Feuerwerk - ja oder nein?


Ironischerweise ist es dein Post selber.
Nur meckern und jammern. Keine konstruktiven Vorschläge für Kompromisse machen. Alles immer nur schwarz oder weiß sehen. Nur seine eigene Position verstehen aber nicht ein Versuch sich in die andere Position rein zuversetzen.
Ein zentrales Feuerwerk
 
Also ich habe ja den Eindruck, dass Leute die behaupten, dass Feuerwerke von Profis langweilig sind, noch nie ein Vernünftiges selber live gesehen haben.
Wenn das choreographiert ist, mitunter mit musikalischer Untermalung dann ist das um Welten schöner anzusehen, als die Nummer an Silvester.

Dafür zahlen die Leute sogar Geld, zB beim Sommernachtstraum München kosten die billigsten Karten 39eur und es zieht jedes Jahr mehrere 10tausende Leute an.

Also schaut euch sowas erstmal an, bevor ahnungslos erzählt wird, dass sowas lame ist.
Natürlich können organisierte Feuerwerke toll sein. Solche Spektakel haben aber nur wenig mit dem Selbstzünden von Raketen (bzw. Batterien) zu tun.

Das Argument mit den Kindern wurde schon gebracht. Mit meinen 3- bzw. 6-jährigen ist es nicht so einfach mal eben um 23 Uhr Abends zu einer Großveranstaltung mit zehntausenden Menschen zu gehen.

Mit meiner sechsjährigen Tochter habe ich letztes Jahr ein grandioses Feuerwerk im Disneyland Paris erlebt. Absolut spektakulär. Verbunden mit Drohnen und modernster Lichtshow. Hat mich auch nochmal richtig begeistert (normale Höhenfeuerwerke, wie etwa auf einem Volksfest, ohne besondere Kulisse finde ich demgegenüber mittlerweile meist ziemlich lame).

Zu Silvester habe ich dann für die Kids (zu kindegerechter Zeit - also weit vor Mitternacht) ein paar Vulkane und ähnlichen Kleinkram (da waren auch Böller dabei - davon habe ich aber nur einen gezündet, weil mir das nix bringt und die Kinder nur erschreckt) sowie eine €20 Batterie abgebrannt. Das Erlebnis war da für alle Beteiligten nochmals was ganz anderes und trotz dem sehr bescheidenen Aufwand für meine Tochter wohl mindestens genauso faszinierend wie das Disney-Spektakel. Man ist viel unmittelbarer dran, bestimmt selbst das wann und wo und hat diesen Moment der Spannung zwischen Zündung, dem hörbaren Zischen der Zündschnur und dem Abschuss (den man auch ganz anders hört, sieht, riecht und wahrnimmt als bei einem Feuerwerk was in mindestens fünfzig Meter Entfernung gezündet wird). Für die Kinder war das total krass, dass der Papa im eigenen Garten sowas veranstalten kann (zugegebenermaßen natürlich auch zum ersten Mal seit Corona).

Das ist wie selber kicken bzw. beim örtlichen Kreisklassenverein anfeuern im Vergleich zu Fußball im Stadion oder vor dem Fernseher gucken. Oder selbstgemachte Fotos von einer Sehenswürdigkeit mit den Abbildungen im Hochglanzbuch des Starfotografen vergleichen. Natürlich sind die Profis viel besser und es kann ganz toll sein deren Kunst zu sehen. Man ist aber nur noch Betrachter, ganz weit weg in einer unpersönlichen Atmosphäre.

Wenn ich die Sachen selbst zünde ist das allein mein Feuerwerk. Ich agiere und bin nicht nur Konsument. Ich muss dafür zwar keine besondere Leistung erbringen - eine Zündschnur anzünden kann schließlich jeder. Und doch ist das für mich auch heute noch was ganz besonderes. Und bei unseren Nachbarn war das um Mitternacht genauso. Der Himmel war von allen Seiten erleuchtet von anderen Raketen - die Nachbarn und insbesondere deren Kinder (die etwas älter als meine sind, die zu der Zeit schon längst im Bett waren) hatten nur Augen für das was sie selbst hochgeschossen haben.

