Waffengesetze / Mass Shootings

desl

Moderator
Teammitglied
Beiträge
406
Punkte
93
Die 10m Entfernung ist aber leider unrealistisch. Die Klassenräume sind nicht so groß in der Regel. Und wer würde denn freiwillig auf den Flur laufen?
Wenn jeder Lehrer in der Schule bewaffnet wäre, wäre spätestens nach den ersten Schüssen kein Reflex mehr nötig. Verbarrikadieren, deckung nehmen und auf die Tür zielen. Aufgelegt trifft da auch ein Anfänger mit ein bisschen Übung.
Ja ... is klar.

Da sitzt dann die Religions-Lehrerin angsterfüllt bis unter die Nasenspitze hinter dem Schreibtisch mit ihrer Beretta Cheetah und legt zittrich mit schon schwitzenden Händen auf die Klassentür an.
Von draußen hört man Schüsse und Schreie ... und drinnen im Klassenzimmer das Wimmern der Schüler.
Irgendwann kommt der Attentäter. Er hat sich nen Plan zurecht gelegt. Er weiß wie der Klassenraum aufgebaut ist. Er wird wissen, dass die Lehrkraft sich nicht lange damit beschäftig sich ne schöne Schützenmauer zu bauen, sondern so schnell wie möglich schussbereit sein will (wer weiß, wann jemand durch die Tür reinkommt).

Wenn die Tür aufgeht, dann weiß die Lehrkraft nicht wer reinkommt. Ist es der Attentäter? Ist es die Polizei? Ist es der Attentäter, der sich als Polizist ausgibt? Ist es ein Schüler der vom Klo kommt? Ist es ein anderer bewaffneter Lehrer, der zur Unterstützung kommen will?


Wenn die Tür aufgeht ... schießt die Lehrkraft dann sofort los, unwissend wer da ankommt?
Wenn der Attentäter reinkommt weiß er sofort was er sieht. Opfer.
Mit seiner Kevlar-Weste fühlt er sich stark. Mit seiner modifizierten AR-15 hält er direkt mal rein, während sein minder bewaffnetes Gegenüber vermutlich noch zögert.

Er ist kaltblütig, er ist dort wo er sein will.
Die Lehrkraft hingegen hat Angst. Um sich selbst und um die Schüler und Schülerinnen, die darauf hoffen, dass sie von einer Pistole beschützt werden.

"Aufgelegt trifft da auch ein Anfänger mit ein bisschen Übung." Ja ... klar.

Die Bewaffnung der Lehrer bringt eher Probleme mit sich. Schutz vor einer Gefahr die nicht wirklich bekämpft wird, bietet sie nur mäßig.


Die beiden mit Waffen... Auweia.
Ich hatte mal einen Chemielehrer, der getrost als "komischer Kauz" bezeichnet werden konnte. Er war irgendwie seltsam ... nur wussten wir nicht, warum.

Nach den Sommerferien war er plötzlich nicht mehr da. Der Unterricht wurde durch eine andere Lehrerin übernommen, wir wussten nicht so recht warum. Halb so wild, er war eh nicht allzu beliebt und sie konnte den Stoff besser vermitteln.

Nach und nach erfuhren wir dann, dass er ein paar Jahre zuvor bei einem von ihm verschuldeten Autounfall seine ganze Familie verloren hat ... nur er selbst überlebte. Er hatte sich in den Ferien im Wald erhängt.
Mit einer Waffe möchte ich mir ihn nicht vorstellen....
 

Sascha1314

Nachwuchsspieler
Beiträge
185
Punkte
28
Ja ... is klar.

Da sitzt dann die Religions-Lehrerin angsterfüllt bis unter die Nasenspitze hinter dem Schreibtisch mit ihrer Beretta Cheetah und legt zittrich mit schon schwitzenden Händen auf die Klassentür an.
Von draußen hört man Schüsse und Schreie ... und drinnen im Klassenzimmer das Wimmern der Schüler.
Irgendwann kommt der Attentäter. Er hat sich nen Plan zurecht gelegt. Er weiß wie der Klassenraum aufgebaut ist. Er wird wissen, dass die Lehrkraft sich nicht lange damit beschäftig sich ne schöne Schützenmauer zu bauen, sondern so schnell wie möglich schussbereit sein will (wer weiß, wann jemand durch die Tür reinkommt).
Ach komm. Der Schreibtisch steht meistens eh längs zum Eingang. Keine Zeit sich dahinter zu stellen und lieber einem Angreifer "nackich" gegenüber zu treten liegt nun wirklich nicht in der Natur des Menschen.

