DAS Buch schlechthin...


Das Buch, das mich vom Spannungsfaktor bisher am meisten gefesselt hat, war "Die Bourne Identität" von Robert Ludlum. Anspruch hin oder her - etwas mitgenommen hab ich ohne Frage wohl mehr aus anderen Büchern:) - aber ich konnte es kaum aus der Hand legen. Mittlerweile hab ich die Trilogie auch ganz gelesen. Wenn jemand kurzweilige Unterhaltung will und viel mit der Thematik, ich nenne sie mal Geheimagenten und Co., anfangen kann, dann sei ihm diese Reihe empfohlen. Übereinstimmungen mit den dazugehörigen Filmen sind übrigens weniger vorhanden als man meint.
 
Die Bücher sind der grund, warum ich den Verfilmungen mit Matt Damon sehr gespalten gegenüber stehe.
Ansonsten kann ich dazu den "Matarese-Bund" empfehlen, fand ich noch eine Spur packender als Bourne.
 
Die Bücher sind der grund, warum ich den Verfilmungen mit Matt Damon sehr gespalten gegenüber stehe.
Ansonsten kann ich dazu den "Matarese-Bund" empfehlen, fand ich noch eine Spur packender als Bourne.

Ja, von Ludlum hab ich schon ein paar Bücher gelesen und spannend waren sie alle. Auf jeden Fall einer der besten Autoren im Bereich Thriller. Leider ist er schon vor einiger Zeit gestorben, aber es gibt trotzdem noch einen ganzen Haufen an Werken, die ich noch nicht in den Händen hatte.
Die Filme betreffend: Ich muss sagen, die haben mir sehr gut gefallen. Allerdings wurde wirklich nur das Grundgerüst der Buchvorlage übernommen, man findet wenig wieder. Liegt natürlich zum Einen daran, dass Bücher immer detaillierter und "ausschweifender" sind, zum Anderen aber in diesem Fall, dass Ludlums Bourne noch in der Zeit des Kalten Krieges lebt, der Film jedoch in der Gegenwart spielt. Die Abweichnungen werden von Film zu Film größer.

Man muss Filme und Bücher klar trennen, dann findet man an beiden Formen Gefallen.
 
Du Musst aufpassen, es gibt einige Werke, die erst nach seinem Tod entstanden sind, wohl aus Manuskripten.

Bei Bourne habe ich den 3. Teil noch nicht gesehen, vieelicht erklären sich da einige Punkte, die eigentlich bereits im 1. Buch erklärt wurden. Aber die Zielrichtung des Erschaffens Bournes habe ich in den ersten beiden Filmen schlichtweg nicht entdeckt. Auch die andere Ausgestaltung Maries hat mir nicht gefallen.
*Spoiler* Auch dass Bourne ja eigentlich kein Killer ist, sondern sich nur mit fremden Federn schmückte, fehlt in den Filmen

Wir sollten einen LudlumThread aufmachen:D
 
"Das Lächeln der Fortuna" von Rebecca Gablé!!

A


Jop. War wohl das Buch, von dem ich mich in den letzten Jahren am schwersten trennen konnte. Hab zwar ein paar mal versucht, was andres zu tun, bin aber immer innerhalb weniger Minuten wieder am Buch gehangen. Für mich im Moment auch das Buch schlechthin.

Hab ansonsten von Gablé noch "Das zweite Königreich" und "Die Hüter der Rose" gelesen und will, sobald es als Taschenbuch rauskommt, "Das Spiel der Könige" lesen. Auch den Rest hab ich mir vorgenommen. Gibts da was, was du mir besonders empfehlen kannst?
 
Habe alle gelesen, haben mir alle gefallen!!

"Der König der purpurnen Stadt" spielt zu Beginn des 100jährigen Krieges und erzählt von einem Londoner Tuchhändler, ein typischer Gablé. Einzig die Hauptfigur ist nicht so makellos wie die Waringhams oder Caedmon.

Eher in Richtung Fantasy geht "Die Siedler von Catan", extrem frei nach dem Spiel von Klaus Täuber. Liest sich aber auch extrem leicht und angenehm, am besten an einem nebligen Tag ohne Programm beginnen... du weisst ja warum ;)
 
W.A. Obrutschew "Plutonien"


Als 12-Jähriger zum ersten mal gelesen und hat mich sooo fasziniert, das die Erinnerung daran bis heute am intensivsten ist.

Halt so ein Vorläufer von "Jurassic Park" , allerdings etliche Jahre früher.

Sicherlich gab es bis heute endlos viele Bücher, die mich begeistert haben, allerdings ist genau dieses das eine, was kaum an Faszination beim ersten lesen zu übertreffen war....

Auch das "Sannikowland" ist von Obrutschew und hab ich mir vor ein paar Jahren nach endloser Suche im Net organisieren können, mittlerweile kaum mehr zu haben.
 
