Der Wetter-Thread


Für meinen Ort sind am Dienstag 25 Grad, am Mittwoch 35 Grad und am Donnerstag dann 19 Grad vorhergesagt. Wenns so kommen sollte eine ultrakurze Hitzewelle.
 
Und möglich sind die nur weil die Böden in der "Durchflugzone" so extrem trocken und hart sind und die Wärme sich imemr weiter aufbaut und reflektiert wird.
 
Gefällt mir nicht, was über Nachrichtenseiten, auch Wetterseiten momentan verkündet wird. Das ist mir einfach zu unseriös.

Gehen wir doch mal in die Faktenlage. Es stehen in Südeuropa, wahnsinnig heiße Luftmassen bereit. Gerade Spanien und Italien erleben einen Sommer, der einfach nur zu heiß und trocken ist.

Neue Hitzewelle rollt auf Spanien, Italien und weitere Länder Südeuropas zu | wetter.de

Es ist also relativ eindeutig, dass hier Luftmassen sind, die sehr heiß sind und angezapft werden können, für Mitteleuropa. Es ist auch richtig, dass Modelläufe gab, gerade von Hauptläufen vom GFS, die Temperaturen für Deutschland über 40 Grad sehen, oder sahen, auch weit darüber.

Was aber völlig unseriös ist, dieses als Nachrichtenmeldung herauszugeben und die Leute zu verunsichern und eine Seriosität zu vermitteln, die es nicht gibt.

Zur Wahrheit gehört, es gibt ca. 51 Läufe vom europäischen Modell, das zweimal am Tag, 32 vom amerikanischen Modell, es gibt ein britisches Modell, ein deutsches Modell, ein kanadisches Modell, ein japanisches und es besteht keine Einigkeit über diese Wetterentwicklung. Wie auch bei diesem Zeitraum?
Dazu haben wir den Siebenschläferzeitraum, der Progression des Hochdrucks und dieser Hochdruck ist momentan noch westlich von uns, überschätzt in den Modellen.

Beispielhaft war das 2018, als die Modelle immer wieder zeigten, jetzt kommt die Atlantikluft zur Abkühlung und der Hochdruck genau über uns blieb, bis an den Hundstagen, dann durch eine Vorderseite aufgelöst worden ist, für paar Tage.
Ich war bei diesen gezeigten Entwicklungen von Anfang an skeptisch, ob das Wandern des Hochdrucks vom zeitlichen Fenster nicht (völlig) überschätzt wird.

Er wird überschätzt und deswegen wird am Wochenende noch keine Hitze in Deutschland ankommen. Auch das wurde simuliert.
Was unstrittig ist, dass das Potenzial, dass es nächste Woche sehr heiß wird, trotzdem sehr hoch ist, was aber im Juli auch immer mal möglich ist, gerade bei so einer Grundkonstellation.

Fazit:

Es stehen sehr heiße Luftmassen parat. Sie werden angezapft werden, so dass wir in der nächsten Woche im Bereich 18-21 Juli sehr heiße Tage haben werden.
Die große Hitze kommt aus Südwesten. Es ist fraglich, wie weit sie nach Norden vorkommen wird. In Hamburg wäre ich in Sorge vor der Hitze relativ entspannt,, in Karlsruhe wiederum nicht. Die Modelle überschätzen nach dem Siebenschläferzeitraum die Dynamik.
43-46 Grad sind heute morgen, mehr als unwahrscheinlich. Ich schließe sie sogar aus. Um die 40 sind möglicherweise drin, aber auch die sind alles andere als sicher.
Österreich hat sich leider schon zu einer anderen Klimazone entwickelt, wenn aber auch hier von den ganz heißen Rechnungen etwas Abstand genommen worden ist.

Was das größte Problem ist, ist die Trockenheit. Da sollte man auch keine Hoffnung haben, wie will bei Luftmassen, die direkt aus der Wüste kommen, oder angrenzen und solchen Hochdruckbollwerken, Regen entstehen?

Deswegen, mir ist einfach wichtig, dass hier auch nicht unseriöse Meldungen als unseriös tituliert werden. Der Klimawandel ist schlimm genug und imminent genug. Aber auch hier haben wir die echte Rechnung doch noch lange nicht bekommen. Wir müssen nicht in diesem Sommer schon den Untergang ausrufen, wenn das alles andere als sicher ist. Es wird auch in dem Fall schon reichen, wie heiß es nächste Woche werden wird, gerade im Süden.

