weiterführen, die User aller Unterforen zusammenbrachte und ein großes Event darstellte - der Musik GrandPrix.

    Der Ablauf ist ähnlich wie beim allseits beliebten Eurovision Song Contest: Ihr reicht einen Titel eurer Wahl ein und dann wird unter allen Teilnehmern der Sieger gewählt. Alle Informationen zu diesem Event findet ihr im Musikforum. Den Thread zum 1. Sportforen Musik-GrandPrix findet ihr dort ganz oben.

    Bei Fragen schaut im Thread nach oder wendet euch an den "Veranstalter" JimmyDream.

    Viele Grüße und viel Spaß bei der Teilnahme!
    Information ausblenden

Die Trump Präsidentschaft - was erwartet die Welt in den nächsten 4 Jahren?

Dieses Thema im Forum "Non-Sports" wurde erstellt von liberalmente, 19. Januar 2017.

  1. sefant77

    sefant77 Schweineliga - Experte

    Registriert seit:
    9. Oktober 2003
    Beiträge:
    27.279
    Ort:
    Antikarena
    liberalmente gefällt das.
  2. Kinski

    Kinski Bankspieler

    Registriert seit:
    27. November 2013
    Beiträge:
    616

    Pink Floyd Roger Waters? was macht der? klär mich mal bitte auf
     
  3. spatz

    spatz Stammspieler

    Registriert seit:
    25. Mai 2000
    Beiträge:
    1.764
    Ort:
    Im Wald
    liberalmente und Kinski gefällt das.
  4. Knurrhahn

    Knurrhahn Team-Kapitän

    Registriert seit:
    26. November 2006
    Beiträge:
    2.687
    Ort:
    Nordtyskland
    Die grundweg negative (westliche) Berichterstattung Richtung Trumps zum Kim Gipfel ist wirklich interessant zu beobachten. Klar, er hat sich viele Feinde gemacht aber besonders objektiv und fair (was die Journalie bestenfalls sein sollte) was man so sieht und liest ist es mM nicht. Orakeln ist ja schön und gut, es sollte nur nicht endlos dabei bleiben. Ach ja, ich bin ganz sicher kein Trumpbeführworter, es fällt mir nur sehr auf weil ich dem Gedöns den ganzen Vormittag gefolgt bin.
     
  5. Max Power

    Max Power Moderator

    Registriert seit:
    22. Oktober 2002
    Beiträge:
    29.084
    Ort:
    Österreich
    Was genau war an der Berichterstattung unfair?
     
  6. Knurrhahn

    Knurrhahn Team-Kapitän

    Registriert seit:
    26. November 2006
    Beiträge:
    2.687
    Ort:
    Nordtyskland
    Mein Eindruck, fast nur die negativen Aspekte worden hervorgehoben was mir aufgefallen ist. Selbst CNN sah da schon wieder anders aus. Wie gesagt mein Eindruck.
     
  7. Eric

    Eric Maximo Lider

    Registriert seit:
    13. November 2000
    Beiträge:
    7.317
    Was den "Gipfel" mit Nord-Korea angeht, hat Trump schon ein wenig Credit verdient, auch wenn da womöglich nicht sofort viel Konkretes kommt.

    Nord-Korea ist am Ende des kalten Krieges irgendwie "vergessen" worden. Da gab es keinerlei Entspannung. Unter Bill Clinton gab es kurzzeitig ein wenig Tauwetter, aber das war dann auch wieder schnell vorbei (die damalige Aussenministerin Madelaine Albright ist der Grund dafür, dass ein von Michael Jordan handsignieter Basketball das Highlight des "Freundschaftsmuseums" ist, in dem all die Geschenke ausgestellt sind, die die Kims im Laufe der Jahrzehnte aus aller Welt bekommen haben). Die Präsidentschaften von Bush Junior (Nord-Korea als Teil der "Achse des Böse") und Obama waren 16 verlorene Jahre, was den Korea-Konflikt angeht. Da hat sich die Situation eigentlich nur durchgehend verschlechtert und diese ebenso traditionelle wie wirkungslose amerikanische Politik, nicht in vorbedingungslose direkte Verhandlungen mit dem "Feind" zu treten, ist konsequent fortgesetzt worden. Der ranghöchste amerikanische Repräsentant in Nord-Korea war lange Zeit Dennis Rodman. Eigentlich ist das schon bizarr, wenn man sieht, dass die Amerikaner mit den Sowjets und dem Ostblock, trotz aller Gegensätze, immer im Gespräch geblieben waren.

