La Vuelta 2025


Angliru

Administrator
Teammitglied
Beiträge
40.932
Punkte
113
Arcas (Movistar) und Zingle nach den Stürzen von gestern heute nicht dabei, damit ein Helfer für Vingegaard weniger.

Komische Etappe heute, nur 135km, dafür aber mit 2000 Höhenmeter ziemlich wellig. Der 2er-Berg hat einen fiesen Kilometer mit fast 10% drin, der den reinen Sprinter schon weh tun wird. Danach kommen noch zwei Wellen, das Finish auch ansteigend und die letzten beiden Kilometer mit 5%.

Für Philipsen könnte das zu schwer sein, aber für Pedersen wohl noch im Rahmen. Ansonsten wird auch Pidock sehr heiß gehandelt. Außenseiter-Tipp der Monegasse Langellotti, der bei der Polen-Rundfahrt auf ähnlichen Profilen sehr gut aussah und gestern auch in der ersten großen Gruppe mit ankam. Ist halt die Frage, ob er selbst reinhalten darf oder für Bernal fahren muss.
 

Angliru

Administrator
Teammitglied
Beiträge
40.932
Punkte
113
Uff... übel. Aber irgendwie doch die Frage, warum man bei Equipment im Wert von mehreren zehntausend Euro da keinen Sicherheitsdienst hat?

Naja, düst Vingegaard eben so zum Vuelta-Sieg :saint:
bike.gif
 

Angliru

Administrator
Teammitglied
Beiträge
40.932
Punkte
113
Philipsen raus, Profil wie erwartet zu schwer und da ist man noch nicht mal auf den letzten zwei Kilometern. Damit fast alles vorbereitet für Pedersen.
 

Angliru

Administrator
Teammitglied
Beiträge
40.932
Punkte
113
Gaudu :jubel:

Grandioses Finish, perfekt die letzte Kurve gefahren und dann mal eben Pedersen im Sprint geschlagen.
 

Boomer

Nachwuchsspieler
Beiträge
116
Punkte
28
Buchmann erreichte heute als 130. mit einem Rückstand von 3 Minuten und 9 Sekunden das Ziel.
Ich hoffe, dass dahinter eine klare Strategie steckt: nämlich bewusst so viel Zeit auf die Gesamtfavoriten zu verlieren, dass er in den kommenden Tagen bei Ausreißversuchen nicht mehr konsequent verfolgt wird – und sich dadurch die Chance eröffnet, mit einer gelungenen Attacke einen Etappensieg einzufahren.
Er hat ja jetzt immerhin schon 4:52 Rückstand auf Vingegaard.
 

theGegen

Linksverteidiger
Beiträge
64.961
Punkte
113
Ort
Randbelgien
Buchmann erreichte heute als 130. mit einem Rückstand von 3 Minuten und 9 Sekunden das Ziel.
Ich hoffe, dass dahinter eine klare Strategie steckt: nämlich bewusst so viel Zeit auf die Gesamtfavoriten zu verlieren, dass er in den kommenden Tagen bei Ausreißversuchen nicht mehr konsequent verfolgt wird – und sich dadurch die Chance eröffnet, mit einer gelungenen Attacke einen Etappensieg einzufahren.
Er hat ja jetzt immerhin schon 4:52 Rückstand auf Vingegaard.

Oder die Strategie, dass ihn die die Favo-Teams so weit weg in eine Fluchtgruppe lassen, dass er nicht nur den Etappensieg holt, sondern sich gleichzeitig in die Top Ten der Gesamtwertung schiebt. :licht:
Clever gedacht von Cofidis.
Man könnte auch all in für Jesús Herrada (35) gehen, der hat auch schon 2:28 Min. geschluckt.
Die Sprints werden gerockt von Coquard und Aniolkowski.
So kann man noch den Abstieg abwenden. :clowns: ;)

Mal etwas ernsthafter: Bis auf Simon Carr ist das einfach ein schwacher Vuelta-Kader (auf Wanty-Intermarché, Caja Rural und Burgos BH Niveau), bei dem mir die Phantasie fehlt, wo sie die nötigen Punkte für die WT-Lizenz holen sollen. :skepsis:
 

Angliru

Administrator
Teammitglied
Beiträge
40.932
Punkte
113
Ganz komischer Sprint, hatte irgendwie kein richtiges "Grand-Tour-Gefühl". Alpecin verbaut es sich selbst, weil der Anfahrer von Philipsen ihm den Weg abschneidet. War aber auch ein komisches Finish, eng, scharfe Kurve kurz vor dem Ziel.

