. "Das wirtschaftliche Motiv der UEFA bestand darin, zu verhindern, dass kleinere Länder über die finanzielle Stärke verfügen, um mit der europäischen Elite konkurrieren zu können"
Man kann von der Fifa halten was man will, aber dies ist definitiv nicht von der Hand zu weisen. Ob jetzt auf Nationenebene, Verbandsebene oder Clubebene. Da kann man ja mal bei Clubs wie Bukarest, Belgrad oder Ajax nachfragen (CL Zirkus), den 17 akuellen Bundesligisten (langweiligste Liga der Welt) oder bei den Amateurvereinen in Deutschland (Bundesligaspiele am Sonntag der einst für die Amateure reserviert war)....usw. Solche und viele andere Dinge der sogenannten Grossen haben dem sogenannte "unserem Fussball" mehr geschadet als Infantino es je tun kann.
Es ist nicht vollkommen falsch, andererseits ist es schon hochnotpeinlich von der FIFA mit diesem Argument zu kommen. Denn nichts was sie zu irgendeinem Zeitpunkt getan hat diente dazu den "Kleinen" zu helfen. Das war in fast jedem Fall eine Bereicherung der Elite, bei der zum Stimmenkauf ein paar Brotkrumen an die Verbandschefs als Bestechnung gingen, damit sie schön ihre Stimmen dafür geben. Davon haben weder die Vereine noch die Menschen dort profitiert.Man kann von der Fifa halten was man will, aber dies ist definitiv nicht von der Hand zu weisen. Ob jetzt auf Nationenebene, Verbandsebene oder Clubebene. Da kann man ja mal bei Clubs wie Bukarest, Belgrad oder Ajax nachfragen (CL Zirkus), den 17 akuellen Bundesligisten (langweiligste Liga der Welt) oder bei den Amateurvereinen in Deutschland (Bundesligaspiele am Sonntag der einst für die Amateure reserviert war)....usw. Solche und viele andere Dinge der sogenannten Grossen (siehe auch den riesengrosse Witz der absurden Ablösen der aktuellen Transferperiode ) haben dem sogenannte "unserem Fussball" mehr geschadet als Infantino es je tun kann.
Ja, Bosman war eine der entscheidenden Faktoren. Parallel dazu kamen die seit den 90er-Jahren exorbitant gestiegenen Fernsehgelder. Begonnen hat es mit Sky Anfang der 90er in England und griff auf andere Länder über. Aber das große Geld war natürlich nur in den großen Ligen zu holen, noch dazu wurde das alles noch international vermarktet und konnte weltweit konsumiert werden. Was noch mehr Geld einbrachte und die Schere weiter aufgehen ließ. Und international sind Liverpool und Real interessant und nicht Dinamo Bukarest oder Partizan Belgrad. Das wiederum zog diverse Oligarchen, Scheichs und sonstige Investoren an, die natürlich auf die berühmten Clubs scharf waren.Gut, Totengräber der Clubs wie Belgrad und Ajax war primär Bosman. Dagegen hat sich die UEFA afaik zunächst ja noch gewehrt. Dass es danach mit den CL-Reformen nicht besser wurde, ist aber natürlich korrekt