Was regt euch auf?


Ferenc H.

Bankspieler
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Riecht hier schon irgendwie stark nach Waschlappen Mentalität....
Einfach mal froh sein das man Arbeit hat welche einen gut/leben lässt....

Aber Jammern ist ja mittlerweile ein guter brauch unter den Weichspülern.
Naja wenn einen Hauptschulabschluss hat ist man über jeden Job froh welches einen gut leben lässt mir gehts nicht anders für die Klugscheisser hier ist das Beste eben halt nur gut genug :clowns:
 

hirschi

knuffeltrain
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Unser Fehler soll also sein, dass ihr zu doof seid? :skepsis::D:weghier:
Hauptschulabschluss automatisch doof sein?
Nun ja... Ich lass das mal im Raum stehen....
Ich verdiene z. B überdurchschnittlich viel und sehe da keinen Bezugspunkt zur Intelligenz... Vielmehr den willen welchen man aufgebracht hat um das zu sein was man ist.
Und das sollte doch einen selbst immer das wichtigste sein.
Nur verstehe ich nicht wieso oft gejammert wird.
In anderen Ländern wird mehr gearbeitet und zu viel schlechteren Rahmenbedingungen. Und von dieser Warte aus, ist es doch was schönes wenn man seinem Job macht.
Feiertag hin oder her...
 
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hirschi

knuffeltrain
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Naja wenn einen Hauptschulabschluss hat ist man über jeden Job froh welches einen gut leben lässt mir gehts nicht anders für die Klugscheisser hier ist das Beste eben halt nur gut genug :clowns:
Man kann sich ja auch weiterbilden oder sich hocharbeiten.
Ich hab die Erfahrung gemacht, dass menschen die den steinigen weg gegangen sind um an Position x oder y zu kommen. Oft vielmehr von den Arbeitgebern angenommen werden als wenn einer den schulischen weg erfolgreich bestritten hat.
Das heißt natürlich nicht das studierte so oder so sind. Aber in meiner biographie ist dies nun mal eher vorgekommen das studierte es schwerer haben bei vorgesetzten...

P. s wenn ich kinder hätte würde ich natürlich es fördern das es einen tollen werdegang im schulischen sinne hat.
Da ich weiß wie es ist sich hochzuarbeiten.... Und das möchte man seinem kind bestmöglichst ersparen.
 

hirschi

knuffeltrain
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Arbeiten um zu Leben und nicht Leben um zu arbeiten. :belehr:
Tja... Das ist natürlich der beste Weg. Und ich denke das die mehrzahl dir da zustimmt.
Leider ist das in der Realität nicht ganz so verankert. Und in der aktuellen Lage und den noch kommenden monaten und jahren ist es auch vermessen diesen tollen grundgedanken als Prämisse auszurufen.

Das wird auch hier noch der Moment kommen wo jede arbeit zu jedem preis angenommen wird. (leider)
 

MS

Bankspieler
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@hirschi
Vieles stimmt, was du sagst. Insbesondere, dass Hauptschüler mitnichten alleine wegen ihres Abschlusses weniger intelligent sind. Aber das ist offensichtlich und mittlerweile bestreiten das nur die Dümmsten. Was aber auch klar ist: in manchen Bereichen hilft eine Hocharbeitsmentalität ohne entsprechenden Abschluss nichts.

Insgesamt überschätzt man den Abschluss schon. Ich habe in meiner Unizeit FH Abschlüsse belächelt. Im Berufsleben sehe ich aber, dass FH Absolventen oft genauso gut geeignet sind, wie Uni Absolventen. Was man merkt: Eliteunis bringen in der Regel richtig gute Leute hervor. Nicht alle niedrig gebildeten sind dumm. Aber alle hochgebildeten (ich meine die 1a Elite Unis) würde ich überdurchschnittlich intelligent einstufen.
 

Sm0kE

The Magic Man
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Och Jungs, das ist doch nur Stuss. ;)

Ich hab auch nicht ausschließlich Akademiker im Bekanntenkreis. Und speziell bei den Handwerkern mit der gut gehenden Selbstständigkeit heult so mancher Studierte, wenn er sieht wie viel Kohle die machen. :D

Mir mangelt es auch nicht an Urlaubstagen, aber ich hab gerne so viel wie möglich frei, bei Einsatz von so wenig Urlaub wie möglich. Da sind Brückentage sehr hilfreich. :smoke:
 

hirschi

knuffeltrain
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@hirschi
Vieles stimmt, was du sagst. Insbesondere, dass Hauptschüler mitnichten alleine wegen ihres Abschlusses weniger intelligent sind. Aber das ist offensichtlich und mittlerweile bestreiten das nur die Dümmsten. Was aber auch klar ist: in manchen Bereichen hilft eine Hocharbeitsmentalität ohne entsprechenden Abschluss nichts.

