GP 106 - LEGENDARY!!!!!


Dieser Mann hat sich mit einem gekonnten Kniff im hohen Alter eine "zweite Karriere" aufgebaut. Nachdem er bis dahin Alben mit seiner eigenen Musik rausbrachte, verlegte sich Rod Stewart ab 2001 hauptsächlich auf Alben, in denen er Songs von anderen Künstlern singt. Stichwort "The Great American Songbook, Volume I-V" / "Soulbook" / "Great Rock Classics of Our Time" / "Merry Christmas, Baby". Besonders in US und UK kam das bestens an.
 
Mir gehen langsam die Geschichten aus - zumindest die guten. Okay, fast hätte ich die Metal-Fans vergessen. Metallica konnten in den Staaten genau eine brachiale Single in die Top Ten bringen: "Until It Sleeps" punktgenau auf die 10. In Deutschland kommt "Nothing Else Matters" zweimal in die Top Ten, während der Nr.1-Hit "Enter Sandman" wird.
 
Ich bin immer wieder fasziniert, wie man gleichzeitig so attraktiv sein und so langweilig klingen kann wie Katie Melua. :weghier:
 
Was haben wir jetzt noch für Fans? Ich bin Fan des Piano Man, das reicht im Moment. Billy Joel hatte zwei Alben und zwei Singles in den deutschen Charts, als er seine Karriere als Rocksänger beendete, um sich der Klassik zu widmen. Das eine Klassik-Album, das er 2001 herausbrachte, kam allerdings nirgendwo in die Top Ten. Inzwischen ist er längst wieder im Rock-Bereich, wenn auch nur mit sehr spärlichen, neuen Material.
 
Jetzt brauchen wir noch eine Nr.28 - so ´ne "last but not least"-Sache. Simon&Garfunkel machten das, was so gut wie niemand schafft. Sie beendeten auf dem absoluten Höhepunkt ihre Studioalben-Karriere. Das war mit "Bridge Over Troubled Water" - 1970 Nr.1 in den USA, in UK und in Deutschland. Danach brachten sie nur noch ein paar Live-Album raus. Eines davon wurde zu einem der bekanntesten Live-Alben aller Zeiten: The Concert in Central Park.
 
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