Hertha BSC 18/19 - Die Deutschen Meister kommen


K-Dot

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Wir sind mitnichten der erste Verein, bei dem ein Investor einsteigt und einerseits kann es uns schon in das obere Drittel spülen - am besten beständig. Aber natürlich nur unter der Prämisse, das man sich jetzt auch klug verstärkt und nicht die Dollar-Zeichen in den Augen hat und wild irgendwelche Spieler kauft. Da habe ich allerdings momentan wenig Sorge, der Lange hat es bisher auch mit den zur Verfügung stehenden Mittel geschafft, gute junge Spieler zu bekommen, zudem zeigt die Jugendarbeit weiter Fortschritte.

Bedenken habe ich nur wegen dem Windhorst. Sein Werdegang macht stutzig und verschreckt mich ein wenig. Also nein, ich denke nicht, dass Hertha-Fans das per se positiv auffassen und jetzt von Meisterschaften oder Champions League Titeln träumen, weil ein Investor 125+ Mios in den Verein pumpt. Ich bin davon überzeugt, dass es kein Ismaik ist (wie auch, wir sind bei weitem nicht so abhängig) und hoffe, dass der Investor bzw. die Investorengruppe wie KKR im Hintergrund verbleiben wird und zurückblickend das Investment als Verbesserung der Konkurrenzfähigkeit gesehen wird.
 

VvJ-Ente

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Ich bin auch erstmal skeptisch, was die Person Windhorst betrifft. Selbst wenn das angekündigte Geld tatsächlich käme (bekanntlich sind schon Zusagen vom vermeintlich seriösen Leo Kirch geplatzt), wäre die Frage, woher kommt es und warum landet es ausgerechnet bei uns. Blutgeld aus Katar oder ähnliches brauche ich nämlich nicht im Verein.

Was Träumereien vom Angriff auf die Spitze angeht, bin ich dagegen eher zuversichtlich. 100 Millionen Euro sind eine Menge Geld, aber für irgendwelche Stars würde man ganz andere Summen brauchen und das weiß Preetz ganz genau.
 

K-Dot

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Ich bin auch erstmal skeptisch, was die Person Windhorst betrifft. Selbst wenn das angekündigte Geld tatsächlich käme (bekanntlich sind schon Zusagen vom vermeintlich seriösen Leo Kirch geplatzt), wäre die Frage, woher kommt es und warum landet es ausgerechnet bei uns. Blutgeld aus Katar oder ähnliches brauche ich nämlich nicht im Verein.
Das Geld soll bereits geflossen sein, und die Eintragung im Handelsregister ist ebenfalls durch. Die Patte ist also "da".
Tennor ist ja die Investmentgesellschaft dahinter. Geld sammeln, investieren, Wertsteigerung erhoffen und dann mehr zurückbekommen. Ich denke nicht, dass es Blutgeld aus Katar ist, stutzig machte mich aber auch das Investment von Tennor in eine Minengesellschaft in Südafrika. Die fischen also auch in wahrscheinlich nicht ganz sauberen Gewässern solange die Kohle stimmt. Unterm Strich pflichte ich dir aber bei, eine windige Investmentfirma möchte ich auch nicht im Club haben.

Es sollen übrigens noch mal rund 95 Millionen für die restlichen Prozente fließen, sodass Tennor dann für 49% insgesamt rund 220 Millionen beisteuert.
 

hermite

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Klar solche Geschichten haben immer ein gewisses Risiko. Ich verstehe auch voll und ganz wieso man vor allem bei der Biographie kritisch ist. Andererseits muss man so einen Deal nun mal heutzutage eingehen, um Langfristig mithalten zu können, wenn 50+1 nur für einen Teil der Liga gilt. Sonst wird der Abstand zu den anderen Teams immer größer und größer.
Das Problem ist so ein bisschen, dass die Anteile einmalig verramscht werden. Volkswagen hat vor dem Dieselskandal bei Golfsburg jährlich in solchen Größenordnungen reingebuttert. Ihr bekommt ein- oder zweimal Kohle und die Anteile sind aber "für immer" verkauft.

Halte das für einen miesen Deal.
 

Hardstyle21

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Na wunderbar, Auftakt der Saison 19/20 in München :saint:
War nur eine der Frage der Zeit bis es uns mal trifft nach den ordentlichen Leistungen der letzten Jahre gegen Bayern.
 

K-Dot

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Das Problem ist so ein bisschen, dass die Anteile einmalig verramscht werden. Volkswagen hat vor dem Dieselskandal bei Golfsburg jährlich in solchen Größenordnungen reingebuttert. Ihr bekommt ein- oder zweimal Kohle und die Anteile sind aber "für immer" verkauft.

Halte das für einen miesen Deal.
Das sehe ich anders. Ein Investor bleibt doch in den seltensten Fällen länger als 3-5 Jahre dabei. Ziel ist es ja, das Geschäft oder das Produkt wertvoller zu machen, als es jetzt ist. Ist das gelungen, dann ziehen sie sich raus und nehmen mehr Kohle mit als sie investiert haben. Für Hertha heißt das (wie gesagt, im Normalfall), dass man in 5 Jahren besser da steht, erfolgreicher ist und somit mehr Wert, und dann entsprechend weiteres Geld für Anteile erhält. "Für immer" ist zwar richtig, aber Tennor wird nicht für immer Investor bleiben.