    Trump hat jetzt gezeigt, dass es weder mit einem Gesichtsverlust, noch mit irgendwie verlorengehener Würde einhergeht, wenn ein amerikanischer Präsident sich mit Nord-Korea an den Tisch setzt. Ist vllt. ein wenig wie mit Nixon und seinem Besuch in China. Wenn der schlimmste Hardliner mit dem Erzfeind spricht, dann gibt es für die anderen keine Ausreden mehr, um sich zukünftig davor zu drücken. Und es kann auch nicht schaden, wenn bei der Rhetorik ein wenig abgerüstet wird, und es bildliche Normalität wird, wenn man sich miteinander unterhält. Natürlich ist Trump nicht mit den traditionellen Linien amerikanischer Aussenpolitik vertraut und kümmert sich dementsprechend nicht um deren althergebrachten Grundsätze. Aber es ist schon traurig, dass es eines Trumps bedurft hat, um einen harmlosen Goodwill-Gipfel zu veranstalten und dass das für unheimlich brillante übers Wasser gehende Friedensnobelpreisträger völlig unmöglich gewesen sein soll.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Juni 2018
    liberalmente, Ozymandias, xEr und 2 anderen gefällt das.
  8. Joe Berry

    Joe Berry Kosmopolitische NBA-Koryphäe

    Registriert seit:
    8. Juli 2000
    Beiträge:
    7.782
    Ort:
    NRW


    Naja ich halte das ganze für billige PR, gute Propaganda für Kim in Inland endlich die Anerkennung Amerikas zu bekommen, und Trump lichtet sich halt gerne mit anderen Diktatoren ab, aber daraus wird nix konkretes resultieren. Ernsthaft abzurüsten & das Land zu öffnen bringt Kim absolut nix - es würde nur seine Position im Land gefährden.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Juni 2018
  9. gentleman

    gentleman Moderator Fußball & Tennis

    Registriert seit:
    30. Januar 2007
    Beiträge:
    10.542
    Ort:
    Austria
    Fand diesbezüglich den Kommentar Irans auch ganz witzig, als der Gipfel mit einer Warnung an Kim kommentiert wurde, "Trump könne seine Meinung schon wieder geändert haben, wenn er in den USA gelandet ist" ;)

    Ich finde dennoch dass @Eric da einen Punkt getroffen hat. Ich halte in diesem Fall auch nicht viel von dem Punkt, man würde nun Kim vollends anerkennen und damit all seine Handlungen legitimieren. Ich denke es ist jedem Beobachter außerhalb Nordkoreas klar, dass das nordkoreanische Regime seit Jahrzehnten eines der strengsten und grausamsten ist, dass sich bis heute an der Macht halten konnte. Sich aber darauf zu versteifen und zu sagen, solange Kim nicht abdankt oder ähnliches, könne man sich nicht zu Verhandlungen zur Denuklearisierung zusammensetzen, ist ja irgendwo ein Schuss ins eigene Knie. Wie und wann soll man denn dann jemals eine Lösung erreichen? Der nette Ansatz mit den Sanktionen hat schon in Kuba (das im Vergleich völlig harmlos war und ist) nicht wirklich funktioniert, und solange mächtige Partner wie China oder auch Russland die Sanktionen gegen Nordkorea nur mehr schlecht als recht einhalten, wird dieser Ansatz kaum zum Erfolg führen. Trumps Ansatz ist halt wiedermal wie er es aus der Wirtschaft kennt: Er will seinen "Deal", schmeichelt dazu dem Vertragspartner im Voraus ein wenig und die Nordkoreaner scheinen auch von der Vorlage mit den gestoppten Militärmanövern sehr angetan zu sein. Bislang hat sich damit noch niemand blamiert, und wenn Nordkorea plötzlich seinen Kurs ändert, dann ist man im worst case wieder da, wo man bis vor einem halben Jahr war. Natürlich treten wir jetzt dann erst in die Phase der konkreten Verhandlungen ein, die wohl Jahre dauern könnten - der Iran Deal wurde ja in all seinen Facetten fast 12 Jahre lang verhandelt, bis er "fertig" war. Fertig ist er jetzt dank Trump ja quasi auch wieder, nur leider in die falsche Richtung...
     
    liberalmente gefällt das.
  10. desl

    desl Box-Moderator

    Registriert seit:
    16. Mai 2005
    Beiträge:
    18.291
    Ach Nordkorea wird das Atomprogramm doch kein Stück stilllegen ... wozu sollte man auch?

    Kim bekommt derart viel mediale Aufmerksamkeit wie er sich nur erträumen kann.
    Erst n bisserl beleidigen lassen ("Rocket Man"), dann mit Südkorea ins Gespräch kommen und schon ist der US-Präsident handzam, damit er sich nicht die Blöße gibt (dass Südkorea quasi alleine ohne die USA etwas in Bezug auf Nordkorea erreicht).

    Kim braucht keine militärische Intervention (oder wie man es auch nennen möchte) seitens der USA fürchten ... hat man doch gerade erst die Hände geschüttelt.
    Kim braucht keine US-Sanktionen fürchten ... wirtschaftlich ist Nordkorea eh nicht fit und hat viel mehr mit Russland und China zu tun ... was interessieren die USA?


