1. Liebe Sportforen.de-User,

    nachdem das Sport1-Forum inzwischen seine Pforten geschlossen hat, möchten wir hier eine langjährige Tradition von dort weiterführen, die User aller Unterforen zusammenbrachte und ein großes Event darstellte - der Musik GrandPrix.

    Der Ablauf ist ähnlich wie beim allseits beliebten Eurovision Song Contest: Ihr reicht einen Titel eurer Wahl ein und dann wird unter allen Teilnehmern der Sieger gewählt. Alle Informationen zu diesem Event findet ihr im Musikforum. Den Thread zum 1. Sportforen Musik-GrandPrix findet ihr dort ganz oben.

    Bei Fragen schaut im Thread nach oder wendet euch an den "Veranstalter" JimmyDream.

    Viele Grüße und viel Spaß bei der Teilnahme!
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Sexuelle Überfälle auf Frauen in der Öffentlichkeit

Dieses Thema im Forum "Non-Sports" wurde erstellt von Spielberg1, 3. Januar 2016.

  1. Flöpper

    Flöpper Non-Sports Moderator

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    Entweder kannst du vernünftig auf die vollkommen sachliche Kritik an deinem ersten Beitrag eingehen, oder du hast hier im Non-Sports nichts verloren. Auf so einen Tonfall haben wir hier keinen Bock. Vielleicht versucht du es nochmal - mit Argumenten statt Polemik.
     
  2. sotarts

    sotarts All-Star

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    Mich nervt das Thema ab. Feminismus sucks. Eigentlich sucked jeder -ismus. Weil: Trennung der Geschlechter. Machtverhältnisse im Kapitalismus führen zu diesem Phänomen. Nicht der Mann an sich. Wir sind alle Menschen, wir sind alle im Kopf gleich. Jedes Geschlecht sowie Orientierung.

    Das ist einfach ein Problem das wie so oft von „Linken“. Etwas hysterisch auf falsche Art und Weise zu analysieren und somit nie die Ursache angehen. Genauso wie mit dem Rassismus.

    Dies soll nicht relativieren das Menschen etwas böses angetan wurde, der Umgang damit ist viel mehr einfach zu Clickbait geraten. Eine kapitalisierung von #metoo.

    Und ganz im Ernst ich kenne soviele Frauen die schlechte Familien hatten, dementsprechend ein schlechtes Selbstbewusstsein haben und sich sehr gut hinter dem Feminismus verstecken um sich in eine Opferrolle zu begeben um anklagen zu können. Und nein, das schließt keine Vergewaltigungs-Belästigungsopfer mit ein.

    Wenn man sich als Mann als Feminist bezeichnet reitet man doch nur auf der populären Welle. Ich respektiere einfach alle Arten von Menschen ohne mir ein ausgrenzendes Label zuzuschreiben.

    Dieses ganze Blabla das Frauen irgendetwas besser können grenzt übrigens ordentlich an verklärung von Wissenschaft. Besser noch, leider offensichtliche physische Überlegenheit von Männern wird als Märchen bezeichnet. Und nein, damit meine ich nicht das Männer überlegen sind. Wir sind einfach alle im Kopf gleich. Man schaue sich Frauen in Führungspositionen an. Die gleichen Arschlöcher wie Männer auch. Vom Kapitalismus geprägt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. März 2018
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  3. Flöpper

    Flöpper Non-Sports Moderator

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    Meinst du nicht, dass frauenfeindliche Rollenbilder auch mit einer der wenigen Sachen zu tun haben, an der mal nicht der Kapitalismus Schuld ist: (männlicher) Sexualität?
     
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  4. sotarts

    sotarts All-Star

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    Nö, es ist die momentane Machtverteilung. Und wenn du so kommst ziehst du vielleicht 80 Prozent einen Schuh an die nichts damit zu tun haben. Ja, körperliche Überlegenheit macht das ganze erst richtig Schlimm. Aber gerade das Rollenbild der Frau toleriert das Frauen genau den gleichen ******* machen. Ich wurde von so vielen Frauen dämlich angefasst. Hinterhergerufen. Fühlt sich auch nicht cool an. Das ist die gleiche sexistische Kacke. Bloß halt ohne Penetration, ohne physische Dominanz. Das ist ein Gesellschaftsproblem. Kein Geschlechterproblem. Aber alles was wie so oft gemacht wird ist trennen. Ich gehör dazu, du gehörst dazu. Immer die gleiche Kacke.

    Und immer wird auf den Folgen von etwas herumgeritten anstatt die Ursache anzugehen.
     
