Änderung des Playoffformats?


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Schwäbisch Gmünd aka "Gayland"
Laut den Detroit News (hab jetzt kein Link da) wollen die Ligaoffiziellen sich jetzt ernsthaft hinsetzen und über eine mögliche Änderung des Playoffformats diskutieren. Grund dafür ist, logischerweise, die eher ungerechte Qualifikation. (Golden State war zum Beispiel mit einer Siegesquote von 58% im Westen nicht in die Playoffs gekommen, im Osten reichten den Hawks dagegen bereits 45% für den achten Platz).

David Stern meinte dazu in einem Interview, er würde sich eine Änderung kaum vorstellen, allerdings wolle man sich alle Möglichkeiten anschauen und durchdenken.

Was meint ihr dazu?
 

Mature

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Angenommen, man stößt auf einen interessanten Vorschlag. Auch wenn Stern nächste Saison keine Veränderungen vornehmen will (zu kurzfristig?), könnte dieser ihm doch Kopfschmerzen bereiten...

Wobei: In ein Paar Jahren gehen die Alten des Westens in Rente, es wird sich mehr oder weniger ausgleichen (vorausgesetzt der Westen kriegt nicht die ganze Zeit hohe Picks), dann hätte man das Problem von dieser Saison zumindest nicht mehr...

Aber es gibt noch einige andere Probleme, man nehme als Beispiel die letztjährigen Finals. Oder z.B. was das Heimrecht bei den Finals betrifft.
 

sam.m

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Laut den Detroit News (hab jetzt kein Link da) wollen die Ligaoffiziellen sich jetzt ernsthaft hinsetzen und über eine mögliche Änderung des Playoffformats diskutieren. Grund dafür ist, logischerweise, die eher ungerechte Qualifikation. (Golden State war zum Beispiel mit einer Siegesquote von 58% im Westen nicht in die Playoffs gekommen, im Osten reichten den Hawks dagegen bereits 45% für den achten Platz).

David Stern meinte dazu in einem Interview, er würde sich eine Änderung kaum vorstellen, allerdings wolle man sich alle Möglichkeiten anschauen und durchdenken.

Was meint ihr dazu?

Ja und!
Die Spiele im Osten sind viel geiler als die im Westen.
Die sind doch schon so gut wie gelaufen.
Obwohl die Prognosen für den Westen die spannendsten PO'S angekündigt hatten.
 

Fro

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Ich halte diese Idee für absoluten Humbug. Das Playoffsystem ist so, wie es ist, schon ganz in Ordnung.
 

Mature

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Es ist immer am einfachsten, "ja und" zu sagen... Nur werden dir da Herr Nelson, Herr Davis und wahrscheinlich noch einige Warriors-Fans nicht unbedingt zustimmen.

Zum Heimrecht bei den Finals: Okay, ist nicht so gravierend, aber für die Celtics war es viel einfacher, eine bessere Siegesquote zu erreichen, als für z.B. die Lakers, da sie ja im miesen Osten spielen. Ich glaube, bei der MLB ist es so, dass das Heimrecht bei den Finals die Conference bekommt, die die All-Star-Begegnung gewonnen hat. Deshalb reißen sich auch die Allstars und die Coaches beim Spiel den Allerwertesten auf, weil niemand so eine Chance für seine Conference und eventuell sein Team verpassen will...
 

sam.m

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Ob die Warriors gegen die Celtics besser augesehen hätten, ist auch mehr als fraglich.
Die Hawks geben auf jeden Fall alles.
Das hat immerhin schon mal für einen Sieg gereicht.
 

NYK

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Vor ein paar Jahren war es genau umgekehrt.
Guckt euch mal z.B. den kranken Schei* hier an.
Für Platz 6 im Westen reichen 40 Siege (im Osten dieses Jahr wäre es Platz 7). Mit ebenjenen 40 Siegen wäre man im Osten aber gerade einmal 10. geworden.
Die Situation ist also sehr ähnlich mit der heutigen, nur mit umgekehrten Vorzeichen.

Dementsprechend gehe ich davon aus, dass sich die Situation auch diesmal wieder ausgleichen wird.
Und wenn Baron Davis & co. Playoffs spielen wollen, sollen sie doch in den Osten wechseln.

