Braucht es einen neuen Bundestrainer? (m/w/d)


Braucht es einen neuen Bundestrainer?


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MRB

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Er hat live im Fernsehen zu Protokoll gegeben das er bereit ist Teil des verantwortlichen Teams um die NM herum zu sein. Warum nicht als Co. Die Jungs und Mädels von den deutschen Medien werden sich abseits der Übertragungen nicht aus dem Weg gegangen sein. Auch wenn es durch die jeweiligen Medien Teams vor Ort, im TV vielleicht so gewirkt als als ob die Spiele der NM nicht im selben Stadion stattgefunden hätten :D
Ich meinte damit dass Klopp sich das nicht antut, nicht Schweinsteiger.

Wer weiß was alles hinter den Kulissen besprochen worden ist. Und soweit bekannt bleibt Müller noch ein Jahr in Toronto. Ob Hummels eine so gute Wahl wäre? Weiß nicht. Klopp ist schon emotional. Dazu ein Mats Hummels im Trainerstab, der gerne bei Misserfolgen, auch mal in Polemik verfällt? Kann auch gehörig daneben gehen. Schweinsteiger wäre eine gute Wahl, wenn er Lust darauf hat, diesen Job zu machen. Bin persönlich nie Fan vom Fußballer Schweinsteiger gewesen. Aber kann mir vorstellen das er einen spitzen Trainer abgibt.
Ich nicht.
 

le Tissier

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Das verstehe ich nicht. Wer spricht denn davon, dass Deutschland Weltspitze ist? Niemand. Aber halt bissle besser als Paraguay ist man dann schon.
Dass der DFB bzw. dessen Führung kein Interesse hat, das ergibt sich ja von selbst.

Also man hat einen Kader von 4-10 in der Welt und scheidet in der Runde der letzten 32 aus und dann sagst du, dass der Impact vom Trainer gering ist? Häh?
Das gerade von dir finde ich seltsam.

Zustimmung, aber die wenigsten sprechen doch wirklich von Titel.

Na vielleicht hat er einfach Bock.
Nicht alle haben immer nur Lust auf einen gemütlichen pimmel Job....

Oder man wird mit ihm, aufgrund des Standings deutlich weniger kritisch sein, weil Umbruch und so.

Ja, es ist wahrscheinlich unrealistisch. Waren die Titel mit Dortmund aber auch. Ich finde Klopp wirklich nicht sympathisch und mir geht seine Selbstdarstellung zusammen mit seinen Werbepartnern auf die Nerven.
Aber er ist halt die beste Option (auch für mögliche Überraschungstitel).

Ich glaube viele Gelegenheitsfans können die Qualität der deutschen Mannschaft im Verhältnis zu anderen Nationen nicht richtig bewerten und wissen auch nicht, dass andere Nationen stark aufgeholt haben (individuell, taktisch aber auch organisatorisch). Ich war während dem Turnier im Urlaub und habe einige Spiele in Kneipen gesehen (dadurch automatisch mit anderen deutschen Zuschauern ins Gespräch gekommen.) Die haben durchaus meinungsstark zu Baumann/Neuer diskutiert. Die haben Undav gefordert und verschiedene andere Dinge an der Aufstellung bemängelt. Aber niemand hatte irgendeinen Funken Ahnung von der Qualität der Elfenbeinküste oder Ecuadors. Für die Leute war klar: Der Nagelsmann hat Fehler gemacht. Mit anderen Entscheidungen würde man so ein Spiel natürlich gewinnen.
Für einen Fan müsste Havertz starten, einer meinte Woltemade, einer wollte Wirtz als falsche 9 oder ein System mit zwei Stürmern.

Und ich sehe das nicht so: Egal ob Klopp, Mourinho, Hoeneß, Hitzfeld oder Pep. Deutschland ist nur leichter Favorit gegen solche Teams. Nach meiner persönlicher Einschätzung (und die muss man nicht teilen) haben einige Weltmeistertrainer in den letzten Turnieren (Deschamps, del Bosque, Jogi) absurde Entscheidungen getroffen. Aber sie haben trotzdem den Titel geholt. Andere Trainer haben das Maximum rausgeholt aber sind früh nach Hause gefahren.

