Ich weiß nicht, ob er's bereuen würde oder nicht (kennst ihn wahrscheinlich doch ganz gut ;D), aber für den Augenblick finde ich, dass er genau das tun sollte, was ihm gerade jetzt irgendwie hilft, was gerade jetzt irgendwie gut für ihn ist, ob das heißt: weiterkämpfen oder nicht. Es würde ihm ja nicht helfen, zwar weiterzukämpfen, aber sich weder in der Vorbereitung noch im Kampf wirklich ausschließlich aufs Kämpfen konzentrieren zu können. Wenn er (was komplett verständlich wäre) mit seinen Gedanken woanders ist, kann er sich schnell was Deftiges fangen und dann hätt ihm das Kämpfen sicher nicht geholfen. An dieser Stelle, glaube ich, sollten das aber eh besser mit ihm vertraute Sportpsychologen beurteilen als wir beide. ;-)
Nachtrag: Klar muss einem, was Joshua erlebt hat, nicht so krass nahegehen, eben weil man ihn nicht persönlich kennt usw. Aber er hat ja jetzt (glaube ich) mit mindestens zwei potenziell traumatischen Erfahrungen zu kämpfen: den Verlust seiner Freunde + die ständigen Gedanken, dass er genauso gut hätte tot sein können, dass es reiner Zufall war, ob er jetzt links oder rechts Platz genommen hatte im Wagen. Und vielleicht bin ich zu weicheierig, aber ich kann mir bei Gott nicht vorstellen, wie man in sich in so einer mentalen Lage seriös auf große Fights vorbereiten will.