Ralf Richter wohnte eine Zeitlang in Köln, bei mir um die Ecke. Wir trafen uns oft auf dem Spielplatz, weil wir dort ein jeweils unterschiedliches eigenes Kind zu beaufsichtigen hatten.
Er war "privat" eigentlich nicht viel anders, als in seinen Filmrollen. Das waren lustige Nachmittage, aber manchmal war er auch etwas nachdenklich über eigene Fehler, weil er eine Zeitlang im Gefängnis saß.
Er erzählte mir diese verrückte Anekdote von seiner Verhaftung in Köln wegen eines Drogenvergehens in München. Und er grämte sich, dass er während seiner Inhaftierung nicht für seinen Sohn da sein konnte.