Die Boxvorschau: Ball vs. Figueroa, Medina vs. Curiel, Ünal vs. Zogaj, Holzken vs. Ay, Meiser vs. Hasani


Deontay

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Jalil Hackett (11-1-0) vs. Roberto Cruz (11-1-0)

Ich nehme dann noch das Main Event der Prelims mit rein. Wieder ein solides Match. Hackett ist erst 22. 2024 mal gestrauchelt. Aber sicherlich jemand eher für die Zukunft von Zuffa. Cruz kommt aus einer Niederlage gegen Katzourakis. Da war er im Kampf, kam am Ende aber nicht mit. Ist ein unterhaltsamer Junge. Könnte also auch ein unterhaltsames Gefecht werden.

Bei Gelegenheit sollte man sich vielleicht den Kampf davor noch anschauen zwischen Oscar Alan Perez und Justin Viloria. Zwei solide Prospects im Leichtgewicht mit einem knackigen und tollen Duell.

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Heute findet übrigens ein Event in Indien statt, kostenlos auf YouTube sichtbar.


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Deontay

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Eine kleine Vorschau kann ich vielleicht noch in dieser Woche bieten.

Donnerstag, den 05.02.2026

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Eine Veranstaltung von EOTT in Montréal, Kanada. Kann man u.a. auf Punchinggrace im teuren Abo verfolgen. Leider ist der Hauptkampf off zwischen Ramirez und Richards. Auch im Co-Mainevent gab es einen Gegnerwechsel für Asanau, das ist alles sehr suboptimal.

Mich persönlich interessiert es hingegen kaum, da ich ohnehin nur Augen für den Kampf von Altin Zogaj habe. Seit längerer Zeit bin ich mit Altin sehr eng und wir redeten schon Wochen vor offizieller Bekanntgabe über den Kampf. Ich zähle mich mal ganz klar als Team Zogaj.
Sportlich ist es jedoch eine brutal schwere Aufgabe und Ünal gilt als Volumepuncher und klarer Favorit. Ein Auswärtssieg wäre schon ein großes Upset, aber Altin befindet sich körperlich in der Form seines Lebens.

Freitag, den 06.02.2026

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Eine tschechische Patron Boxing-Veranstaltung, die im PPV läuft.

Da laufen neben Boxkämpfen auch K1-Nummern sowie ein BK-Hauptkampf. Schwerpunkt liegt aber beim Profiboxen mit 8 Kämpfen. Vielleicht bin ich am Start.

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Eine mexikanische Matchroom/BXSTRS-Veranstaltung, live auf DAZN.

Medina verteidigt seinen WBO-Titel im Bantamgewicht gegen Ex-Weltmeister Curiel. Schönes nationales Duell was Action verspricht. Die Undercard ist okay, da kann man wohl eine passende Main-Card draus basteln. Ist vermutlich das Event der Woche.

Samstag, den 07.02.2026

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Niederländische Veranstaltung, leider im 17,95 € PPV.

Sehr schade, denn den Hauptkampf würde ich wirklich gerne sehen... der Preis ist aber hart. Besir Ay ist ein Deutsch-Kurdischer Kämpfer aus Hannover, auch ehemaliger Deutscher Meister. Er fordert nun um den irrelevanten WBF-Titel die Kampfsportikone Nicky Holzken heraus. Toller Kampf für Besir, der sich intensiv darauf vorbereitet hat.
Besir ist schon jemand, der auch gerne nach vorne geht und Druck macht, das dürfte scheppern.

Die Undercard ist dünn. Mein Lieblingsactionfighter Bas Oosterweghel fordert einen meiner Lieblingsjourneymänner heraus, Robin Zamora. Dürfte eine mächtige Prügelei geben, allerdings ist Zamora als Ersatz hier aufgesprungen. Fraglich, wie fit er wirklich erscheint.

Ansonsten ist Thorsten Fuchs noch drauf, leider wird es danach dünn. Für 18 € kann man das vielleicht machen, aber es ist grenzwertig.