Ich fand das Paraguay Spiel erschreckend. Es gab keinen Plan, die Umstellungen waren sinnfrei und am Ende wusste niemand auf dem Feld was seine Rolle ist und was er machen soll. Das Spiel war ein Armutszeugnis für einen Trainer. Ich finde Nagelsmann in der Außendarstellung unsympathisch und weird. Aber mal angenommen Klopp wäre der perfekte Trainer der alles richtig macht. Dann wären die Siegchancen vor dem Turnier statt bei 7 oder 8% vielleicht bei 10 oder 11%. Und ich glaube das schätzen die meisten Leute total falsch ein.

Ich glaube Klopp hat durch seine Erfolge und seinen Namen einen fetten Startbonus. Der wird nicht sofort in der Kritik stehen. Aber auch bei ihm wird es zähe Spiele geben und auch bei ihm ist die Titelwahrscheinlichkeit eher gering. Und das wird auch bei Klopp dann zu Kritik führen. Ich mache das garnicht an der Person fest sondern einfach daran, dass bei der Nationalmannschaft (noch krasser als beim Club Fussball) alle mitreden und krasse Stimmungen vorhanden sind während nur eine Minderheit realistische Erwartungen und Einschätzungen hat.

Und nach der langen Rede: Ich würde auch Klopp nehmen. Ich glaube er kann seine Entscheidungen besser erklären als Nagelsmann. Ich glaube er ist durch seine Erfahrungen und Erfolge "gefestigter", die Spieler werden Respekt haben und seinen Kurs mitgehen... Ich denke er ist die beste Option. Ich glaube eben nur nicht, dass die Titelwahrscheinlichkeit besonders groß ist und glaube dass auch bei ihm der typische Reflex zu sehen sein wird: Gewinnen = super Trainer, Ausscheiden = Trainer dumm.
 

Gladio

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Habe Klopp in den letzten Jahren schon eher als CEO der rein sportlichen Abläufe wahrgenommen. Viele Trainer in England fahren ja das Coach/GM Model. Bei Klopp hatte ich eher das Gefühl, dass er seinen Basics als Sportwissenschaftler treu bleibt und viel Fokus auf die Staffauswahl für Athletik, Regeneratiom und Ernährung legt.
Klopp hat bei Pool immer mit einem Sportdirektor zusammen gearbeitet, der sich um die finanziellen Aspekten gekümmert hat. Zudem hat auch Klopp mit Spezialisten in den jeweiligen Fachbereichen Ernährung, Fitness und Regeneration gearbeitet.

Klopp selbst hat unlängst in einem Interview zu Protokoll gegeben, dass sein großes Talent darin liegt, ein Team von Spezialisten zusammen zu stellen, dass in der Lage ist, seine eigenen Schwächen ausgleichen.
 

skyw@lker

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Klopp hat bei Pool immer mit einem Sportdirektor zusammen gearbeitet, der sich um die finanziellen Aspekten gekümmert hat. Zudem hat auch Klopp mit Spezialisten in den jeweiligen Fachbereichen Ernährung, Fitness und Regeneration zusammen gearbeitet.

Klopp selbst hat unlängst in einem Interview Protokoll gegeben, dass sein großes Talent darin liegt, ein Team von Spezialisten zusammen zu stellen, dass in der Lage ist, seine eigenen Schwächen ausgleichen.

Ja, genau so sehe ich ihn auch. Und dss Profil lässt sich auch auf NM transferieren. Finanzen und Transfers gehören nicht zum Aufgabenbereich.
 

le Tissier

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@le Tissier sehe den Vereinsvergleich hier nicht so wirklich passend. Bei der N11 gibt es de facto keinen Need für einen Sportdirektor o.ä, der sich um die Kaderzusammenstellung kümmert. Das macht der Trainer selbst. Hat also Kader- und Aufstellungskompetenz. Wirklichen Befarf gibt es doch nur nach einem technischen Direktor (neudeutsch Operations Manager) und Pressesprecher. Bei Völler ist mir auch unklar was seine Funktion ist. Eigentlich nur als Bad Cop gg kritische Berichterstattung und möglicher Interimstrainer.
Habe Klopp in den letzten Jahren schon eher als CEO der rein sportlichen Abläufe wahrgenommen. Viele Trainer in England fahren ja das Coach/GM Model. Bei Klopp hatte ich eher das Gefühl, dass er seinen Basics als Sportwissenschaftler treu bleibt und viel Fokus auf die Staffauswahl für Athletik, Regeneratiom und Ernährung legt. Das kann er beim DFB komplett alleine abbilden, da braucht es niemanden daneben oder darüber.
Den Reformbedarf des Verbandes hat er selbst mehrmals adressiert. Kann mir nach der RB-Tätigkeit nicht vorstellen, dass ihm das nicht am Herzen liegt. Wenn es ihm nicht um nachhaltige Entwicklung über seine Trainertätigkeit hinaus gehen würde, würde er den Job mMn nicht annehmen. Das ist ja wie du sagst keine Truppe, die in den nächsten zwei Jahren im Win Now Modus ist.

