Der Wetter-Thread


Eine Förderung der öffentlichen Verkehrsmittel und verstärkter Umstieg auf diese wäre doch aber viel besser als die Förderung von E-Autos. Wenn man an die Produktion der Batterien denkt, habe ich meine Zweifel, dass die in Summe soo viel besser für die Umwelt sind. Die elektrische Energie muss ja auch erst erzeugt werden. Wesentlich mehr würde es doch bringen, den Individualverkehr massiv zu reduzieren.

Der ÖPNV bedarf immenser Investitionen. Die Deutsche Bahn alleine braucht Milliarden, um die zusammengebrochene oder kaputt gesparte Infrastruktur wenigstens annähernd wieder zu gewährleisten.

Ausgaben und Einnahmen müssen ganz anders und zwar nachhaltig umgewichtet werden.
 
Bin jahrelang immer durch Schuld, Insel & Co. wochenends über die Ahrstrecke in die SackVulkaneifel getigert, die Bilder tun wirklich weh. Die Geschichten der Verwandschaft etwas weiter in die Eifel hinein gelegen waren nicht einfach zu hören, aber die hat es verhältnismäßig noch gut getroffen - so man diesen Vergleich angesichts der Ereignisse treffen mag.
 
Meine Sofortmaßnahmen:

- Produktion für den Verbrenner ab 2025 einstellen, auslaufen lassen, FÖrderungen für E-Autos verstärken
- Verpflichtend PV für alle Neubauten und nach Dachsanierungen
- WIndkraftanlagen massig bauen - mind. 300 Meter von Wohnhäusern entfernt
- Ausstieg aus der Holzofenproduktion ebenfalls 2025, komplettausstieg dann so ca. 2045
Beides mittelfristig nicht durchsetzbar. Viele Millionen Menschen mögen die Umwelt und schützen sie auch, möchten aber keine Windkraftanlage vor der Haustür.

E-Autos: so schnell überhaupt nicht durchsetzbar, auch nicht mit Förderung. Die Mehrheit der Autofahrer in Deutschland lehnt E-Autos ab oder ist diesbezüglich sehr skeptisch, in den nächsten Jahren ein derartiges Fahrzeug anzuschaffen. Zudem sind E-Autos im Zusammenhang mit Umweltschutz völlig umstritten. Akku-Batterien, Herstellung, Rohstoffe hierfür und Raubbau mal wieder in Afrika wo sonst, Unmengen an Strombedarf, wo soll der viele saubere Strom denn herkommen, E-Tankstellennetz total löchrig, 3 Stunden Aufladedauer macht die Mehrheit nicht mit usw. usw.

Wie @Despud Elskern schon angemerkt hatte: ÖPNV attraktiver und günstiger machen! Tickets Deutsche Bahn derzeit viel zu teuer, mit Auto fährt man deutlich billiger und natürlich flexibler. Wenn ein PKW günstiger ist als ÖPNV dann läuft was gewaltig schief. Wo ist das 365 EURO-Ticket? Usw. usw.
 
Man darf nicht vergessen im Moment sind viele neue anlagen in der Erforschung. Es muss nicht ein riesengroßer Propeller im Vorgarten sein.
Das könnte man auch entsprechend fördern.
 
ich hoffe gentleman ist wohlauf...?
Wie meinen? Du meinst wegen dem Regen in Wien? :D Der war eine Wucht und es gab auch einige vollgelaufene Keller in der Stadt bzw. vor allem den Randbezirken, aber letztlich lief alles vergleichsweise harmlos ab. Da sieht es in Salzburg, Oberösterreich, Tirol und Niederösterreich anders aus.. besonders prekär ist es noch im Oberpinzgau in Salzburg, da sollte @Max Power an der Quelle (no pun intended) sitzen, ich hoffe sehr es ging dort auch alles soweit gut aus?
 
besonders prekär ist es noch im Oberpinzgau in Salzburg, da sollte @Max Power an der Quelle (no pun intended) sitzen, ich hoffe sehr es ging dort auch alles soweit gut aus?
im Oberpinzgau ists wohl immer noch übel, vor allem in Mittersill (die triffts bei sowas gefühlt ziemlich oft :() ... da stieg der Pegel heute abend auch wieder und gerade in der Region ist dann die Gefahr für Muren auch immer groß. Ansonsten ... in Kuchl haben sie Probleme mit dem Trinkwasser, und in der Stadt Salzburg wars gestern wohl auch nicht ohne. Wollte am Dienstag wieder heim, mal sehen, ob das die Aufräumarbeiten zulassen.

