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Bobo23

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Was du zum Originalton sagst trifft eigentlich auf jeden Film zu, der in der für den Handlungsort authentischen Sprache gedreht wurde, versteh daher nicht wieso du es auf OUATIH eingrenzt.
Natürlich trifft das auf jeden Film zu, aber es gibt meiner Meinung nach schon welche, die auch in der synchronisierten Fassung funktionieren. Viele der Filme, die ich als Kind oder junger Jugendlicher auf Deutsch gesehen habe, habe ich noch mal im Original nachgeholt und oft keine nennenswerten Unterschiede festgestellt. Klar, vielleicht funktionieren die ein oder anderen Gags nicht, aber ansonsten würde ich z.B. Action als Genre nennen, bei dem der O-Ton jetzt nicht zwingend notwendig ist.
Ist der Film auf Englisch, schaue ich ihn auch auf Englisch. Das kann man meiner Meinung nach aber nicht von jedem verlangen und daher gehe ich den Leuten nur damit auf den Sack, wenn ich wirklich einen großen Mehrwert in der Originalfassung sehe.
Habe zu dem Thema neulich noch mit meiner Schwester eine Diskussion geführt. Ihr Argument ist, dass sie im Original nicht genug versteht und sie Untertitel als anstrengend empfindet. Sie spricht Englisch, aber eben lange nicht auf dem Niveau, dass sie problemlos Dialogen folgen kann, die über Small Talk hinaus gehen und dabei dann evtl. noch starke Slangs involviert sind.
Ich hatte für knappe zwei Jahre Spanisch in der Schule und kann mich zwar verständigen und auch seichte Unterhaltungen führen, aber dann hört es auch auf. Wenn ich mir jetzt vorstelle, ich müsste jeden Film auf Spanisch mit Untertiteln schauen, wäre mir das auch zu nervig bzw. anstrengend. Ich kann die Gegenargumente also schon verstehen.
Mir als Film-Fan macht es da nur zu schaffen, dass bestimmte Schauspielerleistungen von manchen Leuten nie in ihrer endgültigen Form erlebt wurden, weil sie nur die synchronisierte Version kennen. Die Stimme ist nun mal ein sehr großer Aspekt des Schauspielens, aber das war's jetzt auch mit dem OT:D
Fand Hateful 8 gar nicht so schlecht. Gefühlt jedenfalls vor Django, der vielleicht Tarantinos schwächster Film ist. Muss mir aber beide nochmal anschauen.
Mir hat The Hateful 8 auch deutlich besser gefallen, als er gemacht wird. Ich habe vor Kurzem Django zum dritten Mal gesehen und das ist für mich dann weit von den besten Tarantinos entfernt. Würde Di Caprio in der zweiten Hälfte nicht alles an die Wand spielen, würde der Film bei mir noch schlechter wegkommen. Wohlbemerkt ist das eine Kritik auf Tarantino-Niveau. Schlecht ist der Film nicht, vor allem im Vergleich zu einem Großteil der Filme der letzten Jahre. Viel mehr als eine 6.5/10 kann ich ihm aber nicht geben. Di Caprio und Waltz reißen es da raus, sonst ginge es eher in Richtung 6 oder 5.5.
 
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LoverNo1

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Natürlich trifft das auf jeden Film zu, aber es gibt meiner Meinung nach schon welche, die auch in der synchronisierten Fassung funktionieren. Viele der Filme, die ich als Kind oder junger Jugendlicher auf Deutsch gesehen habe, habe ich noch mal im Original nachgeholt und oft keine nennenswerten Unterschiede festgestellt. Klar, vielleicht funktionieren die ein oder anderen Gags nicht, aber ansonsten würde ich z.B. Action als Genre nennen, bei dem der O-Ton jetzt nicht zwingend notwendig ist.
Ist der Film auf Englisch, schaue ich ihn auch auf Englisch. Das kann man meiner Meinung nach aber nicht von jedem verlangen und daher gehe ich den Leuten nur damit auf den Sack, wenn ich wirklich einen großen Mehrwert in der Originalfassung sehe.
Habe zu dem Thema neulich noch mit meiner Schwester eine Diskussion geführt. Ihr Argument ist, dass sie im Original nicht genug versteht und sie Untertitel als anstrengend empfindet. Sie spricht Englisch, aber eben lange nicht auf dem Niveau, dass sie problemlos Dialogen folgen kann, die über Small Talk hinaus gehen und dabei dann evtl. noch starke Slangs involviert sind.
Ich hatte für knappe zwei Jahre Spanisch in der Schule und kann mich zwar verständigen und auch seichte Unterhaltungen führen, aber dann hört es auch auf. Wenn ich mir jetzt vorstelle, ich müsste jeden Film auf Spanisch mit Untertiteln schauen, wäre mir das auch zu nervig bzw. anstrengend. Ich kann die Gegenargumente also schon verstehen.
Mit Untertitel und am besten zwischendurch zurückspulen. :D