Turner von INEOS mit dem richtigen Riecher. Gefühlt 10 Stunden vor der Vuelta noch fix nachnominiert, nachdem Caruso absagen musste und jetzt der erste Sieg bei einer Grand-Tour.

Cool zu sehen, wie Pidock direkt ankommt und ihn beglückwünscht. Und natürlich Props an Kwiatkowski, der Turner perfekt in die Position gebracht hat.

Und Gaudu holt sich Rot - freut mich für ihn, FDJ und Madiot (y)
 

theGegen

Linksverteidiger
Beiträge
64.961
Punkte
113
Ort
Randbelgien
Kleine Berichtigung @Angliru : ;)

a) Ben Turner wurde von INEOS für Chris Hamilton (krank) nachnominiert. Für Caruso (Bahrain), der bei der Teampräsentation gestürzt war, wurde Finlay Pickering nachgemeldet.
b) Der Anfahrer Planckaert machte Philipsen den Weg nicht wirklich zu, sondern er machte ihn nicht auf. Als der Anfahrer den Weg endlich freimachen wollte, war Ben Turner neben seinem Rad und so kam Jasper auf der Innenseite zu spät.
 

2phunkey4u

Nachwuchsspieler
Beiträge
70
Punkte
18
Heute war TTT. Die ersten 20 Teams alle innerhalb nur 1 min Abstand. Ist das überlicherweise nicht mehr gestreut?
 

Marti

Bankspieler
Beiträge
2.323
Punkte
113
Heute war TTT. Die ersten 20 Teams alle innerhalb nur 1 min Abstand. Ist das überlicherweise nicht mehr gestreut?
Relativ kurze Distanz und topografisch ziemlich einfacher Kurs wenn auch Technisch. Passt schon so.

Israel Premier Tech wurde übrigens von Demonstranten behindert welche im letzten Moment bevor das Team passiert hat die Straßen blockierten. War ne ziemlich gefährliche Situation. Die Polizei/Orga hat mit Motorrädern versucht die Demonstranten aus dem Weg zu räumen, was nur so semi funktioniert hat (auch nicht gerade ungefährlich), so das das ganze Team ausgebremst wurde.

Da werden die Vuelta Organisatoren wohl nochmal nachlegen müssen in Sachen Sicherheit für das Team. Wobei die Guardi Civil ja bekannt dafür ist, eher härter durchzugreifen, aber auch hier bitte nicht übertreiben.
 
Zuletzt bearbeitet:

Angliru

Administrator
Teammitglied
Beiträge
40.932
Punkte
113
Heute war TTT. Die ersten 20 Teams alle innerhalb nur 1 min Abstand. Ist das überlicherweise nicht mehr gestreut?
Liegt insgesamt wohl auch daran, dass die Top-Teams da nicht mehr so hart drauf trainieren. Als es bei der Tour noch die langen TTT gab mit 60-70km Anfang der 2000er wurde da deutlich mehr Fokus drauf gelegt, weil Armstrong wusste, dass er da den Kletterern direkt 4 Minuten mitgeben kann. Der Abstand bei sowas steigt ja dann auch nicht linear an, sondern eher exponentiell, je länger und härter die Zeitfahren sind. Da gab es nach meinem Gefühl auch insgesamt mehr TTT in der Saison, damit dadurch die Teams auch mehr im Wettkampf üben konnten.

