Olympische Spiele in Deutschland - Fluch oder Segen?


Ich würde München auch nicht komplett abschreiben (Bekanntheit durch Bayern München und Oktoberfest, hatten schon Olympische Spiele) trotzdem sehe ich die Strahlkraft von Berlin deutlich höher international.

Rhein-Ruhr sehe ich auch sehr skeptisch. Die Punkte hast du ja schon sehr schön aufgeführt.

Da sich Berlin erledigt hat (erstmal, schade als Berliner) drücke ich München die Daumen. Ich wünsche mir Olympische Spiele in Deutschland, da ich denke, dass so ein Event bzw Sport (kleine Sportvereine) grundsätzlich einen Teil dazu beitragen kann, die Gesellschaft wieder zu einen.
 
Ist es denn fix für 2036 angedacht, oder alternativ auch eine spätere Ausgabe? Denn 2036 und Berlin gibt mir einfach schlechte Vibes, kanns nicht ändern
 
Ist es denn fix für 2036 angedacht, oder alternativ auch eine spätere Ausgabe? Denn 2036 und Berlin gibt mir einfach schlechte Vibes, kanns nicht ändern

Es ging um 2036, 2040 oder 2044.
Berlin wird seine Bewerbung zurückziehen. Die Linke als Wahlsieger hat Olympia eine Absage erteilt. Die Stimmung tendierte ohnehin dagegen.

Somit können sich die anderen beiden Bewerber duellieren.
 
Ist es denn fix für 2036 angedacht, oder alternativ auch eine spätere Ausgabe? Denn 2036 und Berlin gibt mir einfach schlechte Vibes, kanns nicht ändern
Den ständigen Vergleich mit den "Hitler-Spielen", noch dazu zum "Jubiläum" kann man sich wirklich sparen. Und die Vergleiche kommen, so oder so. Ob man will oder nicht.

Bei diesen Sommerspielen fährt das IOC offenbar wieder eine andere Strategie. Klar, es gibt Kandidaten noch und nöcher:
Derzeit soll es so sein:
Fixe Bewerber:
- Indien (Ahmedabad)
- Südafrika (Kapstadt, Johannesburg, Durban)
- Katar (Doha)
- Türkei (Istanbul)
- Chile (Santiago)
- Deutschland (wie allseits bekannt noch offen)

Dann gibt es noch andere, die überlegen. So gesehen, wäre Deutschland eindeutig Favorit, wenn man nicht wieder Kritik anziehen will a la Sotschi.
Aber was weiß man schon .............
 
Den ständigen Vergleich mit den "Hitler-Spielen", noch dazu zum "Jubiläum" kann man sich wirklich sparen. Und die Vergleiche kommen, so oder so. Ob man will oder nicht.

Bei diesen Sommerspielen fährt das IOC offenbar wieder eine andere Strategie. Klar, es gibt Kandidaten noch und nöcher:
Derzeit soll es so sein:
Fixe Bewerber:
- Indien (Ahmedabad)
- Südafrika (Kapstadt, Johannesburg, Durban)
- Katar (Doha)
- Türkei (Istanbul)
- Chile (Santiago)
- Deutschland (wie allseits bekannt noch offen)

Dann gibt es noch andere, die überlegen. So gesehen, wäre Deutschland eindeutig Favorit, wenn man nicht wieder Kritik anziehen will a la Sotschi.
Aber was weiß man schon .............
Ja nein. München 2044 weckt die Assoziation nicht annähernd wie Berlin 2036
 
Was mir an Köln-Rhein-Ruhr missfällt ist vor allem diese Zerstückelung. 16 verschiedene Städte, unter anderem Wildwasser-Kanu in Leipzig…Olympische Spiele müssen ein klares Herzstück haben. Dieses „Die Sportart hier, die andere da“ hat mir schon bei den letzten Winterspielen nicht gefallen. In Predazzo hättest du nicht mal erahnt, dass gerade Olympia stattfindet, wenn man nicht an paar Straßenecken olympische Ringe aufgehängt hätte. Antholz war halt praktisch wie ein normaler Biathlon-Weltcup, zumindest gut was los,

Die Städte in der Region sind aber sehr gut vernetzt, da ist man mit den Öffis ganz schnell an den Wettkampfstätten. Da ist nichts so abgelegen wie z.b. Predazzo. Das Herzstück hast du mit dem Ruhrgebiet.

Ich drücke Rhein/Ruhr die Daumen. Da würde ich gerne Olympia erleben. München wäre aber sicher auch ein guter Gastgeber.
 
Die Städte in der Region sind aber sehr gut vernetzt, da ist man mit den Öffis ganz schnell an den Wettkampfstätten. Da ist nichts so abgelegen wie z.b. Predazzo. Das Herzstück hast du mit dem Ruhrgebiet.