Bei uns direkt hat sich die Lage sehr entspannt. Wir haben bis heute abend immer wieder gepumpt, aber jetzt passt das soweit.
 
EIn guter bekannter von mir wohnt in Salzburg und schickte mir heute mittag dies
XEYG3630.JPG

alle sind wohlauf:jubel:
 
Beides mittelfristig nicht durchsetzbar. Viele Millionen Menschen mögen die Umwelt und schützen sie auch, möchten aber keine Windkraftanlage vor der Haustür.

E-Autos: so schnell überhaupt nicht durchsetzbar, auch nicht mit Förderung. Die Mehrheit der Autofahrer in Deutschland lehnt E-Autos ab oder ist diesbezüglich sehr skeptisch, in den nächsten Jahren ein derartiges Fahrzeug anzuschaffen. Zudem sind E-Autos im Zusammenhang mit Umweltschutz völlig umstritten. Akku-Batterien, Herstellung, Rohstoffe hierfür und Raubbau mal wieder in Afrika wo sonst, Unmengen an Strombedarf, wo soll der viele saubere Strom denn herkommen, E-Tankstellennetz total löchrig, 3 Stunden Aufladedauer macht die Mehrheit nicht mit usw. usw.

Wie @Despud Elskern schon angemerkt hatte: ÖPNV attraktiver und günstiger machen! Tickets Deutsche Bahn derzeit viel zu teuer, mit Auto fährt man deutlich billiger und natürlich flexibler. Wenn ein PKW günstiger ist als ÖPNV dann läuft was gewaltig schief. Wo ist das 365 EURO-Ticket? Usw. usw.
ÖPNV mag in der Stadt durchaus eine Option sein, auf dem Land selbst mit einer ÖPNV-Revolution kaum eine wirkliche Option, außer man wohnt genau zwischen zwei Städten und kann kann die mit Bahnverkehr verbinden. Aber grundsätzlich halte ich das Auto auf dem Land für unersetzbar. Vor allem wie will man jemanden der seit 40 Jahren Auto fährt erklären, dass er doch bitte den ÖPNV nutzen soll. Das halte ich für vollkommend unrealistisch.

Der erste Schritt könnte sein, die vom VCD vorgeschlagenen Strecken auf Wirtschaftlichkeit zu überprufen und dann könnte man die Strecke bei Eignung durchaus reaktiveren. Aber selbst das wird ja von weiten Teile der konservativen Parteien abgelehnt. Die CSU wird ja nicht umsonst hier als Bahnstreckenvernichter bezeichnet.

Ich bin von E-Autos vollkommend überzeugt und mein nächstes Auto wird auch zu 100 % ein E-Auto. Geladen wird das Auto daheim mit PV und gut ist. Grundsätzlich müssen wir auf E-Autos setzen, weil wir sonst unsere Klimaziele komplett verpassen werden. Greenpeace hat das äußerst gut zusammengefasst.


Bei Windkraftanlagen sieht es ähnlich aus. Entweder wir wollen unsere Ziele erreichen oder nicht. Wenn ja, dann müssen wir die bauen, wenn nein, dann halt nicht.
 
Bin auch am schöppen und flitschen gewesen bei altem Teamkollegen. Schon pervers, aber vergleichsweise zu verschmerzen alles ...

Wenn man in die üblichen sozialen Medien guckt, dann wird es mir wirklich übel, egal ob Facebook, Jodel, Twitter oder Instagram. Die ganzen Klimawandelleugner werden immer lauter und stärker... es macht zurzeit wirklich keinen Spaß mehr, in irgendwelchen Kommentarfunktion zu schauen...

Auch natürlich wieder Fake News ohne Ende, von Dammbrüchen, Brückeneinstürzen und angeblich wieder abziehenden Helfern. Ver*** ***** .



Von den Verschwörungsaktivisten ganz zu schweigen.