Interessant und man muss auch Hoffnungsschimmer benennen dürfen, dass die Meereseisbedeckung höher ist als die letzten Jahre um den Nordpol. Hier bin ich einfach froh, dass nicht wie jedes Jahr Rekorde gebrochen werden. Eine höhere Meereisbedeckung würde(!) zu einem wirklichen Jetstream führen, und somit zu mehr Dynamik => Regen.
extent_long_n.png

Meereisportal: Karten Meereisausdehnung Arktis/Antarktis

Die Modelläufe waren die letzten Tage in jedem Fall sehr spannend, und interessant. Da bin ich auch auf die nächsten Tage gespannt.
 
Die Vorhersagen waren mir auch etwas zu seltsam, um sie selbst einzuordnen. Aber immer wenn ich über solche Wetterextreme lese suche ich diesen Thread zur Einordnung auf und finde sehr sinnvolle Erklärungen von @Obmann , also danke dafür (y)
 
Gefällt mir nicht, was über Nachrichtenseiten, auch Wetterseiten momentan verkündet wird. Das ist mir einfach zu unseriös.

Gehen wir doch mal in die Faktenlage. Es stehen in Südeuropa, wahnsinnig heiße Luftmassen bereit. Gerade Spanien und Italien erleben einen Sommer, der einfach nur zu heiß und trocken ist.

Neue Hitzewelle rollt auf Spanien, Italien und weitere Länder Südeuropas zu | wetter.de

Es ist also relativ eindeutig, dass hier Luftmassen sind, die sehr heiß sind und angezapft werden können, für Mitteleuropa. Es ist auch richtig, dass Modelläufe gab, gerade von Hauptläufen vom GFS, die Temperaturen für Deutschland über 40 Grad sehen, oder sahen, auch weit darüber.

Was aber völlig unseriös ist, dieses als Nachrichtenmeldung herauszugeben und die Leute zu verunsichern und eine Seriosität zu vermitteln, die es nicht gibt.

Zur Wahrheit gehört, es gibt ca. 51 Läufe vom europäischen Modell, das zweimal am Tag, 32 vom amerikanischen Modell, es gibt ein britisches Modell, ein deutsches Modell, ein kanadisches Modell, ein japanisches und es besteht keine Einigkeit über diese Wetterentwicklung. Wie auch bei diesem Zeitraum?
Dazu haben wir den Siebenschläferzeitraum, der Progression des Hochdrucks und dieser Hochdruck ist momentan noch westlich von uns, überschätzt in den Modellen.

Beispielhaft war das 2018, als die Modelle immer wieder zeigten, jetzt kommt die Atlantikluft zur Abkühlung und der Hochdruck genau über uns blieb, bis an den Hundstagen, dann durch eine Vorderseite aufgelöst worden ist, für paar Tage.
Ich war bei diesen gezeigten Entwicklungen von Anfang an skeptisch, ob das Wandern des Hochdrucks vom zeitlichen Fenster nicht (völlig) überschätzt wird.

Er wird überschätzt und deswegen wird am Wochenende noch keine Hitze in Deutschland ankommen. Auch das wurde simuliert.
Was unstrittig ist, dass das Potenzial, dass es nächste Woche sehr heiß wird, trotzdem sehr hoch ist, was aber im Juli auch immer mal möglich ist, gerade bei so einer Grundkonstellation.

Fazit:

Es stehen sehr heiße Luftmassen parat. Sie werden angezapft werden, so dass wir in der nächsten Woche im Bereich 18-21 Juli sehr heiße Tage haben werden.
Die große Hitze kommt aus Südwesten. Es ist fraglich, wie weit sie nach Norden vorkommen wird. In Hamburg wäre ich in Sorge vor der Hitze relativ entspannt,, in Karlsruhe wiederum nicht. Die Modelle überschätzen nach dem Siebenschläferzeitraum die Dynamik.
43-46 Grad sind heute morgen, mehr als unwahrscheinlich. Ich schließe sie sogar aus. Um die 40 sind möglicherweise drin, aber auch die sind alles andere als sicher.
Österreich hat sich leider schon zu einer anderen Klimazone entwickelt, wenn aber auch hier von den ganz heißen Rechnungen etwas Abstand genommen worden ist.

Was das größte Problem ist, ist die Trockenheit. Da sollte man auch keine Hoffnung haben, wie will bei Luftmassen, die direkt aus der Wüste kommen, oder angrenzen und solchen Hochdruckbollwerken, Regen entstehen?

Deswegen, mir ist einfach wichtig, dass hier auch nicht unseriöse Meldungen als unseriös tituliert werden. Der Klimawandel ist schlimm genug und imminent genug. Aber auch hier haben wir die echte Rechnung doch noch lange nicht bekommen. Wir müssen nicht in diesem Sommer schon den Untergang ausrufen, wenn das alles andere als sicher ist. Es wird auch in dem Fall schon reichen, wie heiß es nächste Woche werden wird, gerade im Süden.