Ein zentrales Feuerwerk würde dieses Erlebnis nicht ansatzweise ersetzen. Wer das sehen will kann das ganze Jahr zu den entsprechenden Veranstaltungen gehen und sich das ansehen - davon gibt es mehr als genug (jede Popels-Kirmes hat doch mittlerweile mindestens ein Feuerwerk im Programm).
 
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Gerade mit den Kollegen am Mittagstisch über das Thema gesprochen.

Unterm Strich:

40% ... Ist mir alles egal.

59%... Verbieten??? So ein Schwachsinn. Früher war das doch auch kein Problem. Und überhaupt, die anderen...

1%... Fand, dass das ganze unbedingt überdacht werden muss.
Nach der Erkenntnis, dass die Diskussion (in dem Fall) völlig sinnlos ist, habe ich mich wieder aufs Essen konzentriert
 
Warum lügst Du Dir eine Parallel-Realität zusammen?
Die echten Verhältnisse in anderen Ländern findet man z.B. hier (s. vor allem Tabelle unten): https://www.feuerwerksvitrine.de/aktuelles/themenartikel/feuerwerk-in-anderen-laendern.html
Oja sehr sinnvoll die nirgendwo so deutlich definierten Vorschriften diesbezüglich von eienr Feuerwerkslobbyseite zu verlinken.

GB ist es der Verkauf (vor allem online) seit neuerdingsganzjährig erlaubt das private Abbrennen unter strafe verboten.
Schottland komplett verboten ganzjährig, Irland nur Tischfeuerwerk privat erlaubt usw.
Einzig Belgien, Polen und Tschechien sind korrekt

mal ein kleiner ausschnitt
 
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Das ist doch frei erfunden. Wie viele Prozent der "Böllerfreak" geht bei Euch denn so ins Naturschutzgebiet? In den verrufenen Innenstädten dürften ja nicht viele sensible Wildtiere sein.
Ich kann zu meinem Bedauern allerdings nicht ausschließen, dass ich beim Feuerwerken aus Versehen auf eine Ameise getreten bin :D
Meine Fresse
Sieh dir die ganzen Rezenssionen von feuerwerken auf YOutube an. Wo zünden die zu 90% das Zeug?
Vor allem die dicken Kaliber.
 
Otto Normalverbraucher lädt sein Silvester-Feuerwerk auch nicht auf YT hoch :rolleyes:
Das ist doch nur die Creme de la Creme derer, die damit auf dicke Hose machen.
 
Also ich habe ja den Eindruck, dass Leute die behaupten, dass Feuerwerke von Profis langweilig sind, noch nie ein Vernünftiges selber live gesehen haben.
Wenn das choreographiert ist, mitunter mit musikalischer Untermalung dann ist das um Welten schöner anzusehen, als die Nummer an Silvester.

Dafür zahlen die Leute sogar Geld, zB beim Sommernachtstraum München kosten die billigsten Karten 39eur und es zieht jedes Jahr mehrere 10tausende Leute an.

Also schaut euch sowas erstmal an, bevor ahnungslos erzählt wird, dass sowas lame ist.
Braucht auch kein Mensch, verursacht genauso Lärm, Dreck und stört die Umwelt.
Wenn Verbot, dann ein Totalverbot für alle Pyrotechnik. :belehr:
 
Gerade mit den Kollegen am Mittagstisch über das Thema gesprochen.

Unterm Strich:

40% ... Ist mir alles egal.

59%... Verbieten??? So ein Schwachsinn. Früher war das doch auch kein Problem. Und überhaupt, die anderen...

1%... Fand, dass das ganze unbedingt überdacht werden muss.
Nach der Erkenntnis, dass die Diskussion (in dem Fall) völlig sinnlos ist, habe ich mich wieder aufs Essen konzentriert

Mein Sohn findet das Geböller übrigens auch gut. Der Rest der Famile teilt diese Begeisterung nicht.
Es würde stattdessen lieber das Karnevals-Brauchtum abschaffen, wenn er die Wahl hätte, was verboten gehört. ;)

Aus meiner toleranten Sicht können ruhig beide Brauchtums-Fun-Events (mit Kollateralschaden) weiterhin bestehen, solange sich deren Fans noch einigermaßen zivilisiert bis sozial benehmen können.

Wenn das nicht mehr zu gewährleisten ist, sind ggf. auch beide Events durch Verbote und Einschränkungen beim traditionellen Treiben gefährdet.

