ATP 1000 - Montreal 2026


Wer gewinnt in Montreal?

  • Ben Shelton

    Stimmen: 0 0,0%
  • Daniil Medvedev

    Stimmen: 0 0,0%
  • Flavio Cobolli

    Stimmen: 0 0,0%
  • Alex de Minaur

    Stimmen: 0 0,0%
  • Tommy Paul

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  • Frances Tiafoe

    Stimmen: 0 0,0%
  • Learner Tien

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  • Rafael Jódar

    Stimmen: 0 0,0%
  • Arthur Fils

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  • João Fonseca

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  • Andrey Rublev

    Stimmen: 0 0,0%
  • ein anderer Spieler

    Stimmen: 0 0,0%

  • Umfrageteilnehmer
    6
  • Umfrage geschlossen .
Djokovic hatte zuletzt vorgeschlagen, dass man Sätze künftig nur noch bis 4 und nicht mehr bis 6 spielen solle. Dazu würde er die No-Ad- Regel beim Aufschlag einführen.

Fonseca wurde dazu in Montreal gefragt und er gab einen netten Konter.(y)
muss man echt dankbar das seine eigene Spielervertretung ein Rohrkrepierer war, wobei er da ja auch wieder ausgetreten ist dieses Jahr, als ihm klar wurde das er nicht alles entscheiden durfte.

Fonsecas Konter mag amüsant sein aber trifft es genau im Kern warum Novak das insb. jetzt vorschlägt.
 
In den 90ern gab es regelmäßig amerikanische Mastersfinals, das letzte Mal gab es 2003 eines. In 8 der letzten 9 amerikanischen Finals stand Agassi, so lang ist es her.
Shelton ist nach Roddick (9), Agassi (8), Isner (5), Fish (4) und Blake (2) der fünfte Amerikaner mit 2+ Mastersfinals in diesem Jahrhundert.

Nakashimas Sieg hat mich überrascht, er hatte vor dieser Woche noch kein 1000er VF erreicht in seiner Karriere, es ist auch sein erstes Finale außerhalb der 250er. Tien führte im H2H mit 2-0 gegen Shelton, blieb aber chancenlos.
Die letzten beiden Debütmasterssieger die dann ein Jahr später direkt ihren 1. Masterstitel verteidigten waren Tsitsipas (Monte Carlo 2021 und 2022) und Rafael Nadal (Monte Carlo 2005 und 2006). Nadal hatte vor seiner Titelverteidigung 2006 aber schon insgesamt 4 Masterstitel gewonnen.

Zwischen Nakashima und Shelton war es oft knapp, aber am Ende gewann immer Shelton, 5-0 steht es.
JahrTurnierRundeSiegerErgebnis
2025ATP Masters KanadaR32Ben Shelton6:7⁸, 6:2, 7:6⁵
2025ATP Masters Indian WellsR16Ben Shelton7:6⁶, 6:1
2025Australian OpenR128Ben Shelton7:6³, 7:5, 7:5
2024WashingtonR16Ben Shelton7:6⁵, 7:6⁴
2024HoustonQFBen Shelton7:5, 7:6⁹

TurnierSiegerFinalist
2026Montreal
2003CincinnatiAndy RoddickMardy Fish
2001MiamiAndre AgassiJan-Michael Gambill
2001Indian WellsAndre AgassiPete Sampras
1996CincinnatiAndre AgassiMichael Chang
1995CincinnatiAndre AgassiMichael Chang
1995MontrealAndre AgassiPete Sampras
1995MiamiAndre AgassiPete Sampras
1995Indian WellsPete SamprasAndre Agassi
1994MiamiPete SamprasAndre Agassi
1993MiamiPete SamprasMaliVai Washington
1992CincinnatiPete SamprasIvan Lendl
1992TorontoAndre AgassiIvan Lendl
1991MiamiJim CourierDavid Wheaton
1990TorontoMichael ChangJay Berger
 
Ich bin doch etwas enttäuscht von Mensik, dass er Shelton so glatt unterlag. Gerade mit seinem Aufschlag nur 4 Games zusammenzubekommen ist schon etwas schwach. Auf der anderen Seite soll Shelton stark gespielt haben. Das Spiel war wohl so deutlich wie es das Ergebnis aussagt. Mensik hatte keine Breakchance, Shelton war bei 4/6.

Sieht so aus als würde sich Shelton wieder in ein gutes Momentum spielen beim Sommer-HC-Swing. Sicherlich ein heißer Kandidat auch bei den USO. Sollte er den Titel holen, würde er im Race auf #4 springen. Da gäbe es dann nur noch kleine Kritikpunkte, schließlich wäre es sein 4. Titel in diesem Jahr und er hat noch zwei 500er. Er sollte aber zusehen, dass er bei den USO dann auch Minimum das VF erreicht. VF, R2, R1 bei den Slams ist bis jetzt nicht so dolle.
 
Ich bin doch etwas enttäuscht von Mensik, dass er Shelton so glatt unterlag. Gerade mit seinem Aufschlag nur 4 Games zusammenzubekommen ist schon etwas schwach. Auf der anderen Seite soll Shelton stark gespielt haben. Das Spiel war wohl so deutlich wie es das Ergebnis aussagt. Mensik hatte keine Breakchance, Shelton war bei 4/6.

