Obmann
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Das Problem ist, dass es beim Wetter mittlerweile so ist, das hier einige gemerkt haben, dass man damit relativ leicht Geld verdienen kann. Sozusagen 9Live für Wetter.
Ich sehe die Entwicklung bei den Wettervorhersagen, auch im kommerziellen Bereich sehr kritisch. Es ist immer mehr ein Clickbaitspiel geworden.
Da ist es auch sehr lustig, (Achtung jetzt muss ich rechtlich sehr aufpassen bei dem Herrn) Jörg Kachelmann im bekanntesten Forum zu Wetter das Major Warming 2018 und die Folgen als Hokospokus bezeichnet. Die Folgen führten damals zu einem Ende Eisfebruar und das SSW war so heftig, dass es in meinen Augen relevanten Einfluss hatte, dass das Jahr 2018 in Mitteleuropa so heiß und sonnig wurde. Ein SSW kann bis zu 6 Monate wirken.
Jetzt sind wir bei dem Thema soweit angekommen, dass man sich auf Kai Zorn (oh auch rechtlich aufpassen) Niveau angekommen ist und aus Stratosphärenkarten dann in die Troposphäre kopiert werden und Schlussfolgerungen gezogen werden.
Das ist für mich mich Jahrmarkthokospokus. Der DWD Ist hier als staatliche Organisation wirklich gut aufgestellt. Hier hat man auch Stratosphärenereignisse in den Prognosen implementiert. Helge Tuschy hat sich hier einen Nahmen gemacht. Zum SSW 2021 hat man z.B. diesen Artikel verfasst.
www.dwd.de
Der Januar war damals zum neuesten Mittel minimal zu kalt, der Februar viel zu warm. Also auch hier zeigt sich, MW=> kaltes Wetter ist zu kurz gegriffen. Es erhöht die Wahrscheinlichkeit und gerade 2018 ist eben ein sehr prägendes Beispiel. Hier sah es nach einem warmen Februar aus, die Karten waren recht eindeutig, als dann das MW kam und die Karten sich umgedreht haben. Auf einmal kam eine heftige Ostlage.
Das spricht übrigens absolut gegen die weiter verbreitete These MW sind in den Karten implementiert. Hauptläufe schlagen hier zuerst an, weil die Kopplung Stratosphäre und Troposphäre weiter nicht in Gänze erforscht ist, vielleicht auch nie wird.
Ich warne auch wirklich davor, gerade wie es von Kachelmannwetter nun gemacht wurde, ein MW in 8 Tagen als sicher anzusehen. Ich habe schon erlebt, dass es nur nach einem normalen Warming aussah(was im Winter wiederholt vorkommt), und aufeinmal im Istzustand war der Zonalwind dann doch negativ und somit ist eine Umkehrung der Strömungsverhältnisse möglich/wahrscheinlich und die Bedingungen eines MW erfüllt sind.
Gestern sahen die Prognosen auch auf einmal gar kein Major Warming mehr. Ich habe einen guten Wetterfreund, der sogar mit der Uni Berlin in Kontakt ging, weil sie die einzigen validen Karten hier in Deutschland haben, warum das Angebot zurückgefahren wurde. (Kürzung der Mittel).
Hier entwickeln wir uns leider zurück.
Aber mit paar frei verfügbaren Karten in die Analyse zu gehen 8 Tage vorher, ist für mich nicht wirklich seriös.
Stand jetzt, ist ein Major Warming möglich, seit gestern wieder unwahrscheinlicher. Es fände im Zeitraum bis zum 8-10ten Januar statt. Eine Kopplung in die "Welt nach unten" findet meist in 7-14 Tagen statt.
Ab dem 7ten Januar sind die Anzeichen für einen kühleren Abschnitt relativ durchgehend, unabhängig von einem MW. Die Gefahr einer Dümpellage, relativ fußkalt, trocken, viel Bewölkung halte ich momentan aber auch für recht hoch. Winterwetter in höheren Lagen (ab ca. 400 bis 500 Meter) wieder wahrscheinlicher, Flachlandwinter für mich eher unwahrscheinlich.
Ach ja und für alle, die wie ich mit der Dunkelheit um diese Jahreszeit kämpfen. Ab übermorgen gewinnen wir nicht mehr nur eine halbe Minute abends, sondern eine ganze Minute am Abend.
Momentan sind wir schon beim Sonnenuntergang auf dem Niveau vom 24ten November angekommen. Ab dem 4ten Januar gewinnen wir nicht nur dann am Abend Tageslänge, sondern auch am Morgen.
Ich sehe die Entwicklung bei den Wettervorhersagen, auch im kommerziellen Bereich sehr kritisch. Es ist immer mehr ein Clickbaitspiel geworden.