Insgesamt überschätzt man den Abschluss aber schon. Ich habe in meiner Unizeit FH Abschlüsse belächelt. Im Berufsleben sehe ich aber, dass FH Absolventen oft genauso gut geeignet sind, wie Uni Absolventen. Was man aber merkt: Eliteunis bringen in der Regel richtig gute Leute hervor. Nicht alle niedrig gebildeten sind dumm. Aber alle hochgebildeten (ich meine die 1a Elite Unis) würde ich überdurchschnittlich intelligent einstufen.
Zweifelsohne sind 1a elite Unis die Speerspitze... Und diese bringen selbstverständlich auch top leute raus.
Das erwarte ich aber auch von einer top uni.
Und an solchen Instituten hat man auch mega stress. Daher bin ich da voll bei dir.
Mir ging es vielmehr darum das oft menschen mit Studium es schwerer haben bei dem Arbeitgeber haben. Ihre zeit zu zeigen was sie können ist oft viel kürzer ( sehr unfair).
Das hab ich leider oft schon erlebt und mitbekommen. Auch wenn es dadurch zu gunsten für mich lief ist dies kein faier Wettbewerb.
 

Young Kaelin

merthyr matchstick
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Man kann sich ja auch weiterbilden oder sich hocharbeiten.
Ich hab die Erfahrung gemacht, dass menschen die den steinigen weg gegangen sind um an Position x oder y zu kommen. Oft vielmehr von den Arbeitgebern angenommen werden als wenn einer den schulischen weg erfolgreich bestritten hat.
Das heißt natürlich nicht das studierte so oder so sind. Aber in meiner biographie ist dies nun mal eher vorgekommen das studierte es schwerer haben bei vorgesetzten...

P. s wenn ich kinder hätte würde ich natürlich es fördern das es einen tollen werdegang im schulischen sinne hat.
Da ich weiß wie es ist sich hochzuarbeiten.... Und das möchte man seinem kind bestmöglichst ersparen.
schönes posting.

kinder fördern ist das stichwort.

ist wohl etwas vom wichtigen, was eltern für ihre kinder zu können, nebst sie bedingungslos zu lieben, ihnen vertrauen zu leihen und sie in dieser welt willkommen zu heissen u.a.m.

grundsätzlich halte ich auch bildung für wichtig. aber die kids müssen das auch wollen. tickt nicht jede/r gleich.

k. hatte immer die ambition, "jemand zu sein." heute ist sie ausgebildete rechtsanwältin und richtig glücklich mit ihrem job. hat genau das gefunden, was sie sich immer gewünscht hat.
k.hat die schule nie was gesagt, war dort todunglücklich. heute arbeitet er in einem restaurant, legt auf, und hat seinen weg gefunden. auch er ist happy.

betreffend bildung: wir hatten einen typen, der wie wir ein dipl. buchhalter war. fachlich top. nach 3 kunden-controlling-einsätzen hatte man 2 reklamationen, was das für ein arroganter typ sei und man ihn nicht mehr schicken solle.

man hat das gespräch mit ihm gesucht. geändert hat sich in der folge nichts. nach weiteren reklamationen wurde er entlassen.

will heissen: selbst wenn du fachlich und ausbildungsmässig top bist, heisst das nicht bei jeder stelle, dass dies reicht, dass es hinhaut.

soziale kompetenz und empathie ist nicht zu unterschätzen.

würde heute eine leicht schlechter qualifierte, aber sozial kompetente, lernwillige fachkraft jederzeit einer topqualifizierten, aber arroganten und nicht teamfähigen fachkraft vorziehen.
 

MadFerIt

Apeman
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@hirschi
Vieles stimmt, was du sagst. Insbesondere, dass Hauptschüler mitnichten alleine wegen ihres Abschlusses weniger intelligent sind. Aber das ist offensichtlich und mittlerweile bestreiten das nur die Dümmsten. Was aber auch klar ist: in manchen Bereichen hilft eine Hocharbeitsmentalität ohne entsprechenden Abschluss nichts.

Insgesamt überschätzt man den Abschluss schon. Ich habe in meiner Unizeit FH Abschlüsse belächelt. Im Berufsleben sehe ich aber, dass FH Absolventen oft genauso gut geeignet sind, wie Uni Absolventen. Was man merkt: Eliteunis bringen in der Regel richtig gute Leute hervor. Nicht alle niedrig gebildeten sind dumm. Aber alle hochgebildeten (ich meine die 1a Elite Unis) würde ich überdurchschnittlich intelligent einstufen.
ich weiß nicht, ob sie (die 1a-elite-uni-absolventen) wirklich überdurchschnittlich intelligent sind. ich vermute eher, sie sind im schnitt nicht intelligenter als der student einer gemeinen uni. sie sind eher fokussierter und wahrscheinlich auch disziplinierter und haben einen plan, was sie mal machen wollen. das sind dann eben die menschen, die irgendwann einen haufen schotter nach hause bringen, aber dafür kein leben haben bzw. kein leben haben, wir sich der normale arbeitnehmer das vorstellt (so wenig wie möglich arbeiten, so viel freizeit wie möglich und wenn ich nicht arbeite, ist mir meine arbeit egal). das muss man eben auch wollen.
 