Interessant und man muss auch Hoffnungsschimmer benennen dürfen, dass die Meereseisbedeckung höher ist als die letzten Jahre um den Nordpol. Hier bin ich einfach froh, dass nicht wie jedes Jahr Rekorde gebrochen werden. Eine höhere Meereisbedeckung würde(!) zu einem wirklichen Jetstream führen, und somit zu mehr Dynamik => Regen.
Anhang anzeigen 29170

Meereisportal: Karten Meereisausdehnung Arktis/Antarktis

Die Modelläufe waren die letzten Tage in jedem Fall sehr spannend, und interessant. Da bin ich auch auf die nächsten Tage gespannt.

Danke für die Klarstellung.

Wie meinst du deine Einschätzung bzgl. Österreich und Klimazone?
 
Zum einen:
Da Österreich schon heftig unter dem Klimawandel leidet und das Klima verändert hat.

Wien hat eine viel höhere Anzahl von Hitzetagen als früher.
Klima - Hitzetage nehmen rasant zu - Wiener Zeitung Online

Man kann es einfach beschrieben, der südliche Wärmegürtel beginnend ab Nordafrika verschiebt sich immer mehr nach Süden.

Dazu ist Österreich natürlich viel kontinentaleres Klima als es z.B. Hamburg ist. Es war schon immer eher vom Jetstream abgekoppelt.
 
Gefällt mir nicht, was über Nachrichtenseiten, auch Wetterseiten momentan verkündet wird. Das ist mir einfach zu unseriös.

Gehen wir doch mal in die Faktenlage. Es stehen in Südeuropa, wahnsinnig heiße Luftmassen bereit. Gerade Spanien und Italien erleben einen Sommer, der einfach nur zu heiß und trocken ist.

Neue Hitzewelle rollt auf Spanien, Italien und weitere Länder Südeuropas zu | wetter.de

Es ist also relativ eindeutig, dass hier Luftmassen sind, die sehr heiß sind und angezapft werden können, für Mitteleuropa. Es ist auch richtig, dass Modelläufe gab, gerade von Hauptläufen vom GFS, die Temperaturen für Deutschland über 40 Grad sehen, oder sahen, auch weit darüber.

Was aber völlig unseriös ist, dieses als Nachrichtenmeldung herauszugeben und die Leute zu verunsichern und eine Seriosität zu vermitteln, die es nicht gibt.

Zur Wahrheit gehört, es gibt ca. 51 Läufe vom europäischen Modell, das zweimal am Tag, 32 vom amerikanischen Modell, es gibt ein britisches Modell, ein deutsches Modell, ein kanadisches Modell, ein japanisches und es besteht keine Einigkeit über diese Wetterentwicklung. Wie auch bei diesem Zeitraum?
Dazu haben wir den Siebenschläferzeitraum, der Progression des Hochdrucks und dieser Hochdruck ist momentan noch westlich von uns, überschätzt in den Modellen.

Beispielhaft war das 2018, als die Modelle immer wieder zeigten, jetzt kommt die Atlantikluft zur Abkühlung und der Hochdruck genau über uns blieb, bis an den Hundstagen, dann durch eine Vorderseite aufgelöst worden ist, für paar Tage.
Ich war bei diesen gezeigten Entwicklungen von Anfang an skeptisch, ob das Wandern des Hochdrucks vom zeitlichen Fenster nicht (völlig) überschätzt wird.

Er wird überschätzt und deswegen wird am Wochenende noch keine Hitze in Deutschland ankommen. Auch das wurde simuliert.
Was unstrittig ist, dass das Potenzial, dass es nächste Woche sehr heiß wird, trotzdem sehr hoch ist, was aber im Juli auch immer mal möglich ist, gerade bei so einer Grundkonstellation.

Fazit:

Es stehen sehr heiße Luftmassen parat. Sie werden angezapft werden, so dass wir in der nächsten Woche im Bereich 18-21 Juli sehr heiße Tage haben werden.
Die große Hitze kommt aus Südwesten. Es ist fraglich, wie weit sie nach Norden vorkommen wird. In Hamburg wäre ich in Sorge vor der Hitze relativ entspannt,, in Karlsruhe wiederum nicht. Die Modelle überschätzen nach dem Siebenschläferzeitraum die Dynamik.
43-46 Grad sind heute morgen, mehr als unwahrscheinlich. Ich schließe sie sogar aus. Um die 40 sind möglicherweise drin, aber auch die sind alles andere als sicher.
Österreich hat sich leider schon zu einer anderen Klimazone entwickelt, wenn aber auch hier von den ganz heißen Rechnungen etwas Abstand genommen worden ist.

