Der große Auto-Thread



Sickomio
(Weiß grad nicht ob das hier rein gehört, falls nein bitte 1 Admin verschieben dangeee)
E-Autos aus China sind längst Babo. Tier 1 und so
 
@Kalle6861

Ich habe meinem Sohn tatsächlich mal die Photos vom lässigen Ford Cortina geschickt, aber der meinte dazu nur: "Macht bestimmt ein schönes Geräusch in der Schrottpresse :LOL: ."
So ein Banause! :mad:
Ich würde den ja nehmen, wenn ich ein Auto benötigen würde. Hat was vom Bluesmobil (English version). :smoke:
Hat der Lenkradschaltung? (Bild 1). Schon ewig nicht mehr gemacht.... :LOL: (y) Parken wäre aber auch sonst das größte Problem oder ich müsste mir für den extra eine Garage mieten. Quasi unmöglich hier. Die Garagen, die es hier (zu mieten) gibt, gehören zum Erbvermögen.
Bei mir um die Ecke stand auch mal eine Zeitlang ein lässiger Ford Taunus 17 M zum Verkauf. Noch lässiger zum Einparken oder zum Draußenstehenlassen, wenn mal ein Platz frei ist. Mein Sohn hielt aber auch nix von dem. Und da ich sowieso kein Auto brauche, schlug ich mir die Idee wieder aus dem Kopf.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist denn von Euch schon mal jemand den (aktuellen) Mini Cooper oder gar die S-Version gefahren und kann bissken darüber erzählen?
Das könnte nämlich mein nächstes Auto sein. Ich hab den Cooper aufgrund seiner Form schon immer geliebt. :love:
Im Moment fahre ich ja noch einen Golf-7 mit 1,4 Liter Turbo-Benziner mit 140 PS. Der ist etwa 10 Jahre alt und hat 70.000 km runter.

Natürlich wäre es das vernünftigste, den so lange wie möglich weiterzufahren...Ich hätte aber gern ein bisschen mehr Fahrspaß. :D Der Golf fährt wie eine Sänfte und idiotensicher. Was natürlich auch seine Vorteile hat.

Die Frage ist, reicht der normale Cooper mit 3-Zylinder und 136 PS oder wäre die bessere Wahl der Cooper S mit ca. 180 PS.
Ich weiß nämlich nicht so recht, was ich von den 3-Zylinder Motörchen halten soll, bzgl. Haltbarkeit.

Irgendwo hab ich auch gelesen, dass der Preisunterschied (gebraucht) zwischen Cooper und Cooper S - ausstattungsbereinigt - gar nicht mehr so groß ist.
Mein bester Kumpel hat den Cooper S mit 192 PS. Geile Karre, die richtig Spaß macht. Go-Kart Feeling vom Feinsten. Wenn du den Platz nicht brauchst, da keine Kinder oder Hunde, dann machen!
 
Zuletzt bearbeitet:
@Kalle6861

Ich habe meinem Sohn tatsächlich mal die Photos vom lässigen Ford Cortina geschickt, aber der meinte dazu nur: "Macht bestimmt ein schönes Geräusch in der Schrottpresse :LOL: ."
So ein Banause! :mad:
Ich würde den ja nehmen, wenn ich ein Auto benötigen würde. Hat was vom Bluesmobil (English version). :smoke:
Hat der Lenkradschaltung? (Bild 1). Schon ewig nicht mehr gemacht.... :LOL: (y) Parken wäre aber auch sonst das größte Problem oder ich müsste mir für den extra eine Garage mieten. Quasi unmöglich hier. Die Garagen, die es hier (zu mieten) gibt, gehören zum Erbvermögen.
Bei mir um die Ecke stand auch mal eine Zeitlang ein lässiger Ford Taunus 17 M zum Verkauf. Noch lässiger zum Einparken oder zum Draußenstehenlassen, wenn mal ein Platz frei ist. Mein Sohn hielt aber auch nix von dem. Und da ich sowieso kein Auto brauche, schlug ich mir die Idee wieder aus dem Kopf.
Enterben:belehr:
 
