Fun Fact:
Ginge es nach Donald Trump, dürfte Folarin Balogun, für den er sich jetzt eingesetzt hat, gar nicht im US-Trikot auflaufen. Neugeborene Kinder, deren Eltern sich illegal oder nur vorübergehend in den USA aufhalten, sollten keine US-Staatsbürgerschaft mehr erhalten. Diese Anordnung hatte Trump am ersten Tag seiner zweiten Amtszeit unterzeichnet. Der Oberste Gerichtshof bestätigte Ende Juni jedoch das Recht von in den USA geborenen Kindern auf die US-amerikanische Staatsbürgerschaft. Trump war gescheitert.
Baloguns Eltern stammen aus Nigeria, lebten vor der Geburt ihres Sohnes in England. Im siebten Schwangerschaftsmonat reiste die Mutter für einen Besuch ihrer Schwägerin nach Brooklyn. Es sollte nur ein kurzer Aufenthalt sein, der von einer Airline jedoch verlängert wurde.
Denn als die angehende Mutter zurückfliegen wollte, wurde ihr der Einstieg ins Flugzeug verwehrt. Die Fluggesellschaft hatte ob des Babybauchs Bedenken, zu groß war die Sorge vor einer Entbindung über den Wolken. Sie musste in New York bleiben und brachte ihren Sohn dort zur Welt. Damit bekam Balogun direkt die US-Staatsbürgerschaft. Und genau dieses Gesetz wollte Trump eigentlich ändern.