1. Liebe Sportfans,

    jeder leidenschaftliche Sportfan kennt sie - Momente oder Highlights der Sport-Geschichte, die einem Gänsehaut, Herzrasen, Freudenschreie oder bittere Tränen (oder Freudentränen) bescherten und bei denen man den Atem angehalten hat oder am ganzen Körper vor Spannung zitterte, sich mit Freunden in den Armen lag usw. An die man immer wieder gerne zurückdenkt und sie bei Youtube oder in Videos rauf und runter schaut. Seien es Tore, Treffer, Punkte in letzter Sekunde, die Meisterschaften oder Turniere entschieden haben oder legendäre, dramatische, sensationelle, spannende, überraschende, niemals für möglich gehaltene Wendungen oder Ereignisse in verschiedenen Sportarten, die für einen selbst immer unvergessen bleiben werden, die einen sogar vielleicht geprägt haben im Leben. Momente des (Lieblings-)Sports, an die man sich immer wieder gerne oder ungern (wenn es die eigene Lieblingsmannschaft/den eigenen Lieblingssportler negativ betrifft) erinnert. "Weißt du noch...? Erinnerst du dich als...? "Für solche Momente muss man den Sport einfach lieben!"

    Wir wollen wissen - welche Momente haben euch geprägt, welche bleiben für immer in eurer Erinnerung?

    Macht mit bei der Wahl zu den Sportmomenten für die Ewigkeit! Alles weitere findet im entsprechenden Thread im Community-Bereich unter den Foren-Events. Wir freuen uns über eure Teilnahme!

    Viele Grüße
    Euer Administratoren-Team
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Kürzlich gelesene Literatur - Sachliteratur

Dieses Thema im Forum "Literatur" wurde erstellt von vinz, 25. Februar 2009.

  1. mescalero

    mescalero MVP

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    Lese gerade:

    Marcel Bois: Kommunisten gegen Hitler und Stalin. Die linke Opposition der KPD in der Weimarer Republik. Eine Gesamtdarstellung. Klartext, Essen 2014,

    Ist sehr einfach vom Schreibstil zu lesen, aber für wen den das nicht interessieren sollte ein Buch mit Sieben Siegeln.

    Hauptsächlich geht es in dem Buch dann überhaupt nicht mehr um die KPD sondern um die Spaltungen in den Abspaltungen.

    Ist ja nur ein Beispiel um was es in dem Buch überhaupt geht und genauer ausgeführt wird:

    " ..........
    Auf Anregung der Allgemeinen Arbeiter-Union – Einheitsorganisation (AAU-E) kam es ab Ende 1925 zu Gesprächen zwischen der Kommunistischen Arbeiterpartei Deutschlands (KAPD), der Allgemeinen Arbeiter-Union (AAU), den Resten des linkskommunistischen Industrieverbandes für das Verkehrsgewerbe und andere Industrieverbände, der Rest-USPD um Theodor Liebknecht, der Entschiedenen Linken (EL) sowie die aus der KPD ausgeschlossenen KPD-Opposition (Linke KPD) um Iwan Katz, Berthold Karwahne und Theodor Gohr, um die zersplitterten linkskommunistischen Organisationen in einem "Kartell" zu vereinen. Am 12. März 1926 gab es eine erste Zusammenkunft von insgesamt 12 Organisationen, um die Möglichkeiten der Bildung eines solchen "Kampfkartells" zu besprechen.