Was das größte Problem ist, ist die Trockenheit. Da sollte man auch keine Hoffnung haben, wie will bei Luftmassen, die direkt aus der Wüste kommen, oder angrenzen und solchen Hochdruckbollwerken, Regen entstehen?

Deswegen, mir ist einfach wichtig, dass hier auch nicht unseriöse Meldungen als unseriös tituliert werden. Der Klimawandel ist schlimm genug und imminent genug. Aber auch hier haben wir die echte Rechnung doch noch lange nicht bekommen. Wir müssen nicht in diesem Sommer schon den Untergang ausrufen, wenn das alles andere als sicher ist. Es wird auch in dem Fall schon reichen, wie heiß es nächste Woche werden wird, gerade im Süden.

Interessant und man muss auch Hoffnungsschimmer benennen dürfen, dass die Meereseisbedeckung höher ist als die letzten Jahre um den Nordpol. Hier bin ich einfach froh, dass nicht wie jedes Jahr Rekorde gebrochen werden. Eine höhere Meereisbedeckung würde(!) zu einem wirklichen Jetstream führen, und somit zu mehr Dynamik => Regen.
Anhang anzeigen 29170

Meereisportal: Karten Meereisausdehnung Arktis/Antarktis

Die Modelläufe waren die letzten Tage in jedem Fall sehr spannend, und interessant. Da bin ich auch auf die nächsten Tage gespannt.
Danke für die Einordnungen.

Kachelmannwetter, die ich aufgrund einiger Radare ganz gerne benutze und über die ich zumindest lose gelesen habe, dass die Modelle ganz gut sind, weil sie mehrere übereinander legen, ist jetzt auch schon "zurückgerudert" (die sagen auch immer sehr bewusst, dass gerade die weiter Vorausschau sehr wage ist). Da stand gestern für Montag noch 43 Grad drin, jetzt "nur" noch 35. Warum die dann für den Mittwoch auf das absolut obere Ende des Zielkorridors mit 40 springen, während sie für den Dienstag noch das untere als wahrscheinlich ansehen, kann ich mir nicht erklären, aber gut. Zumindest ist da jetzt auch die Vorhersage, dass der obere Rand über die komplette Zeit 40 Grad sind, sprich die 43-46 sollten hoffentlich wirklich nicht fallen.

1657530654671.png
 
also bei uns rund um Berlin ist die Voraussage von 40 (vor einer Woche) mittlerweile auf 25 grad für den zeitraum so um den 18. gefallen.
 
Danke für die Einordnungen.
Zumindest ist da jetzt auch die Vorhersage, dass der obere Rand über die komplette Zeit 40 Grad sind, sprich die 43-46 sollten hoffentlich wirklich nicht fallen.

Kachelmann ist sehr EZ (EZMWF ist das europäische Wettermodell) zugeneigt. Er stellte, immer heraus, wie es anderen Modellen überlegen war. Ja, ist es wohl, aber bei weitem nicht mehr so wie früher. Es hat auch in dem Sommer, schon öfter Hitze gezeigt, die sich dann in Luft aufgelöst hat.

Der EZ HL zeigt heute am Ende die 40 für das RMG. Die schließe ich auch nicht aus, weil irgendwie muss die Hitze ja aufgelöst werden, und das geht meist nur über ein über uns Stülpen.
Im Zeitraum 18-21 Juli sind in jedem Fall die heißesten Tage zu erwarten. Mittwoch wissen wir dann mehr.
 
Aber aber aber.. Sollte heute nicht die Hölle hitzefrei bekommen?

Es wurden doch sehr differenzierte Prognosen abgegeben, dass es so werden kann, aber eben nicht muss.
Von seriösen Leuten wurde eben die Möglichkeit in den Raum gestellt, aber eben mit Einschränkungen.
Was möchtest du denn mit deinem aber aber sagen?
 
Zumal es im RMG schon ziemlich lange konstant heiss und die tage unter 30 Grad schneller zu zählen sind😉
 
schon irre irgendwie, diese Werte.... das ist nicht Südspanien oder der Nahe Osten, sondern England... :crazy:
 
Die 40-Grad-Marke könnte heute fallen, wahrscheinlich irgendwo im Dreieck zwischen Hamburg, Hannover und Magdeburg:



Die Karte könnte von einem Wüstenstaat sein, aber nein, es ist tatsächlich Deutschland. ;)
 
40Grad in Hamburg und 35 in Flensburg..krass..
Wien kommt aus den 30ern gar nicht mehr raus..übel
Die 31 Grad in Köln täuschen gefühlt sind das 36-37 und Waschküche
 
Oben