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  5. Jerry

    Jerry Non-Sports Moderator

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    Ernsthaft die Art deiner Argumentation, die nur so vor Arroganz (bzgl. deiner Einschätzung deines Intellekts und deinem generellen Durchblick bei allen Themefeldern) strotzt, ist echt anstrengend. Wie z.b.

    Du hast einfach immer und überall den totalen Durchblick (natürlich mit einer unheimlichen Coolness gepaart). Möglicherweise liege ich ja total falsch, aber die Art und Weise deiner Argumentation (und nicht die Inhalte) liest sich so selbstverliebt und von oben herab.
     
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  6. sotarts

    sotarts All-Star

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    Schön das du sachlich auf meine Argumente eingehst und nicht deinem Bias gegenüber mir freien Lauf lässt. Wenn du übrigens etwas satt hast und dich äusserst ist deine „Art und Weise“ nicht anders. Und da mache ich keinen Vorwurf draus. Andere Meinung bedeutet übrigens oft das irgendetwas *******e rüberkommt.

    Wo hab ich was zu meinem Intellekt geschrieben? Warum ist das überhaupt so oft Thema hier. Tony kam mit low-IQ du jetzt damit. Diese Thematisierung von angeblicher Intelligenz (oder ein Mangel) deutet eher auf einen Komplex hin. Ist ja nicht schlimm.

    Zu deinem Zitat.

    Man kann Frauen auch respektieren ohne sich dem Feminismus zu bekennen. Wie auch alle anderen Menschen auch.
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. März 2018
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  7. timberwolves

    timberwolves All-Star

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    Das ist aber nun wirklich unterkomplex analysiert gepaart mit One World Hippietum. Es ist ja schön, dass du Feminismus nicht brauchst, weil du behauptest, alle Menschen gleich zu behandeln und eh alle Unterdrückungsverhältnisse vom Kapitalismus ableitest (siehe Nebenwiderspruchsdebatte). Aber das geht vielen anderen Menschen eben anders. Und ss ist sowohl historisch als auch theoretisch als auch aktuell nicht richtig, dass der Feminismus nicht auch die ökonomischen Verhältnisse ändern will. Gleichzeitig ist das Patriarchat eben nicht nur in der ökonomischen Sphäre wirksam, sondern durchzieht jedes gesellschaftliche Feld. Deiner Argumentation noch müsste sich mit der Schließung des Gender Pay Gap ja das Thema zumindest in den westlichen Industrienationen erledigt haben, was offensichtlich nicht stimmt.
    Eine kapitalistische Vewertung von Widerstand findet natürlich statt, aber eben nicht nur vom Feminismus, sondern generell. Das könntest du genausogut dem Antikapitalismus vorwerfen. Auch Rassismus ist nicht alleine vom Kapitalverhältnis ableitbar, sondern hat mindestens genauso etwas mit sozio-kulturellen Faktoren der bürgerlichen Gesellschaft der frühen Aufklärung zutun.
    Deine Wortwahl (hysterisch, Opferrolle etc), sowie dein Verständnis von der Zielrichtung des Feminismus als politische Strömung zeigen, dass du eigentlich genau den Diskursen aufsitzt, die du so lässig von dir weist.
     
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  8. sotarts

    sotarts All-Star

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    Du glaubst Feminismus will die ökonomischen Verhältnisse ändern? Das ist eoch gerade das Manko. Das alle Veränderung wollen, den Kapitalismus anpassen, entschärfen. Das ist Attac Logik. Man kann den Kapitalismus nicht anpassen. Immer mehr. Du kannst das nicht zähmen.

    Und das ist auch in meinen Augen ein Problem, Signalwörter gehen sofort in die Aufschrei Schublade.

    Und ja, Rassimus ist gerade davon ableitbar. Soziales Ungleichgewicht wird massiv durch den Kapitalismus gefördert. Das Fremde ist eine willkommene Ausrede für diesen Umstand.

    Und das ist genau mein Probleme: Alle schreien auf, empören sich. Es bringt nix. Es ist ein sich aufgeilendes Empören. Und es wied sogar viel investiert. Ohne überhaupt den Ursprung anzugehen.

    Nochmal zum Empören:

    Hab einen Ama von einem ehemaligen White Supremacy gelesen. Vorgehensweise: Es wird in Städten aufmarschiert in denen z.B. ein Mensch anderer Herkunft ein angebliches Verbrechen begangen hat. Ziel: Die Spaltung der Gesellschaft. Und genau das passiert mit diesem Empören. Warum nicht die Idioten einfach marschieren lassen.