Wenn Klopp irgendwas langfristig aufbauen will darf er auf keinen Fall Bundestrainer werden. Dann muss er eine Aufgabe beim DFB annehmen und im Hintergrund bis in die Strukturen der Landesverbände einwirken. Dann braucht es einen 20 Jahre Vertrag weit weg von der Nationalmannschaft. Durch seine Strahlkraft wäre das eine spannende Rolle.

Wenn er Bundestrainer wird geht alles um Ergebnisse und kurzfristige Stimmungen. Da kann man sich eigentlich nur 10 Jahre halten wenn es Titel oder aber eine extrem positive Entwicklung gibt. Und darauf hast du als Trainer nur bedingt Einfluss weil die Arbeit in den Vereinen erledigt wird, die Turniere maßgeblich auch Glückssache sind und der Spielerpool begrenzt und limitiert ist.
 

Roneem10

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Ey die 60er haben doch nun schon genug durch gemacht. Wenn da jetzt noch Nagelspfeiffe aufschlagen würde müsste man ja Mitleid mit denen bekommen😁
 

Charon

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Hat Didi Hamann schon sein okay für Klopp gegeben? Ansonsten kann er es doch gar nicht werden.
 

LukaD77

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Ich glaube viele Gelegenheitsfans können die Qualität der deutschen Mannschaft im Verhältnis zu anderen Nationen nicht richtig bewerten und wissen auch nicht, dass andere Nationen stark aufgeholt haben (individuell, taktisch aber auch organisatorisch). Ich war während dem Turnier im Urlaub und habe einige Spiele in Kneipen gesehen (dadurch automatisch mit anderen deutschen Zuschauern ins Gespräch gekommen.) Die haben durchaus meinungsstark zu Baumann/Neuer diskutiert. Die haben Undav gefordert und verschiedene andere Dinge an der Aufstellung bemängelt. Aber niemand hatte irgendeinen Funken Ahnung von der Qualität der Elfenbeinküste oder Ecuadors. Für die Leute war klar: Der Nagelsmann hat Fehler gemacht. Mit anderen Entscheidungen würde man so ein Spiel natürlich gewinnen.
Für einen Fan müsste Havertz starten, einer meinte Woltemade, einer wollte Wirtz als falsche 9 oder ein System mit zwei Stürmern.
Zustimmung!
Und ich sehe das nicht so: Egal ob Klopp, Mourinho, Hoeneß, Hitzfeld oder Pep. Deutschland ist nur leichter Favorit gegen solche Teams. Nach meiner persönlicher Einschätzung (und die muss man nicht teilen) haben einige Weltmeistertrainer in den letzten Turnieren (Deschamps, del Bosque, Jogi) absurde Entscheidungen getroffen. Aber sie haben trotzdem den Titel geholt. Andere Trainer haben das Maximum rausgeholt aber sind früh nach Hause gefahren.
Auch hier Zustimmung. Aber diese Trainer sind bei ihren Titel halt den pragmatischen Weg gegangen, aber auch mal mit diesem Weg gescheitert.
Du sagst absurd. Kann ich auch nachvollziehen, da man immer das Gefühl hatte, vor allem bei Frankreich, dass eigentlich mehr drin ist. Wissen ob es wirklich so ist/war tut man halt nicht.
Ich glaube man ist häufig geneigt, den Vereins- auf den NM-fußball zu übertragen. Und da muss man glaube ich sehr vorsichtig sein, den das scheitert sehr häufig.