Natürlich hat der Angreifer einen Plan. Hast du schon mal versucht mit einer Langwaffe in der Hand oder im Anschlag eine Tür zu öffnen ohne das du dich gleich entblößt oder aber den Personen im Raum einen zeitvorteil gibst? In der Regel hälst du die Tür oder die Waffe, beides geht nur langsam. Deswegen machen das die Profis auch immer im Team, einer macht die Tür ordentlich auf, die anderen laufen rein.

Wenn die Tür aufgeht, dann weiß die Lehrkraft nicht wer reinkommt. Ist es der Attentäter? Ist es die Polizei? Ist es der Attentäter, der sich als Polizist ausgibt? Ist es ein Schüler der vom Klo kommt? Ist es ein anderer bewaffneter Lehrer, der zur Unterstützung kommen will?

Wenn die Tür aufgeht ... schießt die Lehrkraft dann sofort los, unwissend wer da ankommt?
Wenn der Attentäter reinkommt weiß er sofort was er sieht. Opfer.
Mit seiner Kevlar-Weste fühlt er sich stark. Mit seiner modifizierten AR-15 hält er direkt mal rein, während sein minder bewaffnetes Gegenüber vermutlich noch zögert.

Er ist kaltblütig, er ist dort wo er sein will.
Die Lehrkraft hingegen hat Angst. Um sich selbst und um die Schüler und Schülerinnen, die darauf hoffen, dass sie von einer Pistole beschützt werden.
Jetzt lesen wir das noch mal, nur diesmal hat die Lehrkraft keine Waffe. Thoughts and Prayers.

"Aufgelegt trifft da auch ein Anfänger mit ein bisschen Übung." Ja ... klar.
Ja. Ist so. Beim Bund haben sie normal sterblichen mit 20 Schuss beigebracht in 25m ein manngroßes Ziel zu treffen. Manche brauchen mehr "training" (lächerlich, dass ist kein Training), manche weniger. Ich habe beispielsweise nie so wenig geschossen wie während meiner Zeit beim Bund. Und jetzt hangeln wir uns gleich weiter. Gib mir einen durchschnitts Menschen und nach ein paar Stunden trifft er auf 10m das Ziel aufgelegt. Wiederholt und kontrolliert. Ich habe die Ausbildung und das Fachwissen und sage dir als Praktiker das das kein Wunderding ist.[/QUOTE]

Die Bewaffnung der Lehrer bringt eher Probleme mit sich. Schutz vor einer Gefahr die nicht wirklich bekämpft wird, bietet sie nur mäßig.
Richtig, dass ist keine Lösung. Nicht mal ansatzweise.
 

Big d

Nachwuchsspieler
Beiträge
391
Punkte
43
Btw das die meisten schützen geübt sind glaube ich eher nicht, in der Regel sterben ja "nur etwa 15-20 Leute obwohl sich hunderte Schüler dort befinden und es mindestens 40 Minuten dauert bevor die Polizei wirklich was machen kann. Ein wirklich trainierter Soldat oder anderer berufskiller würde in der Zeit doch locker 80-90 Leute umlegen.

Dennoch wären natürlich die meisten Lehrer und Lehrerinnen mit einer Pistole auch gegen einen untrainierten mit assault Waffe im Nachteil, denn gerade Leute in sozialen berufen haben sicher oft eine gewisse Hemmung zu schießen. Sie würden es sicher tun wenn es sein muss, aber 3-4 Sekunden würden sie sicher zögern.
 

LeZ

Nachwuchsspieler
Beiträge
981
Punkte
63
Das ist hier das falsche Publikum. "Aufgelegt" auf 10m ist was anderes als Gefechtsschiessen aus der Bewegung gegen einen entschlossenen Angreifer mit Sturmgewehr, mit haufenweise Sekundärzielen, aus einer Tür oder auf einem Gang. Bei den Aufnahmen letztens in München beim Amoklauf sind mir enorm viele Fehler aufgefallen bei den normalen Polizisten, Korridore / Winkel nicht besetzt, keine Deckung verwendet, falsche Sitzhaltung (immobil, ermüdend). Was soll man da vom Religionslehrer erwarten ?

