Der große Auto-Thread


Zumindest die meisten deutschen Autobauer. Scheinbar war die Maßgabe, bloß nicht zu attraktiv auszusehen, damit die Benzinschleudern keine Marktanteile verlieren. Tesla, Porsche und die (teure) Oberklasse sehen eigentlich gut aus.

Die chinesischen Autobauer kupfern da konsequent Porsche und Co. ab, da sieht das dann meist recht gut aus auch wenn die Technik nicht so ganz ausgereift ist:
xiaomi-su7-main-1.jpg

mg-cyberster-coupe-2024-auf-dem-goodwood-festival-of-speed.jpg

MG_Cyberster_IAA_2023_1X7A0184.jpg
 
Ausgerechnet VW will "erschwingliche" Autos bauen. Na dann mal zu. :D
Wobei ich den ID.2 schon ganz nett finde, wenn er denn so kommt, wie auf den Fotos.
Aber Anfang 2026 wird die Konkurrenz, auch in dieser Preisklasse, sicher schon recht groß sein.
 
ist das eigendlich ein ungeschriebenes gesetz dass e-autos so hässlich wie mein arschl0ch sein müssen oder wieso halten sich da konsequent alle hersteller dran
Sehr pauschales Urteil.
Geschmack ist ja auch unterschiedlich.
Ich bin gerade an Opel Corsa E und Peugeot 208 E am schauen. Gefallen mir beide ganz gut.
Ich hoffe du zeigst uns zum Vergleich nicht dein Ar.............:eek:
 
Sehr pauschales Urteil.
Geschmack ist ja auch unterschiedlich.
Ich bin gerade an Opel Corsa E und Peugeot 208 E am schauen. Gefallen mir beide ganz gut.
Ich hoffe du zeigst uns zum Vergleich nicht dein Ar.............:eek:

Da ist aber was dran. Deshalb wird der zitierte Renault 5 gefeiert, weil der was hermacht.
Die Karren müssen einfach cooler werden. Dann kämpft es sich auch leichter gegen Vorurteile oder Nachteile rücken in den Hintergrund.
Der Corsa sieht ganz fresh aus. Leider noch zu teuer.....
 
Zuletzt bearbeitet:
Zumindest die meisten deutschen Autobauer. Scheinbar war die Maßgabe, bloß nicht zu attraktiv auszusehen, damit die Benzinschleudern keine Marktanteile verlieren. Tesla, Porsche und die (teure) Oberklasse sehen eigentlich gut aus.

Die chinesischen Autobauer kupfern da konsequent Porsche und Co. ab, da sieht das dann meist recht gut aus auch wenn die Technik nicht so ganz ausgereift ist:
xiaomi-su7-main-1.jpg

mg-cyberster-coupe-2024-auf-dem-goodwood-festival-of-speed.jpg

MG_Cyberster_IAA_2023_1X7A0184.jpg


Das Tesla Design ist nun wirklich kein Bringer mehr.
Da sehe ich gute Chance dass die ordentlich Marktanteile verlieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Finde, dass allgemein nicht mehr so viel fehlt, damit die E-Autos flächendeckend attraktiv sind.
Übern Daumen sowas wie 5000 Euro weniger in der Anschaffung bei den Klein und Kompaktwagen sowie "400km" Reichweite, die immer erreicht werden.
Strompreis und Infrastruktur sind natürlich noch zwei entscheidende Themen. Ab 50 Cent wird es grenzwertig. Dauerhaft 30 Cent wäre ein Traum.
 
Meiner Meinung nach erforderlich:
  • der Wiederverkaufswert muss stabil werden und sich in etwa auf dem Niveau von Verbrennern einpendeln
  • das Laden muss im akzeptablen Bereich (15 Minuten) oder zuhause gut möglich werden
  • die Reichweite muss in den akzeptablen Bereich so ab 300km aufwärts (in Verbindung mit dem genannten Schnellladen)
  • die Technik muss ausgereift sein und den bisher gewohnten Qualitätsstandard erreichen
Das ist gar nicht mehr so viel. Feststoffbatterie mit hoher Reichweite und Laden in 10 Minuten und der Verbrenner ist Geschichte. Die deutschen Autobauer dürfen da gerne bei Innovation und Qualität wieder Vorreiter werden, statt "auch" E-Auto nur in viel teurer und/oder schlechter zu haben. Die CEOs und Manager die das verbrochen haben, müsste man im Nachhinein prügeln.
 
