WM 2026 in Montréal Canada


Oben standen noch 30 Sekunden, Kamera geht auf McNulty und hinten sieht man Pidcock wie ein Irrer über die Kuppe sprinten.

Haha... und jetzt gucken sie sich wieder an
 
Haha. Da ist remco wieder

Aber das ist jetzt wieder ein kopf an die wand moment. Ihr wart doch fast dran...arbeitet doch einfach noch 2 minuten zusammen und dann habt ihr ihn...
 
Remco aller 5 Kilometer
eminem-hey.gif
 
Ciccone aber auch komplett dümmlich unterwegs. Geht jede attacke mit, führt aber nie und erlegt die gruppe dann immer wieder selber.

Das hat mcnulty doch jetzt oder?
Die waren dran und habens ihm dann zurüxk geschenkt.
 
Man hat das Gefühl es will bloß niemand zweiter werden
Jorgensen war halt die ganze Zeit dran und sah auch bockstark... in den Moment, wo sie McNulty holen und das Tempo rausgeht, fliegt der halt den nächsten Angriff und alle gucken sich an. War halt überragend gemacht von den Amis und die hatten auch unfassbare Beine. Glaub wäre schon schwer geworden, da heute keinen Sieger aus den USA zu bekommen. War ja kein anderes Team mit mehr als einen Fahrer vorn, nachdem die anderen Italiener rausgefallen sind.
 
Viele enttäuschte heute nehme ich mal an. Aber ein wirklich verdienter Sieger in einem wilden Rennen.
Die Taktik der Franzosen fand ich recht bizarr - so früh schon volle Kanne alle Helfer kaputt zu machen ist schon fragwürdig.

Was ich wieder ultra furchtbar fand war das Gefasel von Migels. In Verbindung mit der Ahnungslosigkeit von Leinauer bei den Frauen frag ich mich echt, ob man bei ES nicht irgendwen fähigen hat :D
 
Fazit der Straßenrennen - sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern waren es sehr spannende Entscheidungen.
Der Kurs war natürlich sehr gut für vor Ort Zuschauer, ich fand irgendwann ein wenig langweilig, immer das gleiche zu sehen.
Ansonsten sind derartige Rennen immer absolut nicht vergleichbar mit irgendeinem Saisonrennen. Kein Funk und viele Exoten, die auf diesem Niveau sportlich eigentlich überfordert sind. Da ist es dann auch nur ein Feigenblatt, wenn man die ausgefallensten Länder am Start hat und die StarterInnen nur bis zur ersten Durchfahrt des Rundkurses kommen.

Die Berichterstattung im freien TV war so wie immer (habe ja oben drüber schon gemeckert). Ich habe ja viel Respekt vor der Leidensgeschichte von Gerhard Leinauer, aber ich finde ihn als Kommentator sowohl beim Frauenradsport als auch beim Skispringen echt nicht gut. Ohne Co Kommentatoren wäre er voll aufgeschmissen.

Und Migels ist halt Migels - Glaube einzigartiger geht es kaum, oder um es in seinen Worten zu sagen:

Der US Amerikaner McNulty hat gewonnen, so wie einst die Amerikaner im Sezessionskrieg gegen die Briten, die noch Jahre zuvor die Spanische Armada besiegt hatten und aus Spanien kam auch Miguel Indurain, der Weltmeister im Zeitfahren von 1995, der Disziplin in der auch der deutsche Tony Martin brilliert hat und zuletzt 2016 in Doha Weltmeister wurde, in dem Jahr, in dem auch Nico Rosberg seinen ersten WM Titel holte :D
 
Es hat sich gerächt, dass viele das Rennen im Pogi-Style gewinnen wollten. Pogi hat etabliert früh die Entscheidung zu suchen. Klar können MvdP oder Remco das auch, aber es muss halt nicht sein.

Wenn es van der Poel nicht so früh versucht heute sondern eben wartet bis auf die letzten beiden Runden will ich erstmal sehen, dass da so eine große Gruppe ins Ziel kommt.
 
Dazu noch diese ständige Wiederholung seines "Sendezeit Tatort"-Spruchs: "... der Krimi findet hier statt!"
Jedesmal.
Die Werbung ist auf Dauer komplett nervig, aber ich möchte mir deswegen kein zusätzliches Abo (neben Sky) zulegen.

Die Lichtenbergs bei den Damen-Rennen fand ich ebenfalls schlimm.

Ich habe so eine Art Misophonie. Das bezieht sich nicht unbedingt alleine auf Alltagsgeräusche, sondern auch auf nervige Stimmen oder störende Sprache.
Die weibliche Werbestimme von Toyota und Dr. Oetker (dürfte dieselbe sein): Kein -er sondern "Dokta Öttka".

Und die Lichtenbergs mit ihrem falschen "nen". Ist ja eine sprachliche Kurzform für z.B. "Heute hatte ich 'nen (einen) schlechten Tag".
Aber die immer bspw.: "Sie fährt 'nen starkes Rennen". Einen starkes Rennen?

Beim Cross-Country oder Mountain-Bike spricht Sabine Spitz als Expertin. In jedem Satz zigmal "äh, äh, äh". Das ertrage ich kaum.
 
Es hat sich gerächt, dass viele das Rennen im Pogi-Style gewinnen wollten. Pogi hat etabliert früh die Entscheidung zu suchen. Klar können MvdP oder Remco das auch, aber es muss halt nicht sein.

Wenn es van der Poel nicht so früh versucht heute sondern eben wartet bis auf die letzten beiden Runden will ich erstmal sehen, dass da so eine große Gruppe ins Ziel kommt.

Hmm, ich weiß nicht. Die Herangehensweise war bei vielen halt sehr unterschiedlich. Die Länge und das ständige Auf-und-Ab extrem fordernd.
Die Franzosen hatten mit dem Stress angefangen, um das Hauptfeld auszudünnen, aber das brachte nicht viel.
Statt zu warten, dass man irgendwann hinten wegplatzt, wenn die "richtigen" Attacken kommen (Remco, Seixas, Del Toro), haben einige Fahrer halt selbst die Initiative ergriffen. MvdP, Wout van Aert, Oscar Onley, Quinn Simmons. Sogar Primoz Roglic war so aktiv wie selten.
Viele favorisierte und starke Nationen haben gar nix gemacht, nur halbgar herumgeeiert oder solange gewartet, bis es zu spät war.
Was hat sich Italien eigentlich gedacht?

Bling Matthews oder Mads Pedersen wollten irgendwie dranbleiben, bis zum Zielsprint. Verständlich. Haben sie auch geschafft, weil gute Bergfahrerteams viel zu passiv waren.

Die US-Amerikaner waren hingegen sehr aktiv und haben darum auch verdient den Titel geholt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oben