Die Appelle an Vernunft (wie auch beim Tempolimit) sind nicht wirklich an das diesbezüglich auffällige Klientel zu vermitteln, also müssen leider stringentere Maßnahmen her.

Schade für die "vernünftigen" Böllerfans, doch ist eine Selbstreinigung der Böllerszene nicht zu erwarten.
 
Von mir aus kann man beides verbieten. Konnte Karneval noch nie etwas abgewinnen, im Gegenteil. Und das obwohl ich lange in Karnevalshochburgen gelebt habe. Aber dieses kollektive besaufen und sich zum Affen machen habe ich nie nachvollziehen können...
 
Dass es Rassismus immer gab und immer geben wird, ist klar, s. die Sklaverei. Selbst Kant als bedeutendster Philosoph deutscher Aufklärung war lupenreiner Rassist. Solange Menschen schlichten Gemüts von scheinbar einfachen Erklärungen und Feindbildern versorgt werden und andere davon (zB in Wahlen) profitieren, wird es das geben. Was man aber erreichen kann, ist das Bewusstsein dahingehend zu schärfen, dass die Probleme vielschichtiger sind und nichts mit Rassen, Völkern etc. per se zu tun haben.

Wer Lust hat kann mit einem 3 Stündigen Podcast bei Tilo Jung mit Prof. El-Mafaalani starten. Sehr aufschlussreich.
 
Sachsen ist aber in etlichen Fällen - nicht in allen - wirklich eine andere Sprache und andere Kultur.

Um nicht zu sagen: Ausland. ;)

Off-topic, aber was bringt einen dazu ausgerechnet im Non-Sports in alten Threads zu blättern? Masochismus?

Das ist ganz bestimmt kein Spaß, in solch trüben Gewässern zu fischen. Ist nur in solchen Fällen nützlich, wenn man die früheren Beiträge nicht mehr im Originalzitat oder im Kontext der entsprechenden Agenda im Hinterkopf behalten hat.
 



Nochmal: Spar dir doch diesen whataboutism. Sachsen ist zwar sehr speziell, aber dann hätte ich gerne die Videos, auf denen Einsatzkräfte angegriffen werden bzw. generell eine ähnliche Intensität zeigen. Bilder wie Silvester 2022 gab vorher noch nie und nirgends. Selbst bei 1.Mai Randalen hat man wenigstens die Sanitäter nicht gezielt attackiert. Übrigens deine Anmerkung mit München.... vielleicht wollen und bekommen da weniger Menschen die deutsche Staatsangehörigkeit. Also zum zweiten: Deutscher Pass ungleich erfolgreiche Integration. Im anderen Thread hat das sogar die Innenministerin erkannt.


Dass es Rassismus immer gab und immer geben wird, ist klar, s. die Sklaverei. Selbst Kant als bedeutendster Philosoph deutscher Aufklärung war lupenreiner Rassist. Solange Menschen schlichten Gemüts von scheinbar einfachen Erklärungen und Feindbildern versorgt werden und andere davon (zB in Wahlen) profitieren, wird es das geben. Was man aber erreichen kann, ist das Bewusstsein dahingehend zu schärfen, dass die Probleme vielschichtiger sind und nichts mit Rassen, Völkern etc. per se zu tun haben.

Wer Lust hat kann mit einem 3 Stündigen Podcast bei Tilo Jung mit Prof. El-Mafaalani starten. Sehr aufschlussreich.


Vermutlich wäre der für mich so aufschlussreich wie für dich ein Podcast von diesem Autor (wenn es ihn gäbe). Die Laier von Rassismus zieht hier einfach nicht. Die Videos, die Berichte der Einsatzkräfte...einfach alles spricht hier eine deutliche Sprache. Man hat es doch sonst auch so mit Fakten. Stattdessen wird verzweifelt irgendwas mit "ja aber die Deutschen" rumgeworfen und von Rassismus geredet. Exakt ebenso ist es eine Zeit in Nachbarstaaten verlaufen, die mit ähnlichen Phänomenen zu kämpfen haben/hatten. Mit entsprechendem Ergebnis.

Aber zur Nachfrage: Welche Lösungsansätze würdest du vorschlagen im Angesicht dessen, dass die Probleme vielschichtig sind?
 
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