Zudem ist es ja eine Tatsache, dass die Nuggets, Suns und Mavericks im Moment ziemlich auseinandergenommen werden.
Atlanta und Philly, welche gegen die von der Bilanz her besseren Teams antreten müssen als obengenannte, haben zusammen schon so viele Spiele gewonnen wie die drei unten gesetzten Teams im Westen. Und das, obwohl sie nach Ansicht mancher ja gar nicht in den Playoffs spielen sollten!
Ums provokant auszudrücken: wenn Denver sich schon dermaßen von den LA Lakers wegballern lässt, wie würde es erst gegen Boston aussehen, die in der RS 9 Siege mehr als LA eingefahren haben?!
 

D-One

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Sinn würde so eine Änderung erst machen, wenn man die gesamte Verzerrtheit dieses NBA-Spielplans auflöst. 58 Spiele für alle Teams, jedes 2 Mal gegeneinander. Dann kann man meinetwegen auch die Setzliste einfach von 1-16 aufstellen. Alles andere ist verzerrter Mist.
Boston hatte bspw. den objektiv einfachsten Spielplan aller 30 Teams. Wie soll da ein objektives Ergebnis herauskommen, das sicherstellt, dass die Mannschaft mit dem besten Record auch wirklich das beste Team ist, wenn jedes Team einen individuellen Spielplan hat?
Aber daran wird Stern ja eh nichts machen. Da verliert man ja Geld, wenn man weniger Spiele bestreitet.
 

sam.m

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Vor ein paar Jahren war es genau umgekehrt.
Guckt euch mal z.B. den kranken Schei* hier an.
Für Platz 6 im Westen reichen 40 Siege (im Osten dieses Jahr wäre es Platz 7). Mit ebenjenen 40 Siegen wäre man im Osten aber gerade einmal 10. geworden.
Die Situation ist also sehr ähnlich mit der heutigen, nur mit umgekehrten Vorzeichen.

Dementsprechend gehe ich davon aus, dass sich die Situation auch diesmal wieder ausgleichen wird.
Und wenn Baron Davis & co. Playoffs spielen wollen, sollen sie doch in den Osten wechseln.

Zudem ist es ja eine Tatsache, dass die Nuggets, Suns und Mavericks im Moment ziemlich auseinandergenommen werden.
Atlanta und Philly, welche gegen die von der Bilanz her besseren Teams antreten müssen als obengenannte, haben zusammen schon so viele Spiele gewonnen wie die drei unten gesetzten Teams im Westen. Und das, obwohl sie nach Ansicht mancher ja gar nicht in den Playoffs spielen sollten!
Ums provokant auszudrücken: wenn Denver sich schon dermaßen von den LA Lakers wegballern lässt, wie würde es erst gegen Boston aussehen, die in der RS 9 Siege mehr als LA eingefahren haben?!

Das ist mal ein Beitrag :thumb:
Volle Unterstützung :jubel:
 

Aronofsky

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Sinn würde so eine Änderung erst machen, wenn man die gesamte Verzerrtheit dieses NBA-Spielplans auflöst. 58 Spiele für alle Teams, jedes 2 Mal gegeneinander. Dann kann man meinetwegen auch die Setzliste einfach von 1-16 aufstellen. Alles andere ist verzerrter Mist.
Boston hatte bspw. den objektiv einfachsten Spielplan aller 30 Teams. Wie soll da ein objektives Ergebnis herauskommen, das sicherstellt, dass die Mannschaft mit dem besten Record auch wirklich das beste Team ist, wenn jedes Team einen individuellen Spielplan hat?
Aber daran wird Stern ja eh nichts machen. Da verliert man ja Geld, wenn man weniger Spiele bestreitet.

So sehe ich das auch. Nur 58 Spiele gegen jedes Team 2x. 82 Spiele sind einfach viel zu viel. Das Playoffformat würde ich so beibehalten.
 

presidentsamy

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Da sollte man eventuell völlig umstrukturieren.
Es ist ja nicht so, dass jedes NBA-Game landesweit übertragen wird, im Gegenteil.
Es gibt auf ESPN, TNT oder ABC täglich eine oder zwei Topbegegnungen, alles andere wird in Shows kompakt zusammengefasst.
Die meisten Spiele laufen regional und sind damit sehr viel weniger erträglich als die Topgames.