Für wen ist denn bitte eine Reichweite von 300km aufwärts akzeptabel? Persönlich ist alles unter 650km inakzeptabel.
Wenn du nach 280km nur 10 Minuten "tanken" musst und auch kannst, ist das für mich zumutbar. Das ist eine Mindestanforderung, kein Wunsch. Ich hätte natürlich gerne wieder über 650km, das ist für die meisten aber nicht zwingend erforderlich. Wenn ich lange Strecken fahre nehme ich die Bahn, ansonsten komme ich auf ca. 3000km pro Jahr. Es sind nicht alle Vertreter, die >100tkm im Jahr abreißen. Die können sich dann auch ein teureres Auto leisten, es gibt ja welche mit hoher Reichweite.
 
Für zumindest jeden, dem es zumutbar ist, zwei Mal im Monat zu tanken.......

Mal aus meiner Erfahrung. Ich bin nicht mehr ganz jung und habe ca 4 Stunden Fahrzeit als maximales Ideal für eine Anreise. Das deckt sich mit der gesetzlichen maximalen Lenkzeit von 4,5 Stunden.

Das bedeutet, dass man über den Daumen ca. 400 Kilometer überbrücken möchte, ohne zu Laden. Ein E-Auto sollte also durchaus diese 600+ Reichweite können, weil die tatsächliche Reichweite aufgrund unter realen Bedingungen sinkt (volle Rückbank, Kofferraum, Klimaanlage bzw. sehr kalte Außentemperatur).

Wenn das Auto die maximale Lenkzeit nicht in einem Rutsch bietet, ist das ein signifikanter Qualitätsnachteil. Häufiger möchte ich nicht gezwungen sein, einen Ladeplatz zu suchen.
 
Für wen ist denn bitte eine Reichweite von 300km aufwärts akzeptabel? Persönlich ist alles unter 650km inakzeptabel.

Ich finde dieses akzeptabel Argument immer ganz lustig. Am Ende ist es einfach Gewöhnung und Luxus, dass wir X km für akzeptabel halten. Vor x Jahren hielten wir auch einen Verbrauch von x mehr Litern pro km für akzeptabel. Im Jahr 2000 war ein Laptop mit 20 GB akzeptabel bzw. grandios.
Einen Schritt zurück gehen, ist halt nie einfach, aber das ist eigentlich der Weg den wir gehen müssten, idealerweise nur temporär bis eben die Technik wieder weiter ist im Laufe der Zeit. Aber wir sind eben nicht bereit zurückzutreten. Es muss immer schneller, weiter, besser werden. Und da nehme ich mich natürlich in verschiedenen Lebenslagen nicht aus.
 
Mal aus meiner Erfahrung. Ich bin nicht mehr ganz jung und habe ca 4 Stunden Fahrzeit als maximales Ideal für eine Anreise. Das deckt sich mit der gesetzlichen maximalen Lenkzeit von 4,5 Stunden.

Das bedeutet, dass man über den Daumen ca. 400 Kilometer überbrücken möchte, ohne zu Laden. Ein E-Auto sollte also durchaus diese 600+ Reichweite können, weil die tatsächliche Reichweite aufgrund unter realen Bedingungen sinkt (volle Rückbank, Kofferraum, Klimaanlage bzw. sehr kalte Außentemperatur).

Wenn das Auto die maximale Lenkzeit nicht in einem Rutsch bietet, ist das ein signifikanter Qualitätsnachteil. Häufiger möchte ich nicht gezwungen sein, einen Ladeplatz zu suchen.

Schrieb doch "sowie "400km" Reichweite, die immer erreicht werden."