Einige Modelle meiner Matchbox-Auto-Sammlung sind über dieses Urteil definitiv gefährdet. :belehr: Den Ford Cortina mit Schachtel bekommt er jedenfalls schonmal nicht. :mad:
Das ist ja quasi dessen Nachfolger. Ich muss halt ausmisten, aber für die ganze Zeit draussen isser auch nix mehr.
Flugrost und so an den Chromteilen.
Bier (also kein Kölsch) können wir gerne mal trinken gehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe vor ein paar Jahren den Mini Roadster S mit 180 PS gefahren, aber nicht den aktuellsten. Das geht schon gut geradeaus, als Go-Kart würde ich das aber noch nicht bezeichnen. Da kann man mit ein bisschen Arbeit am Fahrwerk aber zumindest nah genug hinkommen. Die Minis sind auch vom Innenraum und Feeling her witzig und charmant. Ein Renault Megane Cup-Sport mit mechanischer Differentialsperre und 250 bis 300 PS ist vom Fahr- und Lenkverhalten ein richtiger Rallye-Rennwagen mit Straßenzulassung, aber irgendwie auch wieder dröge. Die wurden damals für die Homologation für knapp über 20.000 Euro verschenkt, daher sind die Gebrauchtwagenpreise konkurrenzlos günstig für so ein Auto.
 
N Kumpel meines Bruders hatte sich einst einen Mini Cooper S JCW geholt.

Er meinte der Wagen mache unheimlich Spaß, wenn man damit über Serpentinen fährt ... aber er sei nichts für die Autobahn.
Nunja, er wohnte in der Schweiz und hatte tatsächlich eine große faltbare Landkarte der Schweiz im Auto, auf welcher er vollgemalt hatte, welche bergigen Straßen er bereits befahren war.

Er war an dem Auto auf kurvigen Pässen unterwegs wie manch andere mit ihrem Motorrad.

Allerdings war ich eben nicht auf irgendeinem Alpen-Pass mit ihm unterwegs, sondern auf der Autobahn von Ostfriesland nach Frankfurt.
Und ja ... er hatte mit der Aussage zur Autobahn auch durchaus recht, das Mini Cooper S Fahrwerk ist dafür nicht gemacht, also sich nach stundenlanger Fahrt noch drin wohl zu fühlen.

Ich war gewissermaßen froh am Ende angekommen zu sein und bin nicht nochmal ne lange Strecke mit ihm gefahren.
 
Zur Krise am europäischen Automarkt und dem E-Auto-Boom in China (von chinesischen Herstellern) eine gute Zusammenfassung:
 
Die Liebe zum Verbrenner kommt in erster Linie weil man sonst in allen Technologien abgehängt wurde...
Jetzt kann man sagen E-Autos sind nicht wirklich die Zukunft aber auch im Sektor Software und Elektronik ist man absolut abhängig von anderen Märkten. Ich glaube der Premium Gedanke kann noch funktionieren bei den Deutschen Herstellern.
Aber damit bist du halt nicht mehr auf dem absoluten Massenmarkt unterwegs.
 
Die Liebe zum Verbrenner kommt in erster Linie weil man sonst in allen Technologien abgehängt wurde...

Würde ich anders formulieren - wegen der Liebe zum Verbrenner sind wir in allen anderen Technologien abgehängt. Beim Rest gebe ich dir Recht. Es geht gar nicht immer um die Antriebsart, sondern auch um andere Fortschritte rund ums Auto. Wenn ich mir die Software von VWs und Audis (die von Seat kenne ich nicht gut genug) im Auto selber anschaue, ist es immer ein absoluter Graus und bei meinem Wagen der größte Kritikpunkt, da glaube ich auch nicht, dass man damit ein wirkliches Premiumprodukt herstellen könnte.
Der nächste wird hoffentlich elektrisch sein können und dann keiner aus dem VW Konzern.
 
Aber ist man sich in Expertenkreisen und global gesehen (siehe Asien etc) nicht längst einig, dass wohl E-Mobilität für PKW die Zukunft der Antriebsarten sind und man viel mehr darauf setzen sollte - anstatt wie zahlreiche rechtskonservative Politiker in Europa, die weiterhin was von Technologieoffenheit bzgl. E-Fuels und Wasserstoff erzählen? Ich bin in der Materie nicht soo drin, aber die meisten Stimmen die man aus Fachkreisen doch dazu liest lauten ja eher, dass E-Fuels auf dem Massenmarkt weder sinnvoll noch wirklich zukunftsträchtig sind? Und Wasserstoff-Antriebe machen eher nur bei sehr großen Transportmitteln wie Schiffen oder Flugzeugen (on the long run) Sinn? Aber wenn ich hier falsch liege bitte korrigiert mich. Die Effizienz die man aus den bisherigen fossilen Brennstoffen rausholt bei PKW ist ja sagenhaft und beeindruckend, trotzdem wird diese Technologie aber in den nächsten Jahren bis Jahrzehnten doch aus banalen Gründen verschwinden, da diese Rohstoffe einfach endlich sind?
 