Vorab: Mein Englisch ist miserabel. Für mich bedeutet Original 50% versteh ich gar nicht. Das möchte ich nicht, das macht mir den Film kaputter als würde man 20% einfach komplett entfernen. Untertitel war nie ne Option. Ich möchte mich generell nicht sonderlich konzentrieren, wenn ich nen Film schaue. Bei einigen Genres ists natürlich total egal in welcher Sprache man ihn schaut, weil die gesprochene Sprache sehr einfach ist, weil das Schauspiel sehr einfach ist.

Mir gehen zwei Sachen auf den Senkel:
a) die von dir angesprochenen Missionierer (also so wie du bei ouatih....:D)
b) die allg. Selbstüberschätzung eine Fremdsprache betreffend.

Einige Gedanken dazu:
  • Natürlich wäre es schön die 60er Vibes im Kino zu spüren mittels einer spezifischen Sprache. Nun hast du diese Sprache nie zuvor gehörst, du bist auch kein Muttersprachler. Was soll dir die Sprache großartig sagen in der Kürze der Zeit? Ich pflege einen gewissen "Sprachrelativismus".
  • Es gibt auch in deutschen Filmen immer wieder mal Probleme eine Figur zu verstehen. Das kann am Schauspieler, dem Ton oder der allg. Dynamik und eigenen Konzentration in dem Moment liegen. "was hat er jetzt gesagt" kennt jeder.
  • Witzig wirds, wenn die Englischhighskiller behaupten besonders viel Spaß mit englischen Slangs und Dialekten zu haben. Ich behaupte, das ist unmöglich. Und da hilft übrigens auch kein Untertitel.
  • Eine Binsenweisheit spielt da auch mit rein. Der Mensch macht sich in der Regel nicht schlechter als er ist.
  • Der bekannteste Einwand. "da geht der Witz verloren". Ists wert, wenn insgesamt mehr Witze zu verstehen sind.
  • Es gibt einfach sehr viele Schauspieler/Figuren, die schnell sprechen, Dialekt sprechen, ne schwer verständliche Stimme haben, leise sprechen, älteren Style sprechen etc. Da wirds kompliziert.


Mir als Film-Fan macht es da nur zu schaffen, dass bestimmte Schauspielerleistungen von manchen Leuten nie in ihrer endgültigen Form erlebt wurden, weil sie nur die synchronisierte Version kennen. Die Stimme ist nun mal ein sehr großer Aspekt des Schauspielens,
Das nervt mich auch. Denke, die nächsten Generationen werden durchschnittlich weit besser Englisch draufhaben.



aber das war's jetzt auch mit dem OT:D
So viel OT muss erlaubt sein.
 

danifan

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Mit Untertitel und am besten zwischendurch zurückspulen. :D

Vorab: Mein Englisch ist miserabel. Für mich bedeutet Original 50% versteh ich gar nicht. Das möchte ich nicht, das macht mir den Film kaputter als würde man 20% einfach komplett entfernen. Untertitel war nie ne Option. Ich möchte mich generell nicht sonderlich konzentrieren, wenn ich nen Film schaue. Bei einigen Genres ists natürlich total egal in welcher Sprache man ihn schaut, weil die gesprochene Sprache sehr einfach ist, weil das Schauspiel sehr einfach ist.

Mir gehen zwei Sachen auf den Senkel:
a) die von dir angesprochenen Missionierer (also so wie du bei ouatih....:D)
b) die allg. Selbstüberschätzung eine Fremdsprache betreffend.