Ich drücke Rhein/Ruhr die Daumen. Da würde ich gerne Olympia erleben. München wäre aber sicher auch ein guter Gastgeber.
Das man schneller von A nach B kommt ist natürlich richtig… Das Ruhrgebiet ist aber trotzdem kein Herzstück, sondern eher der Höllenhund Kerberos. Es gibt keinen zentralen Punkt, wo alle zusammenkommen, weil genau hier Olympia ist. In München wäre das mit dem Olympiapark halt sensationell.
Das kannste mit einer Party vergleichen. Lieber 50 Gäste, die alle in einem Raum zusammen feiern, als 70 Gäste, die sich in zehn verschiedene Räume verteilen und gelangweilt in die Ecke schauen. Ja, ich weiß, ich übertreibe, aber so in der Art läuft sowas halt.

Die European Championship in München waren schon genial, da hat man gesehen, wie groß die Sport-Begeisterung in der Stadt ist. Da mach ich mir überhaupt keine Sorgen, dass die Olympischen Spiele kein Erfolg werden würden…und ja, ich weiß natürlich auch um die Sportbegeisterung im Ruhrgebiet. Gefallen tut mir das Konzept dort dennoch nicht.
 
Den ständigen Vergleich mit den "Hitler-Spielen", noch dazu zum "Jubiläum" kann man sich wirklich sparen. Und die Vergleiche kommen, so oder so. Ob man will oder nicht.

Bei diesen Sommerspielen fährt das IOC offenbar wieder eine andere Strategie. Klar, es gibt Kandidaten noch und nöcher:
Derzeit soll es so sein:
Fixe Bewerber:
- Indien (Ahmedabad)
- Südafrika (Kapstadt, Johannesburg, Durban)
- Katar (Doha)
- Türkei (Istanbul)
- Chile (Santiago)
- Deutschland (wie allseits bekannt noch offen)

Dann gibt es noch andere, die überlegen. So gesehen, wäre Deutschland eindeutig Favorit, wenn man nicht wieder Kritik anziehen will a la Sotschi.
Aber was weiß man schon .............
Was macht dich so sicher, dass Deutschland da der Favorit wäre?
 
Das man schneller von A nach B kommt ist natürlich richtig… Das Ruhrgebiet ist aber trotzdem kein Herzstück, sondern eher der Höllenhund Kerberos.
Fahr einfach mal hin und du wirst wahrscheinlich überrascht sein, wie vielseitig und spannend die Region ist. Abseits der Bahnhofsgegenden versteht sich, was allerdings auch für München gilt.

Es gibt keinen zentralen Punkt, wo alle zusammenkommen, weil genau hier Olympia ist. In München wäre das mit dem Olympiapark halt sensationell.
Das kannste mit einer Party vergleichen. Lieber 50 Gäste, die alle in einem Raum zusammen feiern, als 70 Gäste, die sich in zehn verschiedene Räume verteilen und gelangweilt in die Ecke schauen. Ja, ich weiß, ich übertreibe, aber so in der Art läuft sowas halt.
Der Olympiapark ist toll....war da selbst auch schon, aber als zentralen Punkt sehe ich eher das Olympische Dorf. Und für die Gäste wird man Fanzonen haben, das wird Rhein/Ruhr genauso hinbekommen wie München. Erfahrungen hat man mit der WM 2006 oder der EM 2024. Da mehrere Städte eingebunden sind könnte das ein Sommermärchen 2.0 werden.

Die European Championship in München waren schon genial, da hat man gesehen, wie groß die Sport-Begeisterung in der Stadt ist. Da mach ich mir überhaupt keine Sorgen, dass die Olympischen Spiele kein Erfolg werden würden…und ja, ich weiß natürlich auch um die Sportbegeisterung im Ruhrgebiet. Gefallen tut mir das Konzept dort dennoch nicht.
Ich denke alle Gastgeber sind in der Lage, erfolgreiche Spiele auf die Beine zu stellen. Die Begeisterung wird überall vorhanden sein.

Ein wichtiger Punkt dürfte auch die Sicherheit sein. Könnte vielleicht eher für München sprechen, weil man ein kleineres Gebiet absichern müsste.
 
Was macht dich so sicher, dass Deutschland da der Favorit wäre?
Also einmal wird Europa (und Asien natürlich) auf jeden Fall drankommen bei den zu vergebenden Spielen. Nordamerika (2028) und Australien (2032) sind da erstmal als Konkurrenten raus.

Ich könnte mir da sehr gut Asien, Europa und Südafrika vorstellen. Aus Europa kann ich mir nicht so viel Konkurrenz vorstellen.

Ich hätte mir zwar auch einen anderen deutschen Bewerber gewünscht, aber formal wird München eine starke Bewerbung abgeben.
 
36 ist nicht realisierbar, der Hauptbahnhof ist bis dahin nicht fertig. 40 wird schon knapp. Sommerspiele vergessen und für Winter bewerben bitte
 
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