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Stärker interessiert mich die Kuc Boxing-Veranstaltung in Berlin. Kann man live auf Fight24 im PPV verfolgen.

Kuc Boxing Promotion ist für mich einer der besten und seriösesten Promotions in Deutschland. Ich verfolge die schon seit längerer Zeit sehr genau und die machen wirklich einen guten Job. Auch am Samstag wird da mächtig aufgefahren. Alleine das Broadcast-Team ist fantastisch mit Drews, Schulz, Bergmann und eine Moderatorin. Da werden einfach keine Kosten gescheut.

Die Card ist natürlich kein Knaller, was auch daran liegt, dass Kuc fast nur junge Prospects unter Vertrag hat. Mit 2-3 Kämpfen kann man nicht viel anderes bieten als Aufbaukämpfe. Das Preismodell ist aber sehr fair. Die ersten 6 Kämpfe erfolgen kostenlos, die letzten 4 dann ab 21 Uhr im PPV. Zudem kann man spätestens am Montag auch die restlichen 4 Kämpfe kostenlos als reupload verfolgen.

Ich habe lange überlegt sogar nach Berlin für die Card zu fahren, aber das ist wirklich sehr weit von mir entfernt. Ich freue mich da auf einen gemütlichen stressfreien Livestream :smoke: Zu den einzelnen Kämpfen schreibe ich gesondert noch was.

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Frank Warren präsentiert einen WM-Kampf in Liverpool, live auf DAZN.

Ball vs. Figueroa geht um den WBA-Titel im Federgewicht. Grundsätzlich ein toller Kampf, der stilistisch auch scheppern dürfte. Klarer Kampf der Woche. Ball ist ein Energiebündel und schafft es immer wieder sich zu behaupten, Brandon hat hingegen seine beste Zeit vermutlich schon hinter sich - aber man darf ihn in den richtigen Matchups nicht unterschätzen. Wenn es hart auf hart kommt, dann fühlt sich Brandon eigentlich pudelwohl.

Toller Kampf, wäre da nicht diese absurd schlechte Undercard....


Das ist wirklich übel. Der Matchmaker hat mir nochmal mittgeteilt, dass nach dem teuren Hauptkampf kein Geld mehr zur Verfügung stand und man ja immerhin ein Eliminator noch im Co-Mainevent hätte. Ich selbst bin bei so einer schlechten Undercard halt raus, das kommt nicht in Frage. Das kann in meiner Wahrnehmung auch kein big event sein, wenn man so eine Undercard platziert. Es ist ein toller Hauptkampf und wer ohnehin nur zum Hauptkampf einschaltet, der ist super bedient - aber das Event als solches zu verfolgen, das klappt hier nicht.

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In den Staaten ist praktisch nichts los an diesem Wochenende. Diese R&B-Card finde ich nicht schlecht, leider im teuren 20 $ BXNG-PPV.

Ist aber wirklich eine schöne Card. 4 Duelle ungeschlagener Prospects, die auf beiden Seiten auch wirklich Amateurerfahrung mitbringen. Das wirkt alles sinnvoll und reizvoll. Im Hauptkampf boxt mit Johnson ein 20-Jähriges ungeschlagenes Prospect gegen Venegas, der auf ein gutes Niveau blickt aber leider seit 2022 nicht mehr geboxt hat. Schwer zu sagen, was der wohl noch so kann - aber auf dem Papier ist es ebenfalls nicht verkehrt.
 

Sakaro

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@Deontay
Ich muss dir bei der Queensberry-Card zustimmen. Ich glaube, dass das Budget nur ein Teil der Erklärung ist. Lee Eaton hat ja als Promoter vor ein paar Jahren selbst kleine, aber durchaus feine Veranstaltungen auf die Beine gestellt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Hauptkämpfe da mehr gekostet haben als Kampf 3 oder 4 auf der Card hier. Außerdem ist die Profibox-Szene in UK doch so tief besetzt, dass man in Kampf 3 oder 4 praktisch kostenlos einen spannenden Area-Titel ansetzen könnte. Als Opener der Main-Card von Ball-Figueroa in einem Area-Titel zu kämpfen, dafür würden doch viele Jungs dort ihr letztes Hemd geben. Den bezahlt man noch die Reisekosten und gut ist.

