Die Antworten von KĂŒnast sind eigentlich auch eine Frechheit.
Wie gesagt, eigentlich eine gute Ăra im deutschen Eishockey, ABER wir sind trotzdem immer darauf angewiesen, das Optimale rauszuholen, aufs Eis zu bringen.
Das fĂ€ngt mit einfachen Dingen an wie Teamgeist, Organisation und geht weiter ĂŒber die Auswahl der Spieler und weiter ĂŒber das System. Wenn so viele Spieler unabhĂ€ngig von einander, die Organisation, das System aber auch den Umgang mit den Spielern kritisieren ist dies einfach kein Einzelfall mehr von einem frustrierten Spieler, sondern scheint Methode zu sein.
Von Draisaitl bis Brandt kam Kritik und was man auf Magenta von Moritz MĂŒller direkt oder zwischen den Zeilen heraushört, sagt mir das einiges im argen liegt und zwar so, dass man dies nicht mehr gekittet bekommt ohne das man in der sportlichen Leitung die Köpfe austauscht.
Ein weiter so fĂŒhrt mit Ansage zu einem Debakel bei der Heim WM.
Goldmann hat es vor einiger Zeit gesagt, das deutsche Eishockey hat sich entwickelt, wir sind nicht ganz dran an den Top Nationen, können diese aber immer mal wieder schlagen, haben uns aber entfernt von anderen Nationen welche um den Abstieg spielen.
Dies ist immer noch richtig, wenn alle an einem Strang ziehen und wir die PS auf das Eis bringen und es geht seit 2 Jahren, in fast allen Bereichen, in die falsche Richtung. Wenn der DEB dies nicht erkennt und die ReiĂleine zieht, sollen sie alle selbst den Hut nehmen, was vermutlich sowieso das Beste wĂ€re.
Bei allen Sportarten abseits von FuĂball ist die Nationalmannschaft noch wichtiger fĂŒr das Image und Werbung fĂŒr den Sport. Wir reiĂen uns gerade unnötiger Weise alles ein was im letzten Jahrzehnt aufgebaut wurde.
Wir sind mit Abstand, groĂem Abstand die bisher schlechteste Mannschaft der WM und dies darf aber eigentlich nicht sein. Es gab Phasen im deutschen Eishockey da ging es nicht besser, aber jetzt schmerzt es dreimal so stark, einfach weil es besser ginge, deutlich besser und wir aus Eitelkeiten oder was auch immer, unsere Leistung nicht zeigen.
Normalerweise wĂŒrde uns dies jetzt Jahre zurĂŒckwerfen so ein Olympia und trotzdem solch eine Chance weit zu kommen vom Spielplan, dann diese WM..............
Aber durch die Heim WM könnte man dies wieder umbiegen, von der Stimmung unter den Fans, der Stimmung innerhalb vom DEB und auch die Stimmung der Spieler. Diese kommende Heim WM könnte richtungsweisend sein fĂŒr die nĂ€chsten 5-10 Jahre.
Gerade daher ist ein Cut nach dieser WM so wichtig, einfach um fĂŒr die Heim WM einen Aufschwung hinzubekommen. Die Spieler hĂ€tte man dazu und dies war im deutschen Eishockey nicht immer so und gerade deshalb schmerzt dies aktuell so sehr. Diese fĂŒr sich genommen, gute Phase im deutschen Eishockey, verschleudern wir gerade mit Ansage.
Damit meine ich nicht, das man unbedingt immer ein Viertelfinale erreichen muss, sondern das auftreten insgesamt und das man hin und wieder auch mal einen stĂ€rkeres Team Ă€rgert. Also alles was man zwischen 2018 und 2023 erleben durfte. Eine Sportart wie Eishockey in Deutschland, darf sich nicht erlauben ihr vorhandenes Potenzial nicht auszuschöpfen und wir sprechen hier nicht von einer Eintagsfliege, dass sind doch einige Turniere jetzt und wenn man Mo MĂŒller genau zuhört, hat er dies seit einiger Zeit kommen sehen.