Dann meine ich aber auch, dass dies für 99% aller Halter genug sein muss.
Für Leute, die 10000km und weniger fahren und nur sehr selten lange Strecken, reichen auch 200 bis 300 locker. Weil dann die besagten 2 Ladevorgänge im Monat.
Wenn man 600km fahren muss und dann ne Stunde Zeit wegen der Geschwindigkeit und ne halbe Stunden wegen Tanken verliert, ist das natürlich nicht geil, wenn man das nicht gewohnt ist. Auf der anderen Seite gibt es Leute, die solche Strecken immer mit 130 fahren und nie das Bedürfnis haben es anders zu tun. Ist ja auch nicht so, dass man so ne Strecke immer in 5 Stunden schafft. Dann sind es oft 6 und der Typ mit 130 braucht 6,5.
Jedenfalls Ruhrgebiet - München z.B.
 
Die Reichweite wäre nicht das größte Problem, wenn das Schnelladen unterwegs nicht so exorbitant teuer wäre. Bis zu 90 Cent für eine kWh sind eine Menge Holz...
 
Die Reichweite wäre nicht das größte Problem, wenn das Schnelladen unterwegs nicht so exorbitant teuer wäre. Bis zu 90 Cent für eine kWh sind eine Menge Holz...

Hängt halt davon ab, wo man lädt und mit welcher Ladekarte. EWE Go (gibt es an der Autobahn recht viele Ladesäulen direkt am McDonalds) zahle ich mit deren Karte 52 Cent. EnBW (der größte Anbieter) hat eigene Tarife, ebenso Ionity, Aral Pulse und Tesla - auch die sind weit verbreitet. 90 Cent zahlt man wirklich nur, wenn man ad hoc mit Kreditkarte lädt...was ich persönlich nie mache.

Was die Reichweiten und Ladegeschwindigkeit angeht: ein Hyundai Ioniq 6 schafft die 400 km auf der Autobahn ganz entspannt (bei Tempo 130) und lädt in 18 Minuten von 10 auf 80%. In der Zeit schaffe ich es gerade so, aufs Klo zu gehen und mir einen Kaffee zu holen.
Keine Ahnung, wer heutzutage noch 650 km am Stück fahren will/muss, aber einen Autofahrer, der 6h am Stück am Steuer sitzt, halte ich für relativ gefährlich - da lassen Aufmerksamkeit und Konzentration massiv nach.
Und der Wiederverkaufswert von Ioniq 5 und 6 ist jetzt auch nicht so verkehrt, wenn ich mir mal die Online-Portale ansehe. Man muss immer beachten, dass die meisten Autos der Jahre 2021 bis 2023 unter Abzug der Umweltprämie gekauft wurden.

Ich fahr jetzt seit 2 Monaten E-Auto und will nichts anderes mehr: auch wenn der Kia nicht das neueste Modell ist, ist er leise, sparsam, gut ausgestattet und großartig motorisiert. Und für mein Fahrprofil (überwiegend Strecken unter 100km, 4,5 Mal im Jahre 300 km an die Ostsee und vielleicht 2 lange Strecken im Jahr) ideal. Zudem stellt man sich relativ schnell auf die neuen Gegebenheiten ein:
Ich bin letztens zu Verwandten gefahren (400 km Gesamtstrecke hin und zurück, zu 90% Autobahn), da hätte der Akku knapp nicht durchgehend gereicht. Also auf der Rückfahrt beim Supermarkt das Auto an einen Schnellader, 15 Minuten einkaufen gewesen und 25% aufgeladen, so dass ich entspannt bis nach Hause kam. Preis waren trotz "Fremdladesäule" 62 Cent. Klingt viel, nehme ich ab und zu aber in Kauf, weil ich schlicht die meiste Zeit zuhause lade für demächst 24 Cent je kWh.

Was ich sagen will: es gibt sicher Fahrprofile, die E-Autos noch nicht abdecken (schwere Anhängelast, viel Langstrecke unter Zeitdruck), aber 90% der deutschen Autofahrer könnten problemlos auf ein E-Auto umsteigen. Gut, dass es noch nicht so viele tun, denn das würde die aktuelle Ladeinfrastruktur nicht abdecken. 30-40% E-Autos wären aber jetzt schon problemlos möglich (wenn man sich allein mal den Anteil an Wohneigentümern in Deutschland ansieht).
 
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