politiker kritisieren MMA


also mal im ernst. Was da jetzt beliebter ist geht mir komplett am A.... vorbei. ich weiß was ich lieber kucke und das ist für mich das einzige was zählt solange ich den Sport verfolgen kann.

Ich rege mich ja auch nicht drüber auf das Fussball in Deutschland populärer ist als Motorsport.
 
also mal im ernst. Was da jetzt beliebter ist geht mir komplett am A.... vorbei. ich weiß was ich lieber kucke und das ist für mich das einzige was zählt solange ich den Sport verfolgen kann.

Ich rege mich ja auch nicht drüber auf das Fussball in Deutschland populärer ist als Motorsport.

:D:thumb:

MMA hat enormen Zulauf an Top-Athleten in den letzten 10 Jahren bekommen, entsprechend steigt - neben anderen Gründen - auch das Zuschauerinteresse :licht:.

Man kann nach einer vernünftigen Beschäftigung mit der Materie gar nicht anders, als MMA ernst zu nehmen! Mögen muss man es nicht, aber die meisten Leute, die es diskreditieren, haben schlicht Null Ahnung von dem was, über was sie reden. Politikern sehe ich das irgendwo nach, aber "Fight"-Fans sollten mit dem bashing anderer Sportarten aufhören und sich lieber an der eigenen favorisierten Richtung erfreuen.

Gruß, Competition
 
(...)Politikern sehe ich das irgendwo nach(...)

Grade Leute die eine Entscheidungsgewalt besitzen und sich als Lenker des Staatsglücks aufspielen sollte man das mMn nicht nachsehen.
Was nützt es, wenn die Machtlosen wissen, und die Entscheidenden nicht?
Grade als Politiker sollte man dazu in der Lage zu sein, ein Thema klar und nahezu emotionlos zu durchdenken.
Alle Politiker die aufgrund von Hysterie und Fehlinformation gegen MMA wettern, gehören aus dem Amt geschmissen, nicht wegen ihrer Meinung, aber weil sie sich als Amtsträger erlauben solch einen höchst subjektiven Schachsinn zu verzapfen.
 
@ Vinz

Ich weiß, was Du meinst, aber ich bezog mich zunächstmal auf meinen Anspruch, von wem ich ein differenziertes Urteil erwarte (nicht im Sinne von "verlangen" sondern als Ereignis mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit ;) ). Und da habe ich nun mal weniger Verständnis für "Fight"-Fans, die die inhaltliche Auseinandersetzung mit MMA ablehnen und dennoch dagegen wettern.

Das oben beschriebene Verhalten ist jedoch ein extrem häufig bei Politikern, die sich am Rande mal so eben zu etwas äußern. Meines Wissens gibt es keine Anträge oder ernsthaft vorgetragene Begründungen, warum MMA verboten gehört. Man wirft mit Vorurteilen und Allgemeinplätzen um sich und bekommt sowieso kein Gehör :gaehn:. Evtl. war man mal kurz mit einem Zweizeiler in einer Tageszeitung vertreten, aber das wars dann auch. Warum sollte man sich mit solch einflusslosem Gelabere beschäftigen?

Gruß, Competition
 
in sachen "langzeitschäden" ist boxen sogar gefährlicher als MMA. man eig so sagen, dass MMA "gesünder" ist,, als boxen :D
aber es siehr halt martialischer aus !
 
Die Brutalität/ Härte von MMA steht und fällt ganz einfach mit den Fähigkeiten und der Klasse des Ringrichters. Sobald ein Kämpfer verteidigungsunfähig ist, ist der Kampf sofort abzubrechen. Der Ringrichter muss eine solche Situation schnellstmöglich erkennen.

z:B. Lesnar gegen Mir: Hier wurde der Kampf erst abgebrochen nachdem Lesnar ca. zehn bis fünfzehn mal auf den im Grunde verteidigungsunfähigen Mir einschlagen konnte.

Selbst ich als Kampfsportfan möchte eine solche Situation nicht sehen, weil es nichts mit Sport zu tun hat. Wenn es also nicht ausreichend qualifiziertes Personal gibt, welches einen MMA Kampf leiten könnte, kann ich Einwände gegen diese Sportart durchaus verstehen.

Dennoch ist meiner Einschätzung nach K1 eine deutlich härtere Kampfsportart mit härteren KOs. Aber wer KO geht liegt halt meistens am Boden und der Kampf ist unterbrochen/ beendet.

Häufige Cutverletzungen im MMA und daraus folgend das viele Blut, sind natürlich immer nicht so schlimm wie sie aussehen, denke das es aber ein wichtiger Grund für die Ablehnung des MMA unter den normalen Sportfans ist.
 