Habe alle gelesen, haben mir alle gefallen!!

"Der König der purpurnen Stadt" spielt zu Beginn des 100jährigen Krieges und erzählt von einem Londoner Tuchhändler, ein typischer Gablé. Einzig die Hauptfigur ist nicht so makellos wie die Waringhams oder Caedmon.

Eher in Richtung Fantasy geht "Die Siedler von Catan", extrem frei nach dem Spiel von Klaus Täuber. Liest sich aber auch extrem leicht und angenehm, am besten an einem nebligen Tag ohne Programm beginnen... du weisst ja warum ;)

So, bin jetz dabei "Die Siedler von Catan" zu lesen. Komm zwar dank Arbeiten nicht so voran, wie ich es gern hätte, aber tolles Buch bis jetzt. Bin ungefähr bei der Häfte. Danke für die Empfehlung:wavey:. War bei dem Buch doch eher skeptisch und hätte da wohl ansonsten die Finger von gelassen und wirklich was verpasst.
 
Kennt jemand von

John Kennedy Toole - Ignaz oder die Verschwörung der Idioten

??

Wenn nicht, dann lege ich Euch das ans Herz. Ist schon was älter (geschrieben 1969, vor dem Selbstmord des Autors), aber ziemlicher Kult. Eine vollkommen widerliche ex- und egozentrische verfettete Hauptperson, lebt bei und auf Kosten der alten Mutter. Außer dieser familiär bedingten Entschuldigung kann ihn niemand leiden, weil er außer Größenwahn nichts zu bieten hat.
Ziemlich abgefahren. Wie auch die Geschichte des Autors.

http://de.wikipedia.org/wiki/John_Kennedy_Toole

Ist zwar nicht mein absolutes Lieblingsbuch, aber wäre ein Kandidat für meine Top Ten.
 
Dieser Klassiker fehlt mir noch.
Muss ich unbedingt ma lesen.

War bei mir auch so und ich war noch nie so begeistert von einem Werk. Ich habe auch noch nie so langsam gelesen, weil ich jedes einzelne Wort in mich aufnehmen wollte ohne auch nur eines zu verpassen.
 
Faust hab ich auch gelesen, kann micht aber nicht mehr so gut errinnern.
Wenn wir aber von DEM Buch schlechthin sprechen, kann die Antwort nur "Der Springende Punkt" von Anthonny de Mello lauten. Das sinnvollste Buch, das je geschrieben wurde.
 
Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins (Milan Kundera) aus dem Bereich der Belletristik bis jezt.
Fachbücher weiß ich nocht nicht so recht.

Hab das jetzt gelesen, fands insgesamt gut, aber teilweise doch etwas zäh zum lesen und manche Ausschweifungen gingen mir deutlich zu weit. Hätte mehr erwartet!
 
Roots

"Alex Haley beschreibt hier den Weg und das Schicksal von Afro-Amerikanern, die Geschichte seiner Familie, die stellvertretend die Geschichte aller schwarzen Amerikaner beschreibt.
Das Buch beginnt in Afrika mit der Geburt seines Vorfahren Kunta Kinta, der verslavt und nach Amerika verschleppt wurde. Die Geschichte Haleys ist authentisch, von Generation zu Generation weitergegeben und der Leser hat hier nicht nur die Chance tiefe Einblicke in die Geschichte einer Familie zu bekommen, sondern in die gesamte Geschichte der USA.
Das Buch ist unbedingt zu empfehlen, da es nicht nur enormes Wissen über die USA, Black American culture, African culture anbietet, sondern auch Blickwinkel erweitert und Horizonte eröffnet"

Und wählte 5 glatte Steine

"Das Buch handelt von einem schwarzen jungen Mann, der in den 50/60 Jahren in Amerika mit dem öffentlichen Rassismus der weißen Bevölkerung aufwächst und lernt, sich dem allen zu widersetzten und die ungeschriebenen Gesetzte zu brechen! Und wie der Teufel so will, verliebt er sich in eine Weiße! kürzer könnte man den Inhalt wohl kaum fassen, denn das Buch strotzt nur so vor Charaktären, die die unterschiedlichsten Wege gegangen sind, doch die am Ende etwas verbindet. Etwas unsichtbares, was alle sehen, was jedoch niemand aussprechen möchte, um es nicht zu zerstören: die Hoffnung. ich möchte an dieser Stelle sagen, dass ich vor allem den Schreibstil der Autorin sehr bewundere, da er wie das ganze Buch ist: rührend, tragisch, aber vor allem ehrlich! ich bekam das Buch von meiner Mutter, ausgeliehen mit den worten: es ist besser als jede Reportage, die du zu dem thema sehen könntest! und was soll ich sagen nach dem ich es gelesen habe? Es stimmt."
 
Wenn Du "Roots" gelesen hast, dürfte Dich auch "Queen" vom selben Autor interessieren.
 
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