Auf die Frage wer auf den Gang läuft wollte ich schon "Ich" sagen. Ich habe aber den Hang, Leute zu retten zu versuchen die man kaum oder gar nicht retten kann. Ich laufe aber auch nicht blind auf einen Gang den ich nicht eingesehen habe, und wenn der Angreifer einen dort sieht hat man ein Problem. Da kann man nur im Türeingang warten und hoffen dass er sein Magazin leergeschossen hat bevor er treffen konnte. Ein Diveshot ist extrem schwer, und man hat nur einen der treffen muss. Das kann praktisch niemand der das nicht viel trainiert.

Wenn man allen ernstes solche Amokläufer per Gefecht ausschalten wollen würde, müsste man jederzeit mindestens einen auf hohem Niveau trainierten Soldaten / Lawenforcer im Gebäude hinter einer sicheren Tür haben, mit einer entsprechenden Waffe (z.B. P90). Das ist aber Hollywood, und bis der auf dem entsprechenden Gang ist werden Kinder gestorben sein. Sicherung mit entsprechenden Türen ist weit unproblematischer und durchführbarer, von mir aus dürfen dann einzelne Lehrer die sich dafür fit fühlen oder den Nachweis erbracht haben gerne noch eine Waffe im Panzerschrank haben, für alle Fälle. Aber als erste Wahl, nein.
 

LeZ

Nachwuchsspieler
Beiträge
981
Punkte
63
Man kann auch über bekloppte Ideen intensiv und sachlich korrekt diskutieren. Grundschullehrer in ein Gefecht gegen einen Attentäter zu schicken ist so eine Idee.

Es gibt aber auch Gegenbeispiele, wo Schnarchnasen Dinge nicht getan haben die durchführbar gewesen wären. Z.B. auf Utoya. Jäger finden mit gutem Karabiner für Weitschüsse, Spotter mit starkem Fernglas wie das jeder professionelle Jäger da hat, und ein paar Polizisten zur Absicherung. Wenn man dann sieht dass da 10 Attentäter rumturnen zieht man sich zurück und wartet auf das SEK. Aber einfach nur mehrere Stunden zu warten dass die erkunden und solange schön weit weg abwarten wie ein Einzelner zig Kinder massakriert war für mich nicht leicht zu ertragen. Mit seiner Waffe hätte Breivik keine Chance gegen ein Jagdgewehr gehabt. Konnte man nicht wissen, aber wenn man zumindest nachschaut sieht man es.
 

Sascha1314

Nachwuchsspieler
Beiträge
185
Punkte
28
Btw das die meisten schützen geübt sind glaube ich eher nicht, in der Regel sterben ja "nur etwa 15-20 Leute obwohl sich hunderte Schüler dort befinden und es mindestens 40 Minuten dauert bevor die Polizei wirklich was machen kann. Ein wirklich trainierter Soldat oder anderer berufskiller würde in der Zeit doch locker 80-90 Leute umlegen.

Dennoch wären natürlich die meisten Lehrer und Lehrerinnen mit einer Pistole auch gegen einen untrainierten mit assault Waffe im Nachteil, denn gerade Leute in sozialen berufen haben sicher oft eine gewisse Hemmung zu schießen. Sie würden es sicher tun wenn es sein muss, aber 3-4 Sekunden würden sie sicher zögern.
Der Attentäter in Las Vegas hat 1100 Schuss abgegeben mit Zielfernrohrwaffen und 58 getötet und 869 Menschen verletzt. Das ist aber wirklich auch der Spike nach oben. Eine statistische Anomalie. Unter anderem natürlich auch weil er kaum daneben schiessen konnte. War ja alles voll mit Leuten. https://en.wikipedia.org/wiki/Mass_shootings_in_the_United_States


Was ist üben? Auf der Farm auf Coyoten und Hasen schiessen? Viele werden einfach mit ihrer 22 plinking machen. Das hat nichts mit dem zu tun was sie dann hinterher beim Attentat veranstalten. Selbst wenn man schnelle Magazinwechsel oder den Gebrauch von speedloadern übt hat das nahezu keinen Effekt auf das was später passiert. Ziele gibt es wahrscheinlich eh genug und da nachladen eh immer nur ein Problem ist wenn man selbst angegriffen wird und man sich in folge dessen nicht verteidigen kann.

JEDER wäre mit einer Handfeuerwaffen gegen ein Sturmgewehr im Nachteil. Ausser auf geringe entfernung, da komm ich aber weiter unten drauf zurück.