Als ich MMA oder eher gesagt die Ground-and-Pound-Szenen zum ersten mal sah war ich auch geschockt! Aber wenn man mal erst ein paar Fights gesehen hat, kann man dem schon etwas abgewinnen und es kommt einem nicht so extrem brutal vor ( oder man gewöhnt sich daran^^ ).
Wenn der Qualitätsunterschied zwischen beiden Kämpfern zu groß ist geht einer meist recht schnell KO oder wird Submitted!
Schlimm siehts nur aus wenn einer richtig einstecken kann wie
zB Mayhem-Miller ( btw kranker Typ ) oder Bj Penn gegen GSP!
Der größte Unterschied zu anderen Kampfsportarten ist auf jeden fall das GnP! Wenn man hier hart getroffen wird ( zb Elbow ) kann man nun mal nicht mehr KO-Umfallen weil man ja schon liegt! Hier geht dann nur die Deckung runter und das eröffnet dem Gegner immer mehr und bessere Möglichkeiten härtere Treffer zu landen! Es hängt seh viel an den Schiedsrichtern und zu brutal wird es eigentlich nur wenn dieser nicht seinen Job macht!
 
Also sorry,
aber die "Begründung" kann nur jemand aufgesetzt haben der sich kein Stück mit den Fakten beschäftigt hat.
Wahlkampf eben und wie sachlich es das zu geht weiß doch mittlerweile sowieso jeder;) Die ganze Negative-Konservative Herangehensweise zeigt überdeutlich das man scheinbar keine Lust hat sich ernsthaft mit dem Thema auseinander zu setzen, oder es im besten Fall nicht für nötig hält..

Ich kann über sowas nur müde schmunzeln
 
Zitate SPD:
"Unsere Gesellschaft braucht Regeln, so lästig sie manchmal sein mögen. Ultimate Fighting suggeriert, dass Regeln (fast) verzichtbar sind. Diese untergründige Botschaft ist nicht sinnvoll, aber wir können uns ihr nur schwer entziehen."

und

"Üblicherweise sperren wir wilde Tiere in Drahtkäfige. Dieser Kontext hilft uns als Zuschauer, etwa aufkommendes Mitgefühl und Abscheu beiseite zu legen. Andere Gründe, diese Kämpfe in Maschendrahtumzäunungen abzuhalten, kann man sich kaum denken."

Diese beiden "Argumente" kann man getrost in die Tonne treten. Sie sind zwar sehr schön geschrieben, machen aber im Grunde keine inhaltliche Aussage. Typisch Politiker...bla,bla,bla... Wer über solche Aussagen diskutiert ist genauso blöd.

Zitat SPD:
" Auch aus medizinischer Sicht ist Ultimate Fighting äußerst gefährlich. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass diese Sportart mehr Verletzungen aufweist als das klassische Boxen. Gewalt und Verletzungen während des Kampfes werden von den Veranstaltern verharmlost. Die Möglichkeit von schwersten Kopfverletzungen stellt jedoch ein unvorhersagbares Risiko dar."

Auf welche Studien berufen sich diese Leute?

Zitat SPD:
"Ultimate Fighting rückt Brutalität in die Nähe tolerabler Verhaltensnormen: was einer großen Anzahl von Zuschauern öffentlich gezeigt werden darf, kann doch so falsch nicht sein. Das Ziel, dem am Boden liegenden Gegner weitere Verletzungen beizubringen, ist aber weit jenseits von Sport und weit jenseits unserer gesellschaftlichen Normen."

Darüber kann man durchaus diskutieren. Im Grunde würde man dann aber auch andere Kampfsportarten in Frage stellen.

Insgesamt: recht schwache "Argumente".
 
Das sind nicht einmal "schwache Argumente"...

Das sind in meinen Augen "garkeine" Argumente.
Und das mit der Studie, dass MMA Kämpfe... ach ne ich vergass... "Ultimate Fighting" gesundheitsschädigender sind als Boxkämpfe ist doch absolut erlogen und erstunken. Das gegenteil wurde jetzt auch schon tausendmal gepostet.
Die Studie dieser John Hopkins Universität!

Das ist einfach nur Wahlkampf pur.
Wer weiss, in echt gucken die sich vlt auch regelmässig MMA im Internet an und mögen den Sport!!!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Also so richtig begeistern kann mich dieser Sport nicht wirklich, da sehe ich lieber zb. K1.
Das Politikergeschwätz ist wirklich ärgerlich und aus meiner Sicht völlig überzogen. Ob die Kämpfe gefährlicher/gesundheitsschädlicher als zb. Boxkämpfe sind, kann ich nicht beurteilen da einfach seriöse Vergleichzahlen
fehlen. Zumal beim Boxen und/oder UF spätfolgen nicht belegt werden.
 
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