• Liebe Sportforen-Community,

    leider hat uns der Super-GAU erwischt. Unser Rechenzentrumsanbieter wurde am 15. Februar von einem Hacker heimgesucht, der in der Lage war, bis in die Management-Konsole der Cloud vorzudringen und dort wild virtuelle Server abzuschießen. Dabei wurde Sportforen.de inklusive Backup vernichtet. 4,6 Millionen Beiträge und alle Userdaten sind unwiderbringlich verloren. Beiträge, die bis zum April 2000 zurück reichen! Einziger Trost: Der Hacker hat keine Daten entwendet.

    Mich trifft persönlich Mitschuld, weil das eingerichtete Backup gegen ein Problem dieses Ausmaßes nicht ausreichend war. Einen Hacker, der Sicherheitslücken auf unserer Seite nutzt und die Datenbank zerschießt, hätten wir verkraftet; nicht aber ein Vordringen ins Herz des Rechenzentrums. Dafür entschuldige ich mich vielmals bei euch allen. Viele User fühlen sich sicherlich so betroffen wie ich selbst.

    Nach der Hiobsbotschaft war mir klar, dass dies Konsequenzen für unser Forum hat. Wir werden User verlieren, ohne Frage. Gleichzeitig glaube ich an die Stärke unserer Community, den Zusammenhalt, und hoffe, dass ihr uns diesen Fehler verzeiht. Wenn mich in den letzten Jahren jemand gefragt hat, worauf ich stolz bin, dann habe ich immer erzählt: Dass vor fast 20 Jahren eine Community gegründet habe, über die viele virtuelle und echte Freundschaften geschlossen wurden. Mit dem Forum wird kaum Geld verdient, aber eure tolle Interaktion hat mich in meinem Leben inspirierend begleitet. Ich glaube daran, dass ihr euch wieder registriert und Sportforen in wenigen Monaten wieder dorthin zurück bringt, wo wir waren: Eine lebhafte, qualitativ hochwertige, die beste deutschsprachige Sportcommunity im Internet.

    Wir haben direkt die neueste Version der Forensoftware installiert, die Beste auf dem Markt. Hoffentlich machen euch die neuen Features Spaß. Zu Beginn wird sicherlich nicht alles rund laufen (z.B. funktionieren Email-Benachrichtigungen noch nicht), wir werden in den nächsten Tagen aber alles einrichten und optimieren. Im Fragen und Vorschläge Forum nehmen wir gerne sämtliche Hinweise entgegen. Ebenso können wir dort diskutieren, ob z.B. euer ursprüngliches Registrierdatum wieder eingestellt werden soll, oder ob eine Wiederherstellung alter Beiträge über Archive.org (in Form eines Lesearchivs) oder ein Re-Import der alten Skisprung-Community-Beiträge vor der Migration Sinn macht.

    Mit der Bitte um Verzeihung und der Hoffnung auf Unterstützung
    Euer Nico, natürlich auch stellvertretend für Angliru und His Royness

Zuletzt gesehene Filme

THEKAISER99

Nachwuchsspieler
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Ballon

war echt gut gemacht der Film über die spektakuläre Flucht zweier Familien aus der DDR in die BRD mit einem Heißluftballon muss ich sagen. Auch von der Spannung her vom Anfang bis zum Ende fesselnd. Diese ganze Stasi Bespitzelung in der DDR wird ebenfalls authentisch wiedergegeben. Da hat Bully es also geschafft vom Klamauk ins ernstere Fach zu wechseln.

7/10
 

Brummsel

Grumpy Old Man
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Ruhrpott
Kennt jemand den Film "The Crying Game"?

Ganz großartiger Film, ist schon etwas älter. Hab ich vor langer Zeit mal gesehen und würde ich sehr gern nochmal sehen.
Erinnere mich gern daran. :love:

 
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Lena

Dramaqueen
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Der Goldene Handschuh

Mein Freund hat mich zu diesem Film überredet und was soll ich sagen? Sehr eindringlich, bedrückend, schockierend, aber keineswegs schlecht.
Zur Story wurde hier schon ausreichend berichtet. Ich hatte die ganze Zeit ein richtig mulmiges Gefühl. Ständig die Frage "Welche arme Frau geht ihm als nächstes ins Netz?". Ich fand die dargestellte Brutalität oft etwas zu viel. Jonas Dassler (Fritz Honka) spielt seine Rolle sehr überzeugend. Handwerklich ein guter Film, jedoch in meinen Augen ziemlich misogyn. Teilweise wirken die Opfer gesichtslos, austauschbar. Ich würde ihn nicht nochmal anschauen, bereue aber auch nicht, ihn gesehen zu haben. Schwere Kost eben.