Wenn man nun den Spielplan kürzen würde, könnte man trotzdem die gleiche Anzahl an Spielen landesweit übertragen, die RS könnte ja auch genauso lang bleiben (dann halt mit durchschnittlich 2,5 anstatt 6 Begegnungen pro Nacht).
Und alles was nicht übertragen wird, sollte man sowieso mit einem werbefinanzierten ausgebauten NBA-TV im Internet verbreiten.

MTV hats recht erfolgreich vorgemacht, vor allem die "jungen" Firmen steigen mit Werbebudgets in Internetsendungen ein, die auch profitabel erscheinen.
Und mit NBA-TV via Internet könnte Stern auch endlich alle Europäer und Asiaten erreichen, wie er es so gerne will.
Dieses 99$-Abo ist doch *******e.
 

D-One

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Wenn man nun den Spielplan kürzen würde, könnte man trotzdem die gleiche Anzahl an Spielen landesweit übertragen, die RS könnte ja auch genauso lang bleiben (dann halt mit durchschnittlich 2,5 anstatt 6 Begegnungen pro Nacht).
Und alles was nicht übertragen wird, sollte man sowieso mit einem werbefinanzierten ausgebauten NBA-TV im Internet verbreiten.

Das Problem wäre nicht nur Stern, sondern auch die verminderten Einnahmen der Heimspiele, wenn man nur 29 statt 41 Spiele bestreiten würden. Da werden die Clubbesitzer auch nicht so erfreut drüber sein, wenn ein Viertel an Ticket-Einnahmen einfach verschwindet.
 

stillwater

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Boston hatte bspw. den objektiv einfachsten Spielplan aller 30 Teams.
Naja, objektiv.. Man hatte den einfachsten Spielplan aller Teams, weil man das beste Team war und gegen sich selber nicht spielen kann. Hätte das Team schlecht gespielt, hätte man "objektiv" einen schwereren Spielplan (obwohl exakt den gleichen) gehabt. So kann mans auch nicht sehen.
 

Action

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Auch, wenn es aus den hier genannten Gründen wohl nicht passieren wird - ich wäre auch absolut für 58 Spiele, nicht nur wegen Verzerrung, sondern auch einfach, weil ich finde, dass die RS-Spiele inflationär werden. Bei so vielen RS-Spielen wie im Moment ist, zumindest für mich, das Interesse an einzelnen Spielen nicht so hoch. Es kommt letztlich eh nur auf die Playoffperformances an und der Wert der einzelnen RS-Spielen wird deutlich gemindert durch ihre Masse. Auch würde bei weniger RS-Spielen vielleicht auch das tanken vermindert.
 

TheWall17

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Zumindest sollte man in der NBA mal überdenken, diesen Division-Mist abzuschaffen. Warum kann man die Teams in einer Conference nicht einfach von 1-15 nach ihrer Bilanz fair und gerecht auflisten!

Und um noch einmal auf den Missstand der Heimrecht-Situation in den Finals einzugehen. Ich finde es unfair, dass das schlechtere Team (von der Bilanz her zumindest, auch wenn der Osten natürlich schwächer ist im Moment) von den ersten 5 Spielen 3 zu Hause austragen darf. Warum kann man da nicht auch einfach das Format 2-2-1-1-1 wählen! Auf die ein oder andere Reisestrapaze mehr oder weniger kommt es ja nun auch nicht mehr an.
 

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Naja, objektiv.. Man hatte den einfachsten Spielplan aller Teams, weil man das beste Team war und gegen sich selber nicht spielen kann. Hätte das Team schlecht gespielt, hätte man "objektiv" einen schwereren Spielplan (obwohl exakt den gleichen) gehabt. So kann mans auch nicht sehen.

Zum Teil schon. Wären die Celtics ein West-Team, hätten sie öfters gegen Lakers, Spurs, Hornets & Co ran müssen -> schwererer Spielplan.
 
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