Tldr: "keiner kümmert sich, aber wir sind die Retter. Platz da, das is jetzt unsere Katastrophe !". 24/7 Streams, in denen man erzählt wie toll man selbst und wie schlecht die anderen sind. Untergraben des Vertrauens in Institutionen meets Sektenartiges Verhalten. Aus Verschwörungstheoretikern werden Verschwörungsaktivisten.

Die nun, neben dem üblichen "hinfahren um die Wahrheit zu streamen" und Katastrophentourismus auch schonmal "ein Basiscamp" einrichten (indem sie sich ohne Genehmigung in einer Schule einnisten), Bustouren aus Berlin organisieren. Alles weil angeblich THW und Bundeswehr wieder abziehen, keine Feuerwehr zu sehen ist und eh alle ganz unkoordiniert sind und keine Ahnung haben. Da müsse man "die Führung übernehmen" und es selbst verwalten.

Also schwingen sich aus Querdenkenumfeld bekannte Personen (Bodo Schiffmann ganz vorne dabei) und Gruppen auf, den für solche Situationen aufgestellten und strukturierten Hilfsorganisationen auf den Füßen rumzustehen oder parallel reinzupfuschen, indem sie Hilfsorganisation spielen. Kurz: Ihre Industrie ins Krisengebiet verschieben. Und natürlich 'Spenden' sammeln (was in Wahrheit Schenkungen sind, da man gar keine Spenden sammeln darf. Ergo 0 Transparenz).

Da sucht man dann in Telegrammgruppen voller Desinformation (auch zu der Situation vor Ort), Anthroposophie, QAnon Verschwörungen und gepflegtem Antisemitismus nach Psychologen, Seelsorgern und "Coaches", die sie dann einsetzen wollen. Außerdem wolle man Kinder evakuieren und "notfalls" auch paar Eltern.

Also buchstäblich an Behörden und Jugendamt vorbei Menschen überzeugen, ihre Kinder zu fremden zu schicken oder z.b. nach Brandenburg zu karren in ein "Ferienlager".

Da haben sich dann ernsthaft das Familienministerium RLP und die Kreisverwaltung mit rumschlagen und auf allen Kanälen äußern müssen (genau wie ständig weiter drauf hingewiesen wird, nicht einfach anzureisen ohne Aufforderung): Nein, ganz erstaunlicherweise hat eine random anti-masken/Impfung Gruppe mit Hang zu PR Stunts und Krawall, aber ohne jede Erfahrung, geeignete Strukturen und Qualitätsnachweis, nicht den "offiziellen Auftrag" bekommen, die Notfallseelsorge und Betreuung von Kindern zu übernehmen mit einer Handvoll Menschen vor Ort. Nein doch oh. Und nun wird das zum Skandal gemünnzt und man blubbert, man würde "behindert" durch die offiziellen Einsatzleitungen und Hilfsorganisationen. Und der komisch Anwalt Haintz kündigt an, dass jetzt Anwälte kommen, um "die Zwangsräumung" zu verhindern. (Alles per Remoteschalte, Haintz z.B. verteidigt nach Mallorca nun die Freiheit in Lyon, imdem er Polizisten hinterherrennt und schreit "i'm tschermän prezz, you do wrong").

Aber der Krisenstab in Ahrweiler sei "überheblich und größenwahnsinnig".
******** Kackbratzen und Pissnelken.


P.s.: Bild in a nutshell.

E6gGkO6XIAkeJXk


Sie sieht aus, als würde sie gerade die Wahl des Arbeitgebers hinterfragt. Er, als ob er bereit ist für seinen Jule in den Krieg zu ziehen. Oder als ob er sich zurück erinnert an die Anweisungen in der Theater AG.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Gros der Vermissten aus Ahrweiler wurde übrigens mittlerweile erreicht, wenn auch weiter eine dreistellige Zahl nicht ... (Quelle WDR Radio).

Btw, wer noch Adressen für Spenden oder sonstige Hilfe sucht:





Aktion Deutschland hilft finde ich persönlich recht sinnvoll, da eben verschiedene 'Bereiche' abgedeckt sind, aber that's me.
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine Förderung der öffentlichen Verkehrsmittel und verstärkter Umstieg auf diese wäre doch aber viel besser als die Förderung von E-Autos. Wenn man an die Produktion der Batterien denkt, habe ich meine Zweifel, dass die in Summe soo viel besser für die Umwelt sind. Die elektrische Energie muss ja auch erst erzeugt werden. Wesentlich mehr würde es doch bringen, den Individualverkehr massiv zu reduzieren.