Da ist es auch sehr lustig, (Achtung jetzt muss ich rechtlich sehr aufpassen bei dem Herrn) Jörg Kachelmann im bekanntesten Forum zu Wetter das Major Warming 2018 und die Folgen als Hokospokus bezeichnet. Die Folgen führten damals zu einem Ende Eisfebruar und das SSW war so heftig, dass es in meinen Augen relevanten Einfluss hatte, dass das Jahr 2018 in Mitteleuropa so heiß und sonnig wurde. Ein SSW kann bis zu 6 Monate wirken.
Jetzt sind wir bei dem Thema soweit angekommen, dass man sich auf Kai Zorn (oh auch rechtlich aufpassen) Niveau angekommen ist und aus Stratosphärenkarten dann in die Troposphäre kopiert werden und Schlussfolgerungen gezogen werden.
Das ist für mich mich Jahrmarkthokospokus. Der DWD Ist hier als staatliche Organisation wirklich gut aufgestellt. Hier hat man auch Stratosphärenereignisse in den Prognosen implementiert. Helge Tuschy hat sich hier einen Nahmen gemacht. Zum SSW 2021 hat man z.B. diesen Artikel verfasst.
Wetter und Klima - Deutscher Wetterdienst - Thema des Tages - Plötzliche Stratosphärenerwärmung, was nun?
Am 05./06.01.2021 fand ein so genanntes "major sudden stratospheric warming" (SSW) statt. Was sich dahinter verbirgt und wie es dazu kam, soll im heutigen Tagesthema beleuchtet werden. Ebenso sollen die potenziellen Auswirkungen für die Mittel- und Langfristvorhersage kurz erwähnt werden.
Der Januar war damals zum neuesten Mittel minimal zu kalt, der Februar viel zu warm. Also auch hier zeigt sich, MW=> kaltes Wetter ist zu kurz gegriffen. Es erhöht die Wahrscheinlichkeit und gerade 2018 ist eben ein sehr prägendes Beispiel. Hier sah es nach einem warmen Februar aus, die Karten waren recht eindeutig, als dann das MW kam und die Karten sich umgedreht haben. Auf einmal kam eine heftige Ostlage.
Das spricht übrigens absolut gegen die weiter verbreitete These MW sind in den Karten implementiert. Hauptläufe schlagen hier zuerst an, weil die Kopplung Stratosphäre und Troposphäre weiter nicht in Gänze erforscht ist, vielleicht auch nie wird.
Ich warne auch wirklich davor, gerade wie es von Kachelmannwetter nun gemacht wurde, ein MW in 8 Tagen als sicher anzusehen. Ich habe schon erlebt, dass es nur nach einem normalen Warming aussah(was im Winter wiederholt vorkommt), und aufeinmal im Istzustand war der Zonalwind dann doch negativ und somit ist eine Umkehrung der Strömungsverhältnisse möglich/wahrscheinlich und die Bedingungen eines MW erfüllt sind.
Gestern sahen die Prognosen auch auf einmal gar kein Major Warming mehr. Ich habe einen guten Wetterfreund, der sogar mit der Uni Berlin in Kontakt ging, weil sie die einzigen validen Karten hier in Deutschland haben, warum das Angebot zurückgefahren wurde. (Kürzung der Mittel).
Hier entwickeln wir uns leider zurück.
Aber mit paar frei verfügbaren Karten in die Analyse zu gehen 8 Tage vorher, ist für mich nicht wirklich seriös.
Stand jetzt, ist ein Major Warming möglich, seit gestern wieder unwahrscheinlicher. Es fände im Zeitraum bis zum 8-10ten Januar statt. Eine Kopplung in die "Welt nach unten" findet meist in 7-14 Tagen statt.
Ab dem 7ten Januar sind die Anzeichen für einen kühleren Abschnitt relativ durchgehend, unabhängig von einem MW. Die Gefahr einer Dümpellage, relativ fußkalt, trocken, viel Bewölkung halte ich momentan aber auch für recht hoch. Winterwetter in höheren Lagen (ab ca. 400 bis 500 Meter) wieder wahrscheinlicher, Flachlandwinter für mich eher unwahrscheinlich.
Ach ja und für alle, die wie ich mit der Dunkelheit um diese Jahreszeit kämpfen. Ab übermorgen gewinnen wir nicht mehr nur eine halbe Minute abends, sondern eine ganze Minute am Abend.
Momentan sind wir schon beim Sonnenuntergang auf dem Niveau vom 24ten November angekommen. Ab dem 4ten Januar gewinnen wir nicht nur dann am Abend Tageslänge, sondern auch am Morgen.