VW hätte unbedingt einen E-Polo oder noch besser einen E-Fox (oder wie auch immer deren letztes Einstiegsmodell hieß) produzieren müssen. Stattdessen sind sie nur ins Tesla-Level gegangen und das mit einer Hauruck-Aktion. Man liest, dass die ID-Reihe nicht besonders gut sei (ich bin da aber kein Experte).

Der Witz ist ja, dass die Verbrenner-Reihen der deutschen Unternhemen derzeit immer noch gut laufen. Auch in Übersee. Was aber fehlt ist der E-Auto-Absatz. Und in Deutschland hätten wir davon auch profitieren können.

Staat und Industrie haben sich aber schon lange in diese hochklassigere Falle manövriert, in der weniger Autos, aber zu hohen Preisen und hoher Marge verkauft werden, oft als Firmenwagen. Irgendwann haben aber alle Familien ihre Autos und warten dann einfach ab, während die Vertriebler jede Menge hochgezogene Augenbrauen in Richtung Flottenchef geworfen haben, wenn die nun mit einem E-Auto quer durch Deutschland brausen müssen (was halt mehr Zeit kostet).

Und naja, Strom ist halt auch vergleichsweise teuer in Deutschland.. die Rentabilitätsrechnungen für E-Autos leiden darunter im Vergleich zu anderen Ländern.

Was macht der Mensch? Er wartet einfach ab. Einerseits traut er der Batterie nicht und den viel zu hohen Preisen für das E-Auto, andererseits ist er sich nicht sicher, ob er wirklich nochmal einen Verbrenner kaufen sollte.

Ich glaube, es gibt sehr viele in Deutschland, die wirklich gerne, so wie früher in den 70ern, einen VW Käfer kaufen würden. So ein richtiges nettes, günstiges Volksauto, nur halt mit E-Antrieb, wenn es dieses Auto nur geben würde.
 
Ich würde erst auf ein E-Auto wechseln, wenn 100 Prozent geklärt ist, dass die Batterien im "Cradle to Cradle" - Modus laufen.
Bis dahin bleibe ich beim Verbrenner.
 
Habe was absurdes in einem aktuellen ZEIT Artikel zum Thema gefunden.. Regulierung führt zu Rabatt-Taktik führt zu weniger Nachfrage.

Dennoch lässt sich hieraus keine Volkswagen-spezifische Ursache für die Krise ableiten. Die Wettbewerber sind keineswegs billiger. Kia etwa verlangt für den EV3 mit 436 Kilometern Reichweite 35.990 Euro. Das wiederum sind nur 525 Euro weniger als beim ID.3 mit der mittelgroßen Batterie und 434 Kilometern.

Das liegt mutmaßlich an EU-Regeln, genauer gesagt an den CO₂-Flottengrenzwerten. Die Verordnung sieht für 2025 vor, dass alle neu zugelassenen Autos eines Herstellers im Durchschnitt 15 Prozent weniger CO₂ ausstoßen müssen als im Vergleichszeitraum 2021 bis 2024. Das bedeutet: Wer jetzt zu viele Elektroautos verkauft, die mit null Gramm in die Bilanz eingehen, dem könnten sie demnächst fehlen. 22 Prozent Elektroanteil müssen die Hersteller nächstes Jahr schätzungsweise schaffen. Da ist es kein Wunder, dass sie sich dieses Jahr mit Rabattaktionen und günstigen neuen Modellen zurückhalten und der Marktanteil wohl bei denselben knapp 17 Prozent wie 2023 verharren wird.

Die stetig sinkenden Preise für Batteriezellen ermöglichen es jedenfalls schon jetzt, auch mit E-Kleinwagen Geld zu verdienen. Bislang galt die sogenannte Top-down-Logik: Zunächst müssen Luxuskarren das Geld für die Investitionen in der Masse verdienen. Auch hier ist Tesla das beste Beispiel, wo nach den hochpreisigen Model S und Model X die etwas kleineren, aber viel günstigeren Model 3 und Model Y anliefen.

Die CO₂-Flottengrenzwerte gelten auch für Volkswagen. Und tatsächlich muss sich der Konzern anstrengen, sie nächstes Jahr zu erreichen. Insofern ist es schlüssig, dass die Elektroautos zurzeit zwar mit Aktionen rabattiert, aber nicht verschleudert werden. Man spart sich die Nachlässe für 2025 auf, weil Volkswagens Kleinwagen ID.2 erst 2026 kommt.

 
Oben