Sag das doch mal der deutschen „Landbevölkerung“, nicht jeder wohnt in Berlin und Hamburg wo man mit den ÖPNV alles gut erreichen kann. Was spricht gegen ein E-Auto, dass privat mit Solarstrom geladen wird oder alternativ nachts in Niedrigpreisphasen?

Für Batterien gibt es bereits technologische Ansätze diese wiederverwerten bzw. wiederaufladen zu können.

Reduktion des Individualverkehrs ginge realistisch nur über einen massiven Anstieg der Spritpreise was wiederum den Zuwachs von E-Autos zur Folge hätte.

Der „Deutsche“ wird sich niemals sein „Privatauto“ nehmen lassen das sollte man schon realistisch einschätzen. Die Lust auf die Abhängikeit von ÖPNV ist doch durch Corona noch einmal erheblich gesunken.
 
Sag das doch mal der deutschen „Landbevölkerung“, nicht jeder wohnt in Berlin und Hamburg wo man mit den ÖPNV alles gut erreichen kann. Was spricht gegen ein E-Auto, dass privat mit Solarstrom geladen wird oder alternativ nachts in Niedrigpreisphasen?

Für Batterien gibt es bereits technologische Ansätze diese wiederverwerten bzw. wiederaufladen zu können.

Reduktion des Individualverkehrs ginge realistisch nur über einen massiven Anstieg der Spritpreise was wiederum den Zuwachs von E-Autos zur Folge hätte.

Der „Deutsche“ wird sich niemals sein „Privatauto“ nehmen lassen das sollte man schon realistisch einschätzen. Die Lust auf die Abhängikeit von ÖPNV ist doch durch Corona noch einmal erheblich gesunken.

Es gibt es sicherlich eine Vielzahl von Möglichkeiten, die Emissionen zu senken. Car Sharing, Tempo Limits, Verzicht auf das Auto bei kurzen Fahrten, Fahrgemeinschaften, Verlagerung von Bürotätigkeit ins Home Office. Eine ernsthafte Klimapolitik bedarf von allen Beteiligten auch, Komfort in Frage zu stellen und auf den ersten Blick unangenehm scheinende Alternativen zu suchen und nutzen.

Der ÖPNV im ländlichen Bereich ist ja z.B. vielfach durch das Ausdünnen der Schiene erheblich reduziert. Einzelne Beispiele, z.B. aus der Grafschaft Bentheim zeigen ja auf, wie kleine regionale Bahngesellschaften, wirtschaftlich agieren und Individualverkehr reduzieren.
 
Berührend finde ich wiedermal, wie sehr die Bevölkerung in der Krise zusammensteht und sich hilft. Was das zb aus Sachsen direkt "rübergemacht" hat als Danke für Grimma oder Dresden vor ein paar Jahren. Die verhasste Bundeswehr mit dem großen Gerät, ohne das gar nichts mehr gehen würde. Die Spendenbereitschaft. Großartig.


Zu der politischen Instrumentalisierung der Katastrophe via Hetzmedium Nr. 1 Twitter und der hier im Forum durch die üblichen Kandidaten verbreiteten Beiträge hingegen schweigt man lieber aus Selbstschutz.
 
Da steht wörtlich "Da hat sich wirklich der Abschaum Deutschlands rumgetrieben, also meist Anhänger von CDU/AfD. " Wie will man das anders verstehen als dass der Verfasser CDU/AFD Anhänger mit Abschaum gleichsetzt?
eigentlich gar nicht so schwer. Findest du nicht dass in einer Gruppe wo es anscheinend relativ ok ist Vergewaltigungsphantasien zu posten wohl eher "Abschaum" zu finden ist ?
Dort sind natürlich nicht alle CDU oder AFD Anhänger drin, wahrscheinlich insgesamt eh nur ein paar tausend leute, wenn überhaupt. Aber dass in einer Pro Automobil Facebookgruppe wohl eher weniger Grüne drin sind doch doch klar sein.
 
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