    Gender Pay Gap? Du legst mir Worte in den Mund. Und dein Rhytmus mit One World Hippietum, was zur Hölle. Gerade damit hab ich nix am Hut. Immer sofort Schubladen wenn die angeblichen Signalwörter fallen.

    Ich hab das Gefühl und das ist keine Anklage, das viele nur ihrem Facebook Feed folgen und das ist Gesetz.

    Dann falle ich halt in diese Schublade. Er hat Jehova gesagt!

    Viel Spaß beim Empören und der Energieverschwendung.
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. März 2018
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  9. boxstellung

    boxstellung Rookie

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    Na was für eine Gestalt bin ich denn?

    Ich bin Feminist - wenn auch sicher nicht Teil des Social Media Extremistenflügels, aber immerhin sass ich im ersten Gleichstellungsrat meiner Uni damals - wähle seit 24 Jahren Grün, bin für die Aufnahme von Kriegsflüchtlingen und arbeite ehrenamtlich in einem Flüchtlingsheim, bin gegen Rassismus, zu dem selbstverständlich auch Antisemitismus zählt.

    Und ich bin der Meinung, dass man Worte nicht verbieten darf. Oder ist das auch schon keine Meinung mehr?

    Ich bin in einem Staat aufgewachsen, der ganz viele Sprachmuster unter Strafe stellte und sehr darauf bedacht war, diese Verbote zu kontrollieren. Aber diesen Staat haben wir ja hinter uns gelassen, muss ich mir keine Sorgen machen.
    1994 wurde ich im besseren Deutschland wegen Volksverhetzung angezeigt, weil ich einen Beitrag für unsere Studentenzeitung geschrieben hatte, der die palästinensische Rolle im damals noch aufblühenden Friedensprozess kritisch bewertete. Ein besonders frömmiger Kommilitone fand das justiziabel. War vielleicht keine Böhmermann-Affaire (und die Polizei nahm es auch nicht ernst), aber es ist schon befremdlich mit Menschen zu tun zu haben, die einen für eine Meinungsäußerung bestrafen wollen.
    Ich weiß, ist heute alles anders, wir verbieten jetzt besser, fehlerfreier.
    Oder rüffeln in fetter Schrift, wenn an diesem ausgewiesenen Hort des zurückhaltenden Schreibstils das Sakrileg der Polemik (von der falschen Seite) begangen wird.

    Aber nochmal: was für eine Gestalt bin ich, dass ich mir die Unmeinung erlaube, freie Meinungsäußerung nicht mit "harten Strafen" belegen zu wollen?
     
  10. Flöpper

    Flöpper Non-Sports Moderator

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    Zum Ersteren: Vielleicht gibt es noch ein zulässiges Mittelding zwischen "keine Meinungsfreiheit" und "man darf alles sagen", so wie du es forderst. Willst du wirklich, dass auch persönliche Beleidigungen straffrei bleiben? Das wäre die Konsequenz einer solchen Ausrichtung. Damit, dass man heute alles besser macht hat das nichts zu tun - niemand hat gesagt, dass die Meinungsfreiheit perfekt geschützt wird, oder dass es keine Problemfälle gebe. Das legst du den anderen hier nur in den Mund. Du argumentierst extrem undifferenziert.

    Zum Zweiteren: Spar es dir einfach.
     
  11. MadFerIt

    MadFerIt Apeman

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    wie viele fundierte meinungen zu den themen "ich bin rassist, weil...", "ich bin antisemit, weil..." und "ich bin sexist, weil..." sind dir bekannt?
     
  12. timberwolves

    timberwolves All-Star

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    Die Kritik an der unbezahlten Hausarbeit (heute ausgeweitet auf Sorgearbeit) als konstituives Element des Kapitalismus ist eine der frühsten feministischen Ansatzpunkte überhaupt. Wenn das keine Kritik an den ökonomischen Verhältnissen ist, gibt es keine. Natürlich gibt es auch reformistische feministische Ansätze, aber warum du diese als identisch mit Feminismus siehst, erschließt sich mir nicht.

    Welche Signalwörter?

    Rassismus ist nicht einfach ein soziales Ungleichgewicht. Natürlich spielte die Ausweitung der Märkte im Kapitalismus (verkürzt dargestellt) mit hinein, aber ein mindestens genauso großer Faktor war Verankerung des weißen, männlichen, rationalen Subjekts als Leitbild der frühen bürgerlichen Gesellschaft, an dem es gelegen war, die "Unzivilisierten" zu "zivilisieren".