Einige Gedanken dazu:
  • Natürlich wäre es schön die 60er Vibes im Kino zu spüren mittels einer spezifischen Sprache. Nun hast du diese Sprache nie zuvor gehörst, du bist auch kein Muttersprachler. Was soll dir die Sprache großartig sagen in der Kürze der Zeit? Ich pflege einen gewissen "Sprachrelativismus".
  • Es gibt auch in deutschen Filmen immer wieder mal Probleme eine Figur zu verstehen. Das kann am Schauspieler, dem Ton oder der allg. Dynamik und eigenen Konzentration in dem Moment liegen. "was hat er jetzt gesagt" kennt jeder.
  • Witzig wirds, wenn die Englischhighskiller behaupten besonders viel Spaß mit englischen Slangs und Dialekten zu haben. Ich behaupte, das ist unmöglich. Und da hilft übrigens auch kein Untertitel.
  • Eine Binsenweisheit spielt da auch mit rein. Der Mensch macht sich in der Regel nicht schlechter als er ist.
  • Der bekannteste Einwand. "da geht der Witz verloren". Ists wert, wenn insgesamt mehr Witze zu verstehen sind.
  • Es gibt einfach sehr viele Schauspieler/Figuren, die schnell sprechen, Dialekt sprechen, ne schwer verständliche Stimme haben, leise sprechen, älteren Style sprechen etc. Da wirds kompliziert.
Als passionierter Missionierer muss ich natürlich meinen Senf dazugeben :D

  • Die 60er Hollywood-Sprache hat man gehört, wenn man US-Filme aus den 60ern eben auch schon im Original geguckt hat
  • Und dein Punkt ist...? Ist ja eher ein Argument fürs Original, wenn man selbst in der Muttersprache nicht immer alles 100% mitkriegt, kommts auf zwei, drei Wörter auch nicht mehr an.
  • Dann mach dich auf einen Lachflash gefasst, Dialekte sind das Salz in der Suppe. Der spezifische Slang von Afroamerikanern, Südstaatler, New Yorker, Cockneys, Iren, Italo-Amerikaner,... :love:
  • Wieder so ein wirrer Hater-Satz :D
  • Verpasse keine Witze, also nö
  • siehe oben, Salz -> Suppe
Du und der Großteil der deutschen Kinogänger seid einfach durch den deutschen Synchronisierungswahn auf Faulheit konditioniert. Wieso beschwert sich kein Holländer darüber, dass es bei denen keine synchronisierten Filme gibt? Für die ist es das Normalste auf der Welt Hollywood-Filme auf Englisch zu gucken (übrigens sicher auch ein Grund wieso Holländer, Dänen etc. im Schnitt deutlich bessere Englisch-Kenntnisse aufweisen als Deutsche) oder exotische Filme halt mit Untertitel. Ich denke nicht, dass die Filmkonsum mit Anstrengung verbinden, nur weil sie Untertitel lesen müssen.

PS: Da ich "Dr Strangelove" nie in der Synchro gesehen hab: Wie haben die eigentlich den "War Room"-Gag übersetzt?
 

LoverNo1

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Als passionierter Missionierer muss ich natürlich meinen Senf dazugeben :D

  • Die 60er Hollywood-Sprache hat man gehört, wenn man US-Filme aus den 60ern eben auch schon im Original geguckt hat
  • Und dein Punkt ist...? Ist ja eher ein Argument fürs Original, wenn man selbst in der Muttersprache nicht immer alles 100% mitkriegt, kommts auf zwei, drei Wörter auch nicht mehr an.
  • Dann mach dich auf einen Lachflash gefasst, Dialekte sind das Salz in der Suppe. Der spezifische Slang von Afroamerikanern, Südstaatler, New Yorker, Cockneys, Iren, Italo-Amerikaner,... :love:
  • Wieder so ein wirrer Hater-Satz :D
  • Verpasse keine Witze, also nö
  • siehe oben, Salz -> Suppe
Du und der Großteil der deutschen Kinogänger seid einfach durch den deutschen Synchronisierungswahn auf Faulheit konditioniert. Wieso beschwert sich kein Holländer darüber, dass es bei denen keine synchronisierten Filme gibt? Für die ist es das Normalste auf der Welt Hollywood-Filme auf Englisch zu gucken (übrigens sicher auch ein Grund wieso Holländer, Dänen etc. im Schnitt deutlich bessere Englisch-Kenntnisse aufweisen als Deutsche) oder exotische Filme halt mit Untertitel. Ich denke nicht, dass die Filmkonsum mit Anstrengung verbinden, nur weil sie Untertitel lesen müssen.

