Ich rege mich über mich selbst auf, weil ich mir wider besseres Wissen genau angeschaut habe, was es mit dem Volksbad in Berlin auf sich hatte. Warum hat da niemand gefragt, warum erwachsene Menschen unbedingt mit 6 bis 14-jährigen schwimmen möchten? In welcher Welt ist es okay, Kindern Gewalt anzudrohen, weil sie eine Schwimmveranstaltung für Kinder und Jugendliche besuchen wollen, nur weil man sich einreden will, dass da irgendein Rassismus gegen Weiße stattfinden würde? Die CDU-Frau hätte auch mit dunkler Haut die Veranstaltung nicht besuchen können, denn diese war für Kinder! Ist denn niemanden auch nur ansatzweise klar, was für ein grotesker Schwachsinn selbst die nachträgliche Bewertung als "doofes Konzept" es ist, wenn diese Veranstaltung real gar nicht öffentlich beworben wurde, und man letztendlich sagt, dass von Rassismus betroffene Kinder doch gefälligst dort schwimmen sollten, wo man sie nicht sehen kann?
Das Ganze ist ein Paradebeispiel für rechtsextreme Hetzkampagnen, bei denen Missinformationen gezielt genutzt werden, um Stimmung gegen andere Menschen zu machen, um letztendlich nur für eine Spaltung der Gesellschaft zu sorgen, damit Rechtsextreme ihre Machtfantasien ausleben können. Und unglaublich viele Leute fallen darauf herein, und nicht nur diejenigen, die stumpf die rechtsextreme Sprache und Argumentation übernehmen, sondern auch diejenigen, die nicht merken, dass damit auch generell Stimmung gegen Kunst und Kultur gemacht werden soll.
Man kann leicht offen für "andere Meinungen" sein, wenn man von den negativen Folgen, die sich durch die "anderen Meinungen " ergeben, nicht betroffen ist.