Ja das ist wohl mit der wichtigste Knackpunkt. Wer nicht abdrücken kann oder dabei die Augen zu macht oder oder oder, der ist halt tot. So etwas weiss man erst wenn es zu dieser Situation kommt. Wer hat den größeren Überlebensinstinkt.

Das ist hier das falsche Publikum. "Aufgelegt" auf 10m ist was anderes als Gefechtsschiessen aus der Bewegung gegen einen entschlossenen Angreifer mit Sturmgewehr, mit haufenweise Sekundärzielen, aus einer Tür oder auf einem Gang. Bei den Aufnahmen letztens in München beim Amoklauf sind mir enorm viele Fehler aufgefallen bei den normalen Polizisten, Korridore / Winkel nicht besetzt, keine Deckung verwendet, falsche Sitzhaltung (immobil, ermüdend). Was soll man da vom Religionslehrer erwarten ?
Warum willst du raus? Wenn jeder "sicher" in seinen Klassenräumen bleibt in der hintersten Ecke warum willst du dann raus? Du zielst auf die einzige Tür wo jemand rein kommen kann. Hinter einer deckung und aufgelegt, angelehnt oder wie auch immer.
Nochmal! 10m ist VIEL zu optimistisch angenommen. Es wird sich eher im 21 foot rule bereich abspielen. Also eher 6-7 meter.

Ich hol jetzt ganz weit aus...


Standart Schule. Fluchttüren die nach Gesetz zum Gang hin öffnen müssen. Du stehst mit einer Langwaffe vor der Tür hälst den Waffengriff mit deiner rechten hand und öffnest die Tür mit der linken. Die Tür schwingt zu dir, dein Körper ist in der Tür zu sehen, deine Waffe hinter der Tür noch im Gang. Du kannst jetzt zurück gehen (wenn die Tür sich nicht gleich wieder automatisch zu schliessen anfängt!), die Waffe rumschwingen und dann in den Raum eintreten. Dauert vielleicht 5 Sekunden und jeder weiss das du kommst. Besser wäre es die Waffe nach unten zu schwenken und vor dem Körper wieder in Anschlag zu bringen. Geht schneller, braucht aber Übung. Du gehst durch die Tür und rums, sie schliesst sich. Das lenkt ab, dein Adrenalinspiegel ist nämlich auch am Anschlag.
Beide möglichkeiten geben dem Verteidiger wichtige Sekunden und wie gesagt er wartet auf dich. Deine Chance, generell nicht mehr so gut.

Selbe Situation, du stehst vor einer Tür. Diesmal offen. Du bist mit deinem Kopf ca. einen Meter von der Türzage weg. Schau in den Raum, wieviel kannst du sehen? Nicht viel. Wenn nicht jemand vor dir sitzt oder stehst hast du keine Ziele. Dazu musst du durch die Tür. Da du eine Langwaffe hast und du zielen möchtest musst du durch die Tür durch und dich drehen. Wenn jemand jetzt in spitzerem Winkel angelegt auf dich wartet hast du schlechte Karten. Denn du weisst nicht wo oder ob da jemand ist. In dem Falle kann die Entfernung vom Gegner auch deutlich geringer sein. Wenn er im Sichtschatten der Tür an der Wand wartet reicht ihm weniger als 1m. Er kann dir beim betreten des raumes den Lauf deine Waffe wegdrücken mit der linken hand und mit der rechten immer noch auf dich schiessen.

Kann man auch alles mal zu hause ausprobieren. Arm ausstrecken als Waffenersatz z.b.

Also alleine durch eine kleine taktische Schulung kann man die Situation für den Verteidiger signifikant verbessern. Deswegen schmeissen die Profis Blendgranaten in einen Raum. Bei weitem die meisten Toten in Afghanistan und im Irak nach IED´s war durch das Stümen eines hauses/raumes.
Ich mach euch auch gerne eine Zeichnung....

21 foot rule: In einem Kampf Messer gegen Kurzwaffe (wobei davon ausgegangen wird das der Messerangreifer dich angreift und du deine Schusswaffe aus dem Holst erholen musst) hat der Angreifer die Überhand da du zu lange brauchen würdest die Schusswaffe ins spiel zu bringen. Bei kleinerer Entfernung ist der Nachteil für den Kämpfer mit Schusswaffe noch gravierender. Das gleiche Prinzip kann man auf das Beispiel Langwaffe gegen Kurzwaffe anwenden. Es ist ja nun nicht anzunehmen das dir John Wick gegenüber steht.