Savi

Co-Schädling
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ich habe während meiner äußerst erfolgreichen Schulzeit auf dem Gymnasium 2 Ehrenrunden gedreht um letztlich mit ach und Krach die "mittlere Reife" zu erlangen (das Wort allein ist in Zusammenhang mit meinem Gemüt natürlich ne Maßlose Übertreibung :D).
Im Sommer 1989 stand ich dann vor der schweren Entscheidung, irgendwo ein Fachabi zu probieren, was anhand meiner enormen Lernlust im Fiasko geendet hätte, oder aber ne Lehre anzutreten was ich dann als Technischer Zeichner auch tat. Aber auch dort hielt sich die Lernlust in Grenzen und sie diente nur dazu meine Freizeitgestaltung zu finanzieren :LOL:
Am letzten Lehrlingstag gab man mir bekannt, dass ich in dem kleinen Werkzeugbaubetrieb nicht übernommen werde (Glück für beide Seiten :saint:).
Nach 2 monatiger Arbeitslosigkeit fand ich dann ne Projektbezogene "Zeichnerstelle" in nem kleinen Ing.-Büro.
Jetzt hatte ich erstmal mehr Geld für die Freizeitgestaltung :smoke:
Knappe 2 Jahre später war auch dort Schluß und nach einmonatiger Arbeitslosenzeit fand ich erneut ne "Zeichnerstelle" bei einer größeren Firma, die größtenteils für einen bekannten Energieversorger Trassierungsaufgaben u.ä. Dinge erledigte. In der Zweigstelle, die ihren Sitz in einer kleinen Stadt im bergischen Land hatte und allgemein nur als gallisches Dorf bezeichnet wurde, ging das laue Leben und die ausschweifende Freizeitgestaltung weiter :clowns:
dort verbrachte ich 10 Jahre und als die Zusammenlegung der Zweigstelle in einem Büro in Essen drohte "bot" ich mich an, als "Arbeitnehmerüberlassung" weiter bei der Firma angestellt beim Kunden direkt in Dortmund Tätigkeiten zu übernehmen. In der Zwischenzeit hatte ich von 1999 bis 2002 noch den staatl. geprüften Techniker nachgeholt, nach dessen Abschluss mir mein Chef sagte, dass man den in unserem Unternehmen eh nicht bräuchte und ich somit jahrelang in der gleichen Gehaltsgruppe rumgammelte.
Nach weiteren 7 Jahren als AÜ wurde ich dann, weil es die Zeit 2012 einfach ergab, zusammen mit fast allen anderen AÜs übernommen beim EV. Bei der Übernahme bekam ich dann als Grundgehalt das, was ich vorher inkl. Spesen und Fahrkosten wegen "Außendient-Tätigkeit" hatte. In der gleichen Gehaltsgruppe bin ich immer noch, nur 2 Erfahrungsstufen weiter.
In meinen 26 Jahren Berufsleben habe ich 2 mal zaghaft nach "mehr Geld" gefragt und einmal davon als Angebot bekommen 38 Stunden die Woche statt wie Tarifvertraglich 35 h zu arbeiten.
Was will ich damit sagen?
ich habe zeitlebens weder durch Ehrgeiz, höheren Bildungsabschluss noch Cleverness geglänzt. Ich war halt immer immer nur zur richtigen zeit am richtigen Ort :LOL::LOL::LOL:
Somit bezeichne ich mich einfach mal als "Instinktarbeiter" :D
Das Gerede über "Gerechtigkeiten" verfolge ich aber in der ganzen Berufszeit von den anderen sehr gespannt und belächle es...
Der Bildungsstand hat nach meinen Erfahrungen Null mit "sozialer Intelligenz" zu tun. Die unangenehmen Verhaltensweisen der Menschen ziehen sich gleichermaßen durch alle "Bildungsschichten", nur drücken sich die "Gehobenen" oft gewählter aus.
Wenn ich jemandem auf der Arbeit was zu sagen habe, sage ich ihm das direkt und gehe niemals den Weg über einen Vorgesetzten. Da mir aber so ziemlich alles scheißegal ist, musste ich das von mir aus auch nie tun.
Einzig, wenn ich mitkriege, dass mir einer persönlich an den Karren pissen will, werde ich ungemütlich.
Ansonsten gilt Sterben und sterben lassen. Ist nur die Arbeit. nicht mein Seelenheil.
 
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Savi

Co-Schädling
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Mich regt die Erkenntnis auf, dass beruflicher Erfolg kein Lebensglück bringt. Hat man sich alles schon gedacht und zig mal gehört, die Bestätigung nervt aber.
Danke. Jetzt weiß ich wenigstens, dass selbst ein gehobener uniabschluss einen nicht schlauer macht. Ich wusste das schon immer 🤓😂
 

Sm0kE

The Magic Man
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Die Aussage, dass sich soziale Inkompetenz durch alle Schichten zieht, kann man sicherlich unterschreiben. Gefühlt ist es aber doch so, dass es bei reichen Menschen öfter vorkommt. Das liegt aber vermutlich daran, dass man es sich einfach eher merkt, wenn ein wohlhabend aussehender Typ im Restaurant die Bedienung anranzt, als wenn es Otto Normal gewesen wäre.
 
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