Für den Westen muss man sich bei der Wetterlage relativ wenig Sorge um Feuchtes von oben machen.
Wir haben es mit fast schon stationären Tief westlich von uns zu tun, das an seiner Ostflanke immer wieder heiße Mittelmeerluft nach Mitteleuropa schiebt.
Im Westen herrscht aber immer wieder (je nachdem wie das Tief sich genau verhält) Tiefdruckeinfluss, was dann zu schauerartigen, gewitterartigen Regengüsse führt.
Für den Osten wird es hier um einiges schwerer und die Wetterlage ist anders. Hier ist man unter der heißen Mittelmeerluft, aber unter Einfluss des Osteuropa/Südskandinavienhoch, welches trockene Verhältnisse bringt.
Es ist bis jetzt nicht zu sagen, ob hier auch das Tief einmal Einfluss ausübt und sei es nur 1-2 Tage, und sich eben etwas gegen das Hochdruckbollwerk durchsetzen kann. Hier schwanken die Modelle, was aber völlig normal ist, geht es hier doch um ein paar Kilometer.
Wie ich seit Jahren sage, dass der Sommer zu warm wird, wird keine Überraschung sein. Man sieht auch wieder, wie ingesamt die ganze Nordhalbkugel viel mehr Wärme bzw. warme Luftmassen bereitstellt.
Das es aber jetzt per se nicht regnet, würde ich bei dieser Wetterlage nicht sagen. Die bietet hier außer für den Osten, relativ gute Chancen dafür, wenn auch dann mal 1-2 Tage einfach sommerlich sind.
Im Grunde wird dieser Kampf Tief/Trogeinfluss gegen Hochdruckbollwerk relativ entscheidend sein, wie der Juli verlaufen wird. Momentan geht meine Tendenz eher dazu, dass diese Zweiteilung West vs. Ost erstmal bleiben wird.