Auf die Frage wer auf den Gang läuft wollte ich schon "Ich" sagen. Ich habe aber den Hang, Leute zu retten zu versuchen die man kaum oder gar nicht retten kann. Ich laufe aber auch nicht blind auf einen Gang den ich nicht eingesehen habe, und wenn der Angreifer einen dort sieht hat man ein Problem. Da kann man nur im Türeingang warten und hoffen dass er sein Magazin leergeschossen hat bevor er treffen konnte. Ein Diveshot ist extrem schwer, und man hat nur einen der treffen muss. Das kann praktisch niemand der das nicht viel trainiert.
Ja nee.. is kla. Es geht um sicheren umgang mit der Waffe. Damit rumspringen ist das genaue Gegenteil davon. Wer sowas traininert bekommt 100% die Erlaubnis gleich wieder entzogen.

Wenn man allen ernstes solche Amokläufer per Gefecht ausschalten wollen würde, müsste man jederzeit mindestens einen auf hohem Niveau trainierten Soldaten / Lawenforcer im Gebäude hinter einer sicheren Tür haben, mit einer entsprechenden Waffe (z.B. P90). Das ist aber Hollywood, und bis der auf dem entsprechenden Gang ist werden Kinder gestorben sein. Sicherung mit entsprechenden Türen ist weit unproblematischer und durchführbarer, von mir aus dürfen dann einzelne Lehrer die sich dafür fit fühlen oder den Nachweis erbracht haben gerne noch eine Waffe im Panzerschrank haben, für alle Fälle. Aber als erste Wahl, nein.
Ähhh. Im unteren Teil stimm ich dir zu. Gesicherte Türen sollten den Angreifer zumindest auf den Gang zwingen. Dann müssen aber auch alle Türen abgeschlossen sein.

Ich komm durch Basketball ja auch mal in mordernere Hallen and modernen Schulen. Da ist mittlerweile wirklich jede Tür richtig dick und auch selbst schließend. Jede Tür hat eine eigene Nummer. Von beiden Seiten. Fenster ausser haben auch Nummern. Dient alles dazu wenn jemand aus der Schule anruft das man weiss wo die Leute sind OHNE wirklich Ortkenntnis zu haben. Sprich die Notfallkarten würden reichen.

Man kann auch über bekloppte Ideen intensiv und sachlich korrekt diskutieren. Grundschullehrer in ein Gefecht gegen einen Attentäter zu schicken ist so eine Idee.

Es gibt aber auch Gegenbeispiele, wo Schnarchnasen Dinge nicht getan haben die durchführbar gewesen wären. Z.B. auf Utoya. Jäger finden mit gutem Karabiner für Weitschüsse, Spotter mit starkem Fernglas wie das jeder professionelle Jäger da hat, und ein paar Polizisten zur Absicherung. Wenn man dann sieht dass da 10 Attentäter rumturnen zieht man sich zurück und wartet auf das SEK. Aber einfach nur mehrere Stunden zu warten dass die erkunden und solange schön weit weg abwarten wie ein Einzelner zig Kinder massakriert war für mich nicht leicht zu ertragen. Mit seiner Waffe hätte Breivik keine Chance gegen ein Jagdgewehr gehabt. Konnte man nicht wissen, aber wenn man zumindest nachschaut sieht man es.
Gefechtsentfernungen werden generell überschätzt. Selbst die gute alte deutsche MP5 die in jedem deutschen Dienstwagen zu finden ist ist mehr als ausreichend über die gängigen Entfernungen die man in städitischer Umgebung erwarten kann/muss.
 

LeZ

Nachwuchsspieler
Beiträge
981
Punkte
63
Auf einem Flur verliert man den Shootout auf 20m ziemlich sicher, da ist es richtig dass man an der Tür warten muss und den Täter beim Reinkommen erwischen. Damit kann man aber die auf dem Flur nicht schützen. Entweder man riskiert es dann, was man von einem Lehrer nicht erwarten kann, oder man lässt den Mist und macht es über Schleusen. Da braucht man auch keinen John Wick um den Täter zu erledigen.

Nachdem ich nachgesehen habe muss ich das mit Breivik auch wieder zurücknehmen. Er hatte ne Ruger Mini-14 die nur gegenüber ausgesprochenen DMRs oder SSGs in der Reichweite verliert, auch wenn er sicher nicht so genau schießen konnte wie ein erfahrener Jäger. Das wäre aber auf 300m ein Shootout geworden bei dem der mit Glückstreffern auch jemanden hätte erwischen können. Die Berichte die ich gesehen habe sprachen von "Maschinenpistole", was Käse ist, da wäre die Reichweite wesentlich kürzer gewesen.
 