Sieht so aus als würde sich Shelton wieder in ein gutes Momentum spielen beim Sommer-HC-Swing. Sicherlich ein heißer Kandidat auch bei den USO. Sollte er den Titel holen, würde er im Race auf #4 springen. Da gäbe es dann nur noch kleine Kritikpunkte, schließlich wäre es sein 4. Titel in diesem Jahr und er hat noch zwei 500er. Er sollte aber zusehen, dass er bei den USO dann auch Minimum das VF erreicht. VF, R2, R1 bei den Slams ist bis jetzt nicht so dolle.

Die Konstanz fehlt, 4 Titel wären aber wirklich eine gute Ausbeute.
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Ich war von Mensik auch enttäuscht, auf der anderen Seite hat sich Shelton hier einfach in einen Rausch gespielt, auch Tien war genauso chancenlos, dabei hatte er die beiden Duelle vorher gewonnen gegen Shelton.
Ich fand Shelton schon gegen Fonseca sehr stark und es ging gegen Mensik und Tien genauso weiter. Nakashima hätte ich den Sieg gegen Jodar nicht zugetraut, nichtsdestotrotz wird ihm es im Finale nicht gelingen Shelton zu besiegen, mal sehen ob er es eng(er) halten kann.
Vor Jodar (7), Medvedev (6) und Cobolli (4) die 4 im Race zu werden ist jetzt keine so große Leistung, man muss einfach sagen, dass das Feld 2026 wie 2025 in der erweiterten Weltspitze nicht gut genug ist. Die Hoffnungen liegen auf Shelton, Mensik, Jodar. Fils und Fonseca dies zu ändern.
Der Kampf um Turin ist aktuell auch komplett offen. Unabhängig davon ob Platz 8, 9 oder 10 für die Qualifikation reicht. Jemand wie Lehecka (22. mit 1715 Punkten) wäre im Race direkt dran an den Top 8, wenn er in Cincinnati ins Finale einzieht.
Auf Cobolli in Turin kann ich verzichten

Musetti (3840) war letztes Jahr die Nummer 9, vor ihm waren FAA (3845), de MInaur (3935), Fritz (3935) und Shelton (3970). Cobolli hat aktuell 3030 Punkte und 860 Punkte Vorsprung auf die 11 Fritz.
 
Shelton verteidigt seinen Titel und ist damit in bemerkenswerter Gesellschaft:



Er dürfte damit auch der erste US-Amerikaner seit Andy Roddick sein der mehr als einen "großen Titel" gewonnen hat, was natürlich vor allem die Schwäche der Jahrgänge zwischen den beiden aufzeigt.
 
Wenn man ganz genau ist, dann hat Becker seinen 1. Titel 1990 in Stockholm 1991 auch verteidigt, aber Becker hatte schon solche Turniere vor der Turnierserie 1990 gewonnen, deshalb habe ich ihn hier nicht mit drin


1. MasterstitelTitelverteidigung
Lleyton Hewitt2002 Indian Wells (besiegte T. Henman)besiegte G. Kuerten im Finale 2003
Rafael Nadal2005 Monte-Carlo (besiegte G. Coria)besiegte R. Federer im Finale 2006
Stefanos Tsitsipas2021 Monte-Carlo (besiegte A. Davidovich Fokina)besiegte A. Davidovich Fokina im Finale 2022
Ben Shelton2025 Canada Open (besiegte K. Khachanov)besiegte B. Nakashima im Finale 2026 (Montreal)
Shelton ist mit 4 Titeln jetzt auf weiter Flur die Nummer 2
1. Sinner 6 Titel
2. Shelton 4 Titel
3. Alcaraz, Cerundolo, Medvedev 2 Titel

Für Zverev wäre ein 2. Titel auch wirklich wichtig
Shelton hat mit 7-2 eine starke Finalbilanz, seit Anfang 2025 hat er eine 17-3 (->85 %) Siegquote gegen Landsleute.
Sheltons Lieblingsgegner sind:
6-0 Nakashima
5-1 Sonego
4-0 Shapvalov
4-2 Cobolli

Shelton ist der 9. Profi der ohne Satzverlust in Kanada gewinnt, die letzten beiden waren Djokovic (2016) und Rafter (1998). Shelton war der sechste Profi geboren nach 2000, der ein Masterstitel gewann. Nun ist er der 3. Profi der seinen 2. Masterstitel gewonnen hat, sonst haben es nur Sinner (10) und Alcaraz (8) geschafft.
Auch hier muss man sagen, dass Zverev zuletzt etwas mau unterwegs war. Bevor hier irgendwer kommentiert, ja natürlich ist der FO Titel mehr wert als die beiden Canada Open Titel. Zverev hat in den letzten 50 Monaten nur 4 Mastersfinals erreicht und seit der Saison 2025 hat er nur ein Finale erreicht und das auch mit 1-6, 2-6 verloren. Shelton hat in der gleichen Zeit zwei Titel gewonnen. Zverev ist ja sehr oft gegen Sinner gescheitert, dennoch sollte er jetzt in Cincinnati endlich auch mal wieder ein 1000er gewinnen, das ist er seiner 2026er Form "schuldig"
 
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