Ich denke, es hängt eher mit dem Zielpublikum zusammen. Das wird in diesem Fall ein Event-Publikum sein, dass sowieso nur für Ball-Figueroa kommt. Da ist es dann egal, wer noch im Ring steht. Ich könnte mir vorstellen, dass die gut gematchten Hauptkämpfe der Small-Hall-Shows bewusst dort gelassen werden, weil man halt ein anderes Publikum anspricht.
 

Deontay

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Ich muss dir bei der Queensberry-Card zustimmen. Ich glaube, dass das Budget nur ein Teil der Erklärung ist. Lee Eaton hat ja als Promoter vor ein paar Jahren selbst kleine, aber durchaus feine Veranstaltungen auf die Beine gestellt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Hauptkämpfe da mehr gekostet haben als Kampf 3 oder 4 auf der Card hier.

Lee ist ein toller Typ, er muss aber auch Anweisungen erfüllen. Am Ende ist es so, dass man schauen muss, womit man den Mainstream bedienen kann. Gute gematchte regionale Kämpfe werden halt von der Masse ignoriert, weil das keine vermeintliche Weltklasse verspricht. Es zählen nur irgendwelche WM-Titel, BoxRec-Sterne und Tippspielkämpfe :clowns:

Man könnte ja Goodwin Boxing als Beispiel heranziehen. Die machen schon für meinen Geschmack die perfekten UK-Cards auf York Hall-Ebene. Da sind 2-3 wirklich gute Hauptkämpfe dabei, vorwiegend so BBBofC-Titelkämpfe, dann noch ein paar Aufbaukämpfe. Beispielsweise sowas.

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Das ist durchaus eine sehr gute Card für eine kleine Location + keinerlei TV-Einnahmen, wo sich der Promoter, der nebenbei Matchmaker ist, primär Gedanken darüber macht den Zuschauern ein spannendes Erlebnis zu bieten. Sowas wird aber nicht angenommen oder verfolgt, weil halt die vermeintliche Signifikanz nicht gegeben ist.
Du verfolgst das ja selbst nicht, obwohl du sogar diese Art von Titelkämpfe sehr gerne magst. Goodwin ist ja in dem Bereich schon ein Marktführer, aber es ist gewissermaßen eine Nische.

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Ich denke, es hängt eher mit dem Zielpublikum zusammen. Das wird in diesem Fall ein Event-Publikum sein, dass sowieso nur für Ball-Figueroa kommt. Da ist es dann egal, wer noch im Ring steht.

Die Card zeigt für mich eher was anderes auf. Das sind alles Local Heroes aus Liverpool am Start, von unten bis oben. Für mich ist das ein Beweis dafür, dass man auf lokale Kämpfer setzt, damit die Tickets verkaufen. Ein guter Kämpfer aus Manchester würde in Liverpool wohl kaum Tickets verkaufen, deshalb nimmt man da lieber 2 lokale Aufbaukämpfe drauf.

Vielleicht habe ich insgesamt einfach eine zu hohe Erwartung gegenüber einer Fightcard. Wenn man halt sich sagt, dass man ohnehin nur ab dem Co-Mainevent einschaltet, dann ist die Card ja super ;) aber man stelle sich vor, der Hauptkampf fällt nun kurzfristig noch aus, was dann? Eigentlich müsste man die Show absagen, weil die gebotene Qualität für etwaige hohe Ticketpreise nicht gerechtfertigt erscheint. Würde das Queensberry so tun? Vermutlich nicht, das finde ich entsprechend schwierig.
 