Ich fand das Paraguay Spiel erschreckend. Es gab keinen Plan, die Umstellungen waren sinnfrei und am Ende wusste niemand auf dem Feld was seine Rolle ist und was er machen soll. Das Spiel war ein Armutszeugnis für einen Trainer. Ich finde Nagelsmann in der Außendarstellung unsympathisch und weird.
Abslout!
Aber mal angenommen Klopp wäre der perfekte Trainer der alles richtig macht. Dann wären die Siegchancen vor dem Turnier statt bei 7 oder 8% vielleicht bei 10 oder 11%. Und ich glaube das schätzen die meisten Leute total falsch ein.
Mag sein, ich glaube, dass die die sich nur ein bisschen auskennen, dass auch Einschätzen können, wo man gerade steht und man hätte natürlich die Hoffnung, dass Klopp mehr herausholt, als das Spielermaterial hergibt., einfach aufgrund seinen Standings.
Ich glaube Klopp hat durch seine Erfolge und seinen Namen einen fetten Startbonus. Der wird nicht sofort in der Kritik stehen. Aber auch bei ihm wird es zähe Spiele geben und auch bei ihm ist die Titelwahrscheinlichkeit eher gering. Und das wird auch bei Klopp dann zu Kritik führen. Ich mache das garnicht an der Person fest sondern einfach daran, dass bei der Nationalmannschaft (noch krasser als beim Club Fussball) alle mitreden und krasse Stimmungen vorhanden sind während nur eine Minderheit realistische Erwartungen und Einschätzungen hat.
Sehe ich in der Absolutheit einfach nicht so. Nach der Heim-EM war die Stimmung auch gut, klar enttäuscht, aber jetzt nicht komplett in der Untergangsstimmung, einfach weil die Leistung okay war. Und ich sehe nicht, wieso das nicht wieder so ist, wenn man halt im Halbfinale der EM gegen Spanien, England oder Frankreich rausgeht.
Geht man gegen Ungarn oder Österreich raus, dann ist die Stimmung zurecht eine andere.
Und nach der langen Rede: Ich würde auch Klopp nehmen. Ich glaube er kann seine Entscheidungen besser erklären als Nagelsmann. Ich glaube er ist durch seine Erfahrungen und Erfolge "gefestigter", die Spieler werden Respekt haben und seinen Kurs mitgehen... Ich denke er ist die beste Option. Ich glaube eben nur nicht, dass die Titelwahrscheinlichkeit besonders groß ist und glaube dass auch bei ihm der typische Reflex zu sehen sein wird: Gewinnen = super Trainer, Ausscheiden = Trainer dumm.
Den letzten Teil habe ich so bisher nur von dir als Befürchtung gehört oder gelesen. Ich sehe das auch nicht, nicht nachdem man 3x bei WMs gescheitert ist. Viel mehr lese ich, dass man ja kein "Qualität" herbeizaubern kann und Klopp auch nur mit dem vorhanden Spielern klar kommen muss.
 

Charon

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Wenn Klopp irgendwas langfristig aufbauen will darf er auf keinen Fall Bundestrainer werden. Dann muss er eine Aufgabe beim DFB annehmen und im Hintergrund bis in die Strukturen der Landesverbände einwirken. Dann braucht es einen 20 Jahre Vertrag weit weg von der Nationalmannschaft. Durch seine Strahlkraft wäre das eine spannende Rolle.

Wenn er Bundestrainer wird geht alles um Ergebnisse und kurzfristige Stimmungen. Da kann man sich eigentlich nur 10 Jahre halten wenn es Titel oder aber eine extrem positive Entwicklung gibt. Und darauf hast du als Trainer nur bedingt Einfluss weil die Arbeit in den Vereinen erledigt wird, die Turniere maßgeblich auch Glückssache sind und der Spielerpool begrenzt und limitiert ist.
Alles richtig. Klopp hat in seinen Stationen aber auch bewiesen, dass er Spieler gut einsetzen kann und insbesondere Schwächen "verstecken" kann. Damit hat er immer eine Entwicklung angestoßen, ob er natürlich bis ins höchste Regal entwickeln kann, wird auch am Spielermaterial liegen, dass er zur Verfügung gestellt bekommt.

Ich erwarte schon, dass es spätestens im 2. Jahr nicht mehr so viel Trial and Error geben wird, sondern eine feste Taktik und einen festen Kern an Spielern.

Mal schauen, ob ich damit richtig liege, oder Klopp hierfür doch die tägliche Arbeit benötigt.
 
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le Tissier

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Sehe ich in der Absolutheit einfach nicht so. Nach der Heim-EM war die Stimmung auch gut, klar enttäuscht, aber jetzt nicht komplett in der Untergangsstimmung, einfach weil die Leistung okay war. Und ich sehe nicht, wieso das nicht wieder so ist, wenn man halt im Halbfinale der EM gegen Spanien, England oder Frankreich rausgeht.
Geht man gegen Ungarn oder Österreich raus, dann ist die Stimmung zurecht eine andere.

