In der Tat. Vor allem braucht es dabei aber auch die "richtige" Art von Niederschlag. 100mm Regen in einem Monat sind nicht gleich 100mm Regen im Monat. Der Boden hat rein gar nichts davon, wenn praktisch alles auf einmal kommt. Nicht nur kann er mit soviel Niederschlag überhaupt nichts anfangen, gesättigt ist gesättigt, es wird dabei auch noch Erdboden weggespült. Man gießt ja auch keine Blumen nach dem Motto "4 Wochen ohne und dann nen ganzen Eimer drüber".
Es braucht eine beständige Feuchte, nicht zu viel und nicht zu wenig. Und genau das ist das Problem. In den letzten Jahren hat es sich ein Stück weit zu mehr Starkregen und längeren Dürreperioden verschoben, und beides ist schlecht für die Umwelt. Und wenn die unteren Bodenschichten erstmal zu trocken sind, dann dauert es sehr lange bis sie sich erholt haben. Da muss man nicht uninformiert drüber rummäkeln das es doch gerade viel zu nass und damit jetzt alles wieder in Ordnung sei. So funktioniert das einfach nicht.
Der Januar war im Norden und teilen des Westens zu nass, im Süden viel zu trocken. Der Februar war in Teilen des Ostens etwas zu feucht, in Teilen des Nordens im Normalbereich, und ansonsten viel zu trocken. Der März war jetzt praktisch flächeneckend viel zu feucht, was hauptsächlich an einem extrem ausgeprägten Starkregenereignis Anfang des Monats lag. Da muss man nun nicht so tun als ob sich der Boden insgesamt vor Feuchte kaum retten kann.