Big d

Nachwuchsspieler
Beiträge
391
Punkte
43
8 jähriger Junge hält Waffe für Spielzeug und schießt versehentlich auf seine Mutter. Es wird ja immer nur über Amokläufe geredet, aber wahrscheinlich sterben mehr Leute durch Waffen Unfälle als durch mass Shootings. Das ist halt auch eine Sache die mein beim vermeintlichen sicherheitsgewinn durch Selbstverteidigung berücksichtigen muss. Die NRA hat sicher recht das Waffen den einen oder anderen Einbrecher abschrecken und vielleicht gibt es auch konkrete Fälle wo leben gerettet werden, aber dagegen muss man halt die Fälle aufrechnen wo Kinder sich beim Cowboy und Indianer (oder wie das jetzt auf PC heißt) spielen abknallen, oder die Frau erschossen wird weil sie nachts ins Wohnzimmer geht und der Mann Sie für einen Einbrecher hält.

 

LeZ

Nachwuchsspieler
Beiträge
981
Punkte
63
Das ist ja eines der Phänomene in den USA. Die reiten so auf ihrer tollen universellen Verfügbarkeit von Schusswaffen für jeden Deppen rum, dass haufenweise Deppen eine Waffe haben die sie wie ihre leeren Coladosen rumliegen lassen. Die liegt dann im Fussraum vom Auto unter lauter Müll, unter der Küchenspüle, im Bett, und so weiter.

Ich könnte in den USA mit der Verfügbarkeit von Waffen leben, wenn dazu eine strenge Zuverlässigkeitsprüfung mit entsprechenden Wartezeiten gehört, und Waffen egal in welchem Staat nicht einfach so auf dem Flohmarkt gehandelt werden dürften.
 

Sascha1314

Nachwuchsspieler
Beiträge
185
Punkte
28
Das ist ja eines der Phänomene in den USA. Die reiten so auf ihrer tollen universellen Verfügbarkeit von Schusswaffen für jeden Deppen rum, dass haufenweise Deppen eine Waffe haben die sie wie ihre leeren Coladosen rumliegen lassen. Die liegt dann im Fussraum vom Auto unter lauter Müll, unter der Küchenspüle, im Bett, und so weiter.

Ich könnte in den USA mit der Verfügbarkeit von Waffen leben, wenn dazu eine strenge Zuverlässigkeitsprüfung mit entsprechenden Wartezeiten gehört, und Waffen egal in welchem Staat nicht einfach so auf dem Flohmarkt gehandelt werden dürften.
Hört sich schon vernünftig an und deutlich besser als die Realität.
Jetzt müssen wir nur noch den Deppen die Waffen abnehmen. Von denen wir ja gar nicht wissen ob sie welche haben.
 

Big d

Nachwuchsspieler
Beiträge
391
Punkte
43
Background checks und Prüfungen halten die rednecks auch schon in einen Eingriff in die Freiheit. Meistens sind die Waffen Narren ja libertäre die den Staat und "das system" kritisch sehen. Ein Argument für Waffen der Fanatiker ist ja das man im Falle eines Diktators quasi eine volksmilliz bilden könnte die den Diktator beseitigt und einen Polizeistaat verhindert.

Eine Regulation der Waffen wird daher als Versuch von "den da oben" gesehen nur ausgewählten Waffen zu geben und damit ihre macht zu sichern.

Es gab ja sogar schon NRA fritzen die gesagt haben man hätte hitler verhindern können wenn Leute im Widerstand genug Waffen gehabt hätten um in abzuknallen.

Daher werden allzu strenge background checks als elitarismus und Diskriminierung der einfachen Leute abgelehnt, da die irren gerade die Tatsache das jeder so eine wumme hat als besonders demokratiefördernd erachten.

Das ist natürlich irre zumal die meisten von denen den verrückten und Diktatoren Freund (Putin, Kim...) Trump gewählt haben, der wahrscheinlich viel schädlicher für die Demokratie ist als die bisherigen "eliten" die man so ablehnt, aber so sehen sie das halt.
 

Sascha1314

Nachwuchsspieler
Beiträge
185
Punkte
28
Es geht nicht um Demokratie. Es geht um Freiheit. Wichtiger Unterschied. Demokratie ist mit den Demokraten verbandelt und die haben einen schlechten Ruf.