Sakaro

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Goodwin Boxing streamen doch bewusst nicht, oder habe ich das falsch in Erinnerung? Sie laden im Nachgang Videos von Kämpfen bei Youtube hoch, aber ich schaue eigentlich keine Einzelvideos von Kämpfen mehr, weil ich mich durch die Länge der Videos gespoilert fühle. Wenn ich im Thread von @Young Kaelin eine Card mit Area- oder englischem Titelkampf als ganze Veranstaltung sehe und ich Zeit habe, schaue ich aber schon in die Kämpfe rein.
 
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Deontay

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Fightcard zum morgigen tschischen PPV-Event von Patron Boxing.

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Es gibt ein indonesisches PPV am Samstag.

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Die Card ist nicht so verkehrt, kostet umgerechnet um die 4-5 €. Irgendwie steht aber auch was von YouTube, vielleicht kann man da einen Teil kostenlos sehen?

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Bisschen was zum niederländischen PPV-Event mit Holzken vs. Ay.

„Ich freue mich auf den Kampf gegen jemanden mit so einer Größe im Kampfsport, das motiviert noch einmal extra“, sagte Ay auf Boxen1-Nachfrage.
„Eigentlich war geplant, dass ich eventuell sogar eine Gewichtsklasse runtergehe. Jetzt ist es anders gekommen, aber alles gut. Zum Glück musste ich kaum Gewicht machen, das merkt man schon.“
„Ich habe ehrlich gesagt keinen konkreten Plan, wie ich gegen ihn boxen werde. Ich glaube, egal was man sich vorher vornimmt, im Kampf läuft es dann meistens sowieso ganz anders. Ich denke eher, dass er versuchen wird, Druck aufzubauen, und dass ich mich viel bewegen muss.“

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Slawa Spomer wird zudem am Samstag in der Schweiz kämpfen und endlich nach 12 Monaten zurückkehren. Er probiert momentan die Optimierung seines Gewichts über Waterloading, worüber er ins Weltergewicht gelangen möchte.

„Wir haben ja das ganze letzte Jahr versucht, irgendwo reinzukommen, aber die Gestaltung der Gegnerfindung mit dem vorhandenen Budget war einfach unmöglich“, so Spomer auf Boxen1-Nachfrage.
„Viele Deutsche wurden gefragt, kein Deutscher hat zugesagt. Von daher war das die ganze Zeit über die große Herausforderung. Jetzt bin ich erst einmal froh, dass wir einen Gegner gefunden haben und dass ich tatsächlich wieder in den Ring steigen kann. Ich brauche gar nicht zu sagen: Ein Jahr nicht im Ring zu stehen, da ist schon ein bisschen Ringrost vorhanden, den möchte ich abschütteln.“
„Ich habe ihn mir jetzt nicht komplett studiert. Ich bin einfach froh, dass er zugesagt hat. Er ist Rechtsausleger und ein bisschen wild, ich weiß, er hat eine gute KO-Quote. Er liebt es, sich zu prügeln – und das ist etwas, was ich auch liebe“
„Jetzt ist es so, dass ich das über das Waterloading mache. Das heißt, du überflutest deinen Körper erst einmal mit sehr viel Wasser. Daraufhin musst du dementsprechend viel entwässern, und dann setzt du das Ganze radikal ab. Dein Körper entwässert dann weiter, als würdest du ihn normal entwässern. Das ist im Prinzip eine radikale Dehydration. Hier vielleicht ein kleiner Disclaimer: Das ist nicht zu empfehlen, um abzunehmen oder aus anderen Gründen, sondern wirklich nur für den Kampfsport gedacht, um zu einem gewissen Zeitpunkt ein bestimmtes Gewicht zu haben – und fertig.“
„Wir haben zwar einen Cut auf 68 Kilo, aber das ist auch schon mal ein Versuch in diese Richtung. Ich hatte 68 Kilo das letzte Mal mit 15 Jahren – das ist also schon 18 Jahre her, dass ich unter die 69-Kilo-Marke gegangen bin. Von daher sind das auch neue Erfahrungen.“


Das läuft auf Fight24, ebenso wie...