Den letzten Teil habe ich so bisher nur von dir als Befürchtung gehört oder gelesen. Ich sehe das auch nicht, nicht nachdem man 3x bei WMs gescheitert ist. Viel mehr lese ich, dass man ja kein "Qualität" herbeizaubern kann und Klopp auch nur mit dem vorhanden Spielern klar kommen muss.

Ja, das stimmt natürlich. Wenn die Leistungen ordentlich sind und man knapp an einem guten Team scheitert wird nicht sofort der Scheiterhaufen gefordert. Dann gibt es eher "Cucurella" Momente und andere Sündenböcke ;)

Aber ich denke halt unabhängig vom Trainer muss man immer damit rechnen, dass man als Deutschland an einem Ecuador, USA oder Senegal scheitert und sich in einem Spiel extrem schwer tut. Und ich glaube da ist die Akzeptanz der breiten Öffentlichkeit nicht so groß...

Löw wäre aus dem Land gejagt worden wenn man damals gegen Algerien verloren hätte. Aber man hat sich glücklich weitergemogelt und 3 Wochen später war er der Trainergott. Ist für mich immer viel zu sehr von Einzelergebnissen abhängig. Und ich stimme dir zu: Klopp hat da mehr Beinfreiheit als wenn man jetzt einen No Name nominieren würde. Aber auch bei ihm gelten dann mittelfristig die gleichen Regeln :)
 

Brummsel

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Klopp und Hummels wäre zu sehr Dortmund, das wird Klopp nicht machen.
Ich finde, Hummels als Co. wäre doch die ideale Ergänzung zu Klopp. Beide sind fachlich überragend, sehr eloquent und sprechen auch mal unbequeme Dinge an, die andere sich nicht trauen, weils weh tut. Müller ist da eher Typ Laberkopp genau so wie Schweini. Und Schweini hat das gestern nicht "zu Protokoll gegeben", sondern eher augenzwinkernd zu Esther Sedlaczek gesagt, worauf sie ihn fragte, wer vom DFB denn schon mal auf ihn zugekommen ist? ;)
 
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Charon

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Ich finde, Hummels als Co. wäre doch die ideale Ergänzung zu Klopp. Beide sind fachlich überragend, sehr eloquent und sprechen Dinge an, die andere sich nicht trauen, weils weh tut. Müller ist da eher Typ Laberkopp genau so wie Schweini. Und Schweini hat das gestern nicht "zu Protokoll gegeben", sondern eher augenzwinkernd zu Esther Sedlaczek gesagt, worauf sie ihn fragte, wer vom DFB denn schon mal auf ihn zugekommen ist? ;)
Schweinsteiger ist in seinen Analysen auch sehr.... seicht, wenn man es nett ausdrücken will. Hummels ist okay, aber Müller hat da mMn trotz vieler Worte den größten Tiefgang.
 

LukaD77

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Ja, das stimmt natürlich. Wenn die Leistungen ordentlich sind und man knapp an einem guten Team scheitert wird nicht sofort der Scheiterhaufen gefordert. Dann gibt es eher "Cucurella" Momente und andere Sündenböcke ;)
Ja klar ist im Notfall der Schiri Schuld, aber das hat Deutschland nun auch nicht exklusiv. Wahrscheinlich geht es hier sogar gesitteter zu als in manch anderen Ländern, zumindest medial.
Aber ich denke halt unabhängig vom Trainer muss man immer damit rechnen, dass man als Deutschland an einem Ecuador, USA oder Senegal scheitert und sich in einem Spiel extrem schwer tut. Und ich glaube da ist die Akzeptanz der breiten Öffentlichkeit nicht so groß...
Aber das ist ein genrnelles unabhängiges Problem, der deutschen Arroganz. Nicht nur beim Fußball.

Aber was wäre die Alternative? Nicht mehr antreten?

Löw wäre aus dem Land gejagt worden wenn man damals gegen Algerien verloren hätte. Aber man hat sich glücklich weitergemogelt und 3 Wochen später war er der Trainergott.
Gut bei der Bild & Co oder so.
Die Kritik an ihm während des Turniers 2014 war aber auch bissweilen an der Grenze, auch wenn er seine absurden Entscheidungen hatte.
Ist für mich immer viel zu sehr von Einzelergebnissen abhängig. Und ich stimme dir zu: Klopp hat da mehr Beinfreiheit als wenn man jetzt einen No Name nominieren würde. Aber auch bei ihm gelten dann mittelfristig die gleichen Regeln :)
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