PS: Da ich "Dr Strangelove" nie in der Synchro gesehen hab: Wie haben die eigentlich den "War Room"-Gag übersetzt?
Gerne ;)

Natürlich ist das Konditionierung. Ich persönlich hatte in der Schule gerade ma 3 Jahre Englisch und mich kaum weiter damit befasst. Das ist mein Problem.
In Zukunft wird das ähnlich wie in Holland sein. Das ist zu begrüßen. Da laufen aber Untertitel standardmäßig oder?
Bei The Wire ists sonnenklar, dass der Slang dazugehört und bedeutend viel ausmacht. In solch speziellen Fällen hilft der Untertitel oft gar nix und das Schauen mit wird zur Hausarbeit. Dann soll mir keiner erzählen, man könne das nicht mit Synchro schauen. Immerhin sind sich auch die Synchroschauer einig, dass es sich um eine großartige Serie handelt.

Klaro, die verschiedenen englischen Dialekte sind alle top verständlich :nono:

Hier und da hat ne tolle Synchro Filme sicher schon gerettet, nicht nur zerstört :D
Citizen Kane wäre ohne Ton ebenfalls lecker.

Meinst mit dem Telefon? Keine Ahnung, meine den haben die aber verändert. Sequenz bleibt weltklasse.
 

Bobo23

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Klaro, die verschiedenen englischen Dialekte sind alle top verständlich :nono:
Also da bin ich ganz bei @danifan
Wenn du es gewohnt bist, Filme auf Englisch zu sehen, machen dir nach einer Zeit die Dialekte/Slangs nichts mehr aus. Ganz im Gegenteil. Sie sind der Aspekt, der manche Filme erst richtig auf die nächste Stufe hebt. Egal ob McConnaughey in True Detective, der Damon/Affleck Boston-Clan (+Wahlberg in Departed:love:) oder Daniel Day Lewis in There will be blood. Das ist imo genau das Salz in der Suppe, das ich in der Synchro vermisse.
 

danifan

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Gerne ;)

Natürlich ist das Konditionierung. Ich persönlich hatte in der Schule gerade ma 3 Jahre Englisch und mich kaum weiter damit befasst. Das ist mein Problem.
In Zukunft wird das ähnlich wie in Holland sein. Das ist zu begrüßen. Da laufen aber Untertitel standardmäßig oder?
Bei The Wire ists sonnenklar, dass der Slang dazugehört und bedeutend viel ausmacht. In solch speziellen Fällen hilft der Untertitel oft gar nix und das Schauen mit wird zur Hausarbeit. Dann soll mir keiner erzählen, man könne das nicht mit Synchro schauen. Immerhin sind sich auch die Synchroschauer einig, dass es sich um eine großartige Serie handelt.

Klaro, die verschiedenen englischen Dialekte sind alle top verständlich :nono:

Hier und da hat ne tolle Synchro Filme sicher schon gerettet, nicht nur zerstört :D
Citizen Kane wäre ohne Ton ebenfalls lecker.

Meinst mit dem Telefon? Keine Ahnung, meine den haben die aber verändert. Sequenz bleibt weltklasse.
:eek: Hättest das mal früher gesagt, dann hätt ich bei meinem Tadel mal ein Auge zugedrückt. ;) Was hast denn als erste Fremdsprache gehabt?

Und kannst dir nicht vorstellen, dass Leute, die im Gegensatz dazu 9 Jahre Englisch hatten, dazu noch als LK und auch im Studium und Beruf hin und wieder darauf zurückgreifen mussten, locker Filme auf Englisch schauen können?

The Wire musst mir erklären wieso Untertitel da nicht helfen?

"Gentlemen, you can't fight in here, this is the war room"
 

LoverNo1

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:eek: Hättest das mal früher gesagt, dann hätt ich bei meinem Tadel mal ein Auge zugedrückt. ;) Was hast denn als erste Fremdsprache gehabt?

Und kannst dir nicht vorstellen, dass Leute, die im Gegensatz dazu 9 Jahre Englisch hatten, dazu noch als LK und auch im Studium und Beruf hin und wieder darauf zurückgreifen mussten, locker Filme auf Englisch schauen können?
Latein. :jubel:

Locker können die das auch nicht, jedenfalls niemals wie Muttersprachler. Das gilt auch für Leute, die weit mehr können als Schulenglisch und das gilt auch für die Holländer.


The Wire musst mir erklären wieso Untertitel da nicht helfen?


