Auch wenn heute andere Threads glühen, kurze Anmerkung zu meinem letzten Post.
Am Ende war es so, wie ich es im Gefühl hatte. Die große Septemerhochsommerlage für Mitteleuropa wird nicht kommen. Lange Zeit sah definitiv so aus, als würde noch einmal einen echten Hochsommernachschlag für alle geben.
Aber das Tief spielt am Ende zumindest für den Westen und die Mitte Deutschlands eine zu große Rolle. Im Osten geht der Sommer definitiv noch weiter, schwül, aber auch nicht störungsfrei. Die Wolken werden die Woche immer mehr zunehmen und in den Modellkarten wird zunehmend auch das Geopotenzial abgebaut, welches man eher aus Nordafrika kennt. Deswegen der Hochsommer wird langsam oder auch schneller zu Ende gehen.
Eine Voraussage für den Herbst gebe ich nicht ab, das überlasse ich denjenigen, die diese Woche schon Anfang letzter Woche vorhergesagt haben. Von den Karten erwarte ich aber jetzt weder echten Herbst, aber auch keinen September der 1947 schlägt. Vom ersten Eindruck leichten zu warmen September.
Jeder kann morgen sich einmal die Wetterapps zu Gemüte führen, je weiter westlicher man wohnt, desto mehr müsste es einen Ruck zu nicht mehr ganz so warmen Wetter geben. Die Prognosen in den Apps von morgen, sind die Läufe von heute.
Hier noch kurze Einordnungen des Sommers. Es ist der 28te zu warme Sommer hintereinander.
Erst kühl, dann heiß: Der Sommer 2024 war laut DWD im Durchschnitt deutlich zu warm. Die Höchsttemperatur betrug 36,5 Grad Celsius, es wurden aber auch frostige 1,4 Grad gemessen. Auf Helgoland gab es nicht einen einzigen Sommertag.
www.tagesschau.de
Und für unseren österreichischen Freunde hier ein klares Urteil.
Auch wenn es beim derzeitigen Wetter überrascht: Der meteorologische Sommer ist mit dem Monatswechsel beendet, damit ist es Zeit eine Bilanz zu ziehen. Und die hat es in sich, denn der heurige Sommer war außergewöhnlich!
uwz.at