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die starke Kuc Boxing-Veranstaltung in Berlin.

4 Kämpfe ab 21 Uhr auf der PPV-Maincard:

Jan Meiser (19-2-1) #234 vs. Armend Hasani (9-2) #333, Superweltergewicht: Meister verteidigt hierbei seinen Internationalen Deutschen Meister-Titel beim BDB. Meiser ist ein starker Mover, das hat er zuletzt gegen Kallashi auch eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Nun wartet mit Hasani ein weiterer Pressurefighter mit albanischen Wurzeln. Die Frage stellt sich, ob er eine Antworte auf den Rückwärtsgang von Meiser findet, oder ob er wie sein Landsmann ebenfalls ausgeboxt wird? Verspricht ein intensiver und technisch guter Kampf zu werden.

Justin Schmager (6-2-1) #191 vs. Yaser Yüksel (16-11-1) #1096, Weltergewicht: Schmager ist ein Fanliebling in Köpenick. Kein besonders filigraner Techniker, aber jemand mit Herz und Kondition, der einen lautstarken Anhang besitzt. Nun wartet mit Yüksel ein unerschrockener Selfmade-Mann. Ich mag Yaser, der nimmt auch viel short notice an. Er hat er zuletzt sehr schwer gehabt, finanziell sowie privat. Eigentlich müsste ihm Schmager liegen vom Gegnertypus, aber Yaser muss endlich mal wieder auch was zeigen. Dürfte stilistisch eine harte Nummer werden.

Melvin Kahrimanovic (3-0) #268 vs. Omar Garcia (19-13) #462, Cruisergewicht: Kahrimanovic war ein guter Bundesligaboxer bei Traktor Schwerin. Polizeianwärter aus Neukölln, guter Junge. War zuletzt aber hart am Boden, biss sich noch zum Sieg durch. Ursprünglich hätte er Carrillo boxen sollen, das war eine Granate auf dem Papier, der fällt wegen eines Motorradunfalls aber aus. Nun folgt Garcia, den sah ich einige Male. Das ist eher ein abwartender Typ, der auf Konter lauert. Sicherlich ein guter Gegner für den vierten Profikampf, aber ich erwarte da keine furiose Nummer. Melvin sollte lang bleiben und Garcia einfach auf Distanz halten, dann ist der Punktsieg greifbar.

Alen Rahimic (3-0) #633 vs. Fernando Morillo (2-2) #594, Superfedergewicht: Rahimic mag ich echt gern, er vereint technische Fähigkeit mit einem guten Offensivdruck. Das ist übrigens ein Schützling von Denis Radovan. Superfedergewichte sieht man hierzulande echt selten, das ist schade. Was Rahimic da an Tempo gehen, kann, die Serien auch an Uppercuts, das ist spektakulär. Morrillo kenne ich nicht, es gibt kein Videomaterial vom Spanier. Ich denke vom Gefühl her, dass er ein guter Gegner zu werden verspricht. Der kommt zu fighten und hat was drauf, Rahimic müsste es aber mit seiner Amateurkarriere dennoch hinbekommen. Für mich hat der Kampf definitiv Fight of the Night-Potential.

Die 6 kostenlosen Prelims-Kämpfe:

Emilio Antonio Alvarez (3-0) #511 vs. Bojan Cestic (4-15) #797, Cruisergewicht: Der Berliner Alvarez ist ebenfalls ein Schützling von Trainer Denis Radovan. Der Modellathlet befindet sich noch in der Aufbauphase und stellt sich nun einem nicht gänzlich ungefährlichen bosnischen Kämpfer. Zwar weist Cestic zahlreiche Niederlagen auf, konnte in Deutschland jedoch bereits zwei krachende Upsets per Knockout landen. So schlug er im September 2023 überraschend Faton Tolaj, zuvor musste sich bereits der bekannte Reality-Boxer Danny Heidrich geschlagen geben. Entsprechend sollte Alvarez gewarnt sein, nicht in eine harte Einzelhand zu laufen.

