Es hat sich gerächt, dass viele das Rennen im Pogi-Style gewinnen wollten. Pogi hat etabliert früh die Entscheidung zu suchen. Klar können MvdP oder Remco das auch, aber es muss halt nicht sein.
Wenn es van der Poel nicht so früh versucht heute sondern eben wartet bis auf die letzten beiden Runden will ich erstmal sehen, dass da so eine große Gruppe ins Ziel kommt.
Hmm, ich weiß nicht. Die Herangehensweise war bei vielen halt sehr unterschiedlich. Die Länge und das ständige Auf-und-Ab extrem fordernd.
Die Franzosen hatten mit dem Stress angefangen, um das Hauptfeld auszudünnen, aber das brachte nicht viel.
Statt zu warten, dass man irgendwann hinten wegplatzt, wenn die "richtigen" Attacken kommen (Remco, Seixas, Del Toro), haben einige Fahrer halt selbst die Initiative ergriffen. MvdP, Wout van Aert, Oscar Onley, Quinn Simmons. Sogar Primoz Roglic war so aktiv wie selten.
Viele favorisierte und starke Nationen haben gar nix gemacht, nur halbgar herumgeeiert oder solange gewartet, bis es zu spät war.
Was hat sich Italien eigentlich gedacht?
Bling Matthews oder Mads Pedersen wollten irgendwie dranbleiben, bis zum Zielsprint. Verständlich. Haben sie auch geschafft, weil gute Bergfahrerteams viel zu passiv waren.
Die US-Amerikaner waren hingegen sehr aktiv und haben darum auch verdient den Titel geholt.