    Weil den Kapitalismus abzuschaffen als Minimalforderung zu formulieren, nicht besonders viel bringt außer der eigenen moralischen Überlegenheit?

    Weil es noch nie funktioniert hat, Nazis einfach agieren zu lassen in der Hoffnung, dass sie keine gesellschaftliche Wirkmächtigkeit entwickeln werden, wenn sich niemand um sie kümmert. Historisch ist das Gegenteil der Fall.

    Naja, es ist schön für dich und vielleicht auch für Menschen in deinem Umfeld, dass du alle Menschen meinst gleich zu behandeln. Einerseits ist es immer mutig sich außerhalb von gesellschaftlichen Machtverhältnissen zu wähnen und andererseits warum sollte das Bewegungen, die für mehr soziale und ökonomische Gleichheit eintreten obsolet machen? Ungleichheit ist eben keine individuelle Einstellungssache, das meine ich mit One-World-Hippietum, sondern liegt in gesellschaftlichen Verhältnissen begründet, die geändert werden müssen.

    Ja das ist sicherlich richtig, dass das viele tun, was willst du damit sagen?

    Dann falle ich halt in diese Schublade. Er hat Jehova gesagt!

    Ich habe irgendwie das Gefühl, dass du der Empörte von uns bist.
     
  13. Buster_D

    Buster_D Buster D --> TysonsNightmare --> Buster D --> back

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    Normalerweise beteilige ich mich nicht an "öffentlichen" Mod Debatten, aber hier kann man es nicht einfach dabei belassen. Da wird der "Tonfall" eines neuen Users beklagt, obwohl er für Forumsverhältnisse vergleichsweise ausführlich auf ein anderes Posting antwortet, auch wenn der Inhalt der Antworten einigen wohl nicht passt, aber so ist das halt in einem Diskussionsforum. Kann man machen, obwohl ich es in diesem Fall für etwas übertrieben halte, denn der User wurde nicht ausfällig und eigentlich kann man bestenfalls den Tonfall im letzten Absatz beanstanden. So weit so gut.

    Direkt in dem Posting über der Ermahnung kotzt sich jedoch ein Altuser in altbekannter Art aus und Weise in einem Zweizeiler aus, faselt was von "Gestalten" die sich hier herum treiben und dass er selten einen "dämlicheren Vollstuss" gelesen habe. Hallo:wavey: Das ist also OK? o_O

    Eine solch selektives Einschreiten der Mods ist wirklich bestens dafür geeignet, die eigene Autorität zu untergraben. Wie soll man diese Ermahnung denn ernst nehmen, angesichts des Postings darüber, das gegen gleich mehrere Forenregeln verstößt und unbeanstandet geblieben ist?
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. März 2018
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  14. Knurrhahn

    Knurrhahn Team-Kapitän

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    Es gibt ja auch eine Melde-Funktion wenn man meint etwas ist nicht Forenkonform, statt Beleidigungen und Schimpfwörter abzulassen. Nervt mich auch zunehmend an bei einigen wenigen.
     
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  15. theGegen

    theGegen Linksverteidiger

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    Da es dem angesprochenen User um die freie Meinungsäußerung ging, ist das doch eine angemessene Meinungsäußerung. :wavey:
    Ich hatte auch etwas zu sotarts geschrieben, was nicht 100 % korrekt war, das wurde gelöscht. Kein Problem, dann war das halt nicht korrekt.
    Komisch, dass sich ausgerechnet jemand beschwert, der überall dieselben üblichen Getalten wittert.
     
  16. Blayde

    Blayde All-Star

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    Hehe... also ich fand den Ausgangspost eigentlich auch in Ordnung und den Gestaltenpost absolut unangebracht, aber gewisserweise fasst es das gut zusammen.

    Klar, wir brauchen Regeln in Forum wie in Gesellschaft. Klar, wir sind gegen Hass und Diffamierung. Wo man die Grenze zieht, wird immer heikel und gewissermaßen willkürlich sein. Man kriegt halt momentan bei so Geschichten wie Sexismus oder zB auch den Gender Pronouns in Kanada das Gefühl, dass neue Regeln etwas zu forsch umgesetzt werden. Vielleicht nur zu früh weil die Gesellschaft für einen Findungsprozess Zeit braucht. Vielleicht aber auch falsch und gerade deswegen sollte man das diskutieren und nicht plötzlich schon diese Gesetze da haben.
     