Eyman Chamdid (4-0) #486 vs. Jakub Sosinski (8-12-1) #694, Schwergewicht: Chamdid ist ein junges Schwergewichtstalent aus Berlin und musste nach drei Erstrunden-Knockouts zuletzt erstmals über die volle Distanz von vier Runden gehen. Nun wartet mit dem erfahrenen Polen Sosinski eine weitere Steigerung, der Kampf ist auf sechs Runden angesetzt. Sosinski verlor zuletzt seine Kämpfe zwar konstant, gilt jedoch als unangenehmer Gegner und ging unter anderem über acht Runden mit Peter Kadiru. Chamdid muss hier seine Reichweite ausspielen und beweglich bleiben – gelingt ihm das nicht, könnte es ungemütlich werden.

Chamseddine Lemjid (12-0) #113 vs. Islam Teffahi (22-15-2), Halbschwergewicht: Mit Lemjid steht ein Fides-Sports-Schützling im Ring, der von Jonny Orban gemanagt wird. Im vergangenen Jahr erhielt Lemjid nur wenige Kampfmöglichkeiten, weshalb das Jahr sportlich enttäuschend verlief. 2026 soll es wieder aufwärtsgehen, und man meldet sich mit einem Stay-busy-Kampf gegen Teffahi zurück. Dieser ist grundsätzlich kein schlechter Boxer, jedoch eher im Mittelgewicht beheimatet und dürfte es hier physisch schwer haben.

Darian Strehse (2-0) #1885 vs. Pavel Herman (2-48-1) #1480, Leichtgewicht: Mit Strehse steht ein 17-jähriges Prospect im Ring, das noch ganz am Anfang seiner Profikarriere steht. Trainiert wird er von Michel Trabant, der das junge Talent formen soll. Bislang absolvierte Strehse zwei sehr einfache Aufbaukämpfe, und auch Herman erscheint äußerst schlagbar. Er bringt jedoch Erfahrung mit und war bislang meist in höheren Gewichtsklassen aktiv. Interessant wird daher sein, ob er das Gewichtslimit tatsächlich erbringt.

Kanan Huseynaliyev (11-0) #187 vs. Jaba Memishishi (8-30) #1286, Federgewicht: Ein stilistisch unterhaltsames Duell verspricht diese Begegnung zu werden. Huseynaliyev ist ein vielversprechender Boxer aus Aserbaidschan mit einer guten Amateurlaufbahn. Seit 2023 boxt er in Deutschland und bestreitet nun seinen vierten Profikampf in Folge hierzulande. Er trifft auf den Georgier Memishishi, der trotz seiner schwachen Bilanz als jemand gilt, der wirklich zum Kämpfen kommt. Zuletzt zeigte er sich beispielsweise gegen Jimmy Lee sehr willensstark, ehe er nach zahlreichen Körpertreffern gestoppt wurde. Für eine B-Side im Journeyman-Bereich ist Memishishi eine gelungene Matchmaking-Wahl.

Marleen Münch (1-0) #115 vs. Sonja Pilipovic (0-15), Superfedergewicht: Im Opener der Veranstaltung steht ein klassischer Aufbaukampf an. Münch bestreitet ihren zweiten Profikampf und dürfte auch durch den Einsatz von Justin Schmager auf die Card gelangt sein. Sie trifft auf die dankbare bosnische Aufbaugegnerin Pilipovic, was zu Beginn einer Profikarriere nichts Ungewöhnliches ist.

Dazu ein mehr als stabiles Broadcast-Team, ein sehr reizvolles Event (y)


Das kann man nun auch kombinieren mit dem Spomer-Event. Ist beider für 7 € in der Kanalmitgliedschaft von Fight24 zu sehen. Das ist no brainer, wobei da noch sehr viel mehr Veranstaltungen dabei sein.
 
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