    Die KAPD und mit ihr die AAU, die EL und die USPD, sowie die meisten Industrieverbände brachen jedoch bald die Gespräche ab oder wurden davon ausgeschlossen. Übrig blieben die AAU-E, die KPD-Opposition (Linke) und der Industrieverband für das Verkehrsgewerbe (IfdV). Sie schlossen sich am 28. Juni 1926 zu einem "Kartell" unter der Bezeichnung "Spartakusbund" zusammen. Bereits am 21. Oktober trat der IfdV wieder aus dem Kartell aus, weil er insbesondere der Katz-Gruppe eine naive, utopische Linie vorwarf...................................."

    https://de.wikipedia.org/wiki/Spartakusbund_linkskommunistischer_Organisationen
     
  2. Noxx

    Noxx Bankspieler

    Registriert seit:
    18. September 2012
    Beiträge:
    477
    HOMO DEUS - eine Geschichte von Morgen

    sehr empfehlenswert und regt definitiv zum nachdenken an :thumb:
     
  3. Auge

    Auge Bankspieler

    Registriert seit:
    8. Februar 2007
    Beiträge:
    836
  4. Strodini

    Strodini Stammspieler

    Registriert seit:
    1. Oktober 2015
    Beiträge:
    1.069
    Ort:
    OS
    Ich lese gerade von Tim Marshall "Die Macht der Geographie - Wie sich Weltpolitik anhand von 10 Karten erklären lässt".
    Wie der Titel es sagt geht es eben um den Gesichtspunkt Geographie für die Politik auf der Welt. Immer etwas auf Krieg und Frieden bezogen, aber doch recht interessant.
    Ob es auch für Nicht-Geographen (ich mache meinen Master in Wirtschaftsgeographie :D) interessant ist weiß ich nicht. Zumindest sollte man eventuell der Kartographie nicht abgeneigt sein bzw. sich gerne Karten angucken ;)
     
  5. Flöpper

    Flöpper Non-Sports Moderator

    Registriert seit:
    29. Dezember 2010
    Beiträge:
    1.646
    Ich habe mich jüngst endlich mal an Pikettys "Kapital im 21. Jahrhundert" gewagt, welches ja häufig als das bisherige ökonomische Standardwerk dieses Jahrhunderts bezeichnet wird und sich im wesentlichen mit der Entwicklung und Verteilung von Ungleichheit befasst. Da meine ökonomischen Kenntnisse wirklich nur absolut rudimentär sind, hatte ich ziemlich Respekt davor, und habe es lange Zeit nicht angerührt. Nun bin ich durch und kann sagen: sehr einleuchtend, sehr erhellend und trotzdem kriegt man nie das Gefühl, dass man dem Autor als unwissender Laie gegenübersitzt (selbiges hatte ich immer, wenn ich als Nicht-Naturwissenschaftler versucht habe, die ja wirklich für absolute Laien geschriebenen Sachen von Stephen Hawking zu lesen - da habe ich immer schnell aufgegeben).

    Falls ein Nicht-Ökonom grundsätzlich interessiert ist und - wie ich - noch zögert, weil man eben nicht vom Fach ist: Nur Mut. Ist wirklich keine allzu schwere Lektüre.
     
    timberwolves gefällt das.
  6. timberwolves

    timberwolves All-Star

    Registriert seit:
    29. Dezember 2004
    Beiträge:
    6.495
    Ich hab bei Piketty mal quergelesen und fands okay. Man lernt zwar nicht, was der Kapitalismus ist, aber doch dass er notwendigerweise ungerecht ist. Was eine extrem wichtige Quintessenz ist, inbesondere mit Blick auf die heutigen Wirtschaftswissenschaften. Schade, dass das originale Kapital so beschissen geschrieben und wirklich harter Tobak ist, und Marxlesekreise sollte sich kein normaler Mensch antun müssen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. August 2018
  7. Flöpper

    Flöpper Non-Sports Moderator

    Registriert seit:
    29. Dezember 2010
    Beiträge:
    1.646
    Mein Scheitern an allem von Marx was komplizierter war als das Manifest, war ein maßgeblicher Grund für oben beschriebenen Respekt vor Klassikern der Ökonomie.

    Ist zwar was her, dass ich es versucht habe („Wer mit 18 kein Kommunist ist hat kein Herz...“), aber bisher konnte ich mich nicht dazu aufraffen mich nochmal wirklich dranzusetzen. Die billige Gesamtausgabe von Zweitausendundeins verstaubt im Regal.
     

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