Das letzte TTT bei der Tour in 2019 war ja auch nur 27km lang, da waren die ersten 15 Teams innerhalb von einer Minute.
2000 waren es bei 70km grad mal 6 Teams innerhalb von 2 Minuten, Kelme mit Heras, Escartin, Botero fast 5 Minuten Rückstand.
 

Stiebonaut

Nachwuchsspieler
Beiträge
488
Punkte
93
Liegt insgesamt wohl auch daran, dass die Top-Teams da nicht mehr so hart drauf trainieren. Als es bei der Tour noch die langen TTT gab mit 60-70km Anfang der 2000er wurde da deutlich mehr Fokus drauf gelegt, weil Armstrong wusste, dass er da den Kletterern direkt 4 Minuten mitgeben kann. Der Abstand bei sowas steigt ja dann auch nicht linear an, sondern eher exponentiell, je länger und härter die Zeitfahren sind. Da gab es nach meinem Gefühl auch insgesamt mehr TTT in der Saison, damit dadurch die Teams auch mehr im Wettkampf üben konnten.

Das letzte TTT bei der Tour in 2019 war ja auch nur 27km lang, da waren die ersten 15 Teams innerhalb von einer Minute.
2000 waren es bei 70km grad mal 6 Teams innerhalb von 2 Minuten, Kelme mit Heras, Escartin, Botero fast 5 Minuten Rückstand.

Daraufhin gab es zeitweise die Regelung, dass es fixe Zeitabstände anhand der Platzierung gab, so dass die Kletter-Teams nicht mehr gänzlich nach dem TTT ohne Chance war, nach 2004/2005 gab es dann auch nur noch 2 TTTs bei der Tour bis heute, die waren auch wesentlich kürzer.

Nur bei Vuelta und Giro gibts es diese noch in regelmäßigen Abständen, aber kein Vergleich mehr zu den Hochzeiten Anfang der 2000er bei Tour.

Bei der heutigen Etappe und Etappenlänge hat sicherlich auch noch eine Rolle gespielt dass man gut 400 Kilometer Transfer noch zu bewältigen hatte, die man ohne Ruhetag gemacht hat, da war ein kurzes TTT die beste Wahl um den Ruhetag zu vermeiden
 

theGegen

Linksverteidiger
Beiträge
64.961
Punkte
113
Ort
Randbelgien
Die langen TTT der nicht unbedingt intereressanteren GT der Grau-Zeit um 2000 herum oder gar noch früher .... :sleep:
...gingen immer zu Lasten der kleineren bis Auffüll-Teams samt ihrer Kapitäne.

Wenn man das wieder haben möchte, dann eben so kurz und ungefährlich wie möglich.
Eher noch während der ersten 3 Etappen, dafür vielleicht etwas länger.

Israel PT hat übrigens einen Zeitbonus von 15 Sekunden bekommen, für den erzwungenen Protest-Stopp.
Ich glaube, dass diese Aktion mehr als 15 Sekunden gekostet hat.
Aber besser als nix.

Bei langen TTTs sind die Topteams mit Topmaterial immer im Vorteil.
Die kleinen Teams haben oft weder das Material, das spezielle Training noch Spezialisten im Team.

Rominger, viele Spanier und dauercrashende Franzosenteams hatten bei sowas oft schon eine unheilbare Packung bekommen, von Radioshack und Co.
 

Angliru

Administrator
Teammitglied
Beiträge
40.932
Punkte
113
Vine sieht im Ziel aber auch aus, als ob er ne kleine Sonntags-Ausfahrt gemacht hat.

Coole Sache für den Norweger Traen, jetzt in Rot.

Für die GC-Fahrer war der Anstieg dann fast wie erwartet nicht selektiv genug, auch dadurch, dass die Etappe vorher nicht schwer genug war. Die beiden Bora-Kapitäne dabei, Bernal drin. Einziger großer Loser scheint tatsächlich Ayuso zu sein.
 

Boomer

Nachwuchsspieler
Beiträge
116
Punkte
28
Oben