    Trump mag sich nun vielleicht feiern lassen, weil er Kim auf einem "Gipfel" getroffen hat ... dazu wäre es vermutlich nie gekommen, wenn Moon Jae-in und Kim sich nicht schon vorher getroffen hätten.
    Ich bezweifle, dass Trump letztlich wirklich etwas erreichen wird, was einer Denuklearisierung oder Öffnung Nordkoreas nach außen gleichkommt.
     
    Langer gefällt das.
  11. Tuco

    Tuco MVP

    Registriert seit:
    6. Oktober 2006
    Beiträge:
    12.799
    Dieses Video ist ziemlich aufschlussreich und erklärt, warum es extrem wahrscheinlich ist, dass es keine konkreten Fortschritte geben wird:

     
  12. plissken

    plissken Team-Kapitän

    Registriert seit:
    5. Januar 2006
    Beiträge:
    2.159
  13. LoverNo1

    LoverNo1 Bankspieler

    Registriert seit:
    21. Mai 2018
    Beiträge:
    332
    Das so ziemlich unwichtigste Land der Erde wird zum außenpolitischen Highlight. :laugh::laugh:
     
  14. liberalmente

    liberalmente Moderator

    Registriert seit:
    29. Juli 2005
    Beiträge:
    34.264
    Ort:
    Stuttgart/Bamberg
    Niemand kann ich die Zukunft schauen, das ist klar. Aber ich denke nicht, dass sich wirklich etwas substanzielles verändern wird. Dafür haben Trump und seine Regierung einfach nicht die Kapazitäten. Aber gerade weil ein Trump gerade US-Präsident ist muss es keine schlechte Option sein, wenn erst einmal zumindest nach Außen Ruhe eintritt. Der Punkt, an dem Nordkorea keine Atomwaffen + entsprechende Raketen mehr entwickeln kann ist realistischerweise eh schon überschritten. Das dürfen sich dann in der Tat Bush II und Obama zuschreiben, vielleicht auch noch Clinton. Solche Meetings wie gestern sind für alle Beteiligten besser als "fire and fury" Kommentare.


    Zu dem Roger Waters Konzert: Pigs ist eh eines meiner Lieblingslieder von Pink Floyd und passt hervorragend zu Trump. Wundert mich daher nicht, dass Waters das aufnimmt.

    Er wird das selber wissen, aber in Alabama würde ich wenn überhaupt, dann nur mit extrem guten Einlasskontrollen diese Bühnenshow bringen. :D Aber ich bezweifle mal, dass Waters noch irgendwas macht, worauf er keine Lust hat - und ein Konzert in einer Trump Hochburg muss er sich eigentlich nicht antun.
     
    spatz gefällt das.
  15. Who

    Who MVP

    Registriert seit:
    5. Juli 2004
    Beiträge:
    10.343


    Gefahr erkannt, Gefahr gebannt ! :clown:

    Möchte nicht in der Haut des Mitarbeiters stecken, der als erstes bei einem Meeting wieder Nordkorea ins Spiel bringt/bringen muss "What are you talking about ? I solved that problem. I went all the way to Asia and had a meeting ! There were flags and commemorative coins and everything !"
     
    Jerry, liberalmente und schlomo23 gefällt das.
  16. senol

    senol Bankspieler

    Registriert seit:
    24. März 2018
    Beiträge:
    112
    Mag beide Nicht (trump + Kim) aber für den Weltfrieden bin ich froh das die sich getroffen haben
     
  17. sefant77

    sefant77 Schweineliga - Experte

    Registriert seit:
    9. Oktober 2003
    Beiträge:
    27.279
    Ort:
    Antikarena
    Du glaubst wirklich daß die beiden Vögel verbindlich und langfristig zu dem Kram stehen was sie da gefaselt haben? :clown:
     
  18. spatz

    spatz Stammspieler

    Registriert seit:
    25. Mai 2000
    Beiträge:
    1.764
    Ort:
    Im Wald
    Warum trifft er sich nicht einfach mal mit den Iranern, dann kann er diese nukleare Gefahr auch gleich aus der Welt schaffen. Außerdem könnte er ja wenigstens mal Assad anrufen und ihm sagen, dass er keine Leute mehr umbringen soll. Dann wäre das auch gleich gelöst. Fauler Sack.
     
  19. plissken

    plissken Team-Kapitän

    Registriert seit:
    5. Januar 2006
    Beiträge:
    2.159
    Das sicher nicht, aber ich gebe auch zu, dass das Treffen beruhigend wirkt. Zwei Irre, die sich kürzlich freundschaftlich ausgetauscht haben sind besser als zwei Irre, die die Länge Ihrer A-Bomben vergleichen. Ich traue beiden zu, das Sie rein aus persönlicher Animosität (schreibt man das so?) irgendwann zu den Waffen greifen.
     
  20. Noxx

    Noxx Bankspieler

    Registriert seit:
    18. September 2012
    Beiträge:
    453
    der gute kim war doch nur eine marionette und ist jetzt zur richtigen seite gewechselt. ansonsten gilt: es lebe das medien-narrativ für die lemminge. :clown:
     

Diese Seite empfehlen