Deshalb hilft der Untertitel nicht:

Und das sind nur Begriffe und keine veränderte Grammatik, Abkürzungen und und und.

"Gentlemen, you can't fight in here, this is the war room"
Ach mit dem Russen und Generel Turgidson :D
Keine Ahnung.
 

Matt

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Als Nicht-Muttersprachler müssen wir damit leben, dass wir eben nur einen bestimmten Teil der Dialoge verstehen.

Gewiss wird ein Nicht-Muttersprachler, gerade wenn schnell und mit Dialekt gesprochen wird, Probleme bekommen. Menschen, die langjährig in dem jeweiligen Land gelebt haben, mal ausgenommen.

Das soll nicht den grundsätzlichen Mehrwert in Frage stellen, Filme in Originalton zu gucken.

Jemand, der sich mit Sprache auskennt und selbst im Ausland gelebt hat :).
 

LoverNo1

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Also da bin ich ganz bei @danifan
Wenn du es gewohnt bist, Filme auf Englisch zu sehen, machen dir nach einer Zeit die Dialekte/Slangs nichts mehr aus. Ganz im Gegenteil. Sie sind der Aspekt, der manche Filme erst richtig auf die nächste Stufe hebt. Egal ob McConnaughey in True Detective, der Damon/Affleck Boston-Clan (+Wahlberg in Departed:love:) oder Daniel Day Lewis in There will be blood. Das ist imo genau das Salz in der Suppe, das ich in der Synchro vermisse.
Was heißt nichts ausmachen. Wenns nicht zu verstehen ist, ist es nicht zu verstehen. Ob das jetzt auch auf die genannten Beispiele zutrifft, kann ich dir nicht sagen. ;)
 

danifan

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Latein. :jubel:

Locker können die das auch nicht, jedenfalls niemals wie Muttersprachler. Das gilt auch für Leute, die weit mehr können als Schulenglisch und das gilt auch für die Holländer.






Deshalb hilft der Untertitel nicht:

Und das sind nur Begriffe und keine veränderte Grammatik, Abkürzungen und und und.
Kann ich eben schon :D

Was soll mir der Rap-Song sagen, ist The Wire ein Hip Hop-Musical in dem die ganze Zeit gerappt wird? :D

Also gerade bei Gangsta-Slang ist es doch geradezu ein Muss, das im Original zu schauen. Will mir gar nicht vorstellen wie deutsche Mitt-Vierziger im Synchron-Studio das in peinliches "Ey Brudi, ich küss deine Augen"-Deutsch ummodeln...

Im übrigen dürfte auch ein Großteil der bürgerlichen US-Mittelschicht nicht alles verstehen, was die "The Wire"-Gangstaz in der Hood reden, ebenso wie der gesittete deutsche Vorortbewohner mit Schrebergarten bei Filmen wie "Chiko" oder "Nur Gott kann mich richten" nicht jedes Wort versteht.

Dennoch würde ich die Authentizität da jederzeit einer Synchronversion vorziehen.
 

LoverNo1

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Kann ich eben schon :D

Was soll mir der Rap-Song sagen, ist The Wire ein Hip Hop-Musical in dem die ganze Zeit gerappt wird? :D
Was du kannst und ich nicht, ist nebensächlich. Jeder Hampelmann meint, er hätte keine Verständnisprobleme bei OT. :D

Um Ebonics gehts da. So ungefähr gehts da zu. :D

Also gerade bei Gangsta-Slang ist es doch geradezu ein Muss, das im Original zu schauen. Will mir gar nicht vorstellen wie deutsche Mitt-Vierziger im Synchron-Studio das in peinliches "Ey Brudi, ich küss deine Augen"-Deutsch ummodeln...

Im übrigen dürfte auch ein Großteil der bürgerlichen US-Mittelschicht nicht alles verstehen, was die "The Wire"-Gangstaz in der Hood reden, ebenso wie der gesittete deutsche Vorortbewohner mit Schrebergarten bei Filmen wie "Chiko" oder "Nur Gott kann mich richten" nicht jedes Wort versteht.

