Ich finde es in diesem Zusammenhang auch interessant, dass eine Studie der EU (finde sie gerade nicht, aber Quelle dazu war unlängst der ORF) ergeben hat, dass u.a. Wien mit am stärksten vom Klimawandel und der Erwärmung betroffen sein soll innerhalb Europas. Angesichts der wirklich schon unangenehm heißen Temperaturen (ich wiederhole mich, insbesondere Nachts) ist das keine schöne Aussicht. Zudem rühmt sich die Stadt Wien ja gerne als "grüne Stadt" und klimafreundlich usw... außer dem Wienerwald am Stadtrand und dem Prater sehe ich hier aber relativ wenige Maßnahmen, die von der Stadt Wien ergriffen werden, um auch die dich bebauten Bezirke abzukühlen. Natürlich klingt das etwas populistisch und man hat die Entwicklung sicherlich schon vor 20-30 Jahren verschlafen, indem man zu wenige Schneisen für kühle Luft geschaffen hat bzw. die letzten verbliebenen (Parkplatz vor dem Schloss Schönbrunn wird aktuell versiegelt) auch noch zerstört... aber so nette Ideen wie diese 10 kleinen "Wanderbäumchen" in der Zieglergasse, die man im Laufe des Sommers noch in andere Straßen stellen will, sind doch nichts weiter als ein medialer Gag, oder?Durchschnittliche Tiefsttemperatur im Juni bisher: 20.2 °C Von 1961-1990 lag der Schnitt bei 14 °C für den Juni.
Heute Nacht blieben die Fenster zu (gestern hatte ich sie um 2:30 geöffnet). Die aktive Raumlüftung pumpt aktuell Luft mit 25 °C in die Räume, mal schauen, wie sich das heute entwickelt. Gestern hatten wir max 27.2 °C unten und 26.9 °C oben, aber da starteten wir auch mit 25° C am Morgen, aktuell 26.1 °C. Außentemperatur: 28.4 °C im Schatten!
Natürlich hat Wien mit die besten öffentlichen Verkehrsmittel und hier steigen immer mehr Menschen auf diese um, aber das allein reicht mMn nicht aus, um Wien auch nur ansatzweise auf die drohenden Szenarien vorzubereiten.
Sorry, ist vl auch etwas off-Topic