  17. liberalmente

    liberalmente Moderator

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    Es ist sehr ungünstig, das jetzt öffentlich zu diskutieren, ich mache das nicht gerne. Aber da es hier jetzt so ein großes Thema wurde macht es auch Sinn, das jetzt im Sinne der Transparenz öffentlich zu schreiben. Der Post von Le Freaque wurde gelöscht, weil er in seinem Ton zu weit ging.

    @boxstellung

    Keiner will dir hier deinen Mund verbieten. Deine Meinung darfst du äußern. Allerdings macht der Ton die Musik. Und der Ton in dem von meinem Kollegen Flöpper zitierten Post war einfach daneben. Dass du es anders kannst beweist du mit deiner Antwort auf die Ermahnung. In diesem Ton darfst du deine Meinung schreiben.

    An alle:

    Achtet bitte auf euch selbst, damit es hier nicht wieder eskaliert. Es ist ein emotionales Thema. Aber es gibt auch Grenzen. Das Thema ist so wichtig, dass ich den Thread nur ungern zumachen würde, aber wenn es einige hier übertreiben muss es ggf. dazu kommen, zumindest temporär. Atmet vor dem Antworten einfach kurz durch und versucht, von eurer Seite aus nicht unnötig Aggressivität in die Diskussion zu bringen. Wenn das alle machen haben wir auch für alle eine angenehmere Diskussion.

    Ab jetzt bitte wieder auf das Threadthema achten. Diskussionen über die Meinungsfreiheit sind spannend, aber hier Off-Topic.
     
  18. boxstellung

    boxstellung Rookie

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    Vielleicht.
    Mir ist aber kein Staat bekannt, dem zu viel Meinungsfreiheit zum Verhängnis wurde, auch wenn ich jüngst informiert wurde, dass dies auf die Weimarer Republik zuträfe. Ich kenn aber jede Menge Staaten, die mit zu wenig Meinungsfreiheit zu kämpfen haben. Im Zweifelsfall würd ich also immer Pro Meinungsfreiheit votieren.
    Ich sehe legitime Schranken für die Meinungsfreiheit im Bereich der Verleumdung, also der Behauptung falscher Tatsachen wider besseren Wissens, und der Anstiftung zum Verbrechen.

    Aber sicher doch.
    Deswegen:

    Angemessen ist so ne Sache.
    Nur, weil ich jedem das Recht zuerkennen, seine Meinung kundzutun, muss ich sie nicht gut oder angemessen finden.
    Ich würde aber weder einen Mod hier bitten, den Post von Le Freaque zu löschen, noch würde ich ihn deswegen anzeigen, obwohl er mal so rein formaltechnisch schon die Grenze zur Beleidigung anvisiert. Als "Gestalt" bezeichnet zu werden kratzt schon am "Aberkennen des Respekts als gleichwertige Rechtsperson". Ein hinreichend sensibler Richter mag da eine Ehrverletzung erkennen.

    Ist das toll?
    Wir leben ja auch in einem Land, in dem Vogel oder Stinkefinger zeigen justiziabel ist.


    Seit wann muss eine Meinung fundiert sein, um eine Meinung zu sein?

    Ich find die Beatles überschätzt. Hab aber wenig Ahnung von Musik.
    Ein anderer sagt, "Frauen gehören an den Herd!"
    Ein dritter: "Schwarze sind gute Sportler, Weiße bessere Wissenschaftler."

    Nochmal, hier jetzt auch ganz frei von Polemik: was sind das, wenn nicht Meinungen?

    Was war denn daneben? Zitier doch mal. Und dann frag dich, ob du das immer so streng interpretieren würdest? Ich les hier schon lang genug mit, um da so meine Zweifel zu haben.
     
  19. theGegen

    theGegen Linksverteidiger

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    Randbelgien
    Seit wann muss eine Meinung zu einem Standpunkt angemessen sein, um eine Meinung zu sein? ;)

    Aber so wie ich den Moderator verstanden habe, soll das nicht mehr Thema sein.
     
  20. liberalmente

    liberalmente Moderator

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    Stuttgart/Bamberg
    Das, was in dem gelöschten Post zitiert wurde zum Beispiel, war im Ton schon ziemlich daneben. Der Post wurde nur gelöscht, weil der User in der Aufregung darüber übers Ziel hinausgeschossen ist. Kritikwürdig war es aber allemal.

    Und nochmal: wir sind hier im Thread "Sexuelle Überfälle auf Frauen in der Öffentlichkeit". Bitte jetzt auch wirklich auf das Threadthema zurückkommen.
     

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