GegenĂŒber der "
Tiroler Tageszeitung" nimmt Thurnbichler die Aussagen Kubackis relativ gelassen. Die Nichtnominierung Kamil Stochs fĂŒr die
Nordische Ski-WM habe seine GrĂŒnde gehabt.
"Es ist witzig, dass der Dawid jetzt den Anwalt von Kamil spielt. Ich glaube, dass Kamil genau gewusst hat, warum er nicht zur WM gefahren ist. Weil die Leistung nicht da war und es nicht seine Ambition ist, als FĂŒnfter oder Sechster zur WM zu fahren, sondern als Bester. Deshalb hat sich Kamil nie dazu geĂ€uĂert. Es wird immer so ĂuĂerungen geben von Leuten, die am unzufriedensten sind."
Kubacki hatte im Anschluss an die Entlassung Thurnbichlers heftige Kritik geĂ€uĂert: "Ich möchte nicht ins Detail gehen, aber was er (Anm. d. Red.: Thurnbichler) getan hat, um Kamil das Leben schwer zu machen, grenzt an ein Verbrechen", machte der Vierschanzentournee-Sieger von 2019/20 keinen Hehl aus seiner GefĂŒhlslage.
"Wenn man sieht, dass jemand den Athleten KnĂŒppel zwischen die Beine wirft und es sich dabei um den Cheftrainer handelt, ist es schwer, SpaĂ zu haben", deutete der 35-JĂ€hrige MissstĂ€nde unter der FĂŒhrung des Tirolers an.