6,5/10
 

liberalmente

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Ich fand die dargestellte Brutalität oft etwas zu viel.
Schwer diese Haltung zu kritisieren, ist schließlich subjektiv. Ich mag es, wenn Filme weh tun. Die Brutalität ist allerdings sehr real. Das ist für mich ein entscheidender Faktor, der den Film so stark macht - und gleichzeitig eben schwer zu ertragen.

Ich bin großer Tarantino-Fan, aber mit seiner Art der Gewaltdarstellung würde dieser Film mMn nicht funktionieren. Das wäre dann selbst mir zu makaber - und ich habe wirklich ein dickes Fell.

Ob ich den Film nochmal anschaue weiß ich ehrlich gesagt auch nicht. Da muss die Stimmung schon sehr gut passen. Aber dieses eine mal, das war eine tolle Kinoerfahrung.
 

JL13

Comeback in Progress
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Also nur die realistischen Snuff-Filme? Ne aber jetzt noch kurz ohne Scheiss. Gibt doch genug realistische Horrorfilme. Kommt immer drauf an wie man Realismus definiert.
 

liberalmente

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Gibt doch genug realistische Horrorfilme. Kommt immer drauf an wie man Realismus definiert.
Ich mag es irgendwie nicht, wenn die gezeigte Gewalt ein Selbstzweck ist. Das Gefühl habe ich bei Horrorfilmen oft. Wobei ich auch anmerken muss, dass ich generell wenig Filme in dem Genre anschaue. Eine richtige emotionale Verbindung kann ich meist nur herstellen, wenn mich die Geschichte fesselt und das, was dann passiert, weh tut, mich arbeiten und kämpfen lässt. Akin kann das sehr gut, Lars von Trier auch. Um jetzt mal bei Regisseuren zu bleiben, die sich meistens in sehr realen Welten bewegen.
 

GSWarriors

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8
Triple Frontier ist seit dem 13ten März bei Netflix zu sehen und stand bei mir gestern Abend auf dem Plan.
Die Prämisse von dem Film fand ich als Narcos Liebhaber ziemlich interessant, und auch die Rollen sind top besetzt (Ben Affleck, Oscar Isaac, Charlie Hunnam etc.).

Handlung in einem langen Satz erklärt:
Eine Gruppe, bestehend aus 5 ehemaligen Special Forces Soldaten, die sich allesamt nicht ganz mit ihrem Leben als Zivilisten anfreunden können, tut sich wieder zusammen, um einem im Dschungel verbarrikadierten Drogenbaron sein Vermögen über 75 Mio zu klauen.

Leider ist das Ganze Story-technisch aber mMn schon sehr faul erzählt und bedient sich dabei bei wirklich vielen Cliches, die dem Genre wenig Neues geben. Tief gehende Charakterentwicklungen finden nicht statt (auch wenn das krankhaft versucht wird), dazu kommen zumindest teilweise Logik- und Denkfehler dazu, die ihr Übriges tun.
Am Ende hat man 2 Std lang einen Film geschaut, der eigentlich total spannend sein könnte, bei dem man am Ende aber nicht das Gefühl hat wirklich gross mitgefiebert zu haben, letztendlich irgendwie enttäuscht ist und man dadurch ungefähr so vor dem Bildschirm sitzt:


Wegen der Produktion und den Schauspielern vergebe ich einfach mal eine 5,5/10. Schade, denn die Idee ist eigentlich ganz nett, da hätte man mehr draus machen können.
 
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Tiro

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Ja, das Jimmy Butler Gif trifft es da recht genau, imo. Auch wenn ich sagen muss, dass für mich die erste Hälfte des Films viel besser funktioniert und erst im zweiten Teil viele Probleme deutlicher hervortreten. Was sich wie ein roter Faden durch die letzten Werke von J.C. Chandor zieht, ist auch hier wieder vertreten: American Greed
Ein interessanter Aspekt, der in Triple Frontier angeschnitten wird, jedoch, wie schon erwähnt die Story teilweise dann doch ein wenig hanebüchen ist (möglicherweise auch ein Grund, warum viele großen Studios trotz des Casts die Finger vom Film gelassen haben).
5,5 ist da sicherlich ne faire Wertung. Man kann sich den Film gut anschauen - allzu viel erwarten sollte man aber nicht. (Nimmt man mal Roma raus, trifft dieses Urteil leider auf viel zu viele Netflix Filme zu)