Dennoch würde ich die Authentizität da jederzeit einer Synchronversion vorziehen.
Das ist eine bekannte Geschichte zu der Serie. Und nicht nur nicht alles, sondern allgemein. Als Rap Hörer stört mich die deutsche Fassung aber doch hier und da. Bei den meisten Figuren funktioniert es ganz gut.
 

danifan

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Mal den Netflix-Film "The Highwaymen" geschaut, nix Besonderes, aber diese Südstaaten-Akzente :love:
 

aBro

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Trautmann- 8/10

Schöne Verfilmung des besten deutschen Torhüters, leider an der einen oder anderen Stelle etwas zu kurz. Insgesamt ne klare Empfehlung
 

Peaches

#mission54
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Innsbruck
Hereditary - angeblich bester Horrorfilm 2018 und einer der packendsten überhaupt ... Habe 3 Anläufe gebraucht, weil ich zweimal eingeschlafen bin. 2/3 des Films finde ich einfach nur sterbenslangweilig. Das Ende ist dafür einfach nur wirr und der kompletten Handlung fehlt ein Roter Faden. Es passieren ab und zu mal merkwürdige Dinge, die aber auch nicht gerade spannend sind und null Zusammenhang aufweisen. Am Ende gibt es eine Aufklärung, die nach meinem Empfinden genau gar nichts erklärt. War mir aber auch egal, ich war froh, als der Film dann vorbei war. Ein Grande Finale habe ich ohnehin nicht mehr erwartet.

Und nein, ich brauche keinen Slasher und 2 Stunden lang spritzendes Blut, im Gegenteil. Ich mag Psychothriller und subtile Bedrohungen. Fehlt in dem Film aber zu 100%, auch wenn er gerne als Psychokram durchgehen würde.
 

strodini

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Standort
OS & S
Habe Samstag Once Upon a time in Hollywood gesehen. Mir haben die schauspielerischen Leistungen der drei Protagonisten sehr gut gefallen. DiCaprio und Brad Pitt sind schon echt wahnsinnig gut. Insgesamt finde ich, dass der Film die damalige Zeit echt gut wiedergibt und wahnsinnig viele Details liefert. Ich hatte nur zwischendurch das Gefühl, dass ich als 90er Kind aus Deutschland nicht alles einordnen konnte bzw auch dann nicht wirklich zu schätzen wusste. Manchmal nervt die Detailverliebtheit von QT auch etwas, aber das ist nunmal sein Stil.
Ich glaube nicht, dass ich den Film noch einmal schauen würde, da mir glaube ich der Blick für die vielen versteckten Details fehlt bzw ich die Zeit zu wenig kenne. Dennoch fand ich mich gut unterhalten im Kino. Das Ende ist natürlich typisch QT :D
Würde dem Film denke ich 6/10 - 7/10 geben, was in meinen Verhältnissen dann kein schlechter Film ist. Fand aber einige QT Filme doch besser
 

tennisfun

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Ein schöner Film, viele Szenen zum schmunzeln dabei.:)(y)
 

danifan

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Rosenheim Cops möchte ich auch nicht in Hochdeutsch erleben. Als Ausländer besser gar nicht.

:nono:
:D

Bist doch Drexl-Fan, wie geht das eigentlich wo doch das geniale an der Rolle vor allem Oldmans Slang ist?

"Dachte wohl es sei Weißer-Junge-Tag. Heute ist nicht Weißer-Junge-Tag, oder?" "Nee, heute ist sicher nicht Weißer-Junge-Tag" :crazy:
 

LoverNo1

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:D

Bist doch Drexl-Fan, wie geht das eigentlich wo doch das geniale an der Rolle vor allem Oldmans Slang ist?

"Dachte wohl es sei Weißer-Junge-Tag. Heute ist nicht Weißer-Junge-Tag, oder?" "Nee, heute ist sicher nicht Weißer-Junge-Tag" :crazy:
Weil die Szene auch mit Synchro sehr stark ist.

Aber da hast du Recht, das Englisch, das er da zockt, klingt cool.

Glaube da heißt es einfach "kommt hier rein und dachte ist sein Tag, aber heute ist bestimmt nicht sein Tag oder (zu seinem Kollegen).

Ungefähr
 

danifan

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Weil die Szene auch mit Synchro sehr stark ist.

Aber da hast du Recht, das Englisch, das er da zockt, klingt cool.

Glaube da heißt es einfach "kommt hier rein und dachte ist sein Tag, aber heute ist bestimmt nicht sein Tag oder (zu seinem Kollegen).

Ungefähr
Keine Chance sich hier rauszureden, hast den Frevel begangen einen Film mit Christopher Walken synchronisiert anzuschauen, geht gar nicht :nono:
 
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