Zum sportlichen: Zum Auftakt also gleich Freitag Abend nach München. Schöner Start :D
 

DaLillard

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Na wunderbar, Auftakt der Saison 19/20 in München :saint:
War nur eine der Frage der Zeit bis es uns mal trifft nach den ordentlichen Leistungen der letzten Jahre gegen Bayern.
Die DFL möchte uns nur darauf vorbereiten, da wir mit unserem Investor im Rücken jetzt jedes Jahr den Auftakt bestreiten werden. :nono:
 

henningoth

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Das sehe ich anders. Ein Investor bleibt doch in den seltensten Fällen länger als 3-5 Jahre dabei. Ziel ist es ja, das Geschäft oder das Produkt wertvoller zu machen, als es jetzt ist. Ist das gelungen, dann ziehen sie sich raus und nehmen mehr Kohle mit als sie investiert haben. Für Hertha heißt das (wie gesagt, im Normalfall), dass man in 5 Jahren besser da steht, erfolgreicher ist und somit mehr Wert, und dann entsprechend weiteres Geld für Anteile erhält. "Für immer" ist zwar richtig, aber Tennor wird nicht für immer Investor bleiben.

Zum sportlichen: Zum Auftakt also gleich Freitag Abend nach München. Schöner Start :D
die Anteile gehören doch aber dem Investor zum verkaufen und nicht der Hertha. Wenn der Investor für mehr Geld verkauft, macht dieser das Plus und nicht die Hertha. Es sei denn Hertha kauft die Anteile erstmal zurück, was sicherlich nicht billig und wahrscheinlich kaum rentabel sein wird
 

DaLillard

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Das Problem ist so ein bisschen, dass die Anteile einmalig verramscht werden. Volkswagen hat vor dem Dieselskandal bei Golfsburg jährlich in solchen Größenordnungen reingebuttert. Ihr bekommt ein- oder zweimal Kohle und die Anteile sind aber "für immer" verkauft.

Halte das für einen miesen Deal.
Anteile werden immer einmalig verkauft. Ist doch bei Stuttgart oder Bayern nicht anders gewesen.
Ist die wie bei anderen Unternehmen, die Anteile verkaufen. Es geht um die benötigte Finanzspritze, die den Unternehmen oder in diesem Fall dem Verein neue Möglichkeiten ermöglicht, wodurch man langfristig stärker wachsen und mehr Einnahmen generieren kann. Sehe nicht, wieso das deshalb ein schlechter Deal sein soll.
 

RoyalChallenger

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wäre die Frage, woher kommt es und warum landet es ausgerechnet bei uns. Blutgeld aus Katar oder ähnliches brauche ich nämlich nicht im Verein.
Einer der Hauptinvestoren von Windhorst soll der französische Assetmanager H2O sein. Dahinter stehen unter anderem die Sparkassen und Genossenschaftsbanken in Frankreich. Das erscheint mir jetzt erstmal nicht besonders kritisch. Investiert wurde das Geld dann allerdings tatsächlich in nicht ganz unkritische Bereiche: Kohleminen in Südafrika, Gasfeder in Kasachstan und Ackerbau und Viehzucht in Sambia und Uganda. Geld verdient hat er damit aber offensichtlich auch nicht besonders viel:

Wirtschaftswoche (mit Paywall)
 

DaLillard

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Die Antwort ist: Nein. Der Deal berührt nicht die 50+1-Regel der DFL, nachdem der Stammverein immer die Stimmen-Mehrheit behalten muss.

Wie geht das? Herthas Lizenzspieler-Abteilung ist eine GmbH & Co. Kommanditgesellschaft auf Aktien. Die an Windhorst verkauften 49,9 Prozent beziehen sich auf Anteile der Kommanditgesellschaft, die lediglich eine Untergesellschaft der GmbH ist.


Bedeutet: Die für die 50+1 entscheidenden GmbH-Anteile liegen noch zu 100 Prozent beim Stammverein Hertha.
Theoretisch könnten wir also noch 50,1% der Anteile verkaufen.
 

tennisfun

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Als nicht Herthaner hoffe ich mal das Hertha keine guten Transfers macht. Es sollen angeblich gleich 80% der Investorgelder in den Kader gesteckt werden.
 

DaLillard

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Aber nicht alles auf einmal und über die nächten Jahre verteilt. Aber ich bezweifle schon, dass das stimmt. Als wenn wir über 200 Mio in neue Spieler stecken, wenn wir noch das Stadionprojekt vor der Brust und die Verbindlichkeiten vom Rückkauf der Anteile haben.
 

tennisfun

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o.k. ich dachte schon 100 Mio. auf einmal.... das kann funktionieren wäre aber auch sehr hohes Risiko.
 

K-Dot

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Sehr schöner Montag bisher :)

Grujic scheint ja echt richtig Bock auf Hertha zu haben. Sowas darf gerne Schule machen und andere junge Talente überzeugen.
 

Murphy

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Gut, dass das Sommertheater um Grujic jetzt ein Ende hat. Es wäre auch kaum vermittelbar gewesen, wenn er nach einer gelungenen Ausleihe nach Berlin plötzlich woanders hin in die Fremde geschickt würde.
 

DaLillard

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Heute ist außerdem auch die AK von Stark abgelaufen. Also wird uns wohl kein